Autor: admin

  • Die Friedenstaube gilt als Friedenszeichen. – Nachdem der Regen nachgelassen hat und die  Arche gestrandet ist, sendet Noah ein Taube aus und danach noch eine zweite, die bei ihrer Rückkehr zur Arche einen Ölzweig im Schnabel trägt. Daran meint Noah erkennen zu können, dass die Sintflut und damit auch Gottes Gerich beendet ist. 1. Mose…

  • Friedfertig sein Mt 5,9 Der Satz „Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen“ (Mt 5,9) gehört zu den sogenannten Seligpreisungen aus der Bergpredigt. Er stellt eine grundlegende Haltung vor Augen, die im christlichen Verständnis von großer Bedeutung ist: Friedfertigkeit. Friedfertig zu sein bedeutet nicht nur, selbst keinen Streit zu suchen, sondern…

  • Hundertfältige Frucht hervorbringen Lk 8,8 Der Ausdruck „hundertfältige Frucht hervorbringen“ stammt aus dem Gleichnis vom Sämann im Evangelium nach Lukas (Lk 8,8). Jesus beschreibt dort, wie ein Sämann Samen ausstreut. Ein Teil fällt auf den Weg, ein anderer auf felsigen Boden oder unter die Dornen – doch ein Teil fällt auf gutes Land. Und dieser…

  • Jemanden oder etwas an seinen Früchten erkennen Mt 7,16-18.20 Der Ausdruck „jemanden oder etwas an seinen Früchten erkennen“ geht auf Worte Jesu in der Bergpredigt zurück, wie sie im Evangelium nach Matthäus (Mt 7,16–18.20) überliefert sind. Dort sagt Jesus: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“ Er spricht im Zusammenhang mit der Warnung vor falschen…

  • Verbotene Frucht Die „verbotene Frucht“ hat ihren Ursprung in der Paradieserzählung des Buch Genesis (1. Mose 2–3). Dort wird berichtet, dass Gott dem Menschen alle Bäume des Gartens zur Nahrung gab – mit einer Ausnahme: Vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollte er nicht essen. Gerade dieses Verbot rückte die Frucht in den…

  • Mit Furcht und Zittern 1 Kor 2,3; 2.Kor. 7,15 Der Ausdruck begegnet in den Briefen des Apostels Paulus, etwa im Erster Brief an die Korinther (1 Kor 2,3) und im Zweiter Brief an die Korinther (2 Kor 7,15). Paulus beschreibt damit seine eigene Haltung, als er nach Korinth kam: „Ich war bei euch in Schwachheit…

  • Seinen Fuß auf den Nacken setzen Der Ausdruck „seinen Fuß auf den Nacken setzen“ hat seinen biblischen Hintergrund in Siegesdarstellungen des Alten Testaments, besonders im Buch Josua (Jos 10,24). Nachdem mehrere kanaanäische Könige besiegt worden waren, ließ Josua die Anführer Israels ihre Füße auf die Nacken der gefangenen Könige setzen. Diese symbolische Handlung sollte den…

  • In jemandes Fußstapfen treten 1 Petr 2,21; 2 Kor 12,18 Der Ausdruck „in jemandes Fußstapfen treten“ hat seinen biblischen Hintergrund in Stellen wie 1 Peter (1 Petr 2,21) und 2 Corinthians (2 Kor 12,18). In diesen Texten wird deutlich, dass es darum geht, einem Vorbild zu folgen und dessen Lebensweise nachzuahmen. Im Text von 1.…

  • Der Fürst dieser Welt Johannes 12,31; 14,30 Der Ausdruck „der Fürst dieser Welt“ begegnet im Evangelium nach Johannes (Joh 12,31; 14,30). Jesus spricht dort von einer Macht, die diese Welt prägt und beherrscht, aber deren Herrschaft begrenzt ist. „Jetzt wird der Fürst dieser Welt hinausgeworfen werden“, sagt er – und kündigt damit einen entscheidenden Wendepunkt…

  • Auf schwachen Füßen stehen Dan 2,34 Der Ausdruck „auf schwachen Füßen stehen“ lässt sich mit der Vision aus dem Buch Daniel (Dan 2,34) verbinden. Dort deutet der Prophet Daniel den Traum des babylonischen Königs Nebukadnezar: Eine gewaltige Statue erscheint, prächtig und beeindruckend, mit einem Haupt aus Gold, Brust und Armen aus Silber, Bauch aus Bronze…

  • Jemanden mit Füßen treten Josua 10,24; 1.Sam 2,29 Der Ausdruck „jemanden mit Füßen treten“ hat im Alten Testament eine bildhafte und zugleich ernste Bedeutung. Das Buch Josua (Jos 10,24) berichtet, wie besiegte Könige niedergeworfen werden und die Anführer Israels ihre Füße auf deren Nacken setzen. Dieses Zeichen steht für vollständige Unterwerfung und militärischen Sieg. Der…

  • Eine Gabe Gottes oder eine Gottesgabe haben / erhalten Pred 3,13 „Dass jeder Mensch essen und trinken und Gutes genießen kann bei all seiner Mühe, das ist eine Gabe Gottes.“ (Prediger 3,13) Dieser Vers erinnert daran, dass die einfachen Dinge des Lebens nicht selbstverständlich sind. Oft sind wir so sehr mit unseren Aufgaben, Zielen und…

  • Geben ist seliger als nehmen Apg 20,34-35 „Geben ist seliger als nehmen.“ (Apg 20,35) Dieser Satz, der auf Jesus Christus zurückgeführt wird und in der Rede des Apostels Paulus von Tarsus überliefert ist, stellt eine Haltung vor, die unserer alltäglichen Denkweise oft widerspricht. In einer Welt, in der viele danach streben, möglichst viel zu bekommen,…

  • Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. 2. Kor.9,7 „Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.“ (2. Korinther 9,7) Dieser Satz aus einem Brief des Apostels Paulus von Tarsus macht deutlich, dass es beim Geben nicht nur auf die Tat selbst ankommt, sondern vor allem auf die innere Haltung. Gott schaut nicht zuerst auf die Größe der…

  • Gebt, so wird euch gegeben. Lukas 6,38 „Gebt, so wird euch gegeben.“ (Lukas 6,38) Dieser Satz aus den Worten von Jesus Christus beschreibt ein tiefes geistliches Prinzip: Wer gibt, bleibt nicht leer. Vielmehr steht hinter dem Geben eine Verheißung – dass das, was wir weitergeben, auf vielfältige Weise zu uns zurückkommt. Dabei ist dieses Wort…

  • Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um Sir 3,26-28 „Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um.“ (Sirach 3,26–28) Dieser eindringliche Satz aus dem Buch Buch Jesus Sirach ist eine Warnung, die auch heute nichts an Aktualität verloren hat. Er macht deutlich: Der Mensch trägt Verantwortung für sein Handeln, und wer bewusst Risiken sucht…

  • Geduldig wie ein Lamm, Lammsgeduld Jesaja 53,7 „Geduldig wie ein Lamm.“ – dieses Bild aus Jesaja 53,7 gehört zu den eindrücklichsten Vergleichen der Bibel. Dort heißt es von dem leidenden Gottesknecht, dass er „wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird“ still bleibt und seinen Mund nicht auftut. Diese sogenannte „Lammsgeduld“ beschreibt eine Haltung von…

  • Wer da hat dem wird gegeben Matthäus 13,12; 25,29; Markus 4,25; Lukas 8,18; 19,26; Dieser Satz aus den Worten von Jesus Christus wirkt auf den ersten Blick überraschend oder sogar widersprüchlich. Es scheint, als würden die, die schon viel haben, noch mehr bekommen, während die, die wenig besitzen, leer ausgehen. Doch gemeint ist hier nicht…

  • Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach. Mt 26,41; Markus 14,38 Dieser Satz aus den Worten von Jesus Christus stammt aus einer Situation großer Anspannung: Im Garten Gethsemane bittet er seine Jünger, wachsam zu bleiben und mit ihm zu wachen. Doch sie schlafen ein. In diesem Moment spricht er diese Worte – nicht…

  • Der Geist weht, wo er will – Spiritus flat, ubi vult. – Spiritus, ubi vult, spirat. Johannes 3,8 Dieser Satz aus dem Gespräch von Jesus Christus mit Nikodemus ist eines der geheimnisvollsten Worte der Bibel. Mit dem Bild des Windes beschreibt Jesus die Wirkweise des Geistes Gottes: sichtbar in seinen Wirkungen, aber unsichtbar in seiner…

  • Seinen Geist aufgeben Klagelieder Jeremias 2,12; Mt 27,50;Apg.5,5.10; 12,23 „Seinen Geist aufgeben“ – ein Ausdruck, der in der Bibel an verschiedenen Stellen auftaucht (Klagelieder 2,12; Mt 27,50; Apg 5,5.10; 12,23) und tiefes menschliches und geistliches Geschehen beschreibt. Wörtlich bedeutet es, das Leben zu verlieren, den Atem auszuhauchen – zugleich aber auch, dass ein Mensch sein…

  • „Dienstbare Geister“ (Hebräer 1,14) In Hebräer 1,14 heißt es, dass die Engel „dienstbare Geister“ sind, ausgesandt, um denen zu helfen, die das Heil erben sollen. Dieser Ausdruck beschreibt die Engel als Boten und Helfer Gottes, die nicht für sich selbst handeln, sondern im Auftrag Gottes tätig sind. Sie sind eine Art Verbindung zwischen dem Göttlichen…

  • „Schwert des Geistes“ (Epheser 6,17) In Epheser 6,17 spricht Paulus von Tarsus vom „Schwert des Geistes“ als Teil der geistlichen Waffenrüstung, mit der Christen ihr Leben gestalten und bestehen sollen. Im Kontext des Briefes geht es um den geistlichen Kampf – nicht gegen Menschen, sondern gegen geistige Kräfte, die das Gute, den Glauben und die…

  • „Wes Geistes Kind“ (Lukas 9,55) In Lukas 9,55 spricht Jesus Christus zu seinen Jüngern, als diese Zorn empfinden und Feuer vom Himmel herabrufen wollen, um Menschen zu bestrafen. Jesus fragt sie daraufhin: „Wes Geistes Kind seid ihr?“ Eine Frage, die weit über diesen Moment hinausweist. Der Ausdruck „wes Geistes Kind“ meint: Welche innere Haltung, welche…

  • „Geiz ist eine Wurzel allen Übels.“ (1. Timotheus 6,10) Dieser Satz aus dem Brief des Paulus von Tarsus an Timotheus warnt eindringlich vor den Gefahren von Habgier und übermäßiger Fixierung auf materiellen Besitz. Geiz bedeutet nicht nur, Dinge nicht teilen zu wollen, sondern eine innere Haltung, in der das Streben nach Geld oder Besitz zum…