Schlagwort: Hesekiel
-
Angst und Bange werden nach Ez. 30,13 In Ezechiel 30,13 heißt es:„Die Horden Ägyptens werden fallen im Krieg; und ich werde ihr Stolz in Schrecken verwandeln. Sie werden fallen mit den Schwertern umher, spricht der Herr, HERR.“ Dieser Vers gehört zu einer Reihe von Prophezeiungen, in denen Gott das kommende Gericht über die Nationen ankündigt,…
-
Augen haben und nichts sehen, und Ohren haben und nichts hören nach Psalm 115,5.6;135,16.17Jeremia 5,21; Hesekiel 12,2 „Sie haben Mäuler und reden nicht, sie haben Augen und sehen nicht. Sie haben Ohren und hören nicht.“So beschreibt der Psalmist (Psalm 115,5–6; 135,16–17) die Götzenbilder, die Menschen sich machen. Diese Verse sind scharfe Kritik an der Götzenverehrung.…
-
„In die Bresche springen“ – Eine Betrachtung von Ezechiel 13,4-6 In Ezechiel 13,4-6 spricht der Prophet eine eindringliche Warnung an falsche Propheten. „Wehe den Sehern, die Träume sehen und trügerische Vorhersagen machen! Sie schlagen die Menschen mit falscher Sicherheit und sagen: ‚Der Herr spricht!‘, obwohl sie nichts von Gott empfangen haben“. Die Propheten hatten im…
-
Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt – wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden. Matthäus 23,23; Lk. 14,10-11, Hesekiel 17,24; 21,31 Der Satz „Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt – wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden“ gehört zu den prägenden Worten Jesu. Überliefert ist er im Evangelium nach Lukas (Lk 14,10–11) und sinngemäß auch…
-
Ein Herz von Stein haben Ez 36,25-27 Der Ausdruck stammt aus Ezechiel 36,25-27, wo Gott das Volk Israel anspricht und seine Verheißung der Erneuerung gibt: „Ich will reines Wasser über euch sprengen, und ihr werdet rein sein; ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen; ich will das…
-
Den Himmel offen sehen Hesekiel 1,1; Johannes 1,50b-51; Apostelgeschichte 7,55; 10,11 Der Ausdruck „den Himmel offen sehen“ beschreibt in der Bibel eine besondere Erfahrung der göttlichen Gegenwart oder Offenbarung, bei der Menschen eine unmittelbare Verbindung zu Gott erleben. Es geht um Einsicht, Vision und Zugang zu himmlischer Wirklichkeit, die über das Sichtbare hinausgeht. Theologisch zeigt…
-
Unter aller Kanone sein Ez 40,5, Jes 46,5-6.7b-9 Der Ausdruck „unter aller Kanone sein“ wird in der deutschen Alltagssprache verwendet, um etwas als sehr schlecht, mangelhaft oder unzureichend zu bewerten. Die angegebenen Bibelstellen aus Hesekiel (Hes 40,5) und Jesaja (Jes 46,5–6.7b–9) stehen nicht direkt hinter dieser modernen Redewendung. Sie werden aber gelegentlich im Zusammenhang mit…
-
Wie die Mutter, so die Tochter Ez 16,44 Der Satz „Wie die Mutter, so die Tochter“ stammt aus dem Buch Ezechiel. Es steht in Ezechiel 16,44, und wird von Ezechiel im Rahmen einer prophetischen Rede verwendet. In diesem Abschnitt richtet sich der Prophet kritisch an das Volk .Dabei nutzt er das Bild von Mutter und…
-
Falsche Propheten Jesaja, Jeremia, Hesekiel, 1. Könige 22,22.23; Matthäus 7,15 Der Ausdruck „falsche Propheten“ begegnet in verschiedenen biblischen Zusammenhängen, unter anderem bei Jesaja, Jeremia und Hesekiel sowie in Erzählungen wie in 1. Kön 22,22–23 und in den Worten von Jesus in Matthäus 7,15. In der Bibel werden „falsche Propheten“ als Personen beschrieben, die im Namen…
-
Tun, was recht und gut ist Hesekiel 33,14.16.19; 45,9 Der Satz „Tun, was recht und gut ist“ sta,,t aus den Verweisen in Hesekiel 33,14.16.19 und 45,9. Er bringt eine grundlegende biblische Forderung auf den Punkt. Im Buch Hesekiel wird das Volk Israel immer wieder dazu aufgerufen, sein Verhalten zu überdenken. Es soll sich an Maßstäben…
-
In alle Winde zerstreut nach Hesekiel 17,21 Die Redewendung „in alle Winde zerstreut“ geht auf das Buch des Propheten Hesekiel zurück, genauer auf Hesekiel 17,21. Dort wird beschrieben, dass die Überlebenden eines Gerichts Gottes „in alle Winde zerstreut“ werden sollen. Dieses Bild gehört zu den eindrucksvollen Prophetenworten, die die Folgen von Ungehorsam und politischem Fehlverhalten…