Zu allem ja und amen sagen

Zu allem ja und amen sagen 5. Mo. 27, 15, Dtn. 27,24

Der Satz „zu allem ja und amen sagen“ im Zusammenhang mit Deuteronomy (5. Mose 27,15.24) bezieht sich auf eine feierliche Zustimmung des Volkes zu den Worten Gottes. Insbesondere zu den dort ausgesprochenen Geboten und auch den damit verbundenen Flüchen bei Ungehorsam. In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie das Volk Israel auf die Ankündigungen reagieren soll, indem es jeweils mit „Amen“ antwortet. Dieses „Amen“ bedeutet so viel wie „So sei es“ oder „Es geschehe“. Es drückt eine bewusste Bestätigung und Annahme des Gehörten aus.

Das „Ja und Amen“ ist dabei mehr als eine bloße Zustimmung mit Worten. Es ist ein Ausdruck von Verantwortung und Verpflichtung gegenüber dem Bund mit Gott. Indem das Volk „Amen“ sagt, erkennt es die Gültigkeit und Verbindlichkeit der göttlichen Weisungen an. Es bekennt damit, dass es die Konsequenzen von Gehorsam und Ungehorsam versteht und bereit ist, sich daran zu orientieren.

In einem weiteren Sinn kann der Ausdruck als Haltung verstanden werden, die Vertrauen, Gehorsam und innere Zustimmung gegenüber Gottes Wort ausdrückt. Es geht nicht um blindes Zustimmen, sondern um ein bewusstes Einwilligen in das, was als wahr und verbindlich erkannt wird. Eine Haltung des Glaubens und der Verantwortlichkeit vor Gott, wie sie im Kontext der Bundeserneuerung im Buch Bible deutlich wird.

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