Schlagwort: Psalm

  • Wie seinen Augapfel hüten 5.Mo:32,10; Ps.17,18 In 5. Mose 32,10 heißt es über das Volk Israel:„Er fand ihn in der Wüste, in der Öde voll Geheul; er umgab ihn, gab auf ihn acht, er behütete ihn wie seinen Augapfel.“ Und in Psalm 17,8 bittet David:„Behüte mich wie den Augapfel im Auge, beschirme mich unter dem…

  • Alle Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zu seiner Zeit. Psalm 145,15 „Alle Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zu seiner Zeit.“ – Mit diesen Worten beschreibt der Psalmist das tiefe Vertrauen der Schöpfung auf Gott. In Psalm 145 lobt David die Güte und Fürsorge des Herrn,…

  • Augen haben und nichts sehen, und Ohren haben und nichts hören nach Psalm 115,5.6;135,16.17Jeremia 5,21; Hesekiel 12,2 „Sie haben Mäuler und reden nicht, sie haben Augen und sehen nicht. Sie haben Ohren und hören nicht.“So beschreibt der Psalmist (Psalm 115,5–6; 135,16–17) die Götzenbilder, die Menschen sich machen. Diese Verse sind scharfe Kritik an der Götzenverehrung.…

  • Einem die Augen für etwas öffnen nach Ps 119,18 In Psalm 119,18 betet der Dichter:„Tu meine Augen auf, dass ich sehe die Wunder an deinem Gesetz.“ Dieser kurze Satz ist ein tiefes Gebet. Der Psalmbeter bittet Gott nicht um Reichtum oder Macht, sondern um geöffnete Augen – um Einsicht, Verständnis und geistliche Klarheit. Er weiß:…

  • Das auserwählte Volk nach Psalm 105,43 In Psalm 105,43 heißt es:„So führte er sein Volk heraus mit Freude, seine Auserwählten mit Jubelgesang.“ Dieser Vers fasst die Geschichte Israels in einem einzigen kraftvollen Bild zusammen: Gott selbst führt sein Volk aus der Knechtschaft in die Freiheit – nicht in Angst oder Zwang, sondern in Freude und…

  • „Wer nie sein Brot mit Tränen aß“ – Eine Betrachtung von Psalm 80,5-6 Psalm 80,5-6 zeichnet ein sehr eindrucksvolles Bild. „Wer nie sein Brot mit Tränen aß, wer nicht sein Leben mit Seufzen verbrachte, der ist glücklich“. Der Vers beschreibt das Leben als oft mit Mühe, Leid und Anstrengung verbunden. Brot steht hier symbolisch für…

  • Danket dem Herrn, denn er ist freundlich, und seine Gnade währet ewiglich. 1. Chr. 16,34;Ps. 106,1; 2. Chr.7,3; Esra 3,11 Der Satz „Danket dem Herrn, denn er ist freundlich, und seine Gnade währet ewiglich“ ist ein immer wiederkehrender Ruf des Lobes im Alten Testament. Er begegnet unter anderem in 1. Buch der Chronik 16,34, in…

  • Ehre einlegen nach 2.Mose14,17.18; Ps.46,11 Der Ausdruck Ehre einlegen ist heute nicht merhr sehr gebräuchlich und eher unbekannt. Wenn jemand Ehre einlegt, dann kann er sich durch seine Arbeit, durch besondere Eigenschaften oder Leistung hervortun oder sich einen Namen machen. Der Ausdruck „Ehre einlegen“ klingt heute ungewohnt. Gemeint ist: jemandem Ehre verschaffen, seine Größe sichtbar…

  • Ein Ende mit Schrecken nehmen nach Psalm 73,19 Der Ausdruck „ein Ende mit Schrecken nehmen“ erinnert an die eindrücklichen Worte aus dem Psalmen, genauer aus Psalm 73,19. Dort beschreibt der Beter das Schicksal der Gottlosen mit den Worten: „Wie sind sie so plötzlich verwüstet, gehen unter und nehmen ein Ende mit Schrecken.“ Psalm 73 ringt…

  • Ein Ende mit Schrecken ist besser als ein Schrecken ohne Ende Ps 73,18-19 Der Satz „Ein Ende mit Schrecken ist besser als ein Schrecken ohne Ende“ ist als Sprichwort bekannt. Sein biblischer Hintergrund klingt im Psalmen, besonders in Psalm 73,18–19, an. Dort erkennt der Beter im Rückblick auf das scheinbare Glück der Gottlosen: „Du stellst…

  • Bis an die Enden der Erde nach Ps 72,8 Der Ausdruck entstammt dem königlichen Psalm des Psalmen, genauer Psalm 72,8. Dort heißt es über den idealen König: „Er wird herrschen von Meer zu Meer und vom Strom bis an die Enden der Erde.“ Psalm 72 zeichnet das Bild eines gerechten und friedvollen Herrschers. Seine Macht…

  • Unter seine Fittiche nehmen Ps 61,4.5; 91,4 Der Ausdruck „unter seine Fittiche nehmen“ entstammt der Bildsprache der Psalmen, besonders dem Buch der Psalmen (Ps 61,4–5; 91,4). Dort wird Gott als schützender Zufluchtsort beschrieben: „Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln.“ Die Fittiche – also die Flügel eines…

  • Friede sei mit dir! Friede sei mit euch! 1. Chr. 2,18; Psalm 106,1; Lukas 24,36; Johannes 20,19.21.26 Der Gruß „Friede sei mit dir! Friede sei mit euch!“ durchzieht die Bibel wie ein leiser, aber kraftvoller Strom. Er begegnet in unterschiedlichen Zusammenhängen – als Segenswunsch, als liturgischer Ruf, als Zuspruch in Momenten der Angst. So klingt…

  • Er ruhe in Frieden – Requiescat in pace Psalm 4,9 Der Satz „Er ruhe in Frieden“ – lateinisch Requiescat in pace – ist ein traditioneller Wunsch für Verstorbene. Sein geistlicher Hintergrund lässt sich mit Worten aus dem Buch der Psalmen verbinden, besonders mit Psalm 4,9: „Ich liege und schlafe ganz mit Frieden; denn allein du,…

  • „Der Gerechte muss viel leiden.“ (Psalm 34,20) Dieser Satz aus Psalm 34,20 spricht eine harte Wahrheit an: Auch wer ein rechtschaffenes Leben führt, ist nicht vor Leid, Schmerz oder Ungerechtigkeit geschützt. Der Psalm beschreibt, dass das Leben selbst für den Gerechten Herausforderungen bereithält – Krankheit, Bedrängnis, Verrat oder Feindschaft. Gerechtigkeit allein bewahrt nicht automatisch vor…

  • Den Gerechten gibt’s der Herr im Schlaf Ps 127,2 Vertrauen, Ruhe und göttliche Gelassenheit Der Satz „Den Gerechten gibt’s der Herr im Schlaf“ stammt aus Psalm 127, Vers 2. Dieser kurze, beinahe poetische Spruch hat seit Jahrhunderten viele Menschen bewegt. Er klingt friedlich und geheimnisvoll zugleich. Doch was bedeutet er eigentlich? Soll man wirklich einfach…

  • „Mit jemandem ins Gericht gehen“ (Psalm 143,2) In Psalm 143,2 spricht der Psalmist zu Gott und bittet: „Tritt nicht mit mir ins Gericht, denn niemand lebt, der dir gerecht werden könnte.“ Der Ausdruck „ins Gericht gehen“ bedeutet hier, dass jemand zur Verantwortung gezogen, geprüft oder gerichtet wird. Der Psalmist erkennt dabei die Unvollkommenheit des Menschen…

  • „Zum Gespött der Leute werden“ (Psalm 22,7) In Psalm 22,7 beschreibt der Psalmist David ein tiefes Gefühl der Verachtung und des Spottes, das ihm widerfährt: „Alle, die mich sehen, spotten über mich; sie reißen die Lippen auf, schütteln den Kopf.“ Dieser Satz drückt die Erfahrung von Schmerz, Ausgrenzung und Demütigung aus – Gefühle, die viele…

  • Aus Gnade und Barmherzigkeit – Psalm 103,2-4 „Aus Gnade und Barmherzigkeit“ – diese Worte fassen eine der tröstlichsten Botschaften der Bibel zusammen, besonders deutlich im Psalm 103,2–4. Dort wird beschrieben, wie Gott dem Menschen in Liebe begegnet, seine Schuld vergibt und sein Leben mit Güte umgibt. Der Psalm ist ein Lobgesang auf Gottes Güte und…

  • Gott befohlen! – Psalm 91,11 „Denn er befiehlt seinen Engeln, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.“ (Ps 91,11) – Mit dem Ausdruck „Gott befohlen!“ verbinden wir Vertrauen, Geborgenheit und die Gewissheit, dass Gottes Schutz über uns steht. Es ist ein altes, fast wie ein Segensspruch klingendes Wort, das ausdrückt: Ich lege mein Leben…

  • Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein? Psalm 56,5; 118,6; Römer 8,31 Der Satz ist eine kraftvolle Zusicherung des Vertrauens und des Schutzes durch Gott. Er drückt die unerschütterliche Gewissheit aus, dass Gott auf der Seite der Menschen steht, die ihm vertrauen, und dass keine Macht oder Gefahr endgültig gegen sie bestehen kann.…

  • Von Gott verlassen Psalm 22,2; Matthäus 27,46; Markus 15,34 Der Ausdruck „von Gott verlassen“ beschreibt eine tiefe Erfahrung menschlicher Not, Verzweiflung und Einsamkeit. Er drückt das Gefühl aus, dass Gott fern ist oder schweigt, obwohl man seine Hilfe dringend benötigt. In der Bibel begegnet dieses Gefühl oft in Momenten größten Leids, als Ausdruck echter Menschlichkeit…

  • Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Spr 26,27, Psalm 7,16; 9,16; 57,7; Römer 12,20 Der Satz „Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein“ ist ein altes Sprichwort, das in der Bibel mehrfach aufgegriffen wird und eine grundlegende Wahrheit über Gerechtigkeit, Verantwortung und das Handeln der Menschen ausdrückt: Wer anderen Schaden zufügt, wird…

  • Seine milde Hand auftun 5.Mo.15,11; Ps.104,25; 145,16 Der Ausdruck „Seine milde Hand auftun“ beschreibt die Großzügigkeit und Fürsorge Gottes. In den genannten Bibelstellen wird dieses Bild verwendet, um zu zeigen, dass Gott für die Menschen sorgt, Nahrung, Schutz und Gaben schenkt und niemanden in Not vergisst. Es ist eine poetische Art zu sagen, dass Gottes…

  • Die Hände in Unschuld waschen Psalm 26,6; Mt 27,24 Der Ausdruck „die Hände in Unschuld waschen“ ist ein starkes Bild für Reinheit und Unschuld. Er steht für das Bewusstsein, moralisch richtig gehandelt zu haben. In Psalm 26,6 betont der Psalmist, dass er sich nicht schuldig gemacht hat an falschen Taten oder ungerechtem Verhalten. „Ich wasche…