Schlagwort: Psalm

  • „Der Rest ist für die Gottlosen“ (Psalm 75,9) In Psalm 75,9 heißt es: „Denn der Herr hat einen Becher in der Hand mit starkem Wein voller Würze, und schenkt daraus ein; ja, seine Hefen müssen ausschlürfen und trinken alle Gottlosen auf Erden.“ Oft wird dieser Gedanke mit dem Satz zusammengefasst: „Der Rest ist für die…

  • „Ruhe in Frieden“ (Psalm 4,9) In Psalm 4,9 heißt es: „Ich liege und schlafe ganz mit Frieden; denn allein du, Herr, hilfst mir, dass ich sicher wohne.“ Dieser Vers drückt tiefes Vertrauen auf Gott aus und wird oft mit dem Gedanken „Ruhe in Frieden“ verbunden. Der bekannte Ausdruck wird heute häufig im Zusammenhang mit dem…

  • „Seinen Freunden gibt’s der Herr im Schlaf“ – Ein Aufsatz über Vertrauen, Ruhe und göttliche Gelassenheit Der Satz „Seinen Freunden gibt’s der Herr im Schlaf“ stammt aus dem Psalm 127, Vers 2. Der kurze, beinahe poetische Spruch hat seit Jahrhunderten die Menschen bewegt. Er klingt friedlich und geheimnisvoll zugleich. Doch was bedeutet er eigentlich? Soll…

  • „Mehr Schulden als Haare auf dem Kopf haben“ (Psalm 40,13) Der Ausdruck „mehr Schulden als Haare auf dem Kopf haben“ geht auf die Bildsprache der Bibel zurück, insbesondere auf Psalm 40,13, der David zugeschrieben wird. In diesem Vers beschreibt David eine Situation großer Bedrängnis. Er verwendet dabei ein starkes Bild, um die Schwere seiner Lage…

  • „Mit etwas schwanger gehen“ (Psalm 7,15; Ijob 15,35; Jesaja 59,4) Der Ausdruck „mit etwas schwanger gehen“ wird heute verwendet, wenn ein Mensch lange über einen Gedanken, einen Plan oder eine Entscheidung nachdenkt, bevor etwas sichtbar wird oder umgesetzt wird. Die Redewendung hat ihren Ursprung in mehreren Bibelstellen, unter anderem in Psalm 7,15, Hiob 15,35 und…

  • „Zum Spott (Gespött) der Leute werden“ (Psalm 22,7) Die Redewendung „zum Spott der Leute werden“ beschreibt die schmerzhafte Erfahrung, von anderen ausgelacht, verachtet oder verspottet zu werden. Sie hat ihren Ursprung in Psalm 22,7, wo es heißt: „Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch, ein Spott der Leute und verachtet vom Volk.“ Der Psalm…

  • „Auf der Bank der Spötter sitzen“ (Psalm 1,1) Der Ausdruck „auf der Bank der Spötter sitzen“ geht auf den Beginn des Psalmen zurück, insbesondere auf Psalm 1,1 in der Bibel. Dieser Psalm wird traditionell David zugeschrieben. Er eröffnet die Sammlung mit einer grundlegenden Weisung für ein gelingendes Leben. Im Psalm wird beschrieben, dass der Mensch…

  • „Wie Spreu im Winde“ (Hiob 18,21; Psalm 1,4; Psalm 35,5) Die Redewendung „wie Spreu im Winde“ stammt aus der Bildwelt der Landwirtschaft und findet sich mehrfach in der Bibel, unter anderem in Hiob 18,18, Psalm 1,4 und Psalm 35,5. Sie beschreibt etwas Leichtes, Haltloses und Vergängliches, das vom Wind fortgetragen wird. Bis heute findet der…

  • „Die Stillen im Lande“ (Psalm 35,20) Die Redewendung „Die Stillen im Lande“ hat ihren Ursprung im Alten Testament. Im Psalm 35 beklagt der Beter das Verhalten seiner Feinde und bittet Gott um Hilfe. Dabei spricht er von den „Stillen im Lande“, gegen die böse Pläne geschmiedet werden. Ursprünglich bezeichnet dieser Ausdruck Menschen, die friedlich leben,…

  • Ein Torhüter sein1. Chronik 26, Psalm 84,10, Nehemia 7, Johannes 10,3 Der Ausdruck „ein Torhüter sein“ hat in der Bibel sowohl eine ganz praktische als auch eine symbolische Bedeutung. In Texten wie 1. Chronik 26 und Nehemia 7 werden Torhüter als Personen beschrieben, die an den Eingängen des Tempels oder der Stadt wachten. Ihre Aufgabe…

  • Hände in Unschuld waschen5. Mose 21,1-9; Psalm 26,6; 73,13; Mt 27,24 Der Ausdruck „Hände in Unschuld waschen“ hat seinen Ursprung in verschiedenen biblischen Texten wie 5. Mose 21,1–9, Psalm 26,6, Psalm 73,13 und Matthäus 27,24. Er ist zu einer festen Redewendung geworden. Sie wird die bis heute verwendet, um sich von Schuld oder Verantwortung zu…

  • Jemandem steht das Wasser bis zum Halse nach Psalm 69,2 Die Redewendung „Jemandem steht das Wasser bis zum Halse“ gehört zu den bekanntesten bildhaften Ausdrücken der deutschen Sprache. Sie beschreibt eine Situation äußerster Bedrängnis, in der ein Mensch keinen Ausweg mehr zu sehen scheint. Ihr Ursprung liegt in der Bibel, genauer im 69. Psalm. Dort…

  • Krumme Wege gehen nach Richter 5,6 und Psalm 125,5 Die Redewendung „krumme Wege gehen“ ist heute ein geläufiger Ausdruck für unehrliches, unredliches oder moralisch fragwürdiges Verhalten. Wer „krumme Wege geht“, hält sich nicht an Recht und Ordnung, sondern sucht Umwege, um Vorteile zu gewinnen oder Verpflichtungen zu umgehen. Die Wurzeln dieser bildhaften Sprache reichen bis…

  • „Der Wein erfreut des Menschen Herz“ (Psalm 104,14–15) Die Worte „Der Wein erfreut des Menschen Herz“ stammen aus Psalm 104, einem großen Lobgesang auf die Schöpfung Gottes. Dort heißt es: „Du lässest Gras wachsen für das Vieh und Saat zu Nutz den Menschen, dass du Brot aus der Erde hervorbringst, und dass der Wein erfreue…

  • Die Zunge klebt am Gaumen nach Psalm 22,16 und Klagelieder 4,4 Die bildhafte Redewendung „Die Zunge klebt am Gaumen“ stammt aus der Sprache des Alten Testaments und beschreibt einen Zustand äußerster Not, des Durstes oder der Erschöpfung. Sowohl im 22. Psalm als auch in den Klageliedern Jeremias begegnet dieses eindrucksvolle Bild. Es vermittelt die Erfahrung…