Schlagwort: Richter

  • Guter Dinge sein Ri 19,6 Der Ausdruck „guter Dinge sein“ beschreibt eine innere Haltung von Freude, Zuversicht und Lebenskraft. Wer „guter Dinge“ ist, empfindet Hoffnung, Optimismus und ein Vertrauen darauf, dass das Leben, trotz Schwierigkeiten, positive Möglichkeiten bereithält. Es geht um eine geerdete, fröhliche und mutige Lebenshaltung, die nicht von äußeren Umständen allein bestimmt wird.…

  • Mit fremdem Kalbe pflügen Richter 14,8 Der Ausdruck „mit fremdem Kalbe pflügen“ stammt aus Richter 14,8 und steht im Zusammenhang mit der Geschichte von Samson. In der Erzählung gibt Samson ein Rätsel auf, dessen Lösung seine Gegner durch Drohung und Druck von seiner Frau erlangen. Dadurch verrät sie das Geheimnis an die anderen, und Samson…

  • Wie ein Mann Ri 20,1; Esra 2,64; 3,1.9; 6,20; Nehemia 8.1 Der Ausdruck „wie ein Mann“ findet sich an mehreren Stellen in der Bibel, etwa in Richter (Ri 20,1), im Buch Esra sowie im Buch Nehemia. Er findet Verwendung, um eine besondere Form von Einmütigkeit, Geschlossenheit und gemeinschaftlichem Handeln zu beschreiben. Wenn es heißt, dass…

  • Philister Amos 9,7, Richter 15-16, 1. Samuel 4-6, 1. Samuel 17, Jesaja 9,11 Der Begriff „Philister“ geht auf verschiedene biblische Überlieferungen zurück, unter anderem in den Büchern Amos (Amos 9,7), Richter (Ri.15–16), (1.Sa.4–6; 17) sowie Jesaja (Jes 9,11). Historisch bezeichnet er ein Volk, das in der Küstenregion des alten Israel lebte und häufig in Konflikt…

  • „Schiboleth“ (Richter 12,5–6) Der Ausdruck „Schiboleth“ stammt aus der Bibel, genauer aus Richter 12,5–6, und hat bis heute eine besondere sprachliche Bedeutung behalten. Ursprünglich war „Schiboleth“ ein hebräisches Wort, das „Ähre“ oder „Wasserstrom“ bedeuten konnte. In der biblischen Geschichte wurde dieses Wort jedoch zu einem Erkennungszeichen, mit dem Menschen voneinander unterschieden wurden. Heute bezeichnet man…

  • Zu seinen Vätern versammelt werden nach Richter 2,10 Die Redewendung „zu seinen Vätern versammelt werden“ gehört zu den poetischen Umschreibungen des Todes im Alten Testament. Sie findet sich an mehreren Stellen der Bibel, unter anderem in Richter 2,10. Dort wird berichtet, dass die Generation Josuas starb und „zu ihren Vätern versammelt“ wurde. Diese Formulierung beschreibt…

  • Krumme Wege gehen nach Richter 5,6 und Psalm 125,5 Die Redewendung „krumme Wege gehen“ ist heute ein geläufiger Ausdruck für unehrliches, unredliches oder moralisch fragwürdiges Verhalten. Wer „krumme Wege geht“, hält sich nicht an Recht und Ordnung, sondern sucht Umwege, um Vorteile zu gewinnen oder Verpflichtungen zu umgehen. Die Wurzeln dieser bildhaften Sprache reichen bis…