Schlagwort: Römer

  • Freut euch mit den Fröhlichen – Römer 12,15 „Freut euch mit den Fröhlichen“ ist ein bekannter biblischer Ausdruck aus dem Römerbrief, Kapitel 12, Vers 15. Die kurze Aufforderung beschreibt eine wichtige Haltung gegenüber anderen Menschen: Wer sich über das Glück und die Freude eines anderen Menschen mitfreuen kann, zeigt Anteilnahme, Nächstenliebe und echte Verbundenheit. Gemeinsam…

  • Ein Anathema sprechen oder sein nach 1 Kor 16,22 und Röm 9,3 Der Ausdruck Anathema entstammt dem Griechischen (ἀνάθεμα) und bedeutet ursprünglich „das dem Bann Geweihte“ oder „das Ausgeschlossene“. Im biblischen Sprachgebrauch bezeichnet er etwas oder jemanden, der von der Gemeinschaft Gottes oder der Glaubenden ausgeschlossen ist. Nicht unbedingt aus Hass, sondern als ernste Folge…

  • Ehre, wem Ehre gebührt nach Röm 13,6b-8 Der Satz „Ehre, wem Ehre gebührt“ stammt aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom, dem Brief an die Römer (Röm 13,7). Dort schreibt Paulus im Zusammenhang mit Abgaben und Pflichten gegenüber staatlichen Autoritäten: „So gebt nun jedem, was ihr schuldig seid: Steuer, dem die…

  • Das sei ferne von mir 1. Samuel 14,45; 2. Samuel 20,20; Römer 3,4.6 Der Ausruf „Das sei ferne von mir!“ ist eine biblische Abwehrformel, die entschiedene Distanz zu einem als falsch erkannten Gedanken oder Handeln ausdrückt. Er begegnet im Erstes Buch Samuel (1 Sam 14,45), im Zweites Buch Samuel (2 Sam 20,20) und im Brief…

  • Feurige Kohlen auf sein Haupt häufen Sprüche 25,22; Römer 12,20 Der Ausdruck „feurige Kohlen auf sein Haupt häufen“ stammt aus dem Buch der Sprüche (Spr 25,22) und wird im Brief des Paulus an die Römer (Röm 12,20) vom Apostel Paulus aufgegriffen. Dort heißt es sinngemäß: Wenn dein Feind Hunger hat, gib ihm zu essen; wenn…

  • Freuet euch mit den Fröhlichen und weinet mit den Weinenden. Römer 12,15 Der Satz „Freuet euch mit den Fröhlichen und weinet mit den Weinenden“ stammt aus dem Brief des Paulus an die Römer (Röm 12,15). Er steht im Zusammenhang einer Reihe von Ermahnungen, in denen der Apostel Paulus das Leben der christlichen Gemeinde beschreibt –…

  • Sich kein Gewissen aus etwas machen – Römer 14,22 Der Ausdruck „sich kein Gewissen aus etwas machen“ kann im Alltag oft negativ klingen. So, als würde jemand gleichgültig oder rücksichtslos handeln. Doch im biblischen Zusammenhang, insbesondere in Römer 14,22, bekommt diese Aussage eine tiefere und differenziertere Bedeutung. Der Apostel Paulus spricht hier nicht von Gleichgültigkeit…

  • Dieser Ausdruck ist eine kurze, alltägliche Form des Dankes an Gott. Er bringt die Anerkennung zum Ausdruck, dass alles Gute von oben kommt und dass Gott in unserem Leben wirksam ist. Es ist ein bewusster Moment des Innehaltens und der Dankbarkeit – selbst inmitten von Herausforderungen. In Römer 6,17 heißt es: „Aber Gott sei Dank,…

  • Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein? Psalm 56,5; 118,6; Römer 8,31 Der Satz ist eine kraftvolle Zusicherung des Vertrauens und des Schutzes durch Gott. Er drückt die unerschütterliche Gewissheit aus, dass Gott auf der Seite der Menschen steht, die ihm vertrauen, und dass keine Macht oder Gefahr endgültig gegen sie bestehen kann.…

  • Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Spr 26,27, Psalm 7,16; 9,16; 57,7; Römer 12,20 Der Satz „Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein“ ist ein altes Sprichwort, das in der Bibel mehrfach aufgegriffen wird und eine grundlegende Wahrheit über Gerechtigkeit, Verantwortung und das Handeln der Menschen ausdrückt: Wer anderen Schaden zufügt, wird…

  • Hoffnung lässt nicht zuschanden werden. Römer 5,5 Der Ausdruck „Hoffnung lässt nicht zuschanden werden“ stammt aus Römer 5,5, wo Paulus schreibt: „Die Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden. Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist.“ Dieser Satz bringt eine zentrale Botschaft des christlichen Glaubens zum Ausdruck: Wahre Hoffnung ist…

  • Feurige Kohlen auf jemandes Haupt sammeln Römer 12,20 Der Ausdruck „feurige Kohlen auf jemandes Haupt sammeln“ stammt aus dem Römerbrief (Röm 12,20). Er ist Teil einer ethischen Weisung von Paulus an die Gemeinde in Rom. In diesem Abschnitt wird dazu aufgerufen, auf Böses nicht mit Bösem zu reagieren, sondern das Gute zu suchen. Auch gegenüber…

  • Der inwendige Mensch Römer 7,22; Epheser 3,16 Der Ausdruck „der inwendige Mensch“ findet sich unter anderem in Aussagen von Paulus in den Briefen an die Römer (Röm 7,22) und an die Epheser (Eph 3,16). Mit diesem Begriff beschreibt Paulus die innere, geistliche Dimension des Menschen im Gegensatz zum äußeren, sichtbaren Leben. Im Römerbrief spricht Paulus…

  • „Die Rache ist mein“(5. Mose 32,35; Römer 12,19; Hebräer 10,30) Der Satz „Die Rache ist mein“ gehört zu den eindringlichsten Aussagen der Bibel. Er macht deutlich, dass die Vergeltung nicht in den Händen des Menschen liegt, sondern allein Gott zusteht. In einer Welt, in der Unrecht oft nach unmittelbarer Reaktion ruft, setzt dieser Gedanke einen…

  • „Der Stein des Anstoßes“ (Jes. 8,14; Römer 9,32–33; 1. Petrus 2,8) Die Redewendung „der Stein des Anstoßes“ hat ihren Ursprung in der Bibel und wird bis heute häufig verwendet. Im alltäglichen Sprachgebrauch bezeichnet sie etwas, das Ärger, Streit oder Schwierigkeiten verursacht. Die biblische Bedeutung reicht jedoch weit über diesen allgemeinen Sinn hinaus. Sie findet sich…

  • „Wir sind allzumal Sünder“ (Römer 3,23) Die Aussage „Wir sind allzumal Sünder“ geht auf den Römerbrief des Apostels Paulus zurück. In der heute gebräuchlichen Übersetzung lautet die entsprechende Stelle: „Denn sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten“ (Römer 3,23). Dieser Satz gehört zu den zentralen Aussagen des christlichen…

  • Jemandes Typ sein – Nicht jemandes Typ sein nach Römer 5,14 Der Ausdruck „jemandes Typ sein“ bzw. „nicht jemandes Typ sein“ stammt aus der Alltagssprache. Der Satz beschreibt, ob jemand einem bestimmten Geschmack, einer Vorstellung oder einem Ideal entspricht. Es geht dabei oft um äußere Erscheinung, Ausstrahlung oder persönliche Vorlieben, die von Mensch zu Mensch…

  • Eifern mit Unverstand Römer 10,2 Der Ausdruck „eifern mit Unverstand“ stammt aus Römer 10,2, wo Paulus über seine Mitmenschen spricht: „Ich gebe ihnen das Zeugnis, dass sie Eifer für Gott haben, aber ohne Erkenntnis.“ Damit beschreibt er eine Haltung, die von großem Engagement geprägt ist, jedoch nicht auf einem richtigen Verständnis oder einer klaren Einsicht…

  • Schicket euch in die Zeit nach Römer 12,11 Die Redewendung „Schicket euch in die Zeit“ geht auf eine ältere Übersetzung von Römer 12,11 zurück. In der Lutherbibel von 1545 lautet der Vers: „Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brünstig im Geist. Schicket euch in die Zeit. Dienet dem Herrn.“ In neueren…