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Bibelsprüche, die mit r beginnen

  • Der Tag der Rache nach Jesaja 34,8 Der Ausdruck „Tag der Rache“ aus Jesaja 34,8 wirkt auf den ersten Blick hart und beunruhigend. Er beschreibt einen Moment, in dem Unrecht nicht länger bestehen bleibt, sondern zur Rechenschaft gezogen wird. In diesem Vers geht es nicht um willkürliche Vergeltung, sondern um Gerechtigkeit – um einen Zeitpunkt,…

  • „Die Rache ist mein“(5. Mose 32,35; Römer 12,19; Hebräer 10,30) Der Satz „Die Rache ist mein“ gehört zu den eindringlichsten Aussagen der Bibel. Er macht deutlich, dass die Vergeltung nicht in den Händen des Menschen liegt, sondern allein Gott zusteht. In einer Welt, in der Unrecht oft nach unmittelbarer Reaktion ruft, setzt dieser Gedanke einen…

  • „Jemandem mit Rat und Tat zur Seite stehen“ nach Sprüche 8,14 Der Gedanke, jemandem mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, beschreibt eine Haltung echter Mitmenschlichkeit. In Sprüche 8,14 wird die Weisheit selbst als Quelle von Klugheit, Einsicht und Stärke dargestellt – Eigenschaften, die nicht nur dem eigenen Leben dienen, sondern auch anderen zugutekommen…

  • „Den Raub unter sich teilen“ (Josua 22,8) Der Satz „den Raub unter sich teilen“ aus Josua 22,8 steht in einem historischen Zusammenhang, der heute fremd wirken kann. Er stammt aus einer Zeit, in der Kriege zum Alltag gehörten und der Besitz, der daraus hervorging, als Beute betrachtet wurde. Doch hinter diesen Worten liegt mehr als…

  • „Unter die Räuber fallen“ (Lukas 10,25–37) Der Ausdruck „unter die Räuber fallen“ stammt aus dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Die Bibel erzählt hier von einem Menschen, der auf seinem Weg überfallen, ausgeraubt und schwer verletzt liegen gelassen wird. Dieses Bild steht nicht nur für ein damaliges Ereignis, sondern für eine Erfahrung, die bis heute aktuell…

  • „Das Recht verdrehen“ (5. Mose 27,19) In 5. Mose 27,19 heißt es: „Verflucht sei, wer das Recht des Fremdlings, der Waise und der Witwe beugt!“ Dieser Vers gehört zu den ernsten Mahnungen Gottes an das Volk Israel. Er macht deutlich, dass Gott ein Gott der Gerechtigkeit ist und besonders auf diejenigen achtet, die schwach, schutzlos…

  • „Recht muss Recht bleiben“ (Psalm 94,15) In Psalm 94,15 steht: „Denn Recht muss doch Recht bleiben, und ihm werden alle frommen Herzen zufallen.“ Dieser Vers macht deutlich, wie wichtig Gerechtigkeit für das Zusammenleben der Menschen ist. Recht soll nicht verändert, verdreht oder missbraucht werden, sondern gerecht und wahr bleiben. Der Psalm spricht Menschen Mut zu,…

  • „Nicht mehr wissen, wo rechts und wo links ist“ (Jona 4,11) Der Satz „nicht mehr wissen, wo rechts und wo links ist“ aus dem Buch Jona beschreibt einen Zustand tiefer Orientierungslosigkeit. In Jona 4,11 spricht Gott über die Menschen von Ninive, die nicht unterscheiden können – ein Bild für Unwissenheit, Unsicherheit und fehlende moralische Klarheit.…

  • „Eure Rede sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.“ (Matthäus 5,37) In Matthäus 5,37 sagt Jesus: „Eure Rede sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.“ Dieser Satz stammt aus der Bergpredigt, in der Jesus den Menschen erklärt, wie sie nach Gottes Willen leben sollen. Dabei…

  • „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“(Psalm 12,7; Sprüche 17,28) Das Sprichwort „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ bedeutet, dass Worte zwar wertvoll sein können, Schweigen jedoch oft noch weiser und hilfreicher ist. In der Bibel finden sich ähnliche Gedanken, besonders in Psalm 12,7 und Sprüche 17,28. Dort wird deutlich gemacht, wie wichtig ehrliche, kluge und…

  • Den Reinen ist alles rein. nach Titus 1,15 In Titus 1,15 steht: „Den Reinen ist alles rein; den Unreinen aber und Ungläubigen ist nichts rein, sondern unrein ist sowohl ihr Sinn als auch ihr Gewissen.“ Dieser Bibelvers stammt aus einem Brief des Apostels Paulus an Titus. Paulus erklärt darin, dass die innere Haltung eines Menschen…

  • „Der Rest ist für die Gottlosen“ (Psalm 75,9) In Psalm 75,9 heißt es: „Denn der Herr hat einen Becher in der Hand mit starkem Wein voller Würze, und schenkt daraus ein; ja, seine Hefen müssen ausschlürfen und trinken alle Gottlosen auf Erden.“ Oft wird dieser Gedanke mit dem Satz zusammengefasst: „Der Rest ist für die…

  • „Richtet nicht!“ (Matthäus 7,1) In Matthäus 7,1 sagt Jesus: „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet.“ Dieser bekannte Satz stammt aus der Bergpredigt und gehört zu den wichtigsten Lehren Jesu über den Umgang mit anderen Menschen. Jesus warnt davor, vorschnell über andere zu urteilen oder sich selbst über sie zu stellen. Oft sehen Menschen schnell…

  • „Das geknickte Rohr nicht brechen, den glimmenden Docht nicht löschen“(Matthäus 12,20) In Matthäus 12,20 heißt es über Jesus: „Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, bis er das Recht zum Sieg führt.“ Dieser Bibelvers beschreibt die besondere Art Jesu, mit schwachen, verletzten und hoffnungslosen Menschen umzugehen. Er…

  • „Wie ein schwankendes Rohr sein“ (Matthäus 11,7b) In Matthäus 11,7 fragt Jesus die Menschen über Johannes den Täufer: „Was seid ihr hinausgegangen in die Wüste zu sehen? Ein Rohr, das vom Wind bewegt wird?“ Mit diesem Bild beschreibt Jesus keinen wirklichen Schilfrohrhalm, sondern den Charakter eines Menschen. Ein schwankendes Rohr bewegt sich bei jedem Windstoß…

  • „Die Rotte Korah“ (4. Mose 16) Die Geschichte von „Der Rotte Korah“ steht in 4. Mose 16 und gehört zu den eindrucksvollsten Ereignissen im Alten Testament. Sie berichtet von einem Aufstand gegen Mose und Aaron während der Wüstenwanderung des Volkes Israel. Korah, Datan, Abiram und viele andere Männer lehnten sich gegen die von Gott eingesetzte…

  • „Wie ein Rufer in der Wüste“ (Jesaja 40,3) In Jesaja 40,3 heißt es: „Es ruft eine Stimme: In der Wüste bereitet dem Herrn den Weg, macht in der Steppe eine ebene Bahn unserem Gott!“ Der Ausdruck „wie ein Rufer in der Wüste“ ist bis heute bekannt geblieben. Er beschreibt einen Menschen, der eine wichtige Botschaft…

  • „Ruhe finden“ (Matthäus 11,29) In Matthäus 11,29 sagt Jesus: „Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.“ Diese Worte gehören zu den bekanntesten und tröstlichsten Aussagen Jesu. Er spricht zu Menschen, die müde, belastet und voller Sorgen sind.…

  • „Ruhe in Frieden“ (Psalm 4,9) In Psalm 4,9 heißt es: „Ich liege und schlafe ganz mit Frieden; denn allein du, Herr, hilfst mir, dass ich sicher wohne.“ Dieser Vers drückt tiefes Vertrauen auf Gott aus und wird oft mit dem Gedanken „Ruhe in Frieden“ verbunden. Der bekannte Ausdruck wird heute häufig im Zusammenhang mit dem…

  • „In der Ruhe liegt die Kraft“ (Jesaja 30,15) In Jesaja 30,15 heißt es: „Denn so spricht Gott der Herr, der Heilige Israels: Wenn ihr umkehrtet und stille bliebet, so würde euch geholfen; durch Stillesein und Hoffen würdet ihr stark sein.“ Dieser Bibelvers bildet die Grundlage für das bekannte Sprichwort „In der Ruhe liegt die Kraft“.…

  • „Einen großen Rumor machen“ (1. Samuel 5,9.11) Der Ausdruck „einen großen Rumor machen“ bedeutet, viel Aufregung, Unruhe oder Lärm zu verursachen. Seine Wurzeln finden sich unter anderem in der Bibel, besonders in 1. Samuel 5,9.11. Dort wird erzählt, wie die Philister die Bundeslade Israels erbeutet hatten und dadurch große Angst und Unruhe unter ihnen entstand.…

  • Der Tag der Rache Der Tag der Rache Jesaja 34,8 Die Rache ist mein Die Rache ist mein 5.Mo.32,35; Röm 12,19;Hebr.10,30 Jemandem mit Rat und Tat zur Seite stehen Jemandem mit Rat und Tat zur Seite stehen Spr. 8,14 Den Raub unter sich teilen Den Raub unter sich teilen Josua 22,8 Unter die Räuber fallen…