Schlagwort: 5. Mose
-
Ohne Ansehen der Person nach 5.Mo.1,17 und 1.Petr 1,17 In 5. Mose 1,17 heißt es:„Ihr sollt nach Recht entscheiden: Den Kleinen wie den Großen, den Armen wie den Reichen sollt ihr nicht fürchten und nicht vor jemandem euch einschüchtern lassen, sondern dem Recht folgen.“ Und in 1. Petrus 1,17 heißt es:„Da ihr den himmlischen Vater…
-
Wie seinen Augapfel hüten 5.Mo:32,10; Ps.17,18 In 5. Mose 32,10 heißt es über das Volk Israel:„Er fand ihn in der Wüste, in der Öde voll Geheul; er umgab ihn, gab auf ihn acht, er behütete ihn wie seinen Augapfel.“ Und in Psalm 17,8 bittet David:„Behüte mich wie den Augapfel im Auge, beschirme mich unter dem…
-
Auge um Auge, Zahn um Zahn 2.Mose21,23-25; 3.Mose24,20; 5.Mose 19,21; mt.5,38 Der Satz „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ gehört zu den bekanntesten Bibelworten überhaupt. Er stammt ursprünglich aus dem Alten Testament – genauer aus 2. Mose 21,23–25, 3. Mose 24,20 und 5. Mose 19,21. Dort heißt es:„Leben um Leben, Auge um Auge, Zahn um…
-
Einen Denkzettel verpassen Dtn 6,8; 5.Mose 6,8; 5.Mose 11,18 Der Ausdruck „einen Denkzettel verpassen“ bedeutet im Deutschen meist, jemandem eine Lektion zu erteilen, die er nicht so schnell vergisst. Im biblischen Zusammenhang bekommt das Wort „Denkzettel“ jedoch eine tiefere und positivere Bedeutung. In Deuteronomium (Dtn 6,8; 11,18) – auch bekannt als 5. Mose – heißt…
-
Im Dunkeln tappen 5.Mo. 28,28-29 Der Ausdruck „im Dunkeln tappen“ beschreibt das Gefühl von Orientierungslosigkeit, Unsicherheit und Verwirrung. Eine eindrückliche biblische Parallele findet sich im Deuteronomium (5. Mose 28,28–29). Dort wird im Zusammenhang mit den Fluchworten gesagt, dass der Mensch „am hellen Mittag tappen wird wie ein Blinder im Dunkeln“ und keinen Erfolg auf seinen…
-
Zur Fabel, zum Sprichwort werden 5.Mo.28,37 Der Ausdruck „zur Fabel, zum Sprichwort werden“ entstammt den Fluchandrohungen im Deuteronomium (5. Mose 28,37). Dort wird Israel gewarnt: Wenn es den Bund mit Gott verlässt, werde es unter den Völkern „zum Entsetzen, zum Sprichwort und zum Spott“ werden. Das eigene Schicksal würde dann zur abschreckenden Geschichte – zu…
-
Mit Feuereifer 5. Mose 4,24, Hebr 10,26-27 Der Ausdruck „mit Feuereifer“ hat seinen biblischen Hintergrund in eindringlichen Bildern vom verzehrenden Feuer Gottes. Im Deuteronomium (5. Mose 4,24) heißt es: „Denn der HERR, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer, ein eifernder Gott.“ Und im Brief an die Hebräer (Hebr 10,26–27) wird vom „Feuereifer“ gesprochen, der das…
-
„Das gelobte Land“ (1. Mose 12,7; 5. Mose 34,4; Josua 21,43) Der Satz „Das gelobte Land“ aus 1. Mose 15,18 ist ein zentraler Ausdruck der Verheißung Gottes an Abraham. In diesem Vers schließt Gott mit Abraham einen Bund: Er verspricht ihm und seinen Nachkommen ein Land „von der Strömung Ägyptens bis zum großen Strom, dem Euphrat“.…
-
Gift und Galle spucken – Dtn 32,32-33 Der Ausdruck „Gift und Galle spucken“ beschreibt im alltäglichen Sprachgebrauch eine Haltung voller Bitterkeit, Hass und verletzender Worte. In 5. Mose (Deuteronomium) 32,32–33 wird dieses Bild in eindrucksvoller Weise verwendet. Es schildert den moralischen und geistlichen Zustand von Menschen, die sich von Gott entfernt haben. Dort ist von…
-
Seine milde Hand auftun 5.Mo.15,11; Ps.104,25; 145,16 Der Ausdruck „Seine milde Hand auftun“ beschreibt die Großzügigkeit und Fürsorge Gottes. In den genannten Bibelstellen wird dieses Bild verwendet, um zu zeigen, dass Gott für die Menschen sorgt, Nahrung, Schutz und Gaben schenkt und niemanden in Not vergisst. Es ist eine poetische Art zu sagen, dass Gottes…
-
Zu allem ja und amen sagen 5. Mo. 27, 15, Dtn. 27,24 Der Satz „zu allem ja und amen sagen“ aus Deuteronomium (5. Mose 27,15.24) bezieht sich auf eine feierliche Zustimmung des Volkes zu den Worten Gottes. Insbesondere zu den dort ausgesprochenen Geboten und auch den damit verbundenen Flüchen bei Ungehorsam. In diesem Abschnitt wird…
-
Ein Mann Gottes sein 5. Mose 33,1 Der Ausdruck „ein Mann Gottes sein“ aus 5. Mose 33,1 bezieht sich auf die besondere Bezeichnung, die im Buch Deuteronomium vorkommt. Dort wird Mose als „Mann Gottes“ beschrieben, bevor er die Stämme Israels segnet. Diese Bezeichnung hebt seine einzigartige Rolle zwischen Gott und dem Volk hervor. Ein „Mann…
-
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein 5.Mo.8,3; Mt 4,4; Lk.4,4 Der Satz „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“ stammt ursprünglich aus 5. Mose 8,3 im Buch Deuteronomium und wird von Jesus Christus in Matthäus 4,4 und Lukas 4,4 aufgegriffen. In seinem ursprünglichen Zusammenhang erinnert Mose das Volk Israel an die Zeit der Wüstenwanderung…
-
Sich selbst der Nächste sein Markus 12,31, 5. Mose 6,5; 3. Mose 19,18 Der Ausdruck „sich selbst der Nächste sein“ steht im Zusammenhang mit dem Gebot der Nächstenliebe. Dieses wird in Markus 12,31 formuliert. Jesus von Nazareth verbindet hier zwei zentrale Gebote miteinander. Die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten. Beide stehen untrennbar…
-
Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden 5.Mo.25,4; 1.Kor.9,9; 1.Tim.5,18 Der Satz „Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden“ stammt aus 5. Mose 25,4. Er wird im Alten Testament als eine Anweisung im Umgang mit arbeitenden Tieren gegeben. Das bedeutet zunächst ganz konkret, dass ein Ochse, der…
-
„Die Rache ist mein“(5. Mose 32,35; Römer 12,19; Hebräer 10,30) Der Satz „Die Rache ist mein“ gehört zu den eindringlichsten Aussagen der Bibel. Er macht deutlich, dass die Vergeltung nicht in den Händen des Menschen liegt, sondern allein Gott zusteht. In einer Welt, in der Unrecht oft nach unmittelbarer Reaktion ruft, setzt dieser Gedanke einen…
-
„Das Recht verdrehen“ (5. Mose 27,19) In 5. Mose 27,19 heißt es: „Verflucht sei, wer das Recht des Fremdlings, der Waise und der Witwe beugt!“ Dieser Vers gehört zu den ernsten Mahnungen Gottes an das Volk Israel. Er macht deutlich, dass Gott ein Gott der Gerechtigkeit ist und besonders auf diejenigen achtet, die schwach, schutzlos…
-
Hände in Unschuld waschen5. Mose 21,1-9; Psalm 26,6; 73,13; Mt 27,24 Der Ausdruck „Hände in Unschuld waschen“ hat seinen Ursprung in verschiedenen biblischen Texten wie 5. Mose 21,1–9, Psalm 26,6, Psalm 73,13 und Matthäus 27,24. Er ist zu einer festen Redewendung geworden. Sie wird die bis heute verwendet, um sich von Schuld oder Verantwortung zu…