Autor: admin

  • Gut angeschrieben sein nach Hebr. 12,22-24 In Hebräer 12,22-24 heißt es:„Ihr seid aber gekommen nach Zion, zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, zu unzähligen Engeln in Festescharen, zu der Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel angeschrieben sind, zu Gott, dem Richter über alle, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten, zu Jesus,…

  • Im Schweiße deines Angesichtes sollst du dein Brot essen. (1. Mose 3,19) Gott weist den Menschen in seine Schranken. Der Satz „Im Schweiße deines Angesichtes sollst du dein Brot essen“ (1. Mose 3,19) ist ein eindrucksvolles Wort der Bibel. Er stammt aus dem Bericht vom Sündenfall im 1. Buch Mose, wo Gott zu Adam spricht,…

  • Sein Angesicht über jemand leuchten machen nach 4. Mose 6,25 In 4. Mose 6,25 spricht Gott durch den Priestersegen zu seinem Volk:„Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.“ Dieser Satz ist Teil des berühmten aaronitischen Segens, den die Israeliten noch heute in Liturgien und Gebeten verwenden. Das Bild, das wir…

  • Von Angesicht zu Angesicht – Exodus 33,11 In Exodus 33,11 heißt es: „Der Herr aber redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freund redet.“ Dieser Satz gehört zu den eindrucksvollsten Beschreibungen der Gottesbe-ziehung im Alten Testament. Er steht für eine einzigartige Nähe zwischen Gott und Mensch. Mose, der Führer Israels,…

  • Angst und Bange werden nach Ez. 30,13 In Ezechiel 30,13 heißt es:„Die Horden Ägyptens werden fallen im Krieg; und ich werde ihr Stolz in Schrecken verwandeln. Sie werden fallen mit den Schwertern umher, spricht der Herr, HERR.“ Dieser Vers gehört zu einer Reihe von Prophezeiungen, in denen Gott das kommende Gericht über die Nationen ankündigt,…

  • Ohne Ansehen der Person nach 5.Mo.1,17 und 1.Petr 1,17 In 5. Mose 1,17 heißt es:„Ihr sollt nach Recht entscheiden: Den Kleinen wie den Großen, den Armen wie den Reichen sollt ihr nicht fürchten und nicht vor jemandem euch einschüchtern lassen, sondern dem Recht folgen.“ Und in 1. Petrus 1,17 heißt es:„Da ihr den himmlischen Vater…

  • Eine apokalyptische Katastrophe Der Begriff „apokalyptisch“ stammt vom griechischen Wort apokalypsis und bedeutet „Enthüllung“ oder „Offenbarung“. In der Bibel bezeichnet er meist die dramatischen Visionen von Gottes Eingreifen in die Weltgeschichte, wie sie in den Prophetenbüchern und insbesondere in der Offenbarung des Johannes zu finden sind. Eine apokalyptische Katastrophe ist demnach kein zufälliges Unglück. Sie…

  • Die apokalyptischen Reiter sind eine der bekanntesten und eindrucksvollsten Visionen aus der Offenbarung des Johannes im Neuen Testament (Offenbarung 6,1–8). Sie treten auf, wenn das Lamm – ein Symbol für Christus – die ersten vier der sieben Siegel öffnet. Jeder Reiter verkörpert eine Form von Gericht und Krise, die das Ende der Welt und das…

  • Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen. 2.Thes.2,10 Der Apostel Paulus spricht in seinem zweiten Brief an die Thessalonicher ein Thema an, das in allen Zeiten aktuell geblieben ist: die Verantwortung des Einzelnen für Arbeit und Versorgung. In 2. Thessalonicher 3,10 heißt es: „Denn auch als wir bei euch waren, geboten wir euch…

  • Ein Arbeiter ist seines Lohnes wert nach Lukas 10,7; und 1. Tim. 5,18 In Lukas 10,7 spricht Jesus zu seinen Jüngern:„In derselben Stadt aber bleibt bei ihnen und esst und trinkt, was sie haben; denn der Arbeiter ist seines Lohnes wert.“ Ähnlich heißt es in 1. Timotheus 5,18:„Denn die Schrift sagt: ‚Du sollst dem Ochsen,…

  • Eine Arche sein 1. Mose 6-9 Die Erzählung von Noah und der Arche in 1. Mose 6–9 gehört zu den bekanntesten Geschichten der Bibel. Gott sieht, dass die Menschen in Bosheit und Gewalt versunken sind. Er beschließt also, die Erde durch eine große Flut zu reinigen. Doch Noah findet Gnade vor Gottes Augen, weil er…

  • Wer sich des Armen erbarmt, der leiht dem Herrn nach Sprüche 19,17 In Sprüche 19,17 heißt es:„Wer sich des Armen erbarmt, der leiht dem Herrn, und er wird ihm seine Wohltat vergelten.“ Dieser Vers ist ein klarer Aufruf zu Mitgefühl und Nächstenliebe. Wer den Bedürftigen hilft, der handelt nicht nur human oder sozial verantwortlich, sondern…

  • Hilf dir selber, bevor du andere arzneiest nach Sirach 18,20 (Luther 1912) In Sirach 18,20 heißt es sinngemäß:„Wer gesund ist, soll sich selbst pflegen, bevor er andere heilt.“ Dieser Vers aus dem Buch Jesus Sirach betont die Bedeutung von Selbstfürsorge und innerer Gesundheit. Bevor jemand anderen helfen, heilen oder unterstützen kann, muss er sich selbst…

  • Arzt, hilf dir selber nach Lukas 4,23 In Lukas 4,23 sagt Jesus zu den Menschen in seiner Heimatstadt Nazareth:„Ihr werdet mir freilich das Sprichwort vorhalten: Arzt, hilf dir selber! Tu auch hier in deiner Vaterstadt alles, was wir gehört haben, dass es in Kapernaum geschehen ist.“ Mit diesen Worten greift Jesus ein bekanntes Sprichwort auf,…

  • Asche auf mein Haupt nach 2.Samuel 13,18-19 In 2. Samuel 13,18–19 lesen wir von Tamar, der Tochter König Davids, die nach einem schweren Unrecht in tiefer Trauer und Scham zurückbleibt. Dort heißt es:„Tamar legte Asche auf ihr Haupt, zerriss das lange Kleid, das sie trug, und legte die Hand auf den Kopf und ging schreiend…

  • Wie seinen Augapfel hüten 5.Mo:32,10; Ps.17,18 In 5. Mose 32,10 heißt es über das Volk Israel:„Er fand ihn in der Wüste, in der Öde voll Geheul; er umgab ihn, gab auf ihn acht, er behütete ihn wie seinen Augapfel.“ Und in Psalm 17,8 bittet David:„Behüte mich wie den Augapfel im Auge, beschirme mich unter dem…

  • Auge um Auge, Zahn um Zahn 2.Mose21,23-25; 3.Mose24,20; 5.Mose 19,21; mt.5,38 Der Satz „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ gehört zu den bekanntesten Bibelworten überhaupt. Er stammt ursprünglich aus dem Alten Testament – genauer aus 2. Mose 21,23–25, 3. Mose 24,20 und 5. Mose 19,21. Dort heißt es:„Leben um Leben, Auge um Auge, Zahn um…

  • Ein Auge auf etwas werfen Dan 13,8-9 Daniel 13,8–9 erzählt über zwei Richter Israels.„Als sie Susanna täglich hereingehen und umherwandeln sahen, warfen sie ihre Augen auf sie und entbrannten in Begierde nach ihr. Sie kehrten ihre Gedanken ab, dass sie nicht recht und gerecht urteilen sollten. Und sie vergaßen, dass Gott alles sieht.“ Die Geschichte…

  • Vor jemandes Auge Gnade finden nach Gen. 18,2-3 In 1. Mose (Genesis) 18,2–3 wird erzählt, wie Abraham drei Männer vor seinem Zelt sieht:„Und er hob seine Augen auf und sah: Siehe, drei Männer standen vor ihm. Und als er sie sah, lief er ihnen entgegen von der Tür seines Zeltes und neigte sich zur Erde.…

  • Alle Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zu seiner Zeit. Psalm 145,15 „Alle Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zu seiner Zeit.“ – Mit diesen Worten beschreibt der Psalmist das tiefe Vertrauen der Schöpfung auf Gott. In Psalm 145 lobt David die Güte und Fürsorge des Herrn,…

  • Augen haben und nichts sehen, und Ohren haben und nichts hören nach Psalm 115,5.6;135,16.17Jeremia 5,21; Hesekiel 12,2 „Sie haben Mäuler und reden nicht, sie haben Augen und sehen nicht. Sie haben Ohren und hören nicht.“So beschreibt der Psalmist (Psalm 115,5–6; 135,16–17) die Götzenbilder, die Menschen sich machen. Diese Verse sind scharfe Kritik an der Götzenverehrung.…

  • Einem die Augen für etwas öffnen nach Ps 119,18 In Psalm 119,18 betet der Dichter:„Tu meine Augen auf, dass ich sehe die Wunder an deinem Gesetz.“ Dieser kurze Satz ist ein tiefes Gebet. Der Psalmbeter bittet Gott nicht um Reichtum oder Macht, sondern um geöffnete Augen – um Einsicht, Verständnis und geistliche Klarheit. Er weiß:…

  • Sich die Augen ausweinen nach Klgl 1,16 und Klgl 2,11 In den Klageliedern Jeremias klingt einer der tiefsten Schmerzgesänge der Bibel. Dort heißt es: „Darum weine ich; meine Augen, meine Augen fließen von Wasser; denn fern ist von mir, der mich trösten und mein Leben erquicken könnte“ (Klagelieder 1,16).Und an anderer Stelle: „Meine Augen sind…

  • Das auserwählte Volk nach Psalm 105,43 In Psalm 105,43 heißt es:„So führte er sein Volk heraus mit Freude, seine Auserwählten mit Jubelgesang.“ Dieser Vers fasst die Geschichte Israels in einem einzigen kraftvollen Bild zusammen: Gott selbst führt sein Volk aus der Knechtschaft in die Freiheit – nicht in Angst oder Zwang, sondern in Freude und…

  • Sie sind von uns ausgegangen, aber sie waren nicht von uns. 1.Joh.2,19 Im 1. Johannesbrief 2,19 heißt es:„Sie sind von uns ausgegangen, aber sie waren nicht von uns; denn wenn sie von uns gewesen wären, so wären sie bei uns geblieben. Aber es sollte offenbar werden, dass sie alle nicht von uns sind.“ Diese Worte…