Schlagwort: 1. Mose

  • Bei Adam und Eva anfangen nach Gen. 3,20 In Genesis 3,20 heißt es:„Und der Mensch gab seiner Frau den Namen Eva, denn sie wurde die Mutter aller Lebendigen.“ Dieser kurze Satz steht am Ende der Erzählung vom sogenannten „Sündenfall“. Adam und Eva haben von der verbotenen Frucht gegessen, das Paradies verloren und müssen nun die…

  • Herumlaufen wie Adam und Eva Wenn man sagt, jemand laufe „herum wie Adam und Eva“, denkt man zunächst an Nacktheit – an das Bild der beiden ersten Menschen, die im Garten Eden ohne Scham und Kleidung leben. Doch hinter diesem Ausdruck steckt mehr als nur eine Beschreibung äußerer Unbekleidetheit. Es ist ein Sinnbild für eine…

  • Von Adam und Eva stammen nach Gen. 4,1 In Genesis 4,1 heißt es:„Und der Mensch erkannte Eva, seine Frau; sie wurde schwanger und gebar Kain und sprach: Ich habe einen Mann gewonnen mit der Hilfe des Herrn.“ Mit diesem Satz beginnt die Geschichte der Menschheit außerhalb des Paradieses. Nach dem Verlust des Gartens Eden, nach…

  • Seit Adams Zeiten nach Gen. 2,7 In Genesis 2,7 heißt es:„Da formte Gott, der Herr, den Menschen aus Erde vom Ackerboden und blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen.“ Dieser Vers beschreibt auf einzigartige Weise den Ursprung des Menschen. Adam – hebräisch adam, verwandt mit adamah („Erde“) –…

  • Adamsapfel nach 1. Mose 3,6 „Da sah die Frau, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen und ein begehrenswerter Baum wäre, weil er klug machte. Und sie nahm von seiner Frucht und aß. Und sie gab auch ihrem Mann, der bei ihr war, und er aß.“…

  • Einen Adamsapfel haben Gen 2,17 In Genesis 2,17 spricht Gott zu Adam:„Von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen aber sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du sterben.“ Mit diesem Satz wird eine Grenze gesetzt – eine Grenze zwischen göttlicher Freiheit und menschlicher Verantwortung. Der Mensch…

  • Im Adamskostüm nach Gen. 2,25 In Genesis 2,25 heißt es:„Und sie waren beide nackt, der Mensch und seine Frau, und sie schämten sich nicht.“ Dieser kurze Vers beschreibt einen Zustand ursprünglicher Unschuld und Freiheit. Adam und Eva leben im Paradies, in vollkommener Harmonie mit Gott, miteinander und mit sich selbst. Sie sind „nackt“, aber diese…

  • „Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ (1. Mose 1,1) Der erste Satz der Bibel gehört zu den bekanntesten und zugleich bedeutendsten Aussagen der Heiligen Schrift: „Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ (1. Mose 1,1). Mit diesen wenigen Worten beginnt nicht nur die biblische Schöpfungsgeschichte, sondern auch die gesamte Heilsgeschichte. Der Vers beantwortet nicht…

  • Im Schweiße deines Angesichtes sollst du dein Brot essen. (1. Mose 3,19) Gott weist den Menschen in seine Schranken. Der Satz „Im Schweiße deines Angesichtes sollst du dein Brot essen“ (1. Mose 3,19) ist ein eindrucksvolles Wort der Bibel. Er stammt aus dem Bericht vom Sündenfall im 1. Buch Mose, wo Gott zu Adam spricht,…

  • Eine Arche sein 1. Mose 6-9 Die Erzählung von Noah und der Arche in 1. Mose 6–9 gehört zu den bekanntesten Geschichten der Bibel. Gott sieht, dass die Menschen in Bosheit und Gewalt versunken sind. Er beschließt also, die Erde durch eine große Flut zu reinigen. Doch Noah findet Gnade vor Gottes Augen, weil er…

  • Vor jemandes Auge Gnade finden nach Gen. 18,2-3 In 1. Mose (Genesis) 18,2–3 wird erzählt, wie Abraham drei Männer vor seinem Zelt sieht:„Und er hob seine Augen auf und sah: Siehe, drei Männer standen vor ihm. Und als er sie sah, lief er ihnen entgegen von der Tür seines Zeltes und neigte sich zur Erde.…

  • Ausgehen, die Töchter des Landes zu sehen nach 1. Mose 34,1 In 1. Mose 34,1 heißt es:„Dina aber, die Tochter Leas, die sie Jakob geboren hatte, ging aus, um die Töchter des Landes zu sehen.“ Dieser unscheinbare Satz steht am Anfang einer tragischen Geschichte. Dina, die Tochter Jakobs und Leas, verlässt das Lager ihrer Familie,…

  • Die babylonische Verwirrung sorgte nach Darstellung der Bibel (1. Mose 11, 7-9) dafür, dass die Menschen einander nicht mehr verstanden, weil sie in verschiedenen Sprachen redeten. Damit strafte Gott das Vorhaben der Menschen, in Babel einen gewaltigen Turm zu bauen. In 1. Mose 11,7–9 heißt es:„Wohlan, lasst uns hinabfahren und dort ihre Sprache verwirren, dass…

  • Babylonisches Sprachengewirr nach Gen 11,7 In 1. Mose 11,7 sagt Gott über den Turmbau zu Babel:„Wohlan, lasst uns hinabfahren und dort ihre Sprache verwirren, dass keiner des anderen Sprache verstehe.“ Dieser kurze Satz beschreibt den Beginn des babylonischen Sprachengewirrs. Ein zentrales Moment der Bibel, das erklären soll, warum Menschen unterschiedliche Sprachen sprechen und sich über…

  • Vom Baum der Erkenntnis essen geht auf die paradiesische Schilderung vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse zurück. Dessen Früchte sollten die Menschen nach dem Verbot Gottes nicht essen. (siehe 1. Mose 2,9.17) In 1. Mose 2,9 heißt es:„Und Gott ließ wachsen aus der Erde allerlei Bäume, schön anzusehen und gut zur Speise, und…

  • Behalte, was du hast nach 1.Mose33,9 und Offb. 3,11; 2,25 In 1. Mose 33,9 begegnen wir Jakob, der nach langer Trennung von seinem Bruder Esau um Vergebung bittet. Er sagt:„Ich habe alles, was Gott mir gegeben hat.“Jakob erkennt in diesem Moment, dass sein Leben, sein Besitz und seine Familie Gaben Gottes sind. Es ist ein…

  • Ein Benjamin sein Gen 35,17-18 Die Verse Genesis 35,17-18 berichten von einem einschneidenden Moment in der Geschichte Jakobs und seiner Familie. Die Geburt von Benjamin, dem jüngsten Sohn Jakobs, und den tragischen Tod seiner Mutter Rahel. Nachdem Jakob mit seiner Familie nach Bethel zurückgekehrt war, wo er Gott begegnet und die Familie neu geweiht hatte,…

  • „Mit Blindheit geschlagen“ – Eine Betrachtung von Genesis 19,11 In Genesis 19,11 wird berichtet, wie die Männer von Sodom durch Gott mit Blindheit geschlagen werden. Sie hatten zuvor versucht, Lot und seine Gäste zu attackieren. Diese Begebenheit ist Teil der Geschichte von Sodom und Gomorra und verdeutlicht die Konsequenzen von Bosheit, Gewalt und moralischem Verfall.…

  • Wo ist den Bruder Abel? – Gott fragt Kain nach Abels Verbleib in 1. Mose 4,9 In 1. Mose 4,9 begegnen wir einer der bekanntesten Szenen der Bibel: Gott fragt Kain nach dem Verbleib seines Bruders Abel. Kain hatte Abel aus Eifersucht getötet, weil Gott Abels Opfer angenommen, seines aber nicht. Die Frage Gottes „Wo…

  • Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden. – Gott weist den Menschen in die Schranken. 1. Mo.3,19 Der Satz „Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden“ stammt aus dem Buch Genesis (1. Mo 3,19). Er steht am Ende der Erzählung vom Sündenfall. Nachdem der Mensch sich gegen Gottes Gebot entschieden hat,…

  • Die fetten und die mageren Jahre Gen 41,29-31 Der Ausdruck „die fetten und die mageren Jahre“ stammt aus der Traumdeutung Josefs im Buch Genesis (Gen 41,29–31). Josef erklärt dem Pharao, dass sieben Jahre großen Überflusses über Ägypten kommen werden, gefolgt von sieben Jahren Hungersnot, so schwer, dass man sich an den früheren Reichtum kaum noch…

  • Sein eigen Fleisch und Blut 1. Mose 37,27 Der Ausdruck findet sich im Buch Genesis (1. Mose 37,27). In der Geschichte von Josef sagen seine Brüder: „Er ist unser Bruder, unser Fleisch und Blut.“ Trotz ihres Neides und ihrer feindlichen Gefühle erkennen sie damit die unauflösliche Verwandtschaft an, die sie mit ihm verbindet. „Fleisch und…

  • Die Friedenstaube gilt als Friedenszeichen. – Nachdem der Regen nachgelassen hat und die  Arche gestrandet ist, sendet Noah ein Taube aus und danach noch eine zweite, die bei ihrer Rückkehr zur Arche einen Ölzweig im Schnabel trägt. Daran meint Noah erkennen zu können, dass die Sintflut und damit auch Gottes Gerich beendet ist. 1. Mose…

  • „Das gelobte Land“ (1. Mose 12,7; 5. Mose 34,4; Josua 21,43) Der Satz „Das gelobte Land“ aus 1. Mose 15,18 ist ein zentraler Ausdruck der Verheißung Gottes an Abraham. In diesem Vers schließt Gott mit Abraham einen Bund: Er verspricht ihm und seinen Nachkommen ein Land „von der Strömung Ägyptens bis zum großen Strom, dem Euphrat“.…

  • Und ward nicht mehr gesehen Gen 5,24 Er ward nicht mehrgesehen heißt es von einem gewissen Henoch. „Und Henoch wandelte mit Gott und ward nicht mehr gesehen, denn Gott hatte ihn entrückt.“ Die Bibelstelle ist auch zu finden in Goethes Der Fischer und in Schillers Braut von Messina.1. Mose 5,24 „Und ward nicht mehr gesehen.“…