Schlagwort: Jeremia

  • Augen haben und nichts sehen, und Ohren haben und nichts hören nach Psalm 115,5.6;135,16.17Jeremia 5,21; Hesekiel 12,2 „Sie haben Mäuler und reden nicht, sie haben Augen und sehen nicht. Sie haben Ohren und hören nicht.“So beschreibt der Psalmist (Psalm 115,5–6; 135,16–17) die Götzenbilder, die Menschen sich machen. Diese Verse sind scharfe Kritik an der Götzenverehrung.…

  • „Brief und Siegel auf etwas geben“ – Eine Betrachtung von Jeremia 32,10.44 In Jeremia 32,10.44 begegnen wir einer besonderen Handlung. Jeremia kauft ein Feld und lässt den Kauf „mit Brief und Siegel“ bestätigen. Diese Praxis war damals wie heute ein Zeichen für Rechtsverbindlichkeit und Sicherheit. Ein Brief oder eine Urkunde, die mit Siegel versehen war,…

  • Um Gottes willen! (Jeremia 24,7) Der Ausdruck ist eine kraftvolle Wendung, die ausdrückt, dass etwas aus Respekt, Gehorsam oder aus Rücksicht die Ehre des Hächsten geschieht. Er ruft dazu auf, das Handeln, Entscheiden oder Urteilen nicht aus menschlichen Eigeninteressen, sondern im Bewusstsein um den Willen Gottes und seine Autorität zu tun. In Jeremia 24,7 heißt…

  • Auf Herz und Nieren prüfen Ps 7,10, Ps. 26,2; Jeremia 11,20; 17,10; 20,12; Offenbarung 2,2. Der Ausdruck „auf Herz und Nieren prüfen“ ist eine bildhafte Wendung aus der Bibel, die das gründliche Prüfen von Menschen, Gedanken und Absichten beschreibt. Er taucht in mehreren biblischen Texten auf, darunter die Psalmen, Jeremia und die Offenbarung. Das Bild…

  • Ein Land, wo Milch und Honig fließen. 2. Mose 3,8, 5. Mose 31,20; Josua 5,6b; Jeremia 11,5; 32,22; Sirach 46,8; Ez 20,6.15; Baruch 1,20 Der Ausdruck „Ein Land, wo Milch und Honig fließen“ ist ein bekanntes biblisches Bild. Es zeigt das verheißene Land, das Gott seinem Volk Israel zusagt. In 2. Mose 3,8 beschreibt Gott…

  • Jemandem nach dem Leben trachten Jer 4,30 Der Ausdruck „jemandem nach dem Leben trachten“ aus Jeremia 4,30 beschreibt eine Situation, in der Menschen oder Mächte bewusst darauf aus sind, jemandem zu schaden oder ihm das Leben zu nehmen. Das Buch Jeremia verwendet wird diese Formulierung im Zusammenhang mit der Warnung vor dem kommenden Gericht. Jeremia…

  • Einen Mohren weiß waschen wollen Jer 13,23 Der Ausdruck „einen Mohren weiß waschen wollen“ geht auf eine bildhafte Aussage zurück, die in Jeremia 13,23 ihren Ursprung hat. In diesem Vers wird die Frage gestellt, ob ein Kuschiter (in älteren Übersetzungen oft als „Mohr“ bezeichnet) seine Hautfarbe ändern oder ein Panther seine Flecken verwandeln kann. Die…

  • In den Ohren gellen Jer 19,3b Der Ausdruck „in den Ohren gellen“ hat seinen Ursprung in Jeremia 19,3. Dort kündigt Jeremia im Auftrag Gottes ein Gericht an und spricht davon, dass die Botschaft so erschütternd sein wird, dass sie „in den Ohren gellen“ wird. Gemeint ist ein Klang oder eine Nachricht, die so heftig und…

  • Falsche Propheten Jesaja, Jeremia, Hesekiel, 1. Könige 22,22.23; Matthäus 7,15 Der Ausdruck „falsche Propheten“ begegnet in verschiedenen biblischen Zusammenhängen, unter anderem bei Jesaja, Jeremia und Hesekiel sowie in Erzählungen wie in 1. Kön 22,22–23 und in den Worten von Jesus in Matthäus 7,15. In der Bibel werden „falsche Propheten“ als Personen beschrieben, die im Namen…

  • Eine Quelle sein Jer. 2,13 Der Ausdruck „eine Quelle sein“ geht auf das Bild zurück, das im Buch Jeremia (Jer 2,13) verwendet wird. Dort spricht Jeremia im Auftrag Gottes davon, dass das Volk Israel die lebendige Quelle verlassen habe und sich stattdessen „undichte Zisternen“ geschaffen habe, die kein Wasser halten. Im biblischen Kontext steht die…

  • Etwas ist Vergeben und Vergessen nach Jer 31,34 Der Satz „Etwas ist vergeben und vergessen“ findet seinen tiefen Ursprung in Bibel, genauer in Jeremia 31,34. Dort heißt es sinngemäß, dass Gott die Schuld vergibt und der Sünde nicht mehr gedenkt. Diese Aussage gehört zu den stärksten Bildern für einen Neuanfang. Vergebung bedeutet hier nicht nur,…

  • Versiegelt und verbrieft Jeremia 32,34 Die Redewendung „versiegelt und verbrieft“ wird heute verwendet, um auszudrücken, dass eine Angelegenheit endgültig geregelt, rechtlich abgesichert oder unumstößlich festgelegt ist. Wenn etwas „versiegelt und verbrieft“ ist, gilt es als verbindlich und zuverlässig. Die Herkunft dieser Wendung lässt sich auf alte Rechtsbräuche zurückführen, wie sie auch im Buch Jeremia beschrieben…