Kategorie: V

Bibelsprüche, die mit v beginnen

  • Vater, ich habe gesündigt

    Vater, ich habe gesündigt – Pater peccavi Lukas 15,21 Die Worte „Vater, ich habe gesündigt“ stammen aus dem Gleichnis vom verlorenen Sohn im Lukasevangelium. In Lukas 15,21 spricht der Sohn nach seiner Rückkehr zu seinem Vater: „Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein…

  • Vater, vergib ihnen

    Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht , was sie tun. aus Lukas 23,34 Die Worte „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“ gehören zu den eindrucksvollsten Aussagen Jesu im Neuen Testament. Nach dem Lukasevangelium spricht Jesus diesen Satz am Kreuz, unmittelbar während seiner Kreuzigung. Er richtet diese Bitte an Gott, seinen…

  • Zu seinen Vätern versammelt werden

    Zu seinen Vätern versammelt werden nach Richter 2,10 Die Redewendung „zu seinen Vätern versammelt werden“ gehört zu den poetischen Umschreibungen des Todes im Alten Testament. Sie findet sich an mehreren Stellen der Bibel, unter anderem in Richter 2,10. Dort wird berichtet, dass die Generation Josuas starb und „zu ihren Vätern versammelt“ wurde. Diese Formulierung beschreibt…

  • Die verbotene Frucht

    Die verbotene Frucht geht auf die paradiesische Schilderung vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse zurück, dessen Früchte die Menschen nach Gottes Verbot nicht essen durften. 1. Mose 2,9.17 Der Gedanke der „verbotenen Frucht“ geht auf die Erzählung in der Bibel zurück, genauer auf 1. Mose 2,9.17. Dort wird im Garten Eden der Baum…

  • Etwas ist Vergeben und Vergessen

    Etwas ist Vergeben und Vergessen nach Jer 31,34 Der Satz „Etwas ist vergeben und vergessen“ findet seinen tiefen Ursprung in Bibel, genauer in Jeremia 31,34. Dort heißt es sinngemäß, dass Gott die Schuld vergibt und der Sünde nicht mehr gedenkt. Diese Aussage gehört zu den stärksten Bildern für einen Neuanfang. Vergebung bedeutet hier nicht nur,…

  • Etwas vergelten

    Etwas vergelten aus 1. Mose 50,15 Die Redewendung „etwas vergelten“ gehört zu den alten Begriffen der deutschen Sprache und bedeutet, auf eine Handlung mit einer entsprechenden Gegenhandlung zu reagieren. Dabei kann es sich sowohl um eine Belohnung für etwas Gutes als auch um eine Bestrafung für etwas Schlechtes handeln. Im biblischen Zusammenhang wird die Wendung…

  • Jemanden verleugnen

    Jemanden verleugnen Mt 26,33-35 Die Redewendung „jemanden verleugnen“ bedeutet, eine Person nicht anzuerkennen, die Verbindung zu ihr abzustreiten oder sich von ihr zu distanzieren. Ihren bekanntesten biblischen Hintergrund hat sie in der Passionsgeschichte Jesu. In Matthäus 26,33–35 kündigt Jesus seinen Jüngern an, dass sie ihn in der bevorstehenden schweren Zeit verlassen werden. Besonders Petrus widerspricht…

  • Sich selbst verleugnen

    Sich selbst verleugnen Matthäus 16,24 Die Redewendung „sich selbst verleugnen“ geht auf eine Aussage Jesu im Matthäusevangelium zurück. Dort sagt Jesus zu seinen Jüngern: „Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach“ (Matthäus 16,24). Diese Worte gehören zu den bekanntesten und zugleich anspruchsvollsten Aufforderungen des…

  • Da verließen sie ihn

    Da verließen sie ihn nach Mt 26,56b Die Worte „Da verließen ihn alle Jünger und flohen“ aus Matthäus 26,56 gehören zu den bewegendsten Sätzen der Passionsgeschichte Jesu. Sie stehen am Ende der Schilderung seiner Verhaftung im Garten Gethsemane. Kurz zuvor hatten die Jünger noch ihre Treue beteuert und versprochen, Jesus auch in schwierigen Zeiten nicht…

  • Verraten und verkauft sein

    Verraten und verkauft sein Lk 22, 47-48 Die Redewendung „verraten und verkauft sein“ wird im Deutschen verwendet, wenn sich jemand schutzlos ausgeliefert, hintergangen oder von vertrauten Menschen im Stich gelassen fühlt. Sie beschreibt eine Situation, in der das Vertrauen missbraucht wird und man keine Möglichkeit mehr sieht, sich gegen drohendes Unrecht zu wehren. Einer ihrer…

  • Der Verräter schläft nicht

    Der Verräter schläft nicht nach Matthäus 24,14-16 Die Redewendung „Der Verräter schläft nicht“ beschreibt die Erfahrung, dass Gefahren, Intrigen oder untreue Menschen oft dann wirken, wenn man sie am wenigsten erwartet. Sie mahnt zur Wachsamkeit und erinnert daran, dass Vertrauen zwar wichtig ist, aber nicht mit Leichtgläubigkeit verwechselt werden darf. Obwohl die Wendung nicht wörtlich…

  • Versiegelt und verbrieft

    Versiegelt und verbrieft Jeremia 32,34 Die Redewendung „versiegelt und verbrieft“ wird heute verwendet, um auszudrücken, dass eine Angelegenheit endgültig geregelt, rechtlich abgesichert oder unumstößlich festgelegt ist. Wenn etwas „versiegelt und verbrieft“ ist, gilt es als verbindlich und zuverlässig. Die Herkunft dieser Wendung lässt sich auf alte Rechtsbräuche zurückführen, wie sie auch im Buch Jeremia beschrieben…

  • Der Verstand der Verständigen

    Der Verstand der Verständigen nach 1. Korinther 1,19; Jesaja 29,14 Die Wendung „der Verstand der Verständigen“ stammt aus einer prophetischen Aussage des Buches Jesaja, die später vom Apostel Paulus im ersten Korintherbrief aufgegriffen wird. In Jesaja 29,14 spricht Gott: „Die Weisheit seiner Weisen soll zunichtewerden, und der Verstand seiner Verständigen soll sich verbergen.“ Paulus zitiert…

  • Was ist das für so viele?

    Was ist das für so viele? Joh 6,9 Die Frage „Was ist das für so viele?“ stammt aus der Erzählung von der Speisung der Fünftausend im Johannesevangelium. In Johannes 6,9 weist der Jünger Andreas auf einen Jungen hin, der fünf Gerstenbrote und zwei Fische bei sich hat. Zugleich fügt er skeptisch hinzu: „Aber was ist…

  • Zu seinem Volke

    „Zu seinem Volke versammelt werden“ (1. Mose 25,8) Die Wendung „Zu seinem Volk versammelt werden“ gehört zu den ehrwürdigen und bildhaften Umschreibungen des Todes im Alten Testament. In 1. Mose 25,8 wird sie auf Abraham angewandt: „Und Abraham verschied und starb in einem guten Alter, alt und lebenssatt, und wurde zu seinem Volk versammelt.“ Diese…

  • Es ist vollbracht

    Es ist vollbracht. aus Johannes 19,30 Die Worte „Es ist vollbracht“ gehören zu den bekanntesten und bedeutendsten Aussagen Jesu im Neuen Testament. Nach dem Johannesevangelium spricht Jesus diesen Satz unmittelbar vor seinem Tod am Kreuz: „Da nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und neigte das Haupt und verschied.“ (Johannes 19,30).…

  • Unter dem Vorbehalt des Jakobus

    Unter dem Vorbehalt des Jakobus – Sub reservatione jakobea Jakobus 4,15 Die Redewendung „unter dem Vorbehalt des Jakobus“ geht auf eine Aussage im Jakobusbrief zurück. In Jakobus 4,15 heißt es: „Dagegen solltet ihr sagen: Wenn der Herr will, werden wir leben und dies oder das tun.“ Aus diesen Worten entwickelte sich die lateinische Formel sub…

  • Buchstabe V

    Vater, ich habe gesündigt Vater, ich habe gesündigt – Pater peccavi Lukas 15,21 Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht , was sie tun Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht , was sie tun. Lukas 23,34 Zu seinen Vätern versammelt werden Zu seinen Vätern versammelt werden Richter 2,10 Die verbotene Frucht Die verbotene Frucht…