Kein hochzeitlich Kleid anhaben

Kein hochzeitlich Kleid anhaben Matthäus 22,11

Der Ausdruck „kein hochzeitlich Kleid anhaben“ stammt aus dem Gleichnis vom königlichen Hochzeitsmahl in Gospel of Matthew (Mt 22,11). Jesus Christ erzählt darin von einem König, der eine Hochzeit für seinen Sohn ausrichtet und viele Gäste einlädt.

In der Geschichte wird ein Gast entdeckt, der ohne das passende Hochzeitsgewand erscheint. Dieses Gewand ist im Gleichnis ein symbolisches Zeichen für die angemessene Vorbereitung und Haltung gegenüber dem Fest und dem Gastgeber. Der Mann wird angesprochen und kann sich nicht rechtfertigen, weil er die Einladung zwar angenommen, aber die damit verbundene Erwartung nicht erfüllt hat.

„Kein hochzeitlich Kleid anhaben“ bedeutet im übertragenen Sinn, nicht angemessen vorbereitet oder nicht in der richtigen inneren Haltung zu sein. Es geht dabei nicht nur um äußere Kleidung, sondern um eine grundlegende Bereitschaft, sich auf das einzulassen, wozu man eingeladen ist. Das Hochzeitsgewand steht sinnbildlich für eine innere Haltung, die zur Teilnahme am Fest passt.

Im weiteren Kontext der Bible wird dieses Gleichnis oft so verstanden, dass die Einladung zwar offen und großzügig ist, aber auch eine entsprechende Antwort verlangt. Wer die Einladung annimmt, soll sich auch entsprechend darauf einstellen und die damit verbundene Verantwortung wahrnehmen.

So beschreibt der Ausdruck „kein hochzeitlich Kleid anhaben“ sinnbildlich eine Situation, in der jemand zwar eingeladen ist oder teilnimmt, aber nicht die erforderliche innere oder äußere Vorbereitung mitbringt, die zu diesem Anlass gehört.

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