Autor: admin

  • Das Licht scheuen Hiob 24,15-16 Der Ausdruck „das Licht scheuen“ aus Ijob 24,15–16 stammt aus dem biblischen Buch Hiob und beschreibt das Verhalten von Menschen, die im Verborgenen handeln, um ihre Taten nicht ans Licht kommen zu lassen. Hiob spricht in diesem Abschnitt über Menschen, die Ungerechtigkeit begehen. Solche Menschen wählen die Dunkelheit, um nicht…

  • „Ein Licht auf den Leuchter stellen“ nach Matthäus 5,14–15 Die Redewendung „ein Licht auf den Leuchter stellen“ hat ihren Ursprung in der Bergpredigt Jesu. In Matthäus 5,14–15 sagt er zu seinen Jüngern: „Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht ein…

  • Es werde Licht sagt Gott ganz am Anfang. 1. Mose 1,3 Der Satz aus 1. Mose 1,3 steht am Anfang der biblischen Schöpfungserzählung im Buch Genesis. Er wird gesprochen von Gott und markiert den Beginn der geordneten Schöpfung. Mit diesem kurzen, aber kraftvollen Wort tritt Licht in die zuvor beschriebene Dunkelheit ein und schafft eine…

  • Sein Licht nicht unter den Scheffel stellen Matthäus 5,15 Der Ausdruck „sein Licht nicht unter den Scheffel stellen“ geht auf die Worte von Jesus Christus in Matthäus 5,15 zurück. Im Kontext der Bergpredigt verwendet Jesus dieses Bild, um deutlich zu machen, wie Menschen mit ihren Gaben, ihrem Glauben und ihrem Leben umgehen sollen. Ein „Scheffel“…

  • Sein Licht vor den Leuten leuchten lassen Matthäus 5,16 Der Satz „Sein Licht vor den Leuten leuchten lassen“ aus Matthäus 5,16 stammt aus der Bergpredigt Jesus Christus und knüpft unmittelbar an das vorherige Bild vom Licht an. Jesus spricht zu seinen Jüngern. Er fordert sie auf, ihr Leben so zu gestalten, dass es für andere…

  • Jemandem geht ein Licht auf Hiob 25,3; Ps. 97,11; 112,4; Mt.4,16; Johannes 8,12 Der Ausdruck „jemandem geht ein Licht auf“ beschreibt das plötzliche Verstehen, das Erkennen eines Zusammenhangs oder das Gewinnen von Klarheit in einer zuvor unklaren Situation. In den biblischen Texten, die darauf Bezug nehmen – etwa in Hiob 25,3, Psalm 97,11, Psalm 112,4…

  • Liebe ist stark wie der Tod. Hohelied 8,6 Der Satz „Liebe ist stark wie der Tod“ aus dem Hohelied 8,6 gehört zu den eindrucksvollsten Aussagen der biblischen Liebesdichtung im Buch Hohelied. In diesem poetischen Werk wird die Liebe zwischen zwei Menschen in sehr bildhafter und intensiver Sprache beschrieben. Die Worte werden traditionell der Liebenden zugeschrieben,…

  • Mit dem Mantel der Liebe zudecken 1.Petr.4,8; Sprüche 10,12; Der Ausdruck „mit dem Mantel der Liebe zudecken“ aus 1. Petrus 4,8 steht im Zusammenhang mit der Ermahnung zur gegenseitigen Liebe und zum respektvollen Umgang miteinander im Buch . Der Apostel Petrus betont, dass vor allem die Liebe unter den Menschen von zentraler Bedeutung ist, da…

  • Leben wie die Lilien auf dem Felde Mt 6,28-29 Der Ausdruck „Leben wie die Lilien auf dem Felde“ aus Matthäus 6,28–29 stammt aus der Bergpredigt. In diesem Abschnitt spricht Jesus über Sorgen, insbesondere über die Frage nach Kleidung und materieller Versorgung. Als Beispiel verweist er auf die Lilien auf dem Feld. Diese wachsen, ohne zu…

  • Lass deine linke Hand nicht wissen was die rechte tut. Mt 6,3 „Lass deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut“ aus Matthäus 6,3 stammt aus der Bergpredigt des Jesus von Nazareth. Es steht im Zusammenhang mit der Lehre über das richtige Geben. Und um die rechte Haltung im Umgang mit guten Taten. Jesus…

  • Etwas für ein Linsengericht hergeben 1. Mose 25, 29-34 Der Ausdruck „etwas für ein Linsengericht hergeben“ geht auf die Erzählung in1. Mose 25,29–34 zurück. Esau verkauft sein Erstgeburtsrecht an seinen Bruder Jakob. In der biblischen Geschichte kommt Esau hungrig von der Jagd nach Hause und bittet Jakob um etwas von dem zubereiteten Linsengericht. Jakob nutzt…

  • Nur ein Lippenbekenntnis ablegen Jes 29,13-14 Der Ausdruck „nur ein Lippenbekenntnis ablegen“ geht auf die Kritik in Jesaja 29,13–14 zurück, die der Prophet Jesaja an das Volk richtet. Jesaja überliefert dort die Worte Gottes. Dort heißt es, dass das Volk Gott mit den Lippen ehrt, das Herz aber weit von ihm entfernt ist. Diese Spannung…

  • Jemanden als Lockvogel einsetzen Sir 11,30 Der Ausdruck „jemanden als Lockvogel einsetzen“ lässt sich inhaltlich mit einer Stelle aus dem Buch Sirach (Sir 11,30) verbinden. Dort geht es um Täuschung, List und unlautere Absichten im Umgang mit anderen Menschen. Jesus Sirach warnt in seinen Weisungen immer wieder davor, sich auf betrügerische oder unredliche Weise Vorteile…

  • Seinen Lohn dahin haben Matthäus 6,5 Der Ausdruck „seinen Lohn dahin haben“ aus Matthäus 6,5 stammt aus der Bergpredigt des Jesus von Nazareth. Er bezieht sich auf das Verhalten von Menschen, die beten oder gute Werke tun. Sie tun es um von anderen gesehen und gelobt zu werden. In diesem Abschnitt kritisiert Jesus eine Haltung,…

  • Ein Lückenbüßer sein Neh 4,1-2 „Ein Lückenbüßer sein“ lässt sich im Zusammenhang mit Nehemia 4,1–2 im Buch Nehemia verstehen. Dort wird beschrieben, wie Nehemia den Wiederaufbau der zerstörten Mauern Jerusalems leitet. Die Mauern hatten zahlreiche „Lücken“. Die waren durch die Zerstörung entstanden und machten die Stadt schutzlos . Diese Lücken mussten geschlossen werden, um Sicherheit…

  • Dem schnöden Mammon dienen Matthäus 6,24; Lukas 16,9.11.13 Der Ausdruck „dem schnöden Mammon dienen“ geht auf die Worte von Jesus Christus zurück, insbesondere auf Matthäus 6,24 sowie die parallelen Gedanken in Lukas 16,9.11.13. In der Bergpredigt warnt Jesus davor, zwei Herren gleichzeitig dienen zu wollen. Gott und dem „Mammon“. Mit „Mammon“ ist dabei nicht einfach…

  • Ein Mann Gottes sein 5. Mose 33,1 Der Ausdruck „ein Mann Gottes sein“ aus 5. Mose 33,1 bezieht sich auf die besondere Bezeichnung, die im Buch Deuteronomium vorkommt. Dort wird Mose als „Mann Gottes“ beschrieben, bevor er die Stämme Israels segnet. Diese Bezeichnung hebt seine einzigartige Rolle zwischen Gott und dem Volk hervor. Ein „Mann…

  • Ein Mann nach dem Herzen Gottes 1. Samuel 13,14; Apg. 13,22 Der Ausdruck „ein Mann nach dem Herzen Gottes“ bezieht sich in der Bibel auf David. Der wird sowohl in 1. Samuel 13,14 als auch in Apostelgeschichte 13,22 in diesem Sinne beschrieben. Diese Bezeichnung hebt nicht in erster Linie besondere äußere Fähigkeiten oder Macht hervor.…

  • Ein Mann von Welt sein Lk 16,8 Der Ausdruck „ein Mann von Welt sein“ wird im Zusammenhang mit Lukas 16,8 häufig als moderne Deutung eines Gedankens aus dem Gleichnis vom unehrlichen Verwalter verstanden, das Jesus Christus erzählt. In diesem Gleichnis lobt Jesus einen Verwalter. Nicht für seine Ehrlichkeit, sondern für seine Klugheit im Umgang mit…

  • Mann und Frau sind eins. Jesus erläutert das in Mt. 19,5. Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und an seinem Weibe hangen. Und sie werden ein Fleisch sein 1. Mose 2,24 Der Satz „Mann und Frau sind eins“ bezieht sich auf die Worte aus 1. Mose 2,24 und wird von Jesus…

  • Sei ein Mann! 1. Könige 2,2 Der Satz „Sei ein Mann!“ aus 1. Könige 2,2 stammt aus den letzten Worten des David an seinen Sohn Salomo. In diesem Kontext ist die Aufforderung keine bloße Ermahnung zu äußerer Stärke oder Tapferkeit. Sie ist vielmehr eine tiefergehende Weisung für verantwortliches und mutiges Handeln im Leben und im…

  • Wie ein Mann Ri 20,1; Esra 2,64; 3,1.9; 6,20; Nehemia 8.1 Der Ausdruck „wie ein Mann“ findet sich an mehreren Stellen in der Bibel, etwa in Richter (Ri 20,1), im Buch Esra sowie im Buch Nehemia. Er findet Verwendung, um eine besondere Form von Einmütigkeit, Geschlossenheit und gemeinschaftlichem Handeln zu beschreiben. Wenn es heißt, dass…

  • Manna in der Wüste 2.Mose16f, Ps.78,24; Joh.6,31f Der Ausdruck „Manna in der Wüste“ bezieht sich auf die Erzählung im Buch Exodus (2. Mose 16 ff.). Gott versorg das Volk Israel während der Wüstenwanderung mit Nahrung versorgt. Nach dem Auszug aus Ägypten standen die Israeliten vor der Herausforderung, in einer lebensfeindlichen Umgebung ohne eigene Ressourcen zu…

  • Mit dem Mantel der Liebe zudecken 1 Petr 4,8 „Mit dem Mantel der christlichen Nächstenliebe zudecken“ geht auf 1. Petrus 4,8 im Neuen Testament zurück. Dort ruft Petrus dazu auf, einander vor allem in Liebe zu begegnen. Und er schreibt, dass die Liebe „eine Menge von Sünden zudeckt“. Dieses Bild vom „Zudecken“ ist anschaulich und…

  • Männchen und Weibchen 1. Mose 7, 2 Der Ausdruck „Männchen und Weibchen“ aus 1. Mose 7,2 stammt aus der Erzählung der Sintflut im Buch Genesis. Dort wird beschrieben, wie Noah im Auftrag Gottes Tiere in die Arche aufnehmen soll. Jeweils nach ihrer Art und in Paaren, also als Männchen und Weibchen. Diese Formulierung betont zunächst…