Auf das mein Haus voll werde Lukas 14,23
Der Satz „auf dass mein Haus voll werde“ stammt aus dem Gleichnis vom großen Gastmahl in Gospel of Luke (Lk 14,23). Jesus Christ erzählt dieses Gleichnis, um zu verdeutlichen, wie Gottes Einladung zum Reich Gottes verstanden werden kann. Ein Gastgeber lädt viele Gäste zu einem Fest ein, doch viele der ursprünglich Eingeladenen sagen aus unterschiedlichen Gründen ab. Daraufhin wird der Auftrag gegeben, weitere Menschen einzuladen – auch von den Wegen und Zäunen –, damit das Haus schließlich gefüllt wird.
Der Ausdruck „auf dass mein Haus voll werde“ beschreibt den Wunsch des Gastgebers, dass seine Einladung angenommen wird und der Raum nicht leer bleibt. Im übertragenen Sinn steht das „Haus“ für das Reich Gottes, zu dem alle Menschen eingeladen sind. Die Aussage macht deutlich, dass Gottes Einladung nicht auf einen kleinen, ausgewählten Kreis beschränkt ist, sondern sich an viele richtet – insbesondere auch an jene, die zunächst nicht im Blick waren oder gesellschaftlich am Rand stehen.
Das Bild unterstreicht die Großzügigkeit und Weite der göttlichen Einladung. Es geht darum, dass möglichst viele Menschen an der Gemeinschaft teilhaben und die Einladung annehmen. Gleichzeitig zeigt das Gleichnis auch, dass die Einladung eine Antwort erfordert: Sie kann angenommen oder abgelehnt werden.
Im weiteren Kontext der Bible wird „auf dass mein Haus voll werde“ zu einem Ausdruck für Gottes Wunsch nach Gemeinschaft mit den Menschen. Es betont Offenheit, Inklusion und die Weite der Einladung Gottes, die niemanden ausschließt und immer wieder neu ausgesprochen wird.
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