Autor: admin

  • Nicht müde werden, Gutes zu tun. Gal.6,9 Der Satz „Nicht müde werden, Gutes zu tun“ stammt aus dem Brief an die Galater, den Paulus an die Gemeinden schreibt (Galater 6,9). In diesem Zusammenhang ermutigt Paulus die Gläubigen, im Tun des Guten nicht nachzulassen, auch wenn sich Erfolge oder unmittelbare Ergebnisse nicht sofort zeigen. Die Aufforderung…

  • Mühselig und beladen Matthäus 11,28 Der Ausdruck „mühselig und beladen“ stammt aus den Worten von Jesus von Nazareth im Matthäusevangelium (Matthäus 11,28). In diesem Vers lädt Jesus die Menschen ein: „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid. Ich will euch erquicken.“ Mit „mühselig und beladen“ sind Menschen gemeint, die unter Lasten…

  • Sein Mütchen kühlen 2, Mose 15,9 Der Ausdruck „sein Mütchen kühlen“ geht auf bildhafte Vorstellungen zurück. Diese auch im biblischen Sprachgebrauch ihren Widerhall finden, etwa im Zusammenhang mit 2. Mose 15,9 im Buch Exodus. Dort beschreibt Mose in einem Lied den Feind, der voller Übermut spricht und seine Gegner verfolgt. Die Formulierung steht im Kontext…

  • Es kommt die Nacht, da niemand wirken kann. Johannes 9,4 Der Satz „Es kommt die Nacht, da niemand wirken kann“ stammt aus dem Johannesevangelium (Johannes 9,4) im Buch Johannes. Jesus von Nazareth sagt den Satz im Zusammenhang mit einem Heilungswunder. Direkt zuvor sagt Jesus, dass er die Werke dessen tun soll, der ihn gesandt hat,…

  • Sich einen Namen machen wollen oft Menschen, die gewaltiges planen wie die Erbauer des babylonischen Turmes. 1. Mose 11,4 Der Gedanke „sich einen Namen machen wollen“ geht auf die Erzählung vom Turmbau zu Babel im Buch Genesis zurück (1. Mose 11,4). Dort wird beschrieben, wie die Menschen gemeinsam eine Stadt und einen Turm bauen wollten,…

  • Was kann von Nazareth Gutes kommen Johannes 1,46 Der Satz „Was kann von Nazareth Gutes kommen?“ stammt aus dem Johannesevangelium (Johannes 1,46). Gesprochen wird er von Nathanael. Zuvor hat Philippus ihm erzählt, dass er den gefunden habe, von dem Mose und die Propheten geschrieben haben. Jesus Christus aus Nazareth. Die Frage ist zunächst Ausdruck von…

  • Sich selbst der Nächste sein Markus 12,31, 5. Mose 6,5; 3. Mose 19,18 Der Ausdruck „sich selbst der Nächste sein“ steht im Zusammenhang mit dem Gebot der Nächstenliebe. Dieses wird in Markus 12,31 formuliert. Jesus von Nazareth verbindet hier zwei zentrale Gebote miteinander. Die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten. Beide stehen untrennbar…

  • Liebe deinen Nächsten wie dich selbst 3.Mose19,18 Das Gebot „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ stammt aus 3. Mose 19,18. Es gehört zu den zentralen Aussagen der alttestamentlichen Ethik. Jesus Christus greift dieses Gebot später im Neuen Testament auf und stellt es in den Mittelpunkt seiner Lehre. So z.B. im Zusammenhang mit dem Doppelgebot der…

  • Nichts Neues unter der Sonne Prediger 1,9 Der Satz „Nichts Neues unter der Sonne“ stammt aus Prediger 1,9 im Alten Testament. Als Verfasser gilt traditionell König Salomo, der in diesem Buch über die grundlegenden Erfahrungen und Begrenzungen des menschlichen Lebens nachdenkt. Die Formulierung steht im Zusammenhang mit seiner Beobachtung, dass sich die Welt in ihren…

  • Was du nicht willst, dass dir geschicht, das tu auch keinem andern nicht Tob 4,15 Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg‘ auch keinem andern zu. Der Satz „Was du nicht willst, dass dir geschieht, das tu auch keinem andern nicht“ stammt aus Tobias 4,15. Er formuliert eine grundlegende Regel menschlichen Zusammenlebens.…

  • Es ist nichts dahinter 2 Petr 2,18 Der Ausdruck „Es ist nichts dahinter“ steht im Zusammenhang mit Aussagen aus 2. Petrus 2,18. Dort warnt der Verfasser vor falschen Lehrern, die mit groß klingenden Worten auftreten. In Wahrheit haben sie aber keine Substanz und führen Menschen in die Irre. Petrus richtet sich mit seinen Worten an…

  • Nichts Besseres noch zu erwarten haben Sirach 41,3 Der Ausdruck „Nichts Besseres noch zu erwarten haben“ stammt aus Sirach 41,3. Er steht im Zusammenhang mit der Reflexion über das menschliche Leben, seine Grenzen und seine Endlichkeit. Der Abschnitt erinnert daran, dass das Leben des Menschen von Natur aus vergänglich ist und niemand sich dauerhaft vor…

  • Niemand kann zwei Herren dienen. Matthäus 6,24 Der Satz „Niemand kann zwei Herren dienen“ stammt aus Matthäus 6,24. Er wird von Jesusvon Nazareth im Rahmen der Bergpredigt gesprochen. In diesem Zusammenhang erklärt Jesus grundlegende Haltungen zum Leben, zum Umgang mit Besitz und zur inneren Ausrichtung des Menschen. Die Aussage macht deutlich, dass ein Mensch nicht…

  • Ein Nimmersatt sein Prediger 1,8 Der Ausdruck „Ein Nimmersatt sein“ geht auf Gedanken aus Prediger 1,8 zurück, das traditionell König Salomo zugeschrieben wird. In diesem Abschnitt wird beschrieben, dass die Dinge der Welt – sei es Arbeit, Reden oder Wahrnehmung – den Menschen nie vollständig sättigen oder dauerhaft zufriedenstellen können. „Nimmersatt“ bezeichnet jemanden, der nie…

  • Vom Stamme Nimm sein 4. Mose 13,9 Der Ausdruck „Vom Stamme Nimm sein“ geht auf den biblischen Bericht im Buch Numeri (4. Mose 13,9) zurück. Dort wird im Zusammenhang mit der Erkundung des verheißenen Landes eine Liste von Kundschaftern genannt. Diese stammen aus verschiedenen Stämmen Israels. Einer dieser Männer ist Josua, der hier als „Sohn…

  • Ein Nimrod sein – Ein gewaltiger Jäger vor dem Herrn sein 1. Mose 10,8-9 Der Ausdruck „ein Nimrod sein“ geht zurück auf die Gestalt des Nimrod im Buch Genesis (1. Mose 10,8–9). Dort wird Nimrod als ein „gewaltiger Jäger vor dem Herrn“ beschrieben und als eine herausragende, machtvolle Persönlichkeit der frühen Menschheitsgeschichte dargestellt. Die Formulierung…

  • Noli me tangere – Rühr mich nicht an! Johannes 20,17 Der Ausdruck „Noli me tangere“ („Rühr mich nicht an!“) stammt aus Johannes 20,17. Gesprochen wird er von Jesus von Nazareth, als er nach seiner Auferstehung Maria Magdalena begegnet. In dieser besonderen Situation erkennt Maria ihn zunächst nicht, bis Jesus sich ihr offenbart. Aus Freude und…

  • Eins aber ist not Lukas 10,42 Der Satz „Eins aber ist not“ stammt aus dem Evangelium nach Lukas (Lukas 10,42). Er wird von Jesus im Gespräch mit Martha und Maria von Bethanien gesprochen. In dieser Begebenheit kümmert sich Martha um viele häusliche Aufgaben, während Maria sich zu Jesus setzt und seinen Worten zuhört. Martha beklagt…

  • Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden 5.Mo.25,4; 1.Kor.9,9; 1.Tim.5,18 Der Satz „Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden“ stammt aus 5. Mose 25,4. Er wird im Alten Testament als eine Anweisung im Umgang mit arbeitenden Tieren gegeben. Das bedeutet zunächst ganz konkret, dass ein Ochse, der…

  • Das ist aber keine Offenbarung Sprüche 29,18 Der Satz „Das ist aber keine Offenbarung“ bezieht sich auf den Gedanken aus Sprüche 29,18. Dort heißt es: „Wo keine Offenbarung ist, wird das Volk wild und zügellos“. Im Hintergrund steht die Einsicht, dass Orientierung und Einsicht für das Zusammenleben von Menschen notwendig sind. Als Verfasser der Sprüche…

  • In den Ohren gellen Jer 19,3b Der Ausdruck „in den Ohren gellen“ hat seinen Ursprung in Jeremia 19,3. Dort kündigt Jeremia im Auftrag Gottes ein Gericht an und spricht davon, dass die Botschaft so erschütternd sein wird, dass sie „in den Ohren gellen“ wird. Gemeint ist ein Klang oder eine Nachricht, die so heftig und…

  • Tauben Ohren predigen Jes 6,10; 42,20; Matthäus 13,13 Der Ausdruck „tauben Ohren predigen“ geht auf verschiedene biblische Stellen zurück, unter anderem auf das Buch Jesaja (Jesaja 6,10; 42,20) sowie auf das Evangelium nach Matthäus (Matthäus 13,13). In diesen Texten beschreibt Jesus Christus eine Situation, in der Menschen zwar hören, aber nicht verstehen, und sehen, aber…

  • Wer Ohren hat zu hören, der höre! Mt 11,14-15 Der Satz „Wer Ohren hat zu hören, der höre!“ stammt aus dem Evangelium nach Matthäus und findet sich in ähnlicher Form mehrfach im Neuen Testament. Gesprochen wird er von Jesus von Nazareth im Zusammenhang mit seinen Gleichnissen und Lehren (vgl. auch Matthäus 11,14–15 im weiteren Kontext…

  • Öl in die Wunden gießen Lk 10,33-34 Der Ausdruck „Öl in die Wunden gießen“ geht auf die Erzählung vom barmherzigen Samariter in Lukas 10,33–34 zurück. In dieser Geschichte handelt Jesus von einem Mann, der auf der Reise unter die Räuber gefallen ist und schwer verletzt am Weg liegt. Ein Samariter ist jemand aus einer Gruppe,…

  • Wie ein Ölgötze Lk. 22,39 Der Ausdruck „wie ein Ölgötze“ ist eine umgangssprachliche Redewendung. Sie geht nicht direkt als feststehender biblischer Begriff aus Lukas 22,39 hervor. Dafür steht sie aber im weiteren Umfeld von Begebenheiten aus dem Evangelium nach Lukas, in denen Jesus Christus in der Ölbergregion (Garten Getsemani) betet. Die Formulierung „Ölgötze“ selbst bezeichnet…