Autor: admin

  • Sich in sein stilles Kämmerlein zurückziehen – Im stillen Kämmerlein beten Mt 6,6 Der Ausdruck „sich in sein stilles Kämmerlein zurückziehen“ geht auf Matthäus 6,6 zurück und ist Teil der Lehre von Jesus Christus über das Gebet. Dort heißt es, dass man zum Beten in das eigene Zimmer gehen, die Tür schließen und im Verborgenen…

  • Den bitteren Kelch bis zu Ende trinken Ps 75,9 Der Ausdruck „den bitteren Kelch bis zu Ende trinken“ geht in seiner Bildsprache auf biblische Vorstellungen zurück, wie sie unter anderem in Psalm 75,9 anklingen. Der „Kelch“ steht in der Bibel häufig sinnbildlich für das Schicksal eines Menschen oder Volkes, insbesondere auch für Leid, Gericht oder…

  • Der Kelch geht an jemandem vorüber Mt 26,39b Der Ausdruck „der Kelch geht an jemandem vorüber“ geht auf die Szene in Matthäus 26,39b zurück, in der Jesus Christ im Garten Gethsemane betet. In großer innerer Not bittet Jesus: „Mein Vater, wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an mir vorüber.“ Gemeint ist damit die bevorstehende…

  • Möge dieser Kelch an mir vorübergehen Matthäus 26,39,42; Markus 14,36; Lukas 22,42 Der Ausdruck „Möge dieser Kelch an mir vorübergehen“ stammt aus den Passionsberichten von Matthäus (Mt 26,39.42), Markus (Mk 14,36) und Lukas (Lk 22,42). In dieser Szene betet Jesus Christ im Garten Gethsemane in großer innerer Anspannung kurz vor seiner Verhaftung. Der „Kelch“ ist…

  • Keusch wie Josef 1.Mose39 Der Ausdruck „keusch wie Josef“ bezieht sich auf die Erzählung in Genesis 39, in der Joseph als junger Mann in Ägypten dient und in das Haus des Potifar gelangt. Dort versucht die Frau seines Herrn, ihn zu verführen. Sie fordert ihn wiederholt auf, sich mit ihr einzulassen. Joseph weist diese Versuche…

  • Ein Kind des Todes sein 1 Sam 26,16; 2. Samuel 12,5 Der Ausdruck „ein Kind des Todes sein“ findet sich in 1 Samuel (1 Sam 26,16) sowie in 2 Samuel (2 Sam 12,5) und ist Teil der alttestamentlichen Rechtssprache. Gemeint ist eine Person, die aufgrund eines schweren Vergehens nach damaligem Verständnis die Todesstrafe verdient hätte.…

  • Ein Kind dieser Welt sein Lk 16,8 Der Ausdruck „ein Kind dieser Welt sein“ geht auf Lukas 16,8 zurück und steht im Zusammenhang mit dem Gleichnis vom untreuen Verwalter. Jesus erzählt. In diesem Gleichnis lobt der Herr den Verwalter nicht wegen seiner Unehrlichkeit, sondern wegen seiner Klugheit und Umsicht im Umgang mit einer schwierigen Situation.…

  • Ein Kind unter dem Herzen tragen 2 Makk 7,27b Der Ausdruck „ein Kind unter dem Herzen tragen“ steht in Zusammenhang mit der Erzählung in 2 Maccabees (2 Makk 7,27b). Dort tritt eine Mutter mit ihren sieben Söhnen auf, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden. In der bewegenden Szene ermutigt die Mutter ihre Kinder, standhaft zu…

  • Wes Geistes Kind jemand ist Lk 9,55 Der Ausdruck „wes Geistes Kind jemand ist“ geht auf eine Szene in Lukas 9,55 zurück. Dort begegnen Jesus und seine Jünger einem Dorf, das sie nicht aufnehmen will. Einige der Jünger reagieren darauf mit dem Vorschlag, Feuer vom Himmel fallen zu lassen, um die Ablehnung zu bestrafen. Jesus…

  • Die Kinder dieser Welt Lukas 16,8 Der Ausdruck „die Kinder dieser Welt“ stammt aus Lukas 16,8 und steht im Zusammenhang mit dem Gleichnis vom untreuen Verwalter, das Jesus Christ erzählt. In diesem Gleichnis wird ein Verwalter beschrieben, der in einer schwierigen Lage klug handelt, um seine Zukunft zu sichern. Wenn Jesus von den „Kindern dieser…

  • Kinder sind Kinder, als Kinder treiben sie kindisches. – Sunt pueripueri, pueripuerilia tractant. 1.Kor.13,11 Der Gedanke greift eine Aussage aus 1. Korinther 13,11 auf, die von Paulus stammt. Der Apostel vergleicht darin verschiedene Entwicklungsstufen des Menschen und beschreibt, wie sich Denken, Sprechen und Handeln im Laufe des Lebens verändern. Im genannten Vers sagt Paulus sinngemäß,…

  • Kinder und Kindeskinder nach 2 Mose 34,7 Der Ausdruck „Kinder und Kindeskinder“ geht auf Exodus (2. Mose 34,7) zurück. Er ist ist Teil einer Selbstoffenbarung Gottes an Moses. In diesem Zusammenhang beschreibt Gott seine Barmherzigkeit, aber auch die Ernsthaftigkeit von Schuld und Verantwortung. Die kann sich über Generationen auswirken. Mit „Kinder und Kindeskinder“ ist die…

  • Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder Mt 18,1-4 Der Satz „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder“ stammt aus Matthäus 18,1–4. Er gehört zu einer Lehre von Jesus über das Wesen des Reiches Gottes. Die Jünger fragen Jesus, wer im Himmelreich der Größte sei, woraufhin Jesus ein Kind in ihre Mitte stellt und die…

  • Lasset die Kindlein zu mir kommen! Mt 19,13-15 Der Satz „Lasset die Kindlein zu mir kommen!“ stammt aus Matthäus 19,13–15 und ist Teil einer Begebenheit, in der Jesus Christ mit Kindern in Berührung kommt. Die Jünger versuchen zunächst, die Kinder zurückzuweisen, doch Jesus weist sie zurecht und lädt die Kinder ausdrücklich zu sich ein. Mit…

  • Was wird aus diesem Kindlein werden? Lk 1,66 Der Satz „Was wird aus diesem Kindlein werden?“ stammt aus Evangelium des Lukas (Lk 1,66). Er bezieht sich auf die Geburt von Johannes, dem Täufer. Die Erzählung berichtet, wie die Geburt und die Umstände dieses Kindes die Menschen in Staunen versetzen. Die Nachbarn und Verwandten reagieren mit…

  • Kein hochzeitlich Kleid anhaben Matthäus 22,11 Der Ausdruck „kein hochzeitlich Kleid anhaben“ stammt aus dem Gleichnis vom königlichen Hochzeitsmahl in Matthäus 22,11. Jesus erzählt darin, dass ein König für seinen Sohn eine Hochzeit ausrichtet und viele Gäste einlädt. In der Geschichte wird ein Gast entdeckt, der ohne das passende Hochzeitsgewand erscheint. Dieses Gewand ist im…

  • Im Kleinen treu sein Lk 16,10 Der Satz „Im Kleinen treu sein“ stammt aus Lukas 16,10 und gehört zu den Lehren von Jesus über Verantwortung und Verlässlichkeit. In diesem Zusammenhang betont Jesus, dass Treue und Zuverlässigkeit nicht erst bei großen Aufgaben oder sichtbaren Erfolgen beginnen, sondern sich gerade im Umgang mit kleinen Dingen zeigen. Die…

  • Eine große Kluft Lk 16,26 und Hiob 1,14-15 Der Ausdruck „eine große Kluft“ findet sich bei Lukas (Lk 16,26) im Gleichnis vom reichen Mann und dem armen Lazarus. Dort beschreibt Jesus eine Trennung zwischen dem Ort der Geborgenheit und dem Ort des Leidens, die nicht überbrückt werden kann. Die „große Kluft“ steht dabei sinnbildlich für…

  • Seid klug wie die Schlangen, aber ohne Falsch wie die Tauben Matthäus 10,16 Der Satz „Seid klug wie die Schlangen, aber ohne Falsch wie die Tauben“ stammt aus Matthäus 10,16 und gehört zu den Anweisungen von Jesus an seine Jünger, die er in die Welt sendet. Er bereitet sie darauf vor, mit Herausforderungen, Widerständen und…

  • Feurige Kohlen auf jemandes Haupt sammeln Römer 12,20 Der Ausdruck „feurige Kohlen auf jemandes Haupt sammeln“ stammt aus dem Römerbrief (Röm 12,20). Er ist Teil einer ethischen Weisung von Paulus an die Gemeinde in Rom. In diesem Abschnitt wird dazu aufgerufen, auf Böses nicht mit Bösem zu reagieren, sondern das Gute zu suchen. Auch gegenüber…

  • Ein Koloss auf tönernen Füßen aus Daniel 2 Der Ausdruck „Ein Koloss auf tönernen Füßen“ geht auf das Buch Daniel (Dan 2) zurück und bezieht sich auf die Deutung eines Traumes durch Daniel. In dem Traum sieht der babylonische König ein großes Standbild aus verschiedenen Materialien: goldener Kopf, silberne Brust, bronzener Bauch, eiserne Beine und…

  • Den Kopf hängen lassen Jes 58,4b-5a Der Ausdruck „den Kopf hängen lassen“ ist ein bildhafter Satz, der in Anlehnung an Jesaja 58,4b–5a zu verstehen ist. Er beschreibt im weiteren Sinn eine Haltung von Niedergeschlagenheit, Resignation oder innerer Erschöpfung. In dem biblischen Abschnitt kritisiert der Prophet Jesaja ein Fasten, das zwar äußerlich religiös erscheint, aber nicht…

  • Sich etwas über den Kopf wachsen lassen Esra 9,6 Der Ausdruck „sich etwas über den Kopf wachsen lassen“ ist in Anlehnung an Esra 9,6 zu verstehen. Er beschreibt eine Situation, in der ein Mensch von Schuld, Sorgen oder Problemen überwältigt wird. Im genannten biblischen Kontext spricht Esra ein Gebet, in dem er die Schwere der…

  • Nicht ganz koscher sein 3. Mose 11, 1-8 Der Ausdruck „nicht ganz koscher sein“ geht auf die Speisevorschriften in 3. Mose 11,1–8 zurück. Dort wird zwischen reinen und unreinen Tieren unterschieden. Diese Regelungen legen fest, welche Tiere nach dem Gesetz Israels als „rein“ gelten und gegessen werden dürfen und welche als „unrein“ zu meiden sind.…

  • Krank vor Liebe sein Hld 2,5 Der Ausdruck „krank vor Liebe sein“ geht auf das Hoheslied 2,5 zurück. Er stammt aus einem poetischen Text der Bibel, der die Liebe zwischen zwei Menschen in bildreicher Sprache beschreibt. In diesem biblischen Buch spricht traditionell die Geliebte und schildert ihre Sehnsucht und ihr emotionales Erleben in der Liebe.…