Schlagwort: 1. Petrus

  • Ohne Ansehen der Person

    Ohne Ansehen der Person nach 5.Mo.1,17 und 1.Petr 1,17


    In 5. Mose 1,17 heißt es:
    „Ihr sollt nach Recht entscheiden: Den Kleinen wie den Großen, den Armen wie den Reichen sollt ihr nicht fürchten und nicht vor jemandem euch einschüchtern lassen, sondern dem Recht folgen.“

    Und in 1. Petrus 1,17 heißt es:
    „Da ihr den himmlischen Vater anruft, der ohne Ansehen der Person richtet, so wandelt in Furcht vor ihm während eurer Zeit auf der Erde.“

    Beide Bibelstellen sprechen von einem zentralen Prinzip der Gerechtigkeit: Entscheidungen und Urteile sollen ohne Ansehen der Person gefällt werden. Das bedeutet, dass menschliche Macht, Reichtum, Status oder soziale Stellung keine Rolle spielen dürfen. Vor Gott sind alle Menschen gleich. Auch untereinander sind wir aufgerufen, gerecht zu handeln. Unabhängig von äußeren Merkmalen oder gesellschaftlicher Position.

    In 5. Mose 1,17 richtet sich diese Aufforderung an Richter und Verantwortliche in Israel. Sie sollen sich nicht einschüchtern lassen, weder vom Reichtum noch vom Einfluss der Mächtigen. Das Recht soll unparteiisch und fair sein – für den Kleinen wie für den Großen, für den Armen wie für den Reichen. Das Prinzip betont die Verantwortung, die Menschen für ihr Handeln tragen, und die Notwendigkeit, Gerechtigkeit über persönliche Vorlieben oder gesellschaftlichen Druck zu stellen.

    1. Petrus 1,17 ergänzt diesen Gedanken im geistlichen Bereich. Gott richtet „ohne Ansehen der Person“. Niemand kann sich durch Reichtum, Einfluss oder äußere Erscheinung Vorteile verschaffen. Umgekehrt bedeutet dies, dass Gottes Segen und Gnade allen Menschen gleichermaßen zugänglich sind, unabhängig von Herkunft oder sozialem Status. Christen sind aufgerufen, in dieser Erkenntnis zu leben: bewusst, gerecht und verantwortungsvoll zu handeln, weil Gott letztlich die Maßstäbe setzt.

    Der Satz gilt bis heute

    Das Prinzip „ohne Ansehen der Person“ hat bis heute eine tiefgreifende Bedeutung. Es fordert Fairness, Respekt und Gleichbehandlung in allen Bereichen des Lebens – in Rechtsprechung, Politik, Gesellschaft und persönlichen Beziehungen. Es erinnert daran, dass Macht und Status nicht das Fundament für Gerechtigkeit sein dürfen. Wer nach Gottes Maßstab lebt, erkennt die Würde jedes Menschen an und lässt sich nicht von äußeren Faktoren leiten.

    So verbindet sich in diesen beiden Bibelstellen das irdische und das geistliche Prinzip: Gerechtigkeit, Ehrlichkeit und Respekt vor Gottes Urteil verlangen, dass wir Menschen unparteiisch begegnen. „Ohne Ansehen der Person“ zu handeln bedeutet, die göttliche Perspektive einzunehmen – gerecht, ehrlich und verantwortungsvoll zu leben, in allen Entscheidungen des Alltags.


  • Bis ans Ende aller Dinge

    Bis ans Ende aller Dinge. 1.Petr.4,7; Sirach 40,25; Apg.13,47

  • In jemandes Fußstapfen treten

    In jemandes Fußstapfen treten 1 Petr 2,21; 2 Kor 12,18

  • Ein reines gutes Gewissen haben

    Ein reines gutes Gewissen haben 1 Petr 3,14-16

  • Mit dem Mantel der Liebe zudecken 1.Petr.4,8; Sprüche 10,12;

    Mit dem Mantel der Liebe zudecken 1.Petr.4,8; Sprüche 10,12;

  • Mit dem Mantel der Liebe zudecken

    Mit dem Mantel der christlichen Nächstenliebe zudecken 1 Petr 4,8

  • Der Teufel geht um wie ein brüllender Löwe

    Der Teufel geht um wie ein brüllender Löwe. 1.Petr.5,8