Kategorie: G

Bibelsprüche, die mit g beginnen

  • Zum Gespött der Leute werden

    „Zum Gespött der Leute werden“ (Psalm 22,7) In Psalm 22,7 beschreibt der Psalmist David ein tiefes Gefühl der Verachtung und des Spottes, das ihm widerfährt: „Alle, die mich sehen, spotten über mich; sie reißen die Lippen auf, schütteln den Kopf.“ Dieser Satz drückt die Erfahrung von Schmerz, Ausgrenzung und Demütigung aus – Gefühle, die viele…

  • Nicht von gestern sein

    „Nicht von gestern sein“ (Hiob 8,9) In Hiob 8,9 spricht Bildad der Schufer über die menschliche Weisheit und Erfahrung: „Seit Anbeginn war das Menschengeschlecht auf der Erde, doch kurze Zeit und voller Mühen ist sein Leben.“ Der Ausdruck „nicht von gestern sein“ betont die Kontinuität des menschlichen Lebens und der menschlichen Erfahrung. Menschen sind Teil…

  • Ein Gesundheitsapostel sein

    Ein Gesundheitsapostel sein Mt 10,2-4 Ein Gesundheitsapostel sind oft Personen, die ihre Gesundheit als oberstes Lebensziel verfolgen, verbunden mit einem sehr bewussten oder strengen Lebensstil. Sie legen großen Wert auf gesunde Ernährung, Fitness und körperliches Wohlbefinden. Dabei nehmen sie in Lauf, dass man sie als belehrend oder übertrieben dogmatisch wahrnimmt. Der Begriff kann respektvoll für…

  • Getreu bis in den Tod

    Getreu bis in den Tod – Offb 2,10 Übersicht mit KI Die Redewendung „Getreu bis in den Tod“ drückt absolute, unumstößliche Treue bis zum Lebensende aus. In Offenbarung 2, 10 erscheint sie als biblischer Aufruf zur Glaubenstreue im Märtyrertod . Heute steht sie eher metaühorisch als Ausdruck für bedingungslose Liebe, Loyalität oder Hingabe. „Sei getreu…

  • Gewalt geht vor Recht

    Gewalt geht vor Recht – Habakuk 1,3 „Warum siehst du zu, Herr, und lässt Gewalt vor Recht bestehen?“ Mit diesen Worten klagt der Prophet Habakuk über das Unrecht, das er in seiner Zeit sieht: Mächtige unterdrücken die Schwachen, Gier und Brutalität scheinen zu triumphieren, während Recht und Gerechtigkeit auf der Strecke bleiben. Es ist ein…

  • Ein reines gutes Gewissen haben

    Ein reines, gutes Gewissen haben – 1 Petr 3,14-16 Ein reines, gutes Gewissen zu haben ist ein zentraler Gedanke im christlichen Glauben und wird besonders in 1. Petrus 3,14–16 hervorgehoben. In diesem Abschnitt ermutigt der Apostel Petrus die Gläubigen, auch in schwierigen Situationen standhaft zu bleiben und sich nicht von Angst oder Druck leiten zu…

  • Ein schlechtes Gewissen haben

    Ein schlechtes Gewissen haben – Gewissensbisse haben Ijob 27,6 Der Ausdruck lässt sich im Zusammenhang mit Job (Ijob 27,6) verstehen, wo Job seine eigene Unschuld und Integrität betont. Er erklärt, dass er an seiner Gerechtigkeit festhält und sein Gewissen ihn nicht verurteilt. Damit wird deutlich, dass ein „gutes Gewissen“ im biblischen Sinn ein Zustand innerer…

  • Sich kein Gewissen aus etwas machen

    Sich kein Gewissen aus etwas machen – Römer 14,22 Der Ausdruck „sich kein Gewissen aus etwas machen“ kann im Alltag oft negativ klingen. So, als würde jemand gleichgültig oder rücksichtslos handeln. Doch im biblischen Zusammenhang, insbesondere in Römer 14,22, bekommt diese Aussage eine tiefere und differenziertere Bedeutung. Der Apostel Paulus spricht hier nicht von Gleichgültigkeit…

  • Gewissensbisse haben

    Gewissensbisse haben Gewissensbisse zu haben ist eine zutiefst menschliche Erfahrung. Fast jeder kennt das nagende Gefühl im Inneren, wenn man weiß oder zumindest ahnt, dass man etwas falsch gemacht hat. Dieses unangenehme Empfinden wird oft als belastend oder störend wahrgenommen, doch bei genauerem Hinsehen erfüllt es eine wichtige Funktion im Leben eines Menschen. Das Gewissen…

  • Gewogen und für zu leicht befunden

    Gewogen und für zu leicht befunden – Daniel 5,25-27 Die Worte „Gewogen und für zu leicht befunden“ stammen aus der bekannten biblischen Erzählung in Daniel 5,25–27. Sie gehören zu der geheimnisvollen Schrift an der Wand, die während eines Festmahls des babylonischen Königs Belsazar erschien. Mitten in einer ausgelassenen Feier, geprägt von Überheblichkeit und Missachtung Gottes,…

  • Gift und Galle spucken

    Gift und Galle spucken – Dtn 32,32-33 Der Ausdruck „Gift und Galle spucken“ beschreibt im alltäglichen Sprachgebrauch eine Haltung voller Bitterkeit, Hass und verletzender Worte. In 5. Mose (Deuteronomium) 32,32–33 wird dieses Bild in eindrucksvoller Weise verwendet. Es schildert den moralischen und geistlichen Zustand von Menschen, die sich von Gott entfernt haben. Dort ist von…

  • Mit Glanz und Gloria

    Mit Glanz und Gloria – Lukas 2,14 Der Ausdruck „mit Glanz und Gloria“ beschreibt etwas, das in besonderem Licht erstrahlt, das feierlich, ehrenvoll und voller Schönheit erscheint. In Lukas 2,14 findet sich ein passender biblischer Bezug zu diesem Gedanken, wenn die Engel in der Weihnachtsgeschichte verkünden: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf…

  • Der Glaube kann Berge versetzen

    Der Glaube kann Berge versetzen – 1 Kor 13,2; Mt 17,20; 21,21; Markus 11,23 „Wenn ich alle Sprachen der Menschen und Engel spräche und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts.“ (1 Kor 13,2) – Paulus erinnert uns daran, dass Glaube ohne Liebe leer ist, aber mit ihm wird Unmögliches möglich. Jesus selbst sagt…

  • Der Glaube macht selig

    Der Glaube macht selig – Markus 16,16 Der Satz „Der Glaube macht selig“ bringt eine zentrale Botschaft des christlichen Glaubens auf den Punkt und findet seine Grundlage in Markus 16,16: „Wer glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.“ Diese Worte stehen am Ende des Markusevangeliums und…

  • Nun aber bleibt Glaube Hoffnung Liebe

    Glaube, Hoffnung, Liebe – die Liebe ist die Größte – 1. Kor 13,13 Der Satz „Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen“ gehört zu den bekanntesten und tiefgründigsten Aussagen des Neuen Testaments. Er steht am Ende des sogenannten „Hohelieds der Liebe“ im 13. Kapitel des ersten…

  • Schild des Glaubens

    Schild des Glaubens – Epheser 6,16 Das Bild vom „Schild des Glaubens“ aus Epheser 6,16 gehört zu den eindrücklichsten Darstellungen im Neuen Testament, wenn es um das geistliche Leben eines Christen geht. Der Apostel Paulus beschreibt dort die sogenannte „Waffenrüstung Gottes“, eine symbolische Ausrüstung, die Gläubigen helfen soll, in den Herausforderungen des Lebens standzuhalten. In…

  • Wer’s glaubt wird selig

    Wer’s glaubt, wird selig – Markus 16,16 „Der Ausdruck „Wer’s glaubt, wird selig“ ist im deutschen Sprachgebrauch weit verbreitet. Oft wird er sogar ironisch verwendet, wenn jemand Zweifel an einer Aussage hat. Ursprünglich jedoch hat dieser Satz einen tiefen biblischen Hintergrund und geht auf Markus 16,16 zurück: „Wer glaubt und getauft wird, der wird selig…

  • Gnade finden vor seinen Augen

    Gnade finden vor seinen Augen – 1. Mose 18,3; 1. Mose 19,19; 2. Mose 33,12ff „„Gnade finden vor seinen Augen“ ist ein biblischer Ausdruck, der immer wieder in der Heiligen Schrift begegnet und eine besondere Beziehung zwischen Gott und dem Menschen beschreibt. Wer Gnade vor Gottes Augen findet, erlebt sich nicht als jemand, der sich…

  • Aus Gnade und Barmherzigkeit

    Aus Gnade und Barmherzigkeit – Psalm 103,2-4 „Aus Gnade und Barmherzigkeit“ – diese Worte fassen eine der tröstlichsten Botschaften der Bibel zusammen, besonders deutlich im Psalm 103,2–4. Dort wird beschrieben, wie Gott dem Menschen in Liebe begegnet, seine Schuld vergibt und sein Leben mit Güte umgibt. Der Psalm ist ein Lobgesang auf Gottes Güte und…

  • Goldene Äpfel auf silbernen Schalen

    Goldene Äpfel auf silbernen Schalen – Sprüche 25,11 Das Bild „Goldene Äpfel auf silbernen Schalen“ aus Sprüche 25,11 gehört zu den eindrucksvollsten poetischen Aussagen der Bibel. Es beschreibt, wie wertvoll, passend und schön ein richtig gesprochenes Wort zur richtigen Zeit sein kann. Der Vers lautet sinngemäß: „Ein Wort, geredet zur rechten Zeit, ist wie goldene…

  • Sein Golgatha erleben

    Sein Golgatha erleben – Matthäus 27,31b-33 „Als sie ihn verspottet hatten, führten sie ihn weg, um ihn zu kreuzigen.“ (Mt 27,31b-33) – Golgatha, der Ort des Kreuzes, ist mehr als ein historischer Schauplatz. Es ist ein Symbol für Leiden, Schmerz und menschliche Verzweiflung – aber auch für Hoffnung, Erlösung und Gottes Liebe. Wer „sein Golgatha…

  • Sein Golgatha (Golgota) erleben

    Sein Golgatha (Golgota) erleben – Matthäus 27,31b-33 „Sein Golgatha (Golgota) erleben“ ist ein Ausdruck, der auf die Leidensgeschichte Jesu Christi hinweist, insbesondere auf Matthäus 27,31b–33. Dort wird beschrieben, wie Jesus nach seiner Verurteilung von den Soldaten abgeführt wird, das Kreuz tragen muss und schließlich zur Stätte namens Golgatha gebracht wird, was „Schädelstätte“ bedeutet. Dieser Weg…

  • Ein Goliath sein

    Ein Goliath sein – 1. Samuel 17,4-7 „Ein Goliath sein“ , hünenafte, riesige Erscheinung zu sein, als ein sehr großer, starker oder unüberwindbarer Mensch oder eine übergroße, mächtige oder einflussreiche Person zu erscheinen. Es bezeichnet eine physische oder metaphorische Überlegenheit, oft verbunden mit der biblischen Geschichte, in der der Riese Goliath als Feind der Israeliten…

  • Ach du lieber Gott

    „Ach du lieber Gott“ – Matthäus 27,46 Der Ausdruck ist eine sehr gebräuchliche deutsche Redewendung, die Erstaunen, Bestürzung, Anteilnahme, Ärger, Frustration oder Ungeduld ausdrückt. Es handelt sich um einen feststehenden Ausdruck unsererer Alltagssprache, um intensive Gefühle schnell auszudrücken, um einen Ausruf, der gerne auch als Fluchformel oder spontane Reaktion auf Überraschungen oder schlechte Nachrichten verwendet…

  • Bei Gott ist kein Ding unmöglich

    Bei Gott ist kein Ding unmöglich – Lukas 1,37 Bei dem Spruch „Bei Gott ist nichts unmöglich“ handelt es sich um die Zusage des Engels Gabriel an Maria, die nicht so recht an ihre Schwangerschaft glauben wollte (Lukas 1,37). Gabriel betont damit Gottes Allmacht und die Möglichkeit von Wundern. Der Vers bedeutet, dass Gott Situationen…