Schlagwort: 1. Samuel
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Alt und grau werden – 1. Samuel 12,2 Im ersten Buch Samuel spricht der Prophet Samuel zum Volk Israel. „Und nun siehe, ich bin alt und grau geworden, und meine Söhne sind bei euch; ich bin vor euch hergegangen von meiner Jugend an bis auf diesen Tag.“ (1 Sam 12,2) Diese Worte stammen aus Samuels…
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Wie David und Goliath 1 Sam 17,4-7 Der Satz „Wie David und Goliath“ geht zurück auf die berühmte Erzählung in Erstes Buch Samuel 17,4–7. Dort wird der riesenhafte Krieger Goliath aus Gat beschrieben, der als Vorkämpfer der Philister auftritt. Seine Gestalt wirkt furchteinflößend: Er ist außergewöhnlich groß, trägt eine schwere Rüstung aus Bronze, einen mächtigen…
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Das liegt mir völlig fern. 1 Sam 14,45 Der Satz „Das liegt mir völlig fern“ findet seinen biblischen Hintergrund im Erstes Buch Samuel (1 Sam 14,45). In dieser Erzählung hatte König Saul einen unbedachten Schwur ausgesprochen: Jeder, der vor dem Abend etwas esse, solle sterben. Sein Sohn Jonathan jedoch hatte unwissentlich von Honig gekostet und…
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Das sei ferne von mir 1. Samuel 14,45; 2. Samuel 20,20; Römer 3,4.6 Der Ausruf „Das sei ferne von mir!“ ist eine biblische Abwehrformel, die entschiedene Distanz zu einem als falsch erkannten Gedanken oder Handeln ausdrückt. Er begegnet im Erstes Buch Samuel (1 Sam 14,45), im Zweites Buch Samuel (2 Sam 20,20) und im Brief…
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Jemanden mit Füßen treten Josua 10,24; 1.Sam 2,29 Der Ausdruck „jemanden mit Füßen treten“ hat im Alten Testament eine bildhafte und zugleich ernste Bedeutung. Das Buch Josua (Jos 10,24) berichtet, wie besiegte Könige niedergeworfen werden und die Anführer Israels ihre Füße auf deren Nacken setzen. Dieses Zeichen steht für vollständige Unterwerfung und militärischen Sieg. Der…
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Ein Goliath sein – 1. Samuel 17,4-7 „Ein Goliath sein“ , hünenafte, riesige Erscheinung zu sein, als ein sehr großer, starker oder unüberwindbarer Mensch oder eine übergroße, mächtige oder einflussreiche Person zu erscheinen. Es bezeichnet eine physische oder metaphorische Überlegenheit, oft verbunden mit der biblischen Geschichte, in der der Riese Goliath als Feind der Israeliten…
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Der Satz „Gott sieht aufs Herz“ ist eine tiefe Aussage über Gottes Urteil und seine Wahrnehmung des Menschen. Während Menschen oft nach äußerlichen Merkmalen, Leistungen oder Status urteilen, blickt Gott auf das, was im Innersten eines Menschen ist: seine Gedanken, Absichten, Gefühle und Motive. Gottes Blick geht also weit über das Sichtbare hinaus. In 1.…
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Sein Herz ausschütten 1 Sam 1,15; Ps.42,5; 62,9 Der Ausdruck „sein Herz ausschütten“ bedeutet, offen und ehrlich die eigenen Gefühle, Sorgen, Nöte oder Bitten zu äußern, besonders vor Gott. In der Bibel taucht diese Wendung mehrfach auf: „Sein Herz ausschütten“ zeigt, dass Gott als verständnisvoller und treuer Zuhörer gesehen wird. Es geht nicht nur darum,…
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Geh nach Jericho und lass dir den Bart wachsen. 1.Samuel10,5; 1.Chronik 20,5 Der Satz „Geh nach Jericho und lass dir den Bart wachsen“ wird im Zusammenhang mit 1 Samuel (1. Sam 10,5) und 1 Chronik (1. Chr 20,5) überliefert und steht im Kontext einer redensartlichen oder sinnbildlichen Aufforderung. Wörtlich verstanden wirkt die Anweisung zunächst ungewöhnlich,…
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Ein Kind des Todes sein 1 Sam 26,16; 2. Samuel 12,5 Der Ausdruck „ein Kind des Todes sein“ findet sich in 1 Samuel (1 Sam 26,16) sowie in 2 Samuel (2 Sam 12,5) und ist Teil der alttestamentlichen Rechtssprache. Gemeint ist eine Person, die aufgrund eines schweren Vergehens nach damaligem Verständnis die Todesstrafe verdient hätte.…
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Es tut mir leid um dich mein Bruder Jonathan 2. Samuel 1,26; 1. Samuel 18,1 Der Satz „Es tut mir leid um dich, mein Bruder Jonathan“ aus 2. Samuel 1,26 ist ein Ausdruck tiefer Trauer und persönlicher Verbundenheit. Er steht im Zusammenhang mit dem Tod von Jonathan, dem Sohn von Saul. Und der Satz stammt…
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Ein Mann nach dem Herzen Gottes 1. Samuel 13,14; Apg. 13,22 Der Ausdruck „ein Mann nach dem Herzen Gottes“ bezieht sich in der Bibel auf David. Der wird sowohl in 1. Samuel 13,14 als auch in Apostelgeschichte 13,22 in diesem Sinne beschrieben. Diese Bezeichnung hebt nicht in erster Linie besondere äußere Fähigkeiten oder Macht hervor.…
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Philister Amos 9,7, Richter 15-16, 1. Samuel 4-6, 1. Samuel 17, Jesaja 9,11 Der Begriff „Philister“ geht auf verschiedene biblische Überlieferungen zurück, unter anderem in den Büchern Amos (Amos 9,7), Richter (Ri.15–16), (1.Sa.4–6; 17) sowie Jesaja (Jes 9,11). Historisch bezeichnet er ein Volk, das in der Küstenregion des alten Israel lebte und häufig in Konflikt…
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„Einen großen Rumor machen“ (1. Samuel 5,9.11) Der Ausdruck „einen großen Rumor machen“ bedeutet, viel Aufregung, Unruhe oder Lärm zu verursachen. Seine Wurzeln finden sich unter anderem in der Bibel, besonders in 1. Samuel 5,9.11. Dort wird erzählt, wie die Philister die Bundeslade Israels erbeutet hatten und dadurch große Angst und Unruhe unter ihnen entstand.…
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„Du kommst mir vor wie Saul, der Sohn Kís, der ausging, seines Vaters Eselinnen zu suchen und ein Königreich fand.“ (1. Samuel 9–10) Der Ausdruck „Du kommst mir vor wie Saul, der Sohn Kis, der ausging, seines Vaters Eselinnen zu suchen und ein Königreich fand“ geht auf die Geschichte in 1. Samuel 9–10 zurück. Er…
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„Wie kommt Saul unter die Propheten?“ (1. Samuel 10,11–12) Der Ausdruck „Wie kommt Saul unter die Propheten?“ stammt aus 1. Samuel 10,11–12 und wurde später zu einem bekannten Sprichwort. Er beschreibt die Überraschung darüber, dass jemand plötzlich in einer Rolle oder Umgebung erscheint, die man von ihm nicht erwartet hätte. Die Redewendung wird bis heute…
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Ein Uriasbrief aus 2. Samuel 11,15 Die Redewendung „ein Uriasbrief“ stammt aus dem Alten Testament und bezeichnet eine Nachricht oder einen Brief, der für den Überbringer selbst verhängnisvolle Folgen hat, ohne dass dieser davon weiß. Ihren Ursprung hat die Redewendung in der Geschichte von König David und dem Soldaten Uria, die in 2. Samuel 11…