Schlagwort: Hiob
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Wo aber ein Aas ist, da sammeln sich die Adler
„Wo aber ein Aas ist, da sammeln sich die Adler“ – Ein biblisches Bild vom Gericht und der Wahrheit(Matthäus 35,38; Lukas 17,37; Hiob 39,30; Habakuk 1,8) Der Satz „Wo aber ein Aas ist, da sammeln sich die Adler“ stammt aus dem Neuen Testament (Matthäus 24,28). Auf den ersten Blick klingt er merkwürdig und sogar etwas…
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Nicht von gestern sein
„Nicht von gestern sein“ (Hiob 8,9) In Hiob 8,9 spricht Bildad der Schufer über die menschliche Weisheit und Erfahrung: „Seit Anbeginn war das Menschengeschlecht auf der Erde, doch kurze Zeit und voller Mühen ist sein Leben.“ Der Ausdruck „nicht von gestern sein“ betont die Kontinuität des menschlichen Lebens und der menschlichen Erfahrung. Menschen sind Teil…
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So wahr Gott lebt
Der Satz „So wahr Gott lebt“ ist ein alter Schwur oder Eid. Er eitd in der Bibel verwendet, um die eigene Aufrichtigkeit und die feste Überzeugung zu bekräftigen. „Ich spreche die Wahrheit, und Gott ist mein Zeuge.“ Damit wird Gottes Leben und Treue als höchste Garantie für die Wahrhaftigkeit einer Aussage herangezogen. In Hiob 27,2…
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Die Haare stehen zu Berge
Die Haare stehen zu Berge Hiob 4,13-17 Der Ausdruck „Die Haare stehen zu Berge“ beschreibt eine intensive menschliche Erfahrung von Furcht und Erschrecken. In diesem Abschnitt berichtet Elifas, ein Freund Hiobs, von einer nächtlichen Vision. Ein geheimnisvolles Wesen erscheint ihm. Die schreckliche Begegnung löst eine körperliche Reaktion aus. Die Haare stehen zu Berge, ein Bild…
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Sich die Haare raufen
Sich die Haare raufen Ijob 1,20 Der Ausdruck „Sich die Haare raufen“ ist ein Bild für tiefste Verzweiflung, Trauer und emotionale Erschütterung. In diesem Vers reagiert Hiob, nachdem er von den schrecklichen Verlusten seiner Kinder, seines Besitzes und seiner Herden erfahren hat. Die Formulierung zeigt, dass er nicht nur innerlich leidet. Sein Schmerz drückt sich…
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Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen.
Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen, der Name des Herrn sei gepriesen. Ijob: 1,20-22 Der Satz „Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen, der Name des Herrn sei gepriesen“ stammt aus der Erzählung von Hiob, einem frommen Mann, der großes Leid erlebt. Der Vers Hiob 1,20-22 berichtet, dass Hiob seinen Besitz, seine…
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Bis hierher und nicht weiter
Bis hierher und nicht weiter Hiob 38,8-11 Der Ausdruck stammt aus Hiob 38,8-11, wo Gott zu Hiob spricht und ihm seine Allmacht offenbart. Gott erinnert Hiob daran, dass er die Meere und Naturkräfte kontrolliert: „Wer hat den Staub des Meeres aufgewogen? Wer hat die Wasser in Grenzen gesetzt, bis hierher und nicht weiter, und hat…
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Arm wie Hiob
Arm wie Hiob Hiob 17,6 Der Ausdruck bezieht sich auf den Zustand des Propheten Hiob, der unter großem Leid, sozialer Isolation und wirtschaftlicher Not litt. In Hiob 17,6 beklagt Hiob: „Mein Leben ist wie ein Nichts, meine Tage wie ein Schatten, und mein Herz ist so schwach wie mein Arm.“ Hiobs „Armut“ wird hier als…
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Eine Hiobsbotschaft erhalten
Eine Hiobsbotschaft erhalten Hiob 1,14-18 Der Ausdruck stammt aus der Geschichte Hiobs in Hiob 1,14-18. Hiob, ein frommer und wohlhabender Mann, erhält nacheinander mehrere schockierende Nachrichten von seinen Knechten und Boten: Vieh wird geraubt oder zerstört, Diener sterben, und schließlich sterben seine Kinder durch ein Unglück. Jede Nachricht ist ein schwerer Schlag, der Trauer, Angst…
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Das ist mir zu hoch
Das ist mir zu hoch. Ijob 42,3b, Psalm 139,6, Sprüche 24,7 Der Ausdruck „Das ist mir zu hoch“ begegnet in der Bibel an mehreren Stellen und beschreibt die Erfahrung menschlicher Begrenztheit gegenüber göttlicher Weisheit und Wirklichkeit. In Hiob 42,3b bekennt Hiob nach seinem Leid: „Darum habe ich unweise geredet über Dinge, die mir zu hoch…
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Eine große Kluft
Eine große Kluft Lk 16,26 und Hiob 1,14-15 Der Ausdruck „eine große Kluft“ findet sich bei Lukas (Lk 16,26) im Gleichnis vom reichen Mann und dem armen Lazarus. Dort beschreibt Jesus eine Trennung zwischen dem Ort der Geborgenheit und dem Ort des Leidens, die nicht überbrückt werden kann. Die „große Kluft“ steht dabei sinnbildlich für…
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Das Leben ein Kampf
Das Leben ein Kampf Hiob 7,1 Der Satz „Das Leben ein Kampf“ aus Hiob 7,1 bringt in knapper Form eine tiefe existenzielle Erfahrung zum Ausdruck. Die wird im biblischen Buch Hiob beschrieben wird. Hiob schildert hier seine Situation in einer Zeit großen Leidens. Er erlebt Krankheit, Verlust und innere Not und beschreibt das menschliche Leben…
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Das Licht scheuen
Das Licht scheuen Hiob 24,15-16 Der Ausdruck „das Licht scheuen“ aus Ijob 24,15–16 stammt aus dem biblischen Buch Hiob und beschreibt das Verhalten von Menschen, die im Verborgenen handeln, um ihre Taten nicht ans Licht kommen zu lassen. Hiob spricht in diesem Abschnitt über Menschen, die Ungerechtigkeit begehen. Solche Menschen wählen die Dunkelheit, um nicht…
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Jemandem geht ein Licht auf
Jemandem geht ein Licht auf Hiob 25,3; Ps. 97,11; 112,4; Mt.4,16; Johannes 8,12 Der Ausdruck „jemandem geht ein Licht auf“ beschreibt das plötzliche Verstehen, das Erkennen eines Zusammenhangs oder das Gewinnen von Klarheit in einer zuvor unklaren Situation. In den biblischen Texten, die darauf Bezug nehmen – etwa in Hiob 25,3, Psalm 97,11, Psalm 112,4…
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Vom Scheitel bis zur Sohle
„Vom Scheitel bis zur Sohle“ (5. Mose 28,35; 2. Samuel 14,25; Hiob 2,7) Der Ausdruck „vom Scheitel bis zur Sohle“ stammt aus der Bibel und beschreibt den ganzen Menschen – von Kopf bis Fuß. In den Bibelstellen 5. Mose 28,35, 2. Samuel 14,25 und Hiob 2,7 wird diese Formulierung in unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet. Bis heute…
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Mit etwas schwanger gehen
„Mit etwas schwanger gehen“ (Psalm 7,15; Ijob 15,35; Jesaja 59,4) Der Ausdruck „mit etwas schwanger gehen“ wird heute verwendet, wenn ein Mensch lange über einen Gedanken, einen Plan oder eine Entscheidung nachdenkt, bevor etwas sichtbar wird oder umgesetzt wird. Die Redewendung hat ihren Ursprung in mehreren Bibelstellen, unter anderem in Psalm 7,15, Hiob 15,35 und…
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Wie Spreu im Winde
„Wie Spreu im Winde“ (Hiob 18,21; Psalm 1,4; Psalm 35,5) Die Redewendung „wie Spreu im Winde“ stammt aus der Bildwelt der Landwirtschaft und findet sich mehrfach in der Bibel, unter anderem in Hiob 18,18, Psalm 1,4 und Psalm 35,5. Sie beschreibt etwas Leichtes, Haltloses und Vergängliches, das vom Wind fortgetragen wird. Bis heute findet der…
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Der große Unbekannte
Der große Unbekannte aus Hiob 36,26 Die Bezeichnung „der große Unbekannte“ wird häufig verwendet, wenn von Gott gesprochen wird. Sie beschreibt die Erfahrung, dass Gott zwar gegenwärtig ist und wirkt, aber niemals vollständig verstanden oder erklärt werden kann. Ein passender Bibelvers dazu findet sich in Hiob 36,26. Dort heißt es: „Siehe, Gott ist groß und…
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Den Weg gehen, den man nicht wiederkommt
Den Weg gehen, den man nicht wiederkommt nach Hiob 16,22 Die Wendung „den Weg gehen, den man nicht wiederkommt“ stammt aus dem Buch Hiob. In Hiob 16,22 sagt der schwer leidende Hiob: „Denn die wenigen Jahre werden kommen, dass ich den Weg gehe, auf dem ich nicht wiederkehren werde.“ Mit diesen Worten spricht er über…
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Von den Würmern gefressen werden
Von den Würmern gefressen werden nach Hiob 4,19; Apg.12,23 Die bildhafte Redeweise „von den Würmern gefressen werden“ stammt aus zwei biblischen Textzusammenhängen, in denen die Vergänglichkeit und Zerbrechlichkeit des menschlichen Lebens besonders eindrücklich dargestellt wird. Sowohl im Buch Hiob als auch in der Apostelgeschichte wird dieses Bild verwendet, um auf die Endlichkeit des Menschen und…
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Auf keinen grünen Zweig kommen
Auf keinen grünen Zweig kommen stammt aus Hiob 15,32; in der Übersetzung nach Luther 2017 heißt es: „32 Er verwelkt noch vor der Zeit, und sein Zweig wird nicht mehr grünen.“ Vom Scheitern und Hoffen Die Redewendung „auf keinen grünen Zweig kommen“ benutzen wir oft, wenn jemand im Leben trotz Mühe keinen Erfolg hat. Sie…
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