Autor: admin

  • Schild des Glaubens – Epheser 6,16 Das Bild vom „Schild des Glaubens“ aus Epheser 6,16 gehört zu den eindrücklichsten Darstellungen im Neuen Testament, wenn es um das geistliche Leben eines Christen geht. Der Apostel Paulus beschreibt dort die sogenannte „Waffenrüstung Gottes“, eine symbolische Ausrüstung, die Gläubigen helfen soll, in den Herausforderungen des Lebens standzuhalten. In…

  • Wer’s glaubt, wird selig – Markus 16,16 „Der Ausdruck „Wer’s glaubt, wird selig“ ist im deutschen Sprachgebrauch weit verbreitet. Oft wird er sogar ironisch verwendet, wenn jemand Zweifel an einer Aussage hat. Ursprünglich jedoch hat dieser Satz einen tiefen biblischen Hintergrund und geht auf Markus 16,16 zurück: „Wer glaubt und getauft wird, der wird selig…

  • Gnade finden vor seinen Augen – 1. Mose 18,3; 1. Mose 19,19; 2. Mose 33,12ff „„Gnade finden vor seinen Augen“ ist ein biblischer Ausdruck, der immer wieder in der Heiligen Schrift begegnet und eine besondere Beziehung zwischen Gott und dem Menschen beschreibt. Wer Gnade vor Gottes Augen findet, erlebt sich nicht als jemand, der sich…

  • Aus Gnade und Barmherzigkeit – Psalm 103,2-4 „Aus Gnade und Barmherzigkeit“ – diese Worte fassen eine der tröstlichsten Botschaften der Bibel zusammen, besonders deutlich im Psalm 103,2–4. Dort wird beschrieben, wie Gott dem Menschen in Liebe begegnet, seine Schuld vergibt und sein Leben mit Güte umgibt. Der Psalm ist ein Lobgesang auf Gottes Güte und…

  • Goldene Äpfel auf silbernen Schalen – Sprüche 25,11 Das Bild „Goldene Äpfel auf silbernen Schalen“ aus Sprüche 25,11 gehört zu den eindrucksvollsten poetischen Aussagen der Bibel. Es beschreibt, wie wertvoll, passend und schön ein richtig gesprochenes Wort zur richtigen Zeit sein kann. Der Vers lautet sinngemäß: „Ein Wort, geredet zur rechten Zeit, ist wie goldene…

  • Sein Golgatha erleben – Matthäus 27,31b-33 „Als sie ihn verspottet hatten, führten sie ihn weg, um ihn zu kreuzigen.“ (Mt 27,31b-33) – Golgatha, der Ort des Kreuzes, ist mehr als ein historischer Schauplatz. Es ist ein Symbol für Leiden, Schmerz und menschliche Verzweiflung – aber auch für Hoffnung, Erlösung und Gottes Liebe. Wer „sein Golgatha…

  • Sein Golgatha (Golgota) erleben – Matthäus 27,31b-33 „Sein Golgatha (Golgota) erleben“ ist ein Ausdruck, der auf die Leidensgeschichte Jesu Christi hinweist, insbesondere auf Matthäus 27,31b–33. Dort wird beschrieben, wie Jesus nach seiner Verurteilung von den Soldaten abgeführt wird, das Kreuz tragen muss und schließlich zur Stätte namens Golgatha gebracht wird, was „Schädelstätte“ bedeutet. Dieser Weg…

  • Ein Goliath sein – 1. Samuel 17,4-7 „Ein Goliath sein“ , hünenafte, riesige Erscheinung zu sein, als ein sehr großer, starker oder unüberwindbarer Mensch oder eine übergroße, mächtige oder einflussreiche Person zu erscheinen. Es bezeichnet eine physische oder metaphorische Überlegenheit, oft verbunden mit der biblischen Geschichte, in der der Riese Goliath als Feind der Israeliten…

  • „Ach du lieber Gott“ – Matthäus 27,46 Der Ausdruck ist eine sehr gebräuchliche deutsche Redewendung, die Erstaunen, Bestürzung, Anteilnahme, Ärger, Frustration oder Ungeduld ausdrückt. Es handelt sich um einen feststehenden Ausdruck unsererer Alltagssprache, um intensive Gefühle schnell auszudrücken, um einen Ausruf, der gerne auch als Fluchformel oder spontane Reaktion auf Überraschungen oder schlechte Nachrichten verwendet…

  • Bei Gott ist kein Ding unmöglich – Lukas 1,37 Bei dem Spruch „Bei Gott ist nichts unmöglich“ handelt es sich um die Zusage des Engels Gabriel an Maria, die nicht so recht an ihre Schwangerschaft glauben wollte (Lukas 1,37). Gabriel betont damit Gottes Allmacht und die Möglichkeit von Wundern. Der Vers bedeutet, dass Gott Situationen…

  • Gott befohlen! – Psalm 91,11 „Denn er befiehlt seinen Engeln, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.“ (Ps 91,11) – Mit dem Ausdruck „Gott befohlen!“ verbinden wir Vertrauen, Geborgenheit und die Gewissheit, dass Gottes Schutz über uns steht. Es ist ein altes, fast wie ein Segensspruch klingendes Wort, das ausdrückt: Ich lege mein Leben…

  • Gott lässt seine Sonne scheinen über Gerechte und Ungerechte. Matthäus5,45 Der Satz „Gott lässt seine Sonne scheinen über Gerechte und Ungerechte“ stammt aus Matthäus (Mt 5,45) und gehört zur Bergpredigt Jesu. In diesem Zusammenhang spricht Jesus darüber, wie Menschen handeln sollen, die Gott nachfolgen. Er zeigt auf, dass Gottes Handeln von einer umfassenden Güte geprägt…

  • Der Satz „Gott lässt seiner nicht spotten“ (Galater 6,7) stammt aus dem Neuen Testament und bringt eine grundlegende geistliche Wahrheit zum Ausdruck: Das Handeln des Menschen hat Konsequenzen, und vor Gott kann man sich nicht verstellen oder ihn leichtfertig behandeln. „Spotten“ meint hier nicht nur Spott im engeren Sinne, sondern auch ein respektloses, gleichgültiges oder…

  • Der Satz „Gott mit uns“ ist eine kraftvolle Aussage des Vertrauens und der Hoffnung. Er drückt die Vorstellung aus, dass Gott in allen Lebenslagen an der Seite der Menschen steht, sie begleitet und ihnen beisteht. Dieses Vertrauen ist tief in der hebräischen Bibel verwurzelt und wird oft als Zusicherung göttlicher Gegenwart verstanden. In Jesaja 7,14…

  • Dieser Ausdruck ist eine kurze, alltägliche Form des Dankes an Gott. Er bringt die Anerkennung zum Ausdruck, dass alles Gute von oben kommt und dass Gott in unserem Leben wirksam ist. Es ist ein bewusster Moment des Innehaltens und der Dankbarkeit – selbst inmitten von Herausforderungen. In Römer 6,17 heißt es: „Aber Gott sei Dank,…

  • Der Satz „Gott sei dir gnädig „ist ein biblischer Segenswunsch. Er drückt den Wunsch aus nach göttlicher Barmherzigkeit, nach seinem Wohlwollen, Schutz und Vergebung für den angesprochenen Menschen.Das bedeutet, dass Gott einen Menschen trotz Fehlern annimmt und ihm liebevoll zugewandt ist. Der Satz findet sich u.a. in 1. Mose 43,29 und als Teil des Segens…

  • Der Satz „Gott sieht aufs Herz“ ist eine tiefe Aussage über Gottes Urteil und seine Wahrnehmung des Menschen. Während Menschen oft nach äußerlichen Merkmalen, Leistungen oder Status urteilen, blickt Gott auf das, was im Innersten eines Menschen ist: seine Gedanken, Absichten, Gefühle und Motive. Gottes Blick geht also weit über das Sichtbare hinaus. In 1.…

  • Die Redewendungen sind Ausdruck eines tiefen Vertrauens in Gottes Wissen und Gerechtigkeit. Sie betonen, dass Gott alles sieht, alles weiß und alles beurteilen kann. Auch das, was Menschen vielleicht nicht wahrnehmen oder verstehen. Es ist ein Hinweis darauf, dass letztlich Gott das letzte Wort hat. Menschliche Zweifel, Missverständnisse oder Falschbehauptungen können ihn nicht übersehen. In…

  • Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein? Psalm 56,5; 118,6; Römer 8,31 Der Satz ist eine kraftvolle Zusicherung des Vertrauens und des Schutzes durch Gott. Er drückt die unerschütterliche Gewissheit aus, dass Gott auf der Seite der Menschen steht, die ihm vertrauen, und dass keine Macht oder Gefahr endgültig gegen sie bestehen kann.…

  • Der Satz „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“ ist ein starkes Wort über Loyalität, Gewissen und Glauben. Er betont, dass die Verpflichtung gegenüber Gott höher steht als die Pflichten gegenüber menschlichen Autoritäten. Wenn menschliche Gesetze, Anordnungen oder Erwartungen im Widerspruch zu Gottes Willen stehen, hat der Glaube Vorrang – ein Prinzip, das Mut,…

  • Der Satz „So wahr Gott lebt“ ist ein alter Schwur oder Eid. Er eitd in der Bibel verwendet, um die eigene Aufrichtigkeit und die feste Überzeugung zu bekräftigen. „Ich spreche die Wahrheit, und Gott ist mein Zeuge.“ Damit wird Gottes Leben und Treue als höchste Garantie für die Wahrhaftigkeit einer Aussage herangezogen. In Hiob 27,2…

  • Der Ausdruck „Vergelts Gott!“ ist ein traditioneller Segens- und Dankesruf. Er bedeutet wörtlich: „Möge Gott dir vergelten“ Oder auch „Möge Gott dir Gutes zurückgeben für das, was du getan hast.“ Damit verbinden Menschen Dankbarkeit mit dem Vertrauen, dass Gott Gerechtigkeit und Anerkennung schenkt. Auch dann wenn sie selbst nicht in der Lage sind, das Gute…

  • Von Gott gezeichnet ist ein Träger dejenigen göttlichen Zeichens, welches ihn schützen soll vor aller Welt und Rache. Hintergrund: Die beiden Brüder Kain und Abel opfern ihrem Gott. Dabei wird Abels Opfer angenommen. Kains Opfer dagegen nicht. Kain sinnt auf Rache und erschlägt schließlich im Zorn seinen Bruder. Damit wird er zum ersten Mörder der…

  • Von Gott verlassen Psalm 22,2; Matthäus 27,46; Markus 15,34 Der Ausdruck „von Gott verlassen“ beschreibt eine tiefe Erfahrung menschlicher Not, Verzweiflung und Einsamkeit. Er drückt das Gefühl aus, dass Gott fern ist oder schweigt, obwohl man seine Hilfe dringend benötigt. In der Bibel begegnet dieses Gefühl oft in Momenten größten Leids, als Ausdruck echter Menschlichkeit…

  • Was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht trennen. Matthäus 19,6; Markus 10,9 Der Satz „Was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht trennen“ ist eine zentrale Aussage Jesu über Ehe, Partnerschaft und die Heiligkeit von verbindlichen Beziehungen. Er betont, dass die Ehe nicht nur ein menschlicher Vertrag oder eine gesellschaftliche Vereinbarung ist, sondern ein…