Es geschehen noch Zeichen und Wunder

Es geschehen noch Zeichen und Wunder. 2.Mose 7,3

Der Ausdruck „Es geschehen noch Zeichen und Wunder“ wird im biblischen Zusammenhang mit Bibel und Stellen wie 2. Mose 7,3 verbunden, wo außergewöhnliche, göttlich gewirkte Ereignisse angekündigt und beschrieben werden. Im Buch Exodus treten solche „Zeichen und Wunder“ besonders im Kontext der Befreiung des Volkes Israel aus Ägypten auf.

„Zeichen und Wunder“ sind dabei nicht einfach ungewöhnliche Ereignisse, sondern Handlungen, die auf eine tiefere Bedeutung verweisen. Sie sollen auf etwas Größeres hinweisen, nämlich auf das Wirken Gottes in der Geschichte. Die Wunder, die in den Erzählungen beschrieben werden, haben daher immer auch eine symbolische Dimension: Sie zeigen Macht, setzen Zeichen gegen Unterdrückung und machen deutlich, dass das Geschehen nicht allein menschlich erklärbar ist.

Der Satz „Es geschehen noch Zeichen und Wunder“ hat sich im allgemeinen Sprachgebrauch als Ausdruck für Überraschung und Staunen über unerwartete Ereignisse etabliert. Er wird oft verwendet, wenn etwas geschieht, das man nicht mehr für möglich gehalten hätte oder das die eigenen Erwartungen übertrifft.

Im biblischen Sinn erinnert die Formulierung daran, dass die Welt nicht nur von berechenbaren Abläufen geprägt ist, sondern dass es auch Ereignisse geben kann, die über das Gewohnte hinausgehen. Sie laden dazu ein, offen zu bleiben für das Unerwartete und die Möglichkeit, dass sich Situationen auf überraschende Weise wenden können.

So verbindet der Satz eine religiöse Aussage über göttliches Handeln mit einer allgemeinen Erfahrung von Staunen und Überraschung. Er steht für die Einsicht, dass das Leben nicht vollständig planbar ist und dass es immer wieder Momente geben kann, die neue Perspektiven eröffnen.

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert