Autor: admin

  • „Brief und Siegel auf etwas geben“ – Eine Betrachtung von Jeremia 32,10.44 In Jeremia 32,10.44 begegnen wir einer besonderen Handlung. Jeremia kauft ein Feld und lässt den Kauf „mit Brief und Siegel“ bestätigen. Diese Praxis war damals wie heute ein Zeichen für Rechtsverbindlichkeit und Sicherheit. Ein Brief oder eine Urkunde, die mit Siegel versehen war,…

  • „Ein ellenlanger Brief“ – Eine Betrachtung von Sacharja 5,1-3 In Sacharja 5,1-3 begegnet uns ein ungewöhnliches Bild. Der Prophet sieht eine Rolle, „einen langen Brief“, der durch die Luft getragen wird. Die Rolle ist so groß, dass sie mit beiden Händen gehalten werden muss, und sie enthält eine Botschaft des Gerichts. Dieses Bild ist stark…

  • „Brosamen, die von des Reichen Tische fallen“Eine Betrachtung von Matthäus 15,27 und Lukas 16,21 Jesus verwendet in Matthäus 15,27 und Lukas 16,21 ein eindrucksvolles Bild, um über Bedürftigkeit, Glauben und göttliche Gnade zu lehren. In Matthäus 15,27 bittet eine kanaanäische Frau darum, dass wenigstens die „Brosamen, die vom Tisch der Kinder fallen“, auf sie herabkommen.…

  • „Nötig wie das tägliche Brot“ – Eine Betrachtung von Matthäus 6,11 In Matthäus 6,11 lehrt Jesus seine Jünger im Vaterunser, für das „tägliche Brot“ zu beten. Dieser Vers hat sowohl eine ganz praktische als auch eine tief spirituelle Bedeutung. Das tägliche Brot steht zunächst für das, was Menschen zum Leben brauchen. Dazu gehören Nahrung, Sicherheit,…

  • „Wer nie sein Brot mit Tränen aß“ – Eine Betrachtung von Psalm 80,5-6 Psalm 80,5-6 zeichnet ein sehr eindrucksvolles Bild. „Wer nie sein Brot mit Tränen aß, wer nicht sein Leben mit Seufzen verbrachte, der ist glücklich“. Der Vers beschreibt das Leben als oft mit Mühe, Leid und Anstrengung verbunden. Brot steht hier symbolisch für…

  • Wo ist den Bruder Abel? – Gott fragt Kain nach Abels Verbleib in 1. Mose 4,9 In 1. Mose 4,9 begegnen wir einer der bekanntesten Szenen der Bibel: Gott fragt Kain nach dem Verbleib seines Bruders Abel. Kain hatte Abel aus Eifersucht getötet, weil Gott Abels Opfer angenommen, seines aber nicht. Die Frage Gottes „Wo…

  • „An seine Brust schlagen – Eine Betrachtung von Lukas 18,13 In Lukas 18,13 begegnen wir einer sehr anschaulichen Geste des Bußfertigen. Der Zöllner, der vor dem Tempel betet, „schlug sich an die Brust“ und sagte: „Gott, sei mir Sünder gnädig“. Diese Bewegung – sich an die Brust zu schlagen – war in der damaligen Kultur…

  • „Falsche Brüder“ – Eine Betrachtung von 2. Korinther 11,26 In 2. Korinther 11,26 spricht Paulus über die vielen Schwierigkeiten, die er auf seinen Missionsreisen erlebt hat, darunter auch die Begegnungen mit sogenannten „falschen Brüdern“. Paulus beschreibt, dass er „von falschen Brüdern“ bedroht wurde. Menschen, die sich scheinbar zum Glauben bekennen, aber in Wirklichkeit andere Absichten…

  • „Buch des Lebens“Eine Betrachtung von Philipper 4,3; 2. Mose 32,32; Hebräer 12,23 Das „Buch des Lebens“ ist ein zentrales Bild in der Bibel und taucht an mehreren Stellen auf. Es symbolisiert Gottes umfassende Kenntnis und Aufzeichnung der Menschen, die in Treue zu ihm leben. In Philipper 4,3 erwähnt Paulus treue Gefährten, die in diesem Buch…

  • „Ein Buch mit sieben Siegeln“ – Eine Betrachtung von Offenbarung 5,1-3 In Offenbarung 5,1-3 begegnet Johannes eine außergewöhnliche Vision: Er sieht „ein Buch, beschrieben innen und außen, versiegelt mit sieben Siegeln“. Dieses Bild ist symbolisch und gilt als eines der tiefgründigsten Symbole der Bibel. Ein Buch mit Siegeln war in der Antike ein offiziell versiegeltes…

  • Wie ein offenes Buch aus Offenbarung 5,15 Der Satz „wie ein offenes Buch“ aus der Offenbarung des Johannes (Offb 5,15) ist ein starkes Bild für vollständige Offenlegung, Wahrheit und Erkenntnis. Die genaue Formulierung kann je nach Übersetzung leicht variieren. Das Motiv des geöffneten Buches steht im Zusammenhang mit dem himmlischen Geschehen um das versiegelte Buch…

  • Der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig aus 2. Korinther 3,6 Der Satz „Der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig“ stammt aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth, dem Zweiten Korintherbrief (2 Kor 3,6). Er gehört zu den theologisch dichtesten Aussagen des Neuen Testaments und fasst in wenigen…

  • Viel Büchermachens ist kein Ende aus Kohelet bzw. Prediger 12,12 Der Satz „Viel Büchermachens ist kein Ende“ stammt aus dem Buch Kohelet, auch bekannt als Prediger (Prediger 12,12). Er steht am Ende eines Werkes, das von Nachdenken, Zweifeln und der Suche nach dem Sinn des Lebens geprägt ist. Kohelet blickt in diesem Vers auf die…

  • Buße tun nach Matthäusevangelium 3,2 Der Ruf aus dem Evangelium nach Matthäus (Mt 3,2) ist einer der eindringlichsten Sätze des Neuen Testaments. Er steht am Beginn des öffentlichen Auftretens von Johannes dem Täufer und lautet vollständig: „Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen.“ Im griechischen Urtext steht das Wort metanoeite, das wörtlich „umdenken“ oder…

  • Ein Charisma haben nach 1. Korinther 12,4-5 Der Satz „Ein Charisma haben“ aus 1. Kor 12,4–5 stammt aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth. Im Ersten Korintherbrief 12,4–5 heißt es: Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist.Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn. Mit „Charisma“ (griechisch…

  • Seinen Tag von Damaskus erleben Apg 9,3 Der Satz „Seinen Tag von Damaskus erleben“ geht zurück auf die Bekehrung des Saulus, die in der Apostelgeschichte 9,3 geschildert wird. Dort heißt es, dass Saulus auf dem Weg nach Damaskus plötzlich ein Licht vom Himmel umstrahlte. Dieses Ereignis veränderte sein Leben grundlegend. Saulus, der spätere Paulus von…

  • Dank sei Gott nach 2. Kor 8,16 Der Satz „Dank sei Gott“ aus 2 Kor 8,16 steht im Zusammenhang mit der Kollekte für die Gemeinde in Jerusalem. Im Zweiter Korintherbrief schreibt der Apostel: „Dank sei Gott, der dem Titus denselben Eifer für euch ins Herz gibt.“ Paulus verbindet hier Dankbarkeit mit Gottes Wirken im Menschen.…

  • Danket dem Herrn, denn er ist freundlich, und seine Gnade währet ewiglich. 1. Chr. 16,34;Ps. 106,1; 2. Chr.7,3; Esra 3,11 Der Satz „Danket dem Herrn, denn er ist freundlich, und seine Gnade währet ewiglich“ ist ein immer wiederkehrender Ruf des Lobes im Alten Testament. Er begegnet unter anderem in 1. Buch der Chronik 16,34, in…

  • Nun danket alle Gott. Sirach 50,24 Der Satz „Nun danket alle Gott“ findet sich in Jesus Sirach 50,24. Dort heißt es sinngemäß: „Nun danket dem Gott des Alls, der überall Großes tut, der unsere Tage von Mutterleib an vermehrt und mit uns nach seiner Barmherzigkeit handelt.“ Dieser Vers bildet den feierlichen Abschluss eines Lobpreises und…

  • Wie David und Goliath 1 Sam 17,4-7 Der Satz „Wie David und Goliath“ geht zurück auf die berühmte Erzählung in Erstes Buch Samuel 17,4–7. Dort wird der riesenhafte Krieger Goliath aus Gat beschrieben, der als Vorkämpfer der Philister auftritt. Seine Gestalt wirkt furchteinflößend: Er ist außergewöhnlich groß, trägt eine schwere Rüstung aus Bronze, einen mächtigen…

  • Von den Dächern predigen Mt 10,26-27 Der Satz „Von den Dächern predigen“ stammt aus dem Evangelium nach Evangelium nach Matthäus (Mt 10,26–27). Dort sagt Jesus zu seinen Jüngern: „Fürchtet euch nicht vor ihnen! […] Was ich euch im Dunkeln sage, das redet im Licht; und was euch ins Ohr geflüstert wird, das predigt auf den…

  • Einen Denkzettel verpassen Dtn 6,8; 5.Mose 6,8; 5.Mose 11,18 Der Ausdruck „einen Denkzettel verpassen“ bedeutet im Deutschen meist, jemandem eine Lektion zu erteilen, die er nicht so schnell vergisst. Im biblischen Zusammenhang bekommt das Wort „Denkzettel“ jedoch eine tiefere und positivere Bedeutung. In Deuteronomium (Dtn 6,8; 11,18) – auch bekannt als 5. Mose – heißt…

  • Wie ein Dieb in der Nacht 1 Tess 5,2 Der Ausdruck „wie ein Dieb in der Nacht“ stammt aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Thessalonich, dem Erster Brief an die Thessalonicher (1 Thess 5,2). Dort schreibt Paulus: „Denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommt wie ein…

  • Der Dinge warten, die da kommen sollen Lk 21,26 Der Ausdruck „der Dinge warten, die da kommen sollen“ greift Worte aus dem Lukasevangelium auf. In Evangelium nach Lukas (Lk 21,26) heißt es, dass die Menschen „verschmachten vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen sollen“. Diese Worte stehen in der sogenannten…

  • Ein Dorn im Auge sein aus 4. Buch Mose 33,55 Der Ausdruck „ein Dorn im Auge sein“ geht auf eine drastische Warnung im Alten Testament zurück. Im Buch Numeri (4. Mose 33,55) heißt es: „Werdet ihr aber die Bewohner des Landes nicht vor euch vertreiben, so werden euch die, die ihr übrig lasst, zu Dornen…