Kategorie: T

Bibelsprüche, die mit t beginnen

  • Jeder Tag hat seine Plage

    Jeder Tag hat seine Plage aus Matthäus 6,34 Die Redewendung „Jeder Tag hat seine Plage“ stammt aus der Bergpredigt Jesu im Matthäusevangelium. Dort sagt Jesus: „Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat.“ (Matthäus 6,34). Mit diesen Worten spricht…

  • Tage, von denen wir sagen, sie gefallen uns nicht

    Tage, von denen wir sagen, sie gefallen uns nicht. Prediger 12,1 Die Redewendung „Tage, von denen wir sagen, sie gefallen uns nicht“ stammt aus dem Buch Prediger im Alten Testament. Dort heißt es: „Gedenke an deinen Schöpfer in deiner Jugend. Ehe die bösen Tage kommen und die Jahre sich nahen, da du wirst sagen: Sie…

  • Des Tages Last und Hitze getragen

    Des Tages Last und Hitze getragen nach Matthäus 20,12 Die Redewendung „des Tages Last und Hitze getragen“ stammt aus dem Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg im Matthäusevangelium. Jesus erzählt dort von einem Weinbergbesitzer, der zu verschiedenen Zeiten des Tages Arbeiter einstellt. Einige beginnen ihre Arbeit bereits am frühen Morgen, andere erst gegen Abend. Als…

  • Talent haben

    Talent haben nach Mt 25,15 Die Redewendung „Talent haben“ gehört heute zu den geläufigsten Ausdrücken für besondere Begabungen und Fähigkeiten. Man spricht von einem musikalischem oder sportlichem Talent oder einem Menschen, der eine besondere Gabe für Sprachen besitzt. Der Ursprung des Wortes „Talent“ liegt jedoch nicht in der Beschreibung von Begabungen, sondern in der Bibel,…

  • Der Tanz ums goldene Kalb

    Der Tanz ums goldene Kalb2. Mose 32,8, Apostelgeschichte 7,39–42, 1. Korinther 10,7–8 Der Ausdruck „Der Tanz ums goldene Kalb“ hat seinen Ursprung in der biblischen Erzählung aus 2. Mose 32. Während Mose auf dem Berg ist, verliert das Volk Israel die Geduld. Es wendet sich von Gott ab und schafft sich ein sichtbares Bild, ein…

  • Die Tat gefiel dem Herrn übel

    Die Tat gefiel dem Herrn übel. 2. Samuel 11,27 Der Satz „Die Tat gefiel dem Herrn übel“ steht am Ende der Geschichte von David und Batseba in 2. Samuel 11,27. Was zuvor geschieht, ist eine Abfolge von Entscheidungen, die immer weiter in Schuld führen: König David sieht Batseba, begehrt sie, obwohl sie die Frau eines…

  • Aus der Taufe heben

    Aus der Taufe heben Die Redewendung „aus der Taufe heben“ hat ihren Ursprung im christlichen Taufritus und wird bis heute im übertragenen Sinn verwendet. Im alltäglichen Sprachgebrauch bedeutet sie meist, etwas ins Leben zu rufen, zu gründen oder den Beginn eines neuen Projekts zu begleiten. Wenn beispielsweise ein Verein, eine Initiative oder ein Unternehmen gegründet…

  • Das Tausendjährige Reich

    Das Tausendjährige Reich Offenbarung 19,11–21; 20,6 Die Bezeichnung „das Tausendjährige Reich“ stammt aus der Offenbarung des Johannes, dem letzten Buch des Neuen Testaments. Besonders die Kapitel 19 und 20 beschreiben eine endzeitliche Vision, in der Christus als Sieger über das Böse erscheint und eine Zeit des Friedens und der Gerechtigkeit beginnt. Diese Vorstellung hat im…

  • Täter des Wortes

    Täter des Wortes Jakobus 1,22 Die Redewendung „Täter des Wortes“ stammt aus dem Jakobusbrief im Neuen Testament. Dort heißt es: „Seid aber Täter des Wortes und nicht Hörer allein. Sonst betrügt ihr euch selbst“ (Jakobus 1,22). Diese kurze, aber eindringliche Aussage gehört zu den zentralen Gedanken des Briefes und richtet sich an Menschen, die den…

  • Mein Täubchen

    Mein Täubchen Hoheslied 6,9 Die liebevolle Anrede „mein Täubchen“ stammt aus dem biblischen Buch Hoheslied, einem poetischen Text des Alten Testaments, der die Liebe zwischen zwei Menschen in eindrucksvollen Bildern beschreibt. In Hoheslied 6,9 heißt es: „Aber meine Taube, meine Makellose ist nur eine. Sie ist die Einzige ihrer Mutter, die Auserwählte derer, die sie…

  • Den besseren Teil erwählt haben

    Den besseren Teil erwählt haben Lukas 10,42 Die Redewendung „den besseren Teil erwählt haben“ stammt aus dem Lukasevangelium und geht auf die bekannte Erzählung von Maria und Marta zurück. In Lukas 10,42 sagt Jesus zu Marta: „Eins aber ist not. Maria hat den guten Teil erwählt, der soll nicht von ihr genommen werden.“ Diese Worte…

  • Zum Tempel hinaustreiben

    Zum Tempel hinaustreiben Matthäus 21,12; Markus 11,15; Lukas 19,45; Johannes 2,15 Der Ausdruck „zum Tempel hinaustreiben“ bezieht sich auf eine eindrückliche Handlung Jesu, die in allen vier Evangelien überliefert ist (Matthäus 21,12; Markus 11,15; Lukas 19,45; Johannes 2,15). Dabei geht Jesus in den Tempel und vertreibt die Händler und Geldwechsler, die den Ort für ihren…

  • Den Teufel durch Beelzebub austreiben

    Den Teufel durch Beelzebub austreiben Mt. 12,24.27; Lukas 11,15-19 Der Ausdruck „den Teufel durch Beelzebub austreiben“ begegnet in den Evangelien nach Matthäus (12,24.27) und Lukas (11,15–19). Er fällt im Zusammenhang mit der Reaktion auf Jesu Wirken: Als Menschen erleben, dass er Kranke heilt und Dämonen austreibt, versuchen einige seiner Gegner, dies zu erklären, indem sie…

  • Der Teufel geht um wie ein brüllender Löwe

    Der Teufel geht um wie ein brüllender Löwe. 1.Petr.5,8 Die Redewendung „Der Teufel geht um wie ein brüllender Löwe“ stammt aus dem ersten Petrusbrief im Neuen Testament. Dort heißt es: „Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann.“ (1. Petrus 5,8). Diese…

  • Der Teufel ist in ihn gefahren

    Der Teufel ist in ihn gefahren Lukas 22,3; Johannes 13,27 Der Satz „Der Teufel ist in ihn gefahren“ begegnet in Lukas 22,3 und Johannes 13,27 im Zusammenhang mit Judas Iskariot. Beide Stellen beschreiben, wie sich Judas entscheidet, Jesus zu verraten, und deuten dieses Handeln in einer zugespitzten, bildhaften Sprache als Einfluss des Bösen. Die Formulierung…

  • Der Teufel ist los

    Der Teufel ist los Offb nach 20,7 Der Ausdruck „Der Teufel ist los“ im Zusammenhang mit Offenbarung 20,7 geht auf eine bildhafte Beschreibung am Ende der biblischen Offenbarung zurück. Dort wird geschildert, dass nach einer Zeit der Bindung die Macht des Bösen wieder freigesetzt wird. Sie wird erneut auftreten, um die Menschen zu versuchen und…

  • Zum Teufel gehen

    Zum Teufel gehen Die Redewendung „zum Teufel gehen“ gehört zu den bekanntesten Wendungen der deutschen Sprache. Sie wird heute meist verwendet, um auszudrücken, dass etwas zugrunde geht, scheitert oder verloren ist. Man sagt etwa, dass ein Plan „zum Teufel geht“, wenn er misslingt, oder dass jemand „zum Teufel gegangen“ ist, wenn er einen schlechten Weg…

  • In Teufels Küche kommen

    In Teufels Küche kommen nach Offb 20,1-3 Die Redewendung „in Teufels Küche kommen“ wird im Deutschen verwendet, wenn jemand durch eigenes oder fremdes Verschulden in große Schwierigkeiten gerät. Wer „in Teufels Küche“ kommt, befindet sich in einer unangenehmen, oft aussichtslos erscheinenden Lage. Und sie oder er muss mit den Folgen seines Handelns rechnen. Die Wendung…

  • Ein ungläubiger Thomas

    Ein ungläubiger Thomas Joh 20,19-29 Die Geschichte vom „ungläubigen Thomas“ gehört zu den bekanntesten Erzählungen des Neuen Testaments. Sie steht im Johannesevangelium (Johannes 20,19–29) und berichtet von einer Begegnung zwischen dem auferstandenen Jesus und seinem Jünger Thomas. Nachdem Jesus gekreuzigt worden war, versteckten sich die Jünger aus Angst vor Verfolgung hinter verschlossenen Türen. Dort erschien…

  • Tod, wo ist dein Stachel, Hölle, wo ist dein Sieg?

    Tod, wo ist dein Stachel, Hölle, wo ist dein Sieg? 1. Kor. 15,55 Der Satz „Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?“ aus 1. Korinther 15,55 ist Teil der Auferstehungsrede des Apostels Paulus. Damit gehört er zu einem Abschnitt, in dem er die Hoffnung auf die Auferstehung beschreibt. Die Worte sind von…

  • Tohuwabohu – ein hebräischer Ausdruck für wüst und leer

    Tohuwabohu – ein hebräischer Ausdruck für wüst und leer. 1. Mose 1,2 Der Ausdruck „Tohuwabohu“ stammt aus der Bibel und findet sich im Schöpfungsbericht in 1. Mose 1,2. Dort heißt es: „Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis lag auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.“ Die Worte „wüst…

  • Ein Torhüter sein

    Ein Torhüter sein1. Chronik 26, Psalm 84,10, Nehemia 7, Johannes 10,3 Der Ausdruck „ein Torhüter sein“ hat in der Bibel sowohl eine ganz praktische als auch eine symbolische Bedeutung. In Texten wie 1. Chronik 26 und Nehemia 7 werden Torhüter als Personen beschrieben, die an den Eingängen des Tempels oder der Stadt wachten. Ihre Aufgabe…

  • Lass die Toten ihre Toten begraben

    Lass die Toten ihre Toten begraben Matthäus 8,22; Lukas 9,60 Der Satz „Lass die Toten ihre Toten begraben“ gehört zu den ungewöhnlichsten und zugleich herausforderndsten Aussagen Jesu im Neuen Testament. Er findet sich in Matthäus 8,22 und Lukas 9,60. Auf den ersten Blick wirkt diese Aussage hart und schwer verständlich. Doch bei genauerem Hinsehen erschließt…

  • Ein tönend Erz und eine klingende Schelle

    Ein tönend Erz und eine klingende Schelle 1. Korinther 13,1 Der Ausdruck „ein tönend Erz und eine klingende Schelle“ stammt aus 1. Korinther 13,1 und gehört zu einem der bekanntesten Kapitel des Neuen Testaments über die Liebe. Der Apostel Paulus beschreibt darin eindrücklich, dass selbst außergewöhnliche Fähigkeiten und besondere geistliche Gaben ohne Liebe letztlich leer…

  • Das Trachten des menschlichen Herzens ist böse

    Das Trachten des menschlichen Herzens ist böse von seiner Jugend an. Das sagt Gott, nachdem die Sintflut beendet ist, Noah und seine Familie und alle Tiere, die sie mitgenommen haben, die Arche verlassen haben und Noah dem Herrn ein Dankopfer bringt (nach 1. Mose 8,21) Der Satz „Das Trachten des menschlichen Herzens ist böse von…