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Bibelsprüche, die mit f beginnen

  • Freut euch mit den Fröhlichen – Römer 12,15 „Freut euch mit den Fröhlichen“ ist ein bekannter biblischer Ausdruck aus dem Römerbrief, Kapitel 12, Vers 15. Die kurze Aufforderung beschreibt eine wichtige Haltung gegenüber anderen Menschen: Wer sich über das Glück und die Freude eines anderen Menschen mitfreuen kann, zeigt Anteilnahme, Nächstenliebe und echte Verbundenheit. Gemeinsam…

  • Zur Fabel, zum Sprichwort werden 5.Mo.28,37 Der Ausdruck „zur Fabel, zum Sprichwort werden“ entstammt den Fluchandrohungen im Deuteronomium (5. Mose 28,37). Dort wird Israel gewarnt: Wenn es den Bund mit Gott verlässt, werde es unter den Völkern „zum Entsetzen, zum Sprichwort und zum Spott“ werden. Das eigene Schicksal würde dann zur abschreckenden Geschichte – zu…

  • Ohne Falsch sein Mt 10,16 Der Ausdruck „ohne Falsch sein“ greift Jesu Wort aus dem Evangelium nach Matthäus (Mt 10,16) auf: „Seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.“ In diesem Bild verbindet Jesus zwei scheinbar gegensätzliche Eigenschaften – Klugheit und Lauterkeit. „Ohne Falsch“ bedeutet frei von Hinterlist, Täuschung und doppeltem Spiel…

  • Das Feigenblatt gilt als biblischer Ausdruck für die schamhafte Verhüllung. Nach dem Sündenfall, dadurch dass sie von der verbotenen Frucht gegessen hatten, erkannten Adam und Eva, „dass sie nackt waren und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze.“ 1. Mose 3,7 Das „Feigenblatt“ ist ein biblischer Ausdruck für die schamhafte Verhüllung. Es geht auf die…

  • Ein Feigenblatt tragen Der Ausdruck „ein Feigenblatt tragen“ knüpft an die Erzählung vom Sündenfall im Buch Genesis (1. Mose 3,7) an. Nachdem Adam und Eva ihre Nacktheit erkannten, flochten sie Feigenblätter zusammen, um sich zu bedecken. Dieses Bild hat sich tief in die Sprache eingeprägt. „Ein Feigenblatt tragen“ bedeutet im übertragenen Sinn, etwas Unangenehmes oder…

  • Das liegt mir völlig fern. 1 Sam 14,45 Der Satz „Das liegt mir völlig fern“ findet seinen biblischen Hintergrund im Erstes Buch Samuel (1 Sam 14,45). In dieser Erzählung hatte König Saul einen unbedachten Schwur ausgesprochen: Jeder, der vor dem Abend etwas esse, solle sterben. Sein Sohn Jonathan jedoch hatte unwissentlich von Honig gekostet und…

  • Das sei ferne von mir 1. Samuel 14,45; 2. Samuel 20,20; Römer 3,4.6 Der Ausruf „Das sei ferne von mir!“ ist eine biblische Abwehrformel, die entschiedene Distanz zu einem als falsch erkannten Gedanken oder Handeln ausdrückt. Er begegnet im Erstes Buch Samuel (1 Sam 14,45), im Zweites Buch Samuel (2 Sam 20,20) und im Brief…

  • Die fetten und die mageren Jahre Gen 41,29-31 Der Ausdruck „die fetten und die mageren Jahre“ stammt aus der Traumdeutung Josefs im Buch Genesis (Gen 41,29–31). Josef erklärt dem Pharao, dass sieben Jahre großen Überflusses über Ägypten kommen werden, gefolgt von sieben Jahren Hungersnot, so schwer, dass man sich an den früheren Reichtum kaum noch…

  • Mit Feuereifer 5. Mose 4,24, Hebr 10,26-27 Der Ausdruck „mit Feuereifer“ hat seinen biblischen Hintergrund in eindringlichen Bildern vom verzehrenden Feuer Gottes. Im Deuteronomium (5. Mose 4,24) heißt es: „Denn der HERR, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer, ein eifernder Gott.“ Und im Brief an die Hebräer (Hebr 10,26–27) wird vom „Feuereifer“ gesprochen, der das…

  • Feurige Kohlen auf sein Haupt häufen Sprüche 25,22; Römer 12,20 Der Ausdruck „feurige Kohlen auf sein Haupt häufen“ stammt aus dem Buch der Sprüche (Spr 25,22) und wird im Brief des Paulus an die Römer (Röm 12,20) vom Apostel Paulus aufgegriffen. Dort heißt es sinngemäß: Wenn dein Feind Hunger hat, gib ihm zu essen; wenn…

  • Eine Feuertaufe bestehen Mt 3,11 Der Ausdruck „eine Feuertaufe bestehen“ hat seinen Ursprung in der Verkündigung Johannes des Täufers im Evangelium nach Matthäus (Mt 3,11). Dort sagt er: „Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt … wird euch mit Heiligem Geist und mit Feuer taufen.“ Das Bild der Feuertaufe ist…

  • Durch die Finger sehen 3.Mo. 20,4-5 Der Ausdruck „durch die Finger sehen“ bedeutet, ein Unrecht bewusst zu übersehen, Nachsicht zu üben oder eine Verfehlung nicht zu ahnden. Sein biblischer Hintergrund lässt sich im Buch Levitikus (3. Mose 20,4–5) erkennen. Dort wird das Volk gewarnt, nicht „die Augen zu verschließen“, wenn jemand schwere Schuld auf sich…

  • Unter seine Fittiche nehmen Ps 61,4.5; 91,4 Der Ausdruck „unter seine Fittiche nehmen“ entstammt der Bildsprache der Psalmen, besonders dem Buch der Psalmen (Ps 61,4–5; 91,4). Dort wird Gott als schützender Zufluchtsort beschrieben: „Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln.“ Die Fittiche – also die Flügel eines…

  • Sein eigen Fleisch und Blut 1. Mose 37,27 Der Ausdruck findet sich im Buch Genesis (1. Mose 37,27). In der Geschichte von Josef sagen seine Brüder: „Er ist unser Bruder, unser Fleisch und Blut.“ Trotz ihres Neides und ihrer feindlichen Gefühle erkennen sie damit die unauflösliche Verwandtschaft an, die sie mit ihm verbindet. „Fleisch und…

  • Sich nach den Fleischtöpfen Ägyptens (zurück-)sehnen 2.Mose 16,3; 4.Mose11,4-6 Der Ausdruck „sich nach den Fleischtöpfen Ägyptens (zurück-)sehnen“ geht auf die Klage der Israeliten in der Wüste zurück, wie Exodus (2. Mose 16,3) und Numeri (4. Mose 11,4–6) sie schildern. Nachdem das Volk aus der Knechtschaft Ägyptens befreit worden war, geriet es in der Wüste in…

  • Freuet euch mit den Fröhlichen und weinet mit den Weinenden. Römer 12,15 Der Satz „Freuet euch mit den Fröhlichen und weinet mit den Weinenden“ stammt aus dem Brief des Paulus an die Römer (Röm 12,15). Er steht im Zusammenhang einer Reihe von Ermahnungen, in denen der Apostel Paulus das Leben der christlichen Gemeinde beschreibt –…

  • Friede sei mit dir! Friede sei mit euch! 1. Chr. 2,18; Psalm 106,1; Lukas 24,36; Johannes 20,19.21.26 Der Gruß „Friede sei mit dir! Friede sei mit euch!“ durchzieht die Bibel wie ein leiser, aber kraftvoller Strom. Er begegnet in unterschiedlichen Zusammenhängen – als Segenswunsch, als liturgischer Ruf, als Zuspruch in Momenten der Angst. So klingt…

  • Er ruhe in Frieden – Requiescat in pace Psalm 4,9 Der Satz „Er ruhe in Frieden“ – lateinisch Requiescat in pace – ist ein traditioneller Wunsch für Verstorbene. Sein geistlicher Hintergrund lässt sich mit Worten aus dem Buch der Psalmen verbinden, besonders mit Psalm 4,9: „Ich liege und schlafe ganz mit Frieden; denn allein du,…

  • Die Friedenstaube gilt als Friedenszeichen. – Nachdem der Regen nachgelassen hat und die  Arche gestrandet ist, sendet Noah ein Taube aus und danach noch eine zweite, die bei ihrer Rückkehr zur Arche einen Ölzweig im Schnabel trägt. Daran meint Noah erkennen zu können, dass die Sintflut und damit auch Gottes Gerich beendet ist. 1. Mose…

  • Friedfertig sein Mt 5,9 Der Satz „Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen“ (Mt 5,9) gehört zu den sogenannten Seligpreisungen aus der Bergpredigt. Er stellt eine grundlegende Haltung vor Augen, die im christlichen Verständnis von großer Bedeutung ist: Friedfertigkeit. Friedfertig zu sein bedeutet nicht nur, selbst keinen Streit zu suchen, sondern…

  • Hundertfältige Frucht hervorbringen Lk 8,8 Der Ausdruck „hundertfältige Frucht hervorbringen“ stammt aus dem Gleichnis vom Sämann im Evangelium nach Lukas (Lk 8,8). Jesus beschreibt dort, wie ein Sämann Samen ausstreut. Ein Teil fällt auf den Weg, ein anderer auf felsigen Boden oder unter die Dornen – doch ein Teil fällt auf gutes Land. Und dieser…

  • Jemanden oder etwas an seinen Früchten erkennen Mt 7,16-18.20 Der Ausdruck „jemanden oder etwas an seinen Früchten erkennen“ geht auf Worte Jesu in der Bergpredigt zurück, wie sie im Evangelium nach Matthäus (Mt 7,16–18.20) überliefert sind. Dort sagt Jesus: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“ Er spricht im Zusammenhang mit der Warnung vor falschen…

  • Verbotene Frucht Die „verbotene Frucht“ hat ihren Ursprung in der Paradieserzählung des Buch Genesis (1. Mose 2–3). Dort wird berichtet, dass Gott dem Menschen alle Bäume des Gartens zur Nahrung gab – mit einer Ausnahme: Vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollte er nicht essen. Gerade dieses Verbot rückte die Frucht in den…

  • Mit Furcht und Zittern 1 Kor 2,3; 2.Kor. 7,15 Der Ausdruck begegnet in den Briefen des Apostels Paulus, etwa im Erster Brief an die Korinther (1 Kor 2,3) und im Zweiter Brief an die Korinther (2 Kor 7,15). Paulus beschreibt damit seine eigene Haltung, als er nach Korinth kam: „Ich war bei euch in Schwachheit…

  • Seinen Fuß auf den Nacken setzen Der Ausdruck „seinen Fuß auf den Nacken setzen“ hat seinen biblischen Hintergrund in Siegesdarstellungen des Alten Testaments, besonders im Buch Josua (Jos 10,24). Nachdem mehrere kanaanäische Könige besiegt worden waren, ließ Josua die Anführer Israels ihre Füße auf die Nacken der gefangenen Könige setzen. Diese symbolische Handlung sollte den…