Kategorie: H

Bibelsprüche, die mit h beginnen

  • Die Haare stehen zu Berge

    Die Haare stehen zu Berge Hiob 4,13-17 Der Ausdruck „Die Haare stehen zu Berge“ beschreibt eine intensive menschliche Erfahrung von Furcht und Erschrecken. In diesem Abschnitt berichtet Elifas, ein Freund Hiobs, von einer nächtlichen Vision. Ein geheimnisvolles Wesen erscheint ihm. Die schreckliche Begegnung löst eine körperliche Reaktion aus. Die Haare stehen zu Berge, ein Bild…

  • Sich die Haare raufen

    Sich die Haare raufen Ijob 1,20 Der Ausdruck „Sich die Haare raufen“ ist ein Bild für tiefste Verzweiflung, Trauer und emotionale Erschütterung. In diesem Vers reagiert Hiob, nachdem er von den schrecklichen Verlusten seiner Kinder, seines Besitzes und seiner Herden erfahren hat. Die Formulierung zeigt, dass er nicht nur innerlich leidet. Sein Schmerz drückt sich…

  • Die Habsucht ist die Wurzel allen Übels

    Die Habsucht ist die Wurzel allen Übels. 1 Tim 6,9-10 Der Satz „Die Habsucht ist die Wurzel allen Übels“ gehört zu einem Abschnitt, in dem Paulus vor den Gefahren des Reichtums und der Gier warnt. Er richtet sich an die Gemeinde und besonders an Menschen, die im Glauben nach einem rechtschaffenen Leben streben, und betont,…

  • Da kräht kein Hahn nach

    Da kräht kein Hahn nach Matthäus 26,75 Der Satz in Matthäus 26,75 beschreibt den Moment, in dem Petrus erkennt, dass er Jesus verleugnet hat, wie Jesus es vorhergesagt hatte. Jesus hatte Petrus angekündigt, dass dieser ihn dreimal verleugnen würde, noch bevor der Hahn kräht. Als der Hahn tatsächlich kräht, wird Petrus schlagartig bewusst, was er…

  • Es kostet den Hals

    Es kostet den Hals 1. Chronik 12,19 Der Ausdruck „Es kostet den Hals“ in 1. Chronik 12,19 ist eine bildhafte Wendung, die eine große Gefahr oder ein hohes Risiko beschreibt – im übertragenen Sinne „es kann das Leben kosten“. In diesem Vers wird von den Männern berichtet, die sich David anschlossen, als er vor König…

  • Die Hand möge verdorren!

    Die Hand möge verdorren! Mt 12,10 Der Ausdruck „Die Hand möge verdorren!“ bezieht sich auf eine Szene bei Mattthäus (Mt 12,10), in der Jesus Christ einem Mann mit einer verdorrten Hand begegnet. Die religiösen Gegner Jesu beobachten ihn genau und fragen, ob es erlaubt sei, am Sabbat zu heilen, um ihn anklagen zu können. Die…

  • Jemanden in der Hand haben

    Jemanden in der Hand haben Gen 16,6 Der Ausdruck „Jemanden in der Hand haben“ in Genesis 16,6 beschreibt Macht, Kontrolle oder Autorität über eine andere Person. In diesem Vers geht es um Hagar, die Magd von Sara, und die komplizierte Situation in der Familie Abrahams. Nachdem Hagar schwanger wurde, behandelt Sara sie streng und Hagar…

  • Lass Deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut

    Lass Deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut. Matthäus 6,3 Der Satz „Lass deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut“ stammt aus der Bergpredigt in Matthäus 6,3 und ist Teil der Lehre Jesu über frommes Handeln und Almosengeben. Jesus fordert hier seine Zuhörer auf, Gottesdienste und Wohltaten nicht zur Schau zu…

  • Seine milde Hand auftun

    Seine milde Hand auftun 5.Mo.15,11; Ps.104,25; 145,16 Der Ausdruck „Seine milde Hand auftun“ beschreibt die Großzügigkeit und Fürsorge Gottes. In den genannten Bibelstellen wird dieses Bild verwendet, um zu zeigen, dass Gott für die Menschen sorgt, Nahrung, Schutz und Gaben schenkt und niemanden in Not vergisst. Es ist eine poetische Art zu sagen, dass Gottes…

  • Von jemandem die Hand abziehen

    Von jemandem die Hand abziehen 2. Samuel 24 Der Ausdruck „Von jemandem die Hand abziehen“ taucht in 2. Samuel 24 im Zusammenhang mit Gottes Strafgericht über Israel auf. In diesem Kapitel lässt Gott durch David eine Volkszählung durchführen, obwohl dies gegen seinen Willen war. Die Zählung offenbart die Schwäche und Sünde des Volkes, und Gott…

  • Die Hände in Unschuld waschen

    Die Hände in Unschuld waschen Psalm 26,6; Mt 27,24 Der Ausdruck „die Hände in Unschuld waschen“ ist ein starkes Bild für Reinheit und Unschuld. Er steht für das Bewusstsein, moralisch richtig gehandelt zu haben. In Psalm 26,6 betont der Psalmist, dass er sich nicht schuldig gemacht hat an falschen Taten oder ungerechtem Verhalten. „Ich wasche…

  • Jemanden auf Händen tragen

    Jemanden auf Händen tragen Ps 91,11-12; Matthäus 4,6 Der Ausdruck „Jemanden auf Händen tragen“ beschreibt ein Bild von Schutz, Fürsorge und bewahrender Fürbitte. In Psalm 91,11-12 heißt es, dass Gott seine Engel beauftragt. Sie sollen die Gläubigen behüten, sodass sie nicht stolpern oder Schaden erleiden. Das Bild soll zeigen, dass Gott den Menschen beschützt. So,…

  • Nicht haben, wo man sein Haupt hinlege

    Nicht haben, wo man sein Haupt hinlege. Matthäus 8,20, Lukas 9,58 Der Satz „Nicht haben, wo man sein Haupt hinlege“ beschreibt die radikale Einfachheit und Entbehrung, die Jesus in seinem Nachfolgeaufruf betont. In Matthäus 8,20 antwortet Jesus einem, der ihm folgen möchte, dass „die Füchse Höhlen und die Vögel des Himmels Nester haben, der Menschensohn…

  • Auf das mein Haus voll werde

    Auf das mein Haus voll werde Lukas 14,23 Der Satz „auf dass mein Haus voll werde“ stammt aus dem Gleichnis vom großen Gastmahl in lukas (Lk 14,23). Jesus Christ erzählt dieses Gleichnis, um zu verdeutlichen, wie wir Gottes Einladung zum Reich Gottes verstehen können. Ein Gastgeber lädt viele Gäste zu einem Fest ein. Doch viele…

  • Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen

    Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen Josua 24,15 Der Satz „Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen“ ist eine der bekanntesten Aussagen der Bibel. Sie steht im Abschlusskapitel des Buches Josua 24. Josua richtet diese Worte an das Volk Israel, nachdem er das Volk an die Treue zu Gott erinnert…

  • Sein Haus auf Sand bauen

    Sein Haus auf Sand bauen Matthäus 7,26 Der Satz „Sein Haus auf Sand bauen“ stammt aus der Bergpredigt Jesu (Matthäus 7,24–27) und ist Teil des Gleichnisses vom klugen und törichten Bauherrn. Jesus vergleicht hier Menschen, die auf sein Wort hören, mit einem klugen Bauherrn, der sein Haus auf Felsen baut, während diejenigen, die seine Lehren…

  • Sein Haus bestellen

    Sein Haus bestellen Jesaja 38,1 Der Ausdruck „sein Haus bestellen“ in Jesaja 38,1 erscheint im Zusammenhang mit König Hiskia, als der Prophet Jesaja ihm ankündigt, dass er bald sterben werde. Hiskia reagiert auf die Todesnachricht, indem er „sein Haus bestellt“ – ein Bild für Ordnung schaffen, Vorkehrungen treffen und das eigene Leben abschließen. „Sein Haus…

  • Einen Heidenlärm machen

    Einen Heidenlärm machen Ps 2,1 Der Ausdruck „Einen Heidenlärm machen“ in Psalm 2,1 beschreibt das laute, aufrührerische Verhalten der Völker, die sich gegen Gott und seinen Gesalbten, den König, auflehnen. Im Psalm heißt es: „Warum toben die Heiden und die Völker schmieden vergebliche Pläne?“ Das Bild des „Heidenlärms“ vermittelt Chaos, Widerstand und lautes Aufbegehren –…

  • Ein wunderlicher Heiliger

    Ein wunderlicher Heiliger Ps 4,4 Der Ausdruck „ein wunderlicher Heiliger“ in Psalm 4,4 stammt aus der Übersetzung, die manchmal auch als „ein seltsamer, eigensinniger Mensch“ wiedergegeben wird. Im Psalm fordert der Beter dazu auf, zornig zu sein, aber nicht zu sündigen, und richtet sich gegen Menschen, die leichtsinnig, eigensinnig oder unbesonnen handeln. Ein „wunderlicher Heiliger“…

  • Ein heilloser Mensch

    Ein heilloser Mensch 1. Samuel 25,17; 2. Samuel 20,1 Der Ausdruck „ein heilloser Mensch“ bezeichnet in der Bibel jemanden, der ohne Rücksicht auf Moral, Gerechtigkeit oder Gottes Gebote handelt. In 1. Samuel 25,17 spricht die Rede von Nabal, einem Mann, der hart, geizig und ungerecht ist. Nabal weigert sich, David und seinen Männern Hilfe zu…

  • Heimgesucht werden

    Heimgesucht werden Lukas 19,44, Der Ausdruck „heimgesucht werden“ in Lukas 19,44 beschreibt die Erfahrung von plötzlicher, oft gerechten Strafe oder göttlicher Konsequenz. In diesem Vers spricht Jesus über die Stadt Jerusalem und prophezeit ihre Zerstörung: „Und sie werden dich mit den Feinden umgeben, und sie werden dich niederwerfen, dich und deine Kinder in dir; und…

  • Heiraten ist gut, nicht heiraten ist besser

    Heiraten ist gut, nicht heiraten ist besser. 1. Korinther 7,38 Der Satz „Heiraten ist gut, nicht heiraten ist besser“ stammt aus dem Brief des Apostels Paulus an die Korinther (1. Korinther 7,38) und gehört zu seinen Anweisungen über Ehe, Lebensführung und die persönliche Nachfolge Christi. Paulus stellt hier zwei Lebenswege gegenüber: die Ehe und das…

  • Auf Herbergssuche gehen

    Auf Herbergssuche gehen / sein Lk 2,7 Der Ausdruck „auf Herbergssuche gehen / sein“ taucht in Lukas 2,7 im Zusammenhang mit der Geburt Jesu auf. Maria und Josef mussten nach Bethlehem reisen. Als sie ankamen, fanden sie keinen Platz in der Herberge. Die Wendung beschreibt die Suche nach einem Ort der Aufnahme, Sicherheit und Unterkunft.…

  • Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen.

    Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen, der Name des Herrn sei gepriesen. Ijob: 1,20-22 Der Satz „Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen, der Name des Herrn sei gepriesen“ stammt aus der Erzählung von Hiob, einem frommen Mann, der großes Leid erlebt. Der Vers Hiob 1,20-22 berichtet, dass Hiob seinen Besitz, seine…

  • Er soll dein Herr sein

    Er soll dein Herr sein. – Luther übersetzt Gottes Wort an Eva: „Dein Wille soll deinem Manne unterworfen sein. Und er soll dein Herr sein.“ 1. Mose 3,16 Der Satz „Er soll dein Herr sein“ stammt aus der Bibelstelle 1. Mose 3,16, in der Gott nach dem Sündenfall zu Eva spricht. Nach dem Ungehorsam gegenüber…