Was das Herz begehrt Psalm 37,4, 20,5
Der Ausdruck „was das Herz begehrt“ erscheint in den Psalmen als Symbol für die tiefsten Wünsche, Sehnsüchte und Hoffnungen eines Menschen. In Psalm 37,4 heißt es: „Habe deine Lust am Herrn, so wird er dir geben, was dein Herz begehrt.“ Hier wird deutlich, dass Gott die Herzenswünsche seiner Gläubigen erfüllt, wenn diese ihr Leben nach seinem Willen ausrichten. Das „Herzensbegehren“ ist also nicht nur ein zufälliger Wunsch, sondern etwas, das im Einklang mit Gottes Weisung und Gerechtigkeit steht.
Auch in Psalm 20,5 wird der Ausdruck verwendet, um den Zusammenhang zwischen Vertrauen auf Gott und erfüllten Wünschen zu betonen: „Wir wollen uns über dein Heil freuen und im Namen unseres Gottes Fahnen aufrichten; der Herr erfülle alle deine Bitten!“ Hier zeigt sich, dass das Herzbegehren oft mit Gottes Segen, Schutz und Führung verbunden ist. Gott sorgt dafür, dass die Sehnsüchte des Menschen in Übereinstimmung mit seinem Willen erfüllt werden, und dies führt zu Freude, Sicherheit und Zufriedenheit.
Theologisch verdeutlicht der Ausdruck, dass wahre Sehnsucht und Wünsche des Herzens nicht isoliert vom Glauben existieren, sondern in Beziehung zu Gott stehen. Wer sein Herz Gott anvertraut, erlebt, dass seine tiefsten Wünsche in eine größere göttliche Ordnung eingebettet sind. Es geht also nicht nur um das Erfüllen beliebiger Wünsche, sondern um die Ausrichtung des eigenen Herzens auf Gottes Willen.
Zusammengefasst steht „was das Herz begehrt“ für die innersten Wünsche, Hoffnungen und Sehnsüchte eines Menschen, die erfüllt werden können, wenn sie im Einklang mit Gottes Willen stehen. Es ist ein Bild für Vertrauen, Freude und göttliche Erfüllung, das zeigt, dass Gott diejenigen segnet, die sich ihm hingeben und ihr Herz auf ihn ausrichten.
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