Schlagwort: 2. Mose

  • Von Angesicht zu Angesicht

    Von Angesicht zu Angesicht – Exodus 33,11 In Exodus 33,11 heißt es: „Der Herr aber redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freund redet.“ Dieser Satz gehört zu den eindrucksvollsten Beschreibungen der Gottesbe-ziehung im Alten Testament. Er steht für eine einzigartige Nähe zwischen Gott und Mensch. Mose, der Führer Israels,…

  • Auge um Auge, Zahn um Zahn

    Auge um Auge, Zahn um Zahn 2.Mose21,23-25; 3.Mose24,20; 5.Mose 19,21; mt.5,38 Der Satz „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ gehört zu den bekanntesten Bibelworten überhaupt. Er stammt ursprünglich aus dem Alten Testament – genauer aus 2. Mose 21,23–25, 3. Mose 24,20 und 5. Mose 19,21. Dort heißt es:„Leben um Leben, Auge um Auge, Zahn um…

  • Ägyptische Finsternis

    Ägyptische Finsternis nach 2. Mose 10,22 In 2. Mose 10,22 heißt es:„Da reckte Mose seine Hand gen Himmel, und es ward eine dichte Finsternis in ganz Ägyptenland drei Tage lang.“ Die sogenannte ägyptische Finsternis war die neunte der zehn Plagen. Gott ließ sie über das Land Ägypten kommen, weil der Pharao sich weigerte, das Volk…

  • Buch des Lebens

    „Buch des Lebens“Eine Betrachtung von Philipper 4,3; 2. Mose 32,32; Hebräer 12,23 Das „Buch des Lebens“ ist ein zentrales Bild in der Bibel und taucht an mehreren Stellen auf. Es symbolisiert Gottes umfassende Kenntnis und Aufzeichnung der Menschen, die in Treue zu ihm leben. In Philipper 4,3 erwähnt Paulus treue Gefährten, die in diesem Buch…

  • Ehre einlegen

    Ehre einlegen nach 2.Mose14,17.18; Ps.46,11 Der Ausdruck Ehre einlegen ist heute nicht merhr sehr gebräuchlich und eher unbekannt. Wenn jemand Ehre einlegt, dann kann er sich durch seine Arbeit, durch besondere Eigenschaften oder Leistung hervortun oder sich einen Namen machen. Der Ausdruck „Ehre einlegen“ klingt heute ungewohnt. Gemeint ist: jemandem Ehre verschaffen, seine Größe sichtbar…

  • Sich nach den Fleischtöpfen Ägyptens (zurück-)sehnen

    Sich nach den Fleischtöpfen Ägyptens (zurück-)sehnen 2.Mose 16,3; 4.Mose11,4-6 Der Ausdruck „sich nach den Fleischtöpfen Ägyptens (zurück-)sehnen“ geht auf die Klage der Israeliten in der Wüste zurück, wie Exodus (2. Mose 16,3) und Numeri (4. Mose 11,4–6) sie schildern. Nachdem das Volk aus der Knechtschaft Ägyptens befreit worden war, geriet es in der Wüste in…

  • Gnade finden vor seinen Augen

    Gnade finden vor seinen Augen – 1. Mose 18,3; 1. Mose 19,19; 2. Mose 33,12ff „„Gnade finden vor seinen Augen“ ist ein biblischer Ausdruck, der immer wieder in der Heiligen Schrift begegnet und eine besondere Beziehung zwischen Gott und dem Menschen beschreibt. Wer Gnade vor Gottes Augen findet, erlebt sich nicht als jemand, der sich…

  • Das ist Gottes Finger

    Das ist Gottes Finger 2.Mose8,15; Lk.11,20 Der Ausdruck geht auf biblische Aussagen in Exodus (2. Mose 8,15) und Lukas (Lk 11,20) zurück. In 2. Mose 8,15 erkennen die ägyptischen Magier bei einer der Plagen, dass hinter dem Geschehen eine göttliche Macht steht, die über ihre eigenen Fähigkeiten hinausgeht. Sie bekennen: „Das ist Gottes Finger“, womit…

  • Ein verstocktes Herz

    Ein verstocktes Herz 2.Mose7,13 Der Ausdruck taucht in 2. Mose 7,13 auf, als Gott über den Pharao spricht, der sich weigert, das Volk Israel ziehen zu lassen. Trotz der sichtbaren Zeichen und Wunder, die Mose und Aaron im Auftrag Gottes zeigen, hält der Pharao an seinem Widerstand fest. Die Bibel sagt, dass „der Pharao aber…

  • Sein Herz verhärten

    Sein Herz verhärten 2.Mose7,3 Der Ausdruck „sein Herz verhärten“ taucht in 2. Mose 7,3 auf, als Gott über den Pharao spricht: „Ich aber will mein Herz verhärten und werde meinetwegen Ägypten viele Zeichen und Wunder tun lassen.“ Im Kontext der Geschichte zeigt sich, dass der Pharao seinen Widerstand gegen Gott und Moses’ Auftrag beharrlich aufrechterhält.…

  • Wie Heuschrecken

    Wie Heuschrecken 2. Mose 10, Offb. 9 Der Ausdruck „wie Heuschrecken“ taucht in der Bibel sowohl im Alten als auch im Neuen Testament auf und steht für Verheerung, Bedrohung und unaufhaltsame Macht. Die Heuschrecke ist in beiden Kontexten ein Bild für eine überwältigende, oft unkontrollierbare Kraft, die Zerstörung bringt. In 2. Mose ist sie Werkzeug…

  • Um das goldene Kalb tanzen

    Um das goldene Kalb tanzen 2. Mose 32,8 Der Ausdruck „um das goldene Kalb tanzen“ geht auf die Erzählung in Exodus (2. Mose 32,8) zurück. In dieser Szene wird beschrieben, was geschieht, während Mose auf dem Berg Sinai verweilt. Das Volk Israel fertigt ein goldenes Kalb als Götzenbild an und betet es auch an. In…

  • Kinder und Kindeskinder

    Kinder und Kindeskinder nach 2 Mose 34,7 Der Ausdruck „Kinder und Kindeskinder“ geht auf Exodus (2. Mose 34,7) zurück. Er ist ist Teil einer Selbstoffenbarung Gottes an Moses. In diesem Zusammenhang beschreibt Gott seine Barmherzigkeit, aber auch die Ernsthaftigkeit von Schuld und Verantwortung. Die kann sich über Generationen auswirken. Mit „Kinder und Kindeskinder“ ist die…

  • Ein Land wo Milch und Honig fließen

    Ein Land, wo Milch und Honig fließen. 2. Mose 3,8, 5. Mose 31,20; Josua 5,6b; Jeremia 11,5; 32,22; Sirach 46,8; Ez 20,6.15; Baruch 1,20 Der Ausdruck „Ein Land, wo Milch und Honig fließen“ ist ein bekanntes biblisches Bild. Es zeigt das verheißene Land, das Gott seinem Volk Israel zusagt. In 2. Mose 3,8 beschreibt Gott…

  • Das Leben sauer machen

    Das Leben sauer machen 2. Mose 1, 14 Der Ausdruck „Das Leben sauer machen“ aus 2. Mose 1,14 beschreibt die harte und bedrückende Situation des Volkes Israel in Ägypten. Das Buch Exodus schildert, wie die Ägypter die Israeliten unterdrücken und zu schwerer Zwangsarbeit zwingen. Mose spielt in diesem Zusammenhang zunächst noch keine aktive Rolle, doch…

  • Das Leben schwer machen

    Das Leben schwer machen Ex 1,14 Der Satz „Das Leben schwer machen“ aus 2. Mose 1,14 steht im Zusammenhang mit der Unterdrückung des Volkes Israel im Buch Exodus. Die Ägypter verpflichten die Israeliten zu harter Zwangsarbeit verpflichten und erschweren ihnen das Leben zunehmend. Unter der Herrschaft eines neuen Pharaos verschlechtert sich ihre Situation drastisch, und…

  • Die Lenden mit dem Schwert gürten

    Die Lenden mit dem Schwert gürten 2. Mose32,27 Der Ausdruck „die Lenden mit dem Schwert gürten“ aus 2. Mose 32,27 stammt aus einer Szene im Buch Exodus. Mose ruft nach dem Götzendienst des Volkes Israel am Sinai zum Handeln auf. Das Volk hatte sich ein goldenes Kalb gemacht und angebetet. Danach kommt es zu einer…

  • Manna in der Wüste

    Manna in der Wüste 2.Mose16f, Ps.78,24; Joh.6,31f Der Ausdruck „Manna in der Wüste“ bezieht sich auf die Erzählung im Buch Exodus (2. Mose 16 ff.). Gott versorg das Volk Israel während der Wüstenwanderung mit Nahrung versorgt. Nach dem Auszug aus Ägypten standen die Israeliten vor der Herausforderung, in einer lebensfeindlichen Umgebung ohne eigene Ressourcen zu…

  • Wo Milch und Honig fließen

    Wo Milch und Honig fließen 2. Mose 3,8 Der Ausdruck „ein Land, wo Milch und Honig fließen“ stammt aus 2. Mose 3,8 im Buch Exodus. Dort spricht Gott zu Mose. Gott kündigt an, das Volk Israel aus der Unterdrückung in Ägypten zu befreien und in ein gutes und weites Land zu führen. Die Formulierung ist…

  • Sein Mütchen kühlen

    Sein Mütchen kühlen 2, Mose 15,9 Der Ausdruck „sein Mütchen kühlen“ geht auf bildhafte Vorstellungen zurück. Diese auch im biblischen Sprachgebrauch ihren Widerhall finden, etwa im Zusammenhang mit 2. Mose 15,9 im Buch Exodus. Dort beschreibt Mose in einem Lied den Feind, der voller Übermut spricht und seine Gegner verfolgt. Die Formulierung steht im Kontext…

  • Sabbat

    „Sabbat“ nach 2. Mose 20,8 In 2. Mose 20,8 heißt es: „Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest.“ Dieses Gebot gehört zu den Zehn Geboten, die Gott dem Volk Israel durch Mose gab. Der Sabbat ist ein besonderer Tag der Ruhe, des Gebets und der Besinnung auf Gott. Schon seit biblischer Zeit hat der Sabbat…

  • Der Tanz ums goldene Kalb

    Der Tanz ums goldene Kalb2. Mose 32,8, Apostelgeschichte 7,39–42, 1. Korinther 10,7–8 Der Ausdruck „Der Tanz ums goldene Kalb“ hat seinen Ursprung in der biblischen Erzählung aus 2. Mose 32. Während Mose auf dem Berg ist, verliert das Volk Israel die Geduld. Es wendet sich von Gott ab und schafft sich ein sichtbares Bild, ein…

  • Es geschehen noch Zeichen und Wunder

    Es geschehen noch Zeichen und Wunder. nach 2.Mose 7,3 Die Redewendung „Es geschehen noch Zeichen und Wunder“ wird heute oft verwendet, wenn etwas völlig Unerwartetes oder Erstaunliches eintritt. Häufig geschieht dies mit einem gewissen Augenzwinkern, wenn man ausdrücken möchte, dass etwas kaum für möglich Gehaltenes dennoch Wirklichkeit geworden ist. Der Ursprung dieser Formulierung liegt in…