Autor: admin

  • Durch Mark und Bein gehen Hebr 4,12-13 Der Ausdruck „durch Mark und Bein gehen“ ist im Zusammenhang mit Hebräer 4,12–13 aus dem Buch Hebräer zu verstehen. Dort wird das Wort Gottes als lebendig und kräftig beschrieben, schärfer als jedes zweischneidige Schwert. Das „durchdringt, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein“. Jesus Christus…

  • Mit dem Maß, mit dem ihr messet, wird man euch wieder messen.Lukas 6,38; Mt. 7,2; Markus 4,24 Der Satz „Mit dem Maß, mit dem ihr messet, wird man euch wieder messen“ findet sich in den Evangelien, unter anderem in Lukas 6,38 sowie in Matthäus 7,2 und Markus 4,24, und gehört zu den Lehren des Jesus…

  • Matthäi am Letzten Luther verweist damit auf den letzten Vers des Evangeliums Der Ausdruck „Matthäi am Letzten“ geht auf die Art zurück, wie Martin Luther in seiner Bibelübersetzung auf den letzten Vers des Evangeliums nach Matthäus verweist. Gemeint ist damit der abschließende Vers in Matthäus 28,20. Dort findet sich der sogenannte Missionsauftrag. Der Begriff selbst…

  • Jemandem das Maul stopfen Ps 63,12 Der Ausdruck „jemandem das Maul stopfen“ geht auf bildhafte Formulierungen im Alten Testament zurück, wie sie unter anderem in Psalm 63,12 vorkommen. Es wird im Zusammenhang mit der Darstellung von David verwendet. In diesem Kontext geht es um die Hoffnung, dass die Gegner, die mit falschen Worten, Lügen oder…

  • Bist du ein Meister in Israel und weißt es nicht? Johannes 3,10 Bist du ein Meister in Israel und weißt es nicht? – Die Redewendung stammt aus dem Gespräch zwischen Jesus und Nikodemus in Johannes 3,10. Nikodemus war ein angesehener Lehrer Israels und gehörte zu den Pharisäern. Er kam nachts zu Jesus, um mit ihm…

  • Ein Menetekel sein Dan 5,25-28 Der Ausdruck „ein Menetekel sein“ geht auf die Erzählung in Daniel 5,25–28 im Buch Daniel zurück. Dort tritt Daniel vor den babylonischen König Belsazar, um die geheimnisvolle Schrift an der Wand zu deuten. „Mene, Mene, Tekel, Uparsin“. Die Worte werden von Daniel als göttliche Botschaft interpretiert. Diese kündigt das Ende…

  • Der inwendige Mensch Römer 7,22; Epheser 3,16 Der Ausdruck „der inwendige Mensch“ findet sich unter anderem in Aussagen von Paulus in den Briefen an die Römer (Röm 7,22) und an die Epheser (Eph 3,16). Mit diesem Begriff beschreibt Paulus die innere, geistliche Dimension des Menschen im Gegensatz zum äußeren, sichtbaren Leben. Im Römerbrief spricht Paulus…

  • Der Mensch denkt und Gott lenkt – Homo präponit, sed Deus disponit  Sprüche 16, 1-3.9 Der Satz „Der Mensch denkt und Gott lenkt“ (lateinisch: Homo proponit, sed Deus disponit) bringt eine zentrale biblische Einsicht aus den Sprüchen Salomos zum Ausdruck, insbesondere aus Sprüche 16,1–3 und 16,9 im Buch Sprüche. Verfasst wurden diese Weisheiten zumeist von…

  • Der Mensch lebt nicht vom Brot allein 5.Mo.8,3; Mt 4,4; Lk.4,4 Der Satz „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“ stammt ursprünglich aus 5. Mose 8,3 im Buch Deuteronomium und wird von Jesus Christus in Matthäus 4,4 und Lukas 4,4 aufgegriffen. In seinem ursprünglichen Zusammenhang erinnert Mose das Volk Israel an die Zeit der Wüstenwanderung…

  • Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei. – So überlegt der Schöpfer und macht dem Adam eine Gefährtin. 1. Mose 2,18 Der Satz „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei“ stammt aus dem Buch Genesis und gehört zur Schöpfungserzählung in 1. Mose 2,18. Dort spricht Gott über den ersten Menschen, Adam,…

  • Sehet, welch ein Mensch – Ecce homo. Johannes 19,5 Der Ausruf „Sehet, welch ein Mensch“ – lateinisch „Ecce homo“ – stammt aus Johannes 19,5 im Buch Johannes. Er wird von Pontius Pilatus gesprochen, als er Jesus Christus nach der Geißelung und der Dornenkrönung der Menge vorführt. Mit diesem Satz zeigt Pilatus Jesus den Menschen und…

  • Alle Menschen sind Lügner – Omnis homo mendax Psalm 116,11 Der Satz „Alle Menschen sind Lügner“ (lateinisch: Omnis homo mendax) stammt aus Psalm 116,11 im Buch Psalmen. Er ist im Kontext der Erfahrungen und Gebete von David zu verstehen. Der Vers ist Teil eines Psalms, in dem ein Mensch seine Not klagt. Zugleich dankt er…

  • Des Menschen Wille ist sein Himmelreich 1. Joh 2, 17 Der Satz „Des Menschen Wille ist sein Himmelreich“ bringt eine volkstümliche Einsicht über Selbstbestimmung und persönliche Lebensgestaltung zum Ausdruck. Er lässt sich im Licht von Aussagen wie 1. Johannes 2,17 im Buch verstehen, in dem Johannes schreibt: „Die Welt vergeht mit ihrer Lust. Wer aber…

  • Einen neuen Menschen anziehen Eph.4,24 Der Satz „einen neuen Menschen anziehen“ stammt aus dem Brief an die Epheser. Er steht im Zusammenhang mit den Ermahnungen von Paulus an die christliche Gemeinde (Eph 4,24). Paulus verwendet hier ein Bild aus dem Alltag. So wie man ein Kleidungsstück ablegt und ein neues anzieht, soll der Mensch sein…

  • Methusalem erreicht nach biblischem Bericht ein Alter von 969 Jahren. Damit ist er Namensgeber für alle (nicht nur )Lebewesen dieser Welt, die eine besonders lange Lebensdauer erreichen. Vgl. 1. Mose 5,27 Der Name Methusalem steht in der Bibel für ein außergewöhnlich hohes Lebensalter. Nach dem Bericht im Buch Genesis erreichte Methusalem ein Alter von 969…

  • Wo Milch und Honig fließen 2. Mose 3,8 Der Ausdruck „ein Land, wo Milch und Honig fließen“ stammt aus 2. Mose 3,8 im Buch Exodus. Dort spricht Gott zu Mose. Gott kündigt an, das Volk Israel aus der Unterdrückung in Ägypten zu befreien und in ein gutes und weites Land zu führen. Die Formulierung ist…

  • Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich. Matthäus 12,30; Lukas (9,50) 11,23 Der Satz „Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich“ stammt aus den Evangelien des Neuen Testaments, insbesondere aus Matthäus 12,30 und in ähnlicher Form aus Lukas 11,23 (9,50). Jesus Christus sagt den Satz im Zusammenhang mit Auseinandersetzungen über seine…

  • Einen Mohren weiß waschen wollen Jer 13,23 Der Ausdruck „einen Mohren weiß waschen wollen“ geht auf eine bildhafte Aussage zurück, die in Jeremia 13,23 ihren Ursprung hat. In diesem Vers wird die Frage gestellt, ob ein Kuschiter (in älteren Übersetzungen oft als „Mohr“ bezeichnet) seine Hautfarbe ändern oder ein Panther seine Flecken verwandeln kann. Die…

  • Einem Moloch opfern 3. Mose 18,21 Der Ausdruck „einem Moloch opfern“ geht auf eine Warnung im Alten Testament zurück, insbesondere auf 3. Mose 18,21 im Buch Levitikus. Dort verbietet Gott durch Mose ausdrücklich, Kinder dem sogenannten Moloch zu opfern. Der Moloch wird in der biblischen Überlieferung als eine fremde Gottheit verstanden. Deren Kult ist mit…

  • Moses und die Propheten Lukas 16,29 Der Ausdruck „Moses und die Propheten“ stammt aus Lukas 16,29. Er wird von Jesus von Nazareth indem Gleichnis vom reichen Mann und dem armen Lazarus verwendet. Dort sagt Abraham zu dem reichen Mann, dass seine Brüder „Mose und die Propheten“ hören sollen, also die Heiligen Schriften, die ihnen bereits…

  • Aus seinem Herzen keine Mördergrube machen Mt 21,13 Der Ausdruck „aus seinem Herzen keine Mördergrube machen“ ist von einer Aussage Jesu im Neuen Testament inspiriert, die im Matthäusevangelium im Zusammenhang mit der Tempelreinigung überliefert ist (Mt 21,13) im Buch Matthäus. Jesus Christus zitiert dabei eine prophetische Schriftstelle und kritisiert, dass der Tempel, der ein Ort…

  • Seinen Mund nicht aufmachen Jes 53,7 Der Ausdruck „seinen Mund nicht aufmachen“ geht auf die Beschreibung des leidenden Gottesknechtes im Buch Jesaja zurück, insbesondere Jesaja 53,7. Der Prophet Jesaja verwendet das Bild, um das Verhalten einer leidenden Gestalt zu schildern, die „wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird“ ist und „seinen Mund nicht auftut“.…

  • Was zum Munde hereingeht, das verunreinigt den Menschen nicht. Matthäus 15,11; Markus 7,15 Der Satz „Was zum Munde hereingeht, das verunreinigt den Menschen nicht“ stammt aus den Evangelien des Neuen Testaments, insbesondere aus Matthäus 15,11 im Buch Matthäus sowie Markus 7,15 im Buch Markus. Gesprochen wird er von Jesus Christus im Zusammenhang mit einer Auseinandersetzung…

  • Wie die Mutter, so die Tochter Ez 16,44 Der Satz „Wie die Mutter, so die Tochter“ stammt aus dem Buch Ezechiel. Es steht in Ezechiel 16,44, und wird von Ezechiel im Rahmen einer prophetischen Rede verwendet. In diesem Abschnitt richtet sich der Prophet kritisch an das Volk .Dabei nutzt er das Bild von Mutter und…

  • Mücken seihen und Kamele verschlucken Matthäus 23,24 Der Ausdruck „Mücken seihen und Kamele verschlucken“ stammt aus den Worten des Jesus von Nazareth im Matthäusevangelium (Matthäus 23,24). Jesus richtet sich in diesem Abschnitt kritisch an die religiösen Führer seiner Zeit. Er weist auf eine Haltung hin, die sich stark mit äußeren Kleinigkeiten beschäftigt. Größere, wichtigere Dinge…