Schlagwort: 1. Mose

  • Sich einen Namen machen wollen oft Menschen, die gewaltiges planen wie die Erbauer des babylonischen Turmes. 1. Mose 11,4 Der Gedanke „sich einen Namen machen wollen“ geht auf die Erzählung vom Turmbau zu Babel im Buch Genesis zurück (1. Mose 11,4). Dort wird beschrieben, wie die Menschen gemeinsam eine Stadt und einen Turm bauen wollten,…

  • Ein Nimrod sein – Ein gewaltiger Jäger vor dem Herrn sein 1. Mose 10,8-9 Der Ausdruck „ein Nimrod sein“ geht zurück auf die Gestalt des Nimrod im Buch Genesis (1. Mose 10,8–9). Dort wird Nimrod als ein „gewaltiger Jäger vor dem Herrn“ beschrieben und als eine herausragende, machtvolle Persönlichkeit der frühen Menschheitsgeschichte dargestellt. Die Formulierung…

  • Der Ölzweig gilt als Friedenszeichen. Nachdem der Regen nachgelassen hat und die  Arche gestrandet ist, sendet Noah ein Taube aus und danach noch eine zweite, die bei ihrer Rückkehr zur Arche einen Ölzweig im Schnabel trägt. Daran meint Noah erkennen zu können, dass die Sintflut und damit auch Gottes Gerich beendet ist. 1. Mose 8,11…

  • „Ein Sabbatjahr machen“ nach 1. Mose 2,2–3 In 1. Mose 2,2–3 heißt es: „Und Gott vollendete am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken. Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn.“ Diese Verse bilden die Grundlage für den Gedanken des Sabbats und später auch…

  • „Zur Salzsäule erstarren“ (1. Mose 19,26) Der Ausdruck „zur Salzsäule erstarren“ stammt aus der Bibel und geht auf die Geschichte in 1. Mose 19,26 zurück. Dort heißt es über die Frau Lots: „Und sein Weib sah hinter sich und ward zur Salzsäule.“ Diese Erzählung gehört zur Geschichte vom Untergang der Städte Sodom und Gomorra. Bis…

  • „Wie Sand am Meer“ (1. Mose 22,15–17; 41,49; Jesaja 10,22) Der Ausdruck „wie Sand am Meer“ stammt aus der Bibel und wird dort als Bild für etwas Unzählbares und unermesslich Großes verwendet. In den Bibelstellen 1. Mose 22,15–17, 1. Mose 41,49 und Jesaja 10,22 erscheint dieses Bild in unterschiedlichen Zusammenhängen. Bis heute wird die Redewendung…

  • „Das schwarze Schaf der Familie sein“ (1. Mose 30,32) Der Ausdruck „das schwarze Schaf der Familie sein“ wird bis heute verwendet, um einen Menschen zu beschreiben, der innerhalb einer Familie oder Gemeinschaft als Außenseiter gilt oder negativ auffällt. Die Redewendung wird oft mit 1. Mose 30,32 in Verbindung gebracht. Dort spricht Jakob mit seinem Schwiegervater…

  • „Im Schweiße seines Angesichts“ (1. Mose 3,19) Der Ausdruck „im Schweiße seines Angesichts“ stammt aus der Bibel, genauer aus 1. Mose 3,19. Dort spricht Gott zu Adam nach dem Sündenfall: „Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zur Erde wirst.“ Diese Worte gehören zu den bekanntesten Aussagen des Alten Testaments…

  • „Jemandes Segen haben“ (1. Mose 12,1–3) Diese Redewendung gehört bis heute zum alltäglichen Sprachgebrauch. Man verwendet sie, wenn jemand die Zustimmung, Unterstützung oder das wohlwollende Einverständnis einer anderen Person erhält. Wer „den Segen“ seiner Eltern, Vorgesetzten oder Freunde hat, darf darauf vertrauen, dass sein Vorhaben gebilligt und begleitet wird. Die Wurzeln dieser Redewendung liegen tief…

  • „Nach mir die Sintflut!“ (1. Mose 6,17) Die Redewendung „Nach mir die Sintflut!“ gehört zu den bekanntesten Sprichwörtern der deutschen Sprache. Sie wird verwendet, um eine Haltung der Gleichgültigkeit gegenüber den Folgen des eigenen Handelns zu beschreiben. Wer „Nach mir die Sintflut!“ sagt, denkt vor allem an den eigenen Vorteil und kümmert sich nicht darum,…

  • „Sintflutartige Regenfälle“ (1. Mose 7,10ff.) Der Ausdruck „sintflutartige Regenfälle“ findet heute Verwendung, um außergewöhnlich starke und lang anhaltende Niederschläge zu beschreiben. Wenn innerhalb kurzer Zeit gewaltige Wassermengen vom Himmel fallen und Straßen, Felder oder ganze Landstriche überschwemmen, spricht man oft von sintflutartigem Regen. Die Herkunft dieser Redewendung liegt in der biblischen Erzählung von der Sintflut,…

  • „Wie Sodom und Gomorra“ (1. Mose 19,23–26) Die Redewendung „wie Sodom und Gomorra“ wird bis heute verwendet, um einen Ort des Chaos, der Verwüstung oder des sittlichen Verfalls zu beschreiben. Wenn jemand sagt, es sehe „aus wie Sodom und Gomorra“, meint er meist einen Zustand großer Unordnung, Zerstörung oder moralischer Verwahrlosung. Der Ursprung dieser Redewendung…

  • Tohuwabohu – ein hebräischer Ausdruck für wüst und leer. 1. Mose 1,2 Der Ausdruck „Tohuwabohu“ stammt aus der Bibel und findet sich im Schöpfungsbericht in 1. Mose 1,2. Dort heißt es: „Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis lag auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.“ Die Worte „wüst…

  • Das Trachten des menschlichen Herzens ist böse von seiner Jugend an. Das sagt Gott, nachdem die Sintflut beendet ist, Noah und seine Familie und alle Tiere, die sie mitgenommen haben, die Arche verlassen haben und Noah dem Herrn ein Dankopfer bringt (nach 1. Mose 8,21) Der Satz „Das Trachten des menschlichen Herzens ist böse von…

  • Die verbotene Frucht geht auf die paradiesische Schilderung vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse zurück, dessen Früchte die Menschen nach Gottes Verbot nicht essen durften. 1. Mose 2,9.17 Der Gedanke der „verbotenen Frucht“ geht auf die Erzählung in der Bibel zurück, genauer auf 1. Mose 2,9.17. Dort wird im Garten Eden der Baum…

  • Etwas vergelten aus 1. Mose 50,15 Die Redewendung „etwas vergelten“ gehört zu den alten Begriffen der deutschen Sprache und bedeutet, auf eine Handlung mit einer entsprechenden Gegenhandlung zu reagieren. Dabei kann es sich sowohl um eine Belohnung für etwas Gutes als auch um eine Bestrafung für etwas Schlechtes handeln. Im biblischen Zusammenhang wird die Wendung…

  • „Zu seinem Volke versammelt werden“ (1. Mose 25,8) Die Wendung „Zu seinem Volk versammelt werden“ gehört zu den ehrwürdigen und bildhaften Umschreibungen des Todes im Alten Testament. In 1. Mose 25,8 wird sie auf Abraham angewandt: „Und Abraham verschied und starb in einem guten Alter, alt und lebenssatt, und wurde zu seinem Volk versammelt.“ Diese…

  • Den Weg allen Fleisches gehen nach Josua 23,14 und 1. Könige 2,2, Die Redewendung „den Weg allen Fleisches gehen“ gehört zu den alten, würdevollen Umschreibungen des Todes. Sie wird verwendet, um auszudrücken, dass ein Mensch sterben muss, wie es allen Lebewesen bestimmt ist. Die Wendung erinnert daran, dass die Sterblichkeit eine gemeinsame Erfahrung aller Menschen…