Autor: admin

  • „Den Schlaf des Gerechten schlafen“ (Sprichwörter 24,15; 3. Mose 26,6; Psalm 3,6; 4,9) Der Ausdruck „den Schlaf des Gerechten schlafen“ beschreibt einen ruhigen, friedlichen und unbelasteten Schlaf. Seine Wurzeln liegen in mehreren Bibelstellen, unter anderem in Sprüche 24,15, 3. Mose 26,6 sowie in Psalm 3,6 und Psalm 4,9. Die Bibel verbindet den friedlichen Schlaf mit…

  • „Seinen Freunden gibt’s der Herr im Schlaf“ – Ein Aufsatz über Vertrauen, Ruhe und göttliche Gelassenheit Der Satz „Seinen Freunden gibt’s der Herr im Schlaf“ stammt aus dem Psalm 127, Vers 2. Der kurze, beinahe poetische Spruch hat seit Jahrhunderten die Menschen bewegt. Er klingt friedlich und geheimnisvoll zugleich. Doch was bedeutet er eigentlich? Soll…

  • „Klug (listig) wie die Schlange“ (Matthäus 10,16) In Matthäus 10,16 sagt Jesus zu seinen Jüngern: „Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.“ Mit diesen Worten bereitet Jesus seine Jünger auf ihre Aufgabe vor, die Botschaft Gottes in einer oft feindlichen…

  • „Schlägt dich einer auf die rechte Wange, so halte ihm auch die andere hin.“ (Matthäus 5,39) In Matthäus 5,39 sagt Jesus in der Bergpredigt: „Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: Schlägt dich einer auf die rechte Wange, so halte ihm auch die andere hin.“ Dieser Satz gehört zu den…

  • „Der Schlüssel der Erkenntnis“ (Lukas 11,52) In Lukas 11,52 spricht Jesus die Schriftgelehrten mit ernsten Worten an: „Weh euch Schriftgelehrten! Denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen. Ihr selbst seid nicht hineingegangen und habt gehindert, die hineingehen wollten.“ Mit dem Ausdruck „der Schlüssel der Erkenntnis“ beschreibt Jesus den Zugang zur Wahrheit Gottes. Ein Schlüssel…

  • „Nicht wert sein, einem die Schuhriemen zu lösen“ (Markus 1,7; Lukas 3,16; Johannes 1,27; Apostelgeschichte 13,25) Der Ausdruck „nicht wert sein, einem die Schuhriemen zu lösen“ stammt aus der Bibel und findet in mehreren Evangelien mit Bezug auf Johannes den Täufer Verwendung. Er beschreibt seine Haltung gegenüber Jesus von Nazareth und drückt große Ehrfurcht und…

  • „Mehr Schulden als Haare auf dem Kopf haben“ (Psalm 40,13) Der Ausdruck „mehr Schulden als Haare auf dem Kopf haben“ geht auf die Bildsprache der Bibel zurück, insbesondere auf Psalm 40,13, der David zugeschrieben wird. In diesem Vers beschreibt David eine Situation großer Bedrängnis. Er verwendet dabei ein starkes Bild, um die Schwere seiner Lage…

  • „Wie Schuppen von den Augen“ (Apostelgeschichte 9,18) Der Ausdruck „wie Schuppen von den Augen fallen“ stammt aus der Bibel, genauer aus Apostelgeschichte 9,18. Dort wird die Bekehrung des Apostels Paulus beschrieben. Nachdem Paulus auf dem Weg nach Damaskus Jesus begegnet war, verlor er zunächst sein Augenlicht. Erst einige Tage später erhielt er durch Gottes Hilfe…

  • „Schutzengel, als guter Engel zur Seite stehen“ (Tobias 5; 2. Makkabäer 15,23) Der Ausdruck „Schutzengel“ und die Vorstellung, dass einem Menschen „ein guter Engel zur Seite steht“, haben ihre Wurzeln in der Bibel und in der jüdisch-christlichen Tradition. Besonders die Geschichte des jungen Tobias Kapitel 5 sowie das Gebet in 2. Makkabäer 15,23 haben die…

  • „Mit etwas schwanger gehen“ (Psalm 7,15; Ijob 15,35; Jesaja 59,4) Der Ausdruck „mit etwas schwanger gehen“ wird heute verwendet, wenn ein Mensch lange über einen Gedanken, einen Plan oder eine Entscheidung nachdenkt, bevor etwas sichtbar wird oder umgesetzt wird. Die Redewendung hat ihren Ursprung in mehreren Bibelstellen, unter anderem in Psalm 7,15, Hiob 15,35 und…

  • „Im Schweiße seines Angesichts“ (1. Mose 3,19) Der Ausdruck „im Schweiße seines Angesichts“ stammt aus der Bibel, genauer aus 1. Mose 3,19. Dort spricht Gott zu Adam nach dem Sündenfall: „Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zur Erde wirst.“ Diese Worte gehören zu den bekanntesten Aussagen des Alten Testaments…

  • „Ein zweischneidiges Schwert sein“ (Spr 5,4; Hebräer 4,12; Offenbarung 1,16; 2,12) Der Ausdruck „ein zweischneidiges Schwert sein“ stammt aus mehreren Bibelstellen, unter anderem aus Sprüche 5,4, Hebräer 4,12 sowie Offenbarung 1,16 und 2,12. Ein zweischneidiges Schwert besitzt auf beiden Seiten scharfe Klingen und ist deshalb besonders wirkungsvoll und gefährlich. In der Bibel findet dieses Bild…

  • „Schwerter zu Pflugscharen schmieden“ (Jesaja 2,4) Der Ausdruck „Schwerter zu Pflugscharen schmieden“ stammt aus dem Buch Jesaja 2,4 und gehört zu den bekanntesten Friedensbildern der Bibel. Dort heißt es: „Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Denn es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden…

  • „Nun hat die arme Seele Ruh.“ (Lukas 12,19) Der Ausdruck „Nun hat die arme Seele Ruh“ wird oft verwendet, wenn ein Mensch nach Mühe, Sorgen oder Leiden endlich Frieden gefunden hat. Die Redewendung steht in Verbindung mit Lukas 12,19, wo Jesus das Gleichnis vom reichen Kornbauern erzählt. Dort spricht der reiche Mann zu sich selbst:…

  • „Des Vaters Segen baut den Kindern Häuser“ (Sirach 3,11) Der Ausdruck „Des Vaters Segen baut den Kindern Häuser“ stammt aus dem Buch Jesus Sirach 3,11. In diesem Weisheitsbuch des Alten Testaments wird die Bedeutung von Eltern, Familie und gegenseitigem Respekt besonders hervorgehoben. Der Satz beschreibt bildhaft, wie wichtig der Segen und die Fürsorge der Eltern…

  • „Jemandes Segen haben“ (1. Mose 12,1–3) Diese Redewendung gehört bis heute zum alltäglichen Sprachgebrauch. Man verwendet sie, wenn jemand die Zustimmung, Unterstützung oder das wohlwollende Einverständnis einer anderen Person erhält. Wer „den Segen“ seiner Eltern, Vorgesetzten oder Freunde hat, darf darauf vertrauen, dass sein Vorhaben gebilligt und begleitet wird. Die Wurzeln dieser Redewendung liegen tief…

  • „Selig sind die Armen im Geiste“ (Matthäus 5,3) Der Satz „Selig sind die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich“ steht am Anfang der Bergpredigt Jesu und bildet die erste der sogenannten Seligpreisungen in Matthäus 5,3. Diese Worte gehören zu den bekanntesten Aussagen Jesu und haben Christen seit Jahrhunderten beschäftigt. Auf den ersten Blick…

  • „Nach mir die Sintflut!“ (1. Mose 6,17) Die Redewendung „Nach mir die Sintflut!“ gehört zu den bekanntesten Sprichwörtern der deutschen Sprache. Sie wird verwendet, um eine Haltung der Gleichgültigkeit gegenüber den Folgen des eigenen Handelns zu beschreiben. Wer „Nach mir die Sintflut!“ sagt, denkt vor allem an den eigenen Vorteil und kümmert sich nicht darum,…

  • „Sintflutartige Regenfälle“ (1. Mose 7,10ff.) Der Ausdruck „sintflutartige Regenfälle“ findet heute Verwendung, um außergewöhnlich starke und lang anhaltende Niederschläge zu beschreiben. Wenn innerhalb kurzer Zeit gewaltige Wassermengen vom Himmel fallen und Straßen, Felder oder ganze Landstriche überschwemmen, spricht man oft von sintflutartigem Regen. Die Herkunft dieser Redewendung liegt in der biblischen Erzählung von der Sintflut,…

  • „Jemanden sitzen lassen“ (Sirach 22,4–5) Die Redewendung „jemanden sitzen lassen“ ist im deutschen Sprachgebrauch weit verbreitet. Sie bedeutet, einen Menschen im Stich zu lassen, eine Verabredung nicht einzuhalten oder sich einer Verantwortung zu entziehen. Wer „sitzen gelassen“ wird, fühlt sich enttäuscht, verletzt oder verlassen. Obwohl die Wendung in ihrer heutigen Form nicht wörtlich in der…

  • „Mit Skorpionen züchtigen“ (1. Könige 12,11) Der Ausdruck „mit Skorpionen züchtigen“ stammt aus 1. Könige 12,11 und gehört zu den eindrucksvollsten Bildern der Bibel für harte und rücksichtslose Herrschaft. Er geht auf die Geschichte des Königs Rehabeam zurück, des Sohnes Salomos. Nach dem Tod seines Vaters trat Rehabeam die Herrschaft über Israel an. Das Volk…

  • „Wie Sodom und Gomorra“ (1. Mose 19,23–26) Die Redewendung „wie Sodom und Gomorra“ wird bis heute verwendet, um einen Ort des Chaos, der Verwüstung oder des sittlichen Verfalls zu beschreiben. Wenn jemand sagt, es sehe „aus wie Sodom und Gomorra“, meint er meist einen Zustand großer Unordnung, Zerstörung oder moralischer Verwahrlosung. Der Ursprung dieser Redewendung…

  • „Der verlorene Sohn sein“ (Lukas 15,23–24) Die Redewendung „der verlorene Sohn“ gehört zu den bekanntesten Bildern der Bibel. Sie stammt aus dem Gleichnis Jesu in Lukas 15,11–32 und wird bis heute verwendet, wenn jemand nach langer Abwesenheit, nach einem Irrweg oder nach einer Zeit der Entfremdung zurückkehrt. Der Ausdruck beschreibt nicht nur einen Menschen, der…

  • „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“ Der Satz „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“ ist ein zentraler biblischer Ausdruck. Er erscheint in verschiedenen Zusammenhängen in der Bibel. Unter anderem findet er sich bei der Taufe und der Verklärung von Jesus von Nazareth (vgl. Markus; Matthäus; Lukas) sowie…

  • „Sorget nicht für den anderen Morgen“ (Matthäus 6,34) Die Worte „Sorget nicht für den anderen Morgen“ stammen aus der Bergpredigt Jesu und gehören zu den bekanntesten Aussagen des Neuen Testaments. In Matthäus 6,34 sagt Jesus: „Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag…