Schlagwort: Psalm

  • Die Hände in Unschuld waschen Psalm 26,6; Mt 27,24 Der Ausdruck „die Hände in Unschuld waschen“ ist ein starkes Bild für Reinheit und Unschuld. Er steht für das Bewusstsein, moralisch richtig gehandelt zu haben. In Psalm 26,6 betont der Psalmist, dass er sich nicht schuldig gemacht hat an falschen Taten oder ungerechtem Verhalten. „Ich wasche…

  • Jemanden auf Händen tragen Ps 91,11-12; Matthäus 4,6 Der Ausdruck „Jemanden auf Händen tragen“ beschreibt ein Bild von Schutz, Fürsorge und bewahrender Fürbitte. In Psalm 91,11-12 heißt es, dass Gott seine Engel beauftragt. Sie sollen die Gläubigen behüten, sodass sie nicht stolpern oder Schaden erleiden. Das Bild soll zeigen, dass Gott den Menschen beschützt. So,…

  • Einen Heidenlärm machen Ps 2,1 Der Ausdruck „Einen Heidenlärm machen“ in Psalm 2,1 beschreibt das laute, aufrührerische Verhalten der Völker, die sich gegen Gott und seinen Gesalbten, den König, auflehnen. Im Psalm heißt es: „Warum toben die Heiden und die Völker schmieden vergebliche Pläne?“ Das Bild des „Heidenlärms“ vermittelt Chaos, Widerstand und lautes Aufbegehren –…

  • Ein wunderlicher Heiliger Ps 4,4 Der Ausdruck „ein wunderlicher Heiliger“ in Psalm 4,4 stammt aus der Übersetzung, die manchmal auch als „ein seltsamer, eigensinniger Mensch“ wiedergegeben wird. Im Psalm fordert der Beter dazu auf, zornig zu sein, aber nicht zu sündigen, und richtet sich gegen Menschen, die leichtsinnig, eigensinnig oder unbesonnen handeln. Ein „wunderlicher Heiliger“…

  • Jemandem sein Herz ausschütten psalm 62,9 Der Ausdruck „jemandem sein Herz ausschütten“ in Psalm 62,9 beschreibt das offene, ehrliche und vertrauensvolle Teilen der eigenen Gedanken, Sorgen und Gefühle mit Gott. Im Psalm spricht der Beter von seiner Sehnsucht nach Schutz, Ruhe und Sicherheit in Gott und drückt seine innere Not, sein Vertrauen und seine Gefühle…

  • Was das Herz begehrt Psalm 37,4, 20,5 Der Ausdruck erscheint in den Psalmen als Symbol für die tiefsten Wünsche, Sehnsüchte und Hoffnungen eines Menschen. In Psalm 37,4 heißt es: „Habe deine Lust am Herrn, so wird er dir geben, was dein Herz begehrt.“ Der Psalm macht deutlich, dass Gott die Herzenswünsche seiner Gläubigen erfüllt. Aber…

  • Auf Herz und Nieren prüfen Ps 7,10, Ps. 26,2; Jeremia 11,20; 17,10; 20,12; Offenbarung 2,2. Der Ausdruck „auf Herz und Nieren prüfen“ ist eine bildhafte Wendung aus der Bibel, die das gründliche Prüfen von Menschen, Gedanken und Absichten beschreibt. Er taucht in mehreren biblischen Texten auf, darunter die Psalmen, Jeremia und die Offenbarung. Das Bild…

  • Sein Herz ausschütten 1 Sam 1,15; Ps.42,5; 62,9 Der Ausdruck „sein Herz ausschütten“ bedeutet, offen und ehrlich die eigenen Gefühle, Sorgen, Nöte oder Bitten zu äußern, besonders vor Gott. In der Bibel taucht diese Wendung mehrfach auf: „Sein Herz ausschütten“ zeigt, dass Gott als verständnisvoller und treuer Zuhörer gesehen wird. Es geht nicht nur darum,…

  • Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser Psalm 42,2 Der Ausdruck stammt aus Psalm 42,2: „Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir.“ Dieses Bild beschreibt eine tiefe Sehnsucht, ein starkes Verlangen und existenzielles Bedürfnis, das der Mensch nach Gott empfindet. Der Hirsch, der nach Wasser sucht, ist ein…

  • Das ist mir zu hoch. Ijob 42,3b, Psalm 139,6, Sprüche 24,7 Der Ausdruck „Das ist mir zu hoch“ begegnet in der Bibel an mehreren Stellen und beschreibt die Erfahrung menschlicher Begrenztheit gegenüber göttlicher Weisheit und Wirklichkeit. In Hiob 42,3b bekennt Hiob nach seinem Leid: „Darum habe ich unweise geredet über Dinge, die mir zu hoch…

  • Seine Hoffnung auf jemand oder etwas setzen Ps 40,-5-6 Der Ausdruck „seine Hoffnung auf jemand oder etwas setzen“ beschreibt im biblischen Sinn ein tiefes Vertrauen und eine bewusste Entscheidung, sich auf eine bestimmte Person oder Macht zu verlassen. In Psalm 40,5-6 heißt es: „Wohl dem, der seine Hoffnung auf den HERRN setzt und sich nicht…

  • Zur Hölle fahren Psalm 28,1 Der Ausdruck „zur Hölle fahren“ hat seinen Ursprung in biblischen Vorstellungen vom Reich der Toten, das im Alten Testament oft als Ort der Gottferne und Stille beschrieben wird. In Psalm 28,1 ruft der Beter: „HERR, zu dir rufe ich; mein Fels, schweige mir nicht, damit ich nicht, wenn du mir…

  • Eine Jugendsünde begehen Ps 25,7 Der Ausdruck „eine Jugendsünde begehen“ steht im Zusammenhang mit Psalms (Ps 25,7), wo der Beter Gott bittet, sich nicht an die Sünden seiner Jugend zu erinnern. Dieser Vers bringt die Einsicht zum Ausdruck, dass frühe Lebensphasen oft von Unreife, Fehlentscheidungen und mangelnder Erfahrung geprägt sind. Eine „Jugendsünde“ bezeichnet dabei ein…

  • Den bitteren Kelch bis zu Ende trinken Ps 75,9 Der Ausdruck „den bitteren Kelch bis zu Ende trinken“ geht in seiner Bildsprache auf biblische Vorstellungen zurück, wie sie unter anderem in Psalm 75,9 anklingen. Der „Kelch“ steht in der Bibel häufig sinnbildlich für das Schicksal eines Menschen oder Volkes, insbesondere auch für Leid, Gericht oder…

  • Bleibe im Lande und nähre die redlich Psalm 37,3 Der Satz „Bleibe im Lande und nähre dich redlich“ aus Psalm 37,3 gehört zu den Weisungen des Psalm 37. Er spricht eine Einladung zu Vertrauen, Geduld und einem verantwortungsvollen Leben aus. Der Vers richtet sich an Menschen, die in einer Welt voller Ungerechtigkeit, Neid und Unsicherheit…

  • Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenns’s hochkommt, so sind’s achzig, und wenn’s köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen. Psalm 90,10 Der Satz aus Psalm 90,10 – „Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn’s hoch kommt, so sind’s achtzig, und wenn’s köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen“…

  • Sein Leid in sich fressen Psalm 39,3 Der Ausdruck „sein Leid in sich fressen“ aus Psalm 39,3 beschreibt eine innere Spannung und das bewusste Zurückhalten von Schmerz und Klage. Psalm 39 schildert, wie David in einer leidvollen Situation versucht, seine Gedanken und Gefühle nicht offen auszusprechen. Er will vermeiden, in seiner Umgebung oder vor den…

  • Jemandem geht ein Licht auf Hiob 25,3; Ps. 97,11; 112,4; Mt.4,16; Johannes 8,12 Der Ausdruck „jemandem geht ein Licht auf“ beschreibt das plötzliche Verstehen, das Erkennen eines Zusammenhangs oder das Gewinnen von Klarheit in einer zuvor unklaren Situation. In den biblischen Texten, die darauf Bezug nehmen – etwa in Hiob 25,3, Psalm 97,11, Psalm 112,4…

  • Manna in der Wüste 2.Mose16f, Ps.78,24; Joh.6,31f Der Ausdruck „Manna in der Wüste“ bezieht sich auf die Erzählung im Buch Exodus (2. Mose 16 ff.). Gott versorg das Volk Israel während der Wüstenwanderung mit Nahrung versorgt. Nach dem Auszug aus Ägypten standen die Israeliten vor der Herausforderung, in einer lebensfeindlichen Umgebung ohne eigene Ressourcen zu…

  • Jemandem das Maul stopfen Ps 63,12 Der Ausdruck „jemandem das Maul stopfen“ geht auf bildhafte Formulierungen im Alten Testament zurück, wie sie unter anderem in Psalm 63,12 vorkommen. Es wird im Zusammenhang mit der Darstellung von David verwendet. In diesem Kontext geht es um die Hoffnung, dass die Gegner, die mit falschen Worten, Lügen oder…

  • Alle Menschen sind Lügner – Omnis homo mendax Psalm 116,11 Der Satz „Alle Menschen sind Lügner“ (lateinisch: Omnis homo mendax) stammt aus Psalm 116,11 im Buch Psalmen. Er ist im Kontext der Erfahrungen und Gebete von David zu verstehen. Der Vers ist Teil eines Psalms, in dem ein Mensch seine Not klagt. Zugleich dankt er…

  • Requiescat in pace – Er ruhe in Frieden Psalm 4,9 Der Ausdruck „Requiescat in pace“ – „Er ruhe in Frieden“ – ist eine lateinische Segensformel, die ihren geistlichen Hintergrund unter anderem im Buch Psalmen findet, etwa in Psalm 4,9. Dort spricht David davon, dass er in Frieden niederliegen und schlafen kann, weil Gott ihm Sicherheit…

  • Psalmistenalter Psalm 90,10 Der Ausdruck „Psalmistenalter“ bezieht sich auf die Aussage aus Psalm 90,10, einem Gebet, das wohl ursprünglich von Mose stammt. Im Psalm heißt es, dass das Leben des Menschen im Durchschnitt etwa siebzig Jahre beträgt. Und wenn es hoch kommt, sollen es vielleicht achtzig Jahre werden. Diese Lebensspanne wird als begrenzt und von…

  • „Recht muss Recht bleiben“ (Psalm 94,15) In Psalm 94,15 steht: „Denn Recht muss doch Recht bleiben, und ihm werden alle frommen Herzen zufallen.“ Dieser Vers macht deutlich, wie wichtig Gerechtigkeit für das Zusammenleben der Menschen ist. Recht soll nicht verändert, verdreht oder missbraucht werden, sondern gerecht und wahr bleiben. Der Psalm spricht Menschen Mut zu,…

  • „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“(Psalm 12,7; Sprüche 17,28) Das Sprichwort „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ bedeutet, dass Worte zwar wertvoll sein können, Schweigen jedoch oft noch weiser und hilfreicher ist. In der Bibel finden sich ähnliche Gedanken, besonders in Psalm 12,7 und Sprüche 17,28. Dort wird deutlich gemacht, wie wichtig ehrliche, kluge und…