Kinder sind Kinder, als Kinder treiben sie kindisches. Sunt pueripueri, pueripuerilia tractant. 1.Kor.13,11
Der Gedanke „Kinder sind Kinder, als Kinder treiben sie kindisches“ greift eine Aussage aus 1 Corinthians (1 Kor 13,11) auf, die von Paul the Apostle stammt. Paulus vergleicht darin verschiedene Entwicklungsstufen des Menschen und beschreibt, wie sich Denken, Sprechen und Handeln im Laufe des Lebens verändern.
Im genannten Vers sagt Paulus sinngemäß, dass er als Kind wie ein Kind dachte, redete und urteilte, und dass er mit dem Erwachsenwerden diese kindlichen Verhaltensweisen ablegte. Die lateinische Formulierung „Sunt pueri, pueripuerilia tractant“ (Kinder sind Kinder, sie tun kindische Dinge) bringt denselben Gedanken prägnant zum Ausdruck: In der Kindheit entspricht das Verhalten dem Entwicklungsstand, während mit zunehmender Reife ein Wandel eintritt.
Im übertragenen Sinn verweist dieser Gedanke darauf, dass bestimmtes Verhalten alters- oder entwicklungsabhängig ist. Kindliches Verhalten ist nicht negativ gemeint, sondern Ausdruck einer natürlichen Phase, in der Lernen, Ausprobieren und spielerisches Handeln im Vordergrund stehen. Mit zunehmender Reife wird jedoch erwartet, dass Denken und Handeln differenzierter, verantwortungsbewusster und reflektierter werden.
Im weiteren Kontext der Bible wird diese Aussage auch symbolisch verstanden: Sie beschreibt nicht nur das tatsächliche Erwachsenwerden, sondern auch ein inneres Reifen im Glauben und in der Lebensführung. Bestimmte Denk- und Verhaltensweisen werden dabei hinter sich gelassen, um zu einer größeren Klarheit und Tiefe zu gelangen.
So macht der Satz deutlich, dass kindliches Verhalten zur Kindheit gehört, während Reife darin besteht, sich weiterzuentwickeln und über frühere, weniger reflektierte Formen des Denkens und Handelns hinauszuwachsen.
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