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Bibelsprüche, die mit s beginnen

  • Böse Beispiele verderben gute Sitten. 1.Kor.15,33 In 1. Korinther 15,33 warnt der Apostel Paulus:„Lasst euch nicht verführen! Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten.“ Dieser kurze Satz ist ein eindringlicher Hinweis auf den Einfluss, den Menschen aufeinander ausüben können. Paulus schreibt an die Gemeinde in Korinth, in der es durch falsche Lehren und ein leichtfertiges Verhalten von…

  • Auf beiden Seiten hinken 1. Könige 18,21 Der Ausdruck stammt aus 1. Könige 18,21. Er steht im Zusammenhang mit der Begegnung des Propheten Elijah mit dem Volk Israel auf dem Berg Karmel. Elija spricht das Volk an. Das ist zwischen dem Glauben an den Gott Israels und der Verehrung des Baal hin- und hergerissen. Mit…

  • „Sabbat“ nach 2. Mose 20,8 In 2. Mose 20,8 heißt es: „Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest.“ Dieses Gebot gehört zu den Zehn Geboten, die Gott dem Volk Israel durch Mose gab. Der Sabbat ist ein besonderer Tag der Ruhe, des Gebets und der Besinnung auf Gott. Schon seit biblischer Zeit hat der Sabbat…

  • „Ein Sabbatjahr machen“ nach 1. Mose 2,2–3 In 1. Mose 2,2–3 heißt es: „Und Gott vollendete am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken. Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn.“ Diese Verse bilden die Grundlage für den Gedanken des Sabbats und später auch…

  • In Sack und Asche gehenEst 4,1.3; Jes. 58,5; Jer. 6,26; Jona,3,6; Mt. 11,21; Lk.10,13 Der Ausdruck „in Sack und Asche gehen“ stammt aus der Bibel und beschreibt Zeichen von Trauer, Buße und Demut vor Gott. In den genannten Bibelstellen – Ester 4,1.3; Jesaja 58,5; Jeremia 6,26; Jona 3,6; Matthäus 11,21 und Lukas 10,13 – wird…

  • „Auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit“ (Matthäus 6,29) In Matthäus 6,29 sagt Jesus: „Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen.“ Mit diesen Worten spricht Jesus über die Lilien auf dem Feld und macht deutlich, wie wunderbar Gott seine Schöpfung versorgt. Der Satz gehört zur…

  • „Ein salomonisches Urteil fällen“ (1. Könige 3,28) Der Ausdruck „ein salomonisches Urteil fällen“ stammt aus der Bibel und geht auf die bekannte Geschichte in 1. Könige 3,28 zurück. Er beschreibt eine besonders weise, gerechte und kluge Entscheidung in einer schwierigen Situation. Bis heute wird dieser Ausdruck verwendet, wenn jemand einen Streit mit großer Weisheit löst…

  • „Das Salz der Erde sein“ (Matthäus 5,13) Der Ausdruck „Das Salz der Erde sein“ stammt aus der Bergpredigt Jesu und steht in Matthäus 5,13. Dort sagt Jesus zu seinen Jüngern: „Ihr seid das Salz der Erde.“ Mit diesem Bild beschreibt Jesus die besondere Aufgabe der Menschen, die nach Gottes Willen leben. Salz war zur Zeit…

  • „Zur Salzsäule erstarren“ (1. Mose 19,26) Der Ausdruck „zur Salzsäule erstarren“ stammt aus der Bibel und geht auf die Geschichte in 1. Mose 19,26 zurück. Dort heißt es über die Frau Lots: „Und sein Weib sah hinter sich und ward zur Salzsäule.“ Diese Erzählung gehört zur Geschichte vom Untergang der Städte Sodom und Gomorra. Bis…

  • Ein barmherziger Samariter sein im Evangelium nach Lukas 10,30-37 Der barmherzige Samariter ist zu einem geflügelten Wort geworden. Mit dem Gleichnis fordert Jesu dazu auf, es dem Menschen aus der Landschaft Samaria gleichzutun, der einem Überfallenen hilft, der halbtot am Straßenrand liegt. Israeliten verachten die Samariter, die den Tempel als einzigen Kultort ab-lehnen und eigene…

  • „Auf Sand bauen – auf Sand gebaut haben“ (Matthäus 7,26–27) Der Ausdruck „auf Sand bauen“ oder „auf Sand gebaut haben“ stammt aus der Bibel und geht auf die Worte Jesu in Matthäus 7,26–27 zurück. Dort erzählt Jesus das Gleichnis vom klugen und vom törichten Baumeister. Er beschreibt zwei Menschen, die jeweils ein Haus bauen. Der…

  • „Wie Sand am Meer“ (1. Mose 22,15–17; 41,49; Jesaja 10,22) Der Ausdruck „wie Sand am Meer“ stammt aus der Bibel und wird dort als Bild für etwas Unzählbares und unermesslich Großes verwendet. In den Bibelstellen 1. Mose 22,15–17, 1. Mose 41,49 und Jesaja 10,22 erscheint dieses Bild in unterschiedlichen Zusammenhängen. Bis heute wird die Redewendung…

  • „Hebe dich weg von mir, Satan.“ (Matthäus 4,10) In Matthäus 4,10 sagt Jesus zu Satan: „Hebe dich weg von mir, Satan! Denn es steht geschrieben: Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen.“ Diese Worte sprach Jesus während seiner Versuchung in der Wüste. Der Satz gehört zu den kraftvollsten Aussagen Jesu gegen…

  • „Du kommst mir vor wie Saul, der Sohn Kís, der ausging, seines Vaters Eselinnen zu suchen und ein Königreich fand.“ (1. Samuel 9–10) Der Ausdruck „Du kommst mir vor wie Saul, der Sohn Kis, der ausging, seines Vaters Eselinnen zu suchen und ein Königreich fand“ geht auf die Geschichte in 1. Samuel 9–10 zurück. Er…

  • „Wie kommt Saul unter die Propheten?“ (1. Samuel 10,11–12) Der Ausdruck „Wie kommt Saul unter die Propheten?“ stammt aus 1. Samuel 10,11–12 und wurde später zu einem bekannten Sprichwort. Er beschreibt die Überraschung darüber, dass jemand plötzlich in einer Rolle oder Umgebung erscheint, die man von ihm nicht erwartet hätte. Die Redewendung wird bis heute…

  • „Aus einem Saulus zum Paulus werden“ (Apostelgesch. 9,3–4) Der Ausdruck „aus einem Saulus zum Paulus werden“ stammt aus der Bibel und beschreibt eine tiefgreifende Veränderung eines Menschen. Gemeint ist damit meist eine völlige Wandlung im Denken, Verhalten oder Glauben. Die Redewendung geht auf die Geschichte des Apostels Paulus zurück, die in Apostelgeschichte 9,3–4 erzählt wird.…

  • „Sie säen nicht, sie ernten nicht.“ (Matthäus 6,26) In Matthäus 6,26 sagt Jesus: „Seht die Vögel unter dem Himmel an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch.“ Diese Worte gehören zur Bergpredigt und stehen im Zusammenhang mit Jesu Aufforderung, sich nicht ständig voller…

  • „Das schwarze Schaf der Familie sein“ (1. Mose 30,32) Der Ausdruck „das schwarze Schaf der Familie sein“ wird bis heute verwendet, um einen Menschen zu beschreiben, der innerhalb einer Familie oder Gemeinschaft als Außenseiter gilt oder negativ auffällt. Die Redewendung wird oft mit 1. Mose 30,32 in Verbindung gebracht. Dort spricht Jakob mit seinem Schwiegervater…

  • „Ein verlorenes Schaf sein“ (Matthäus 18,12–14) Der Ausdruck „ein verlorenes Schaf sein“ stammt aus einem Gleichnis Jesu in Matthäus 18,12–14. Dort erzählt Jesus von einem Hirten, der hundert Schafe besitzt. Als eines davon verloren geht, lässt der Hirte die neunundneunzig anderen zurück, um das verirrte Schaf zu suchen. Sobald er es findet, freut er sich…

  • „Die Schafe von den Böcken scheiden“ (Matthäus 25,32) Der Ausdruck „die Schafe von den Böcken scheiden“ stammt aus dem Gleichnis Jesu in Matthäus 25,32. Dort beschreibt Jesus das letzte Gericht mit dem Bild eines Hirten, der die Schafe von den Böcken trennt. Wörtlich heißt es: „Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirte die…

  • „Da, wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.“ (Matthäus 6,21) In Matthäus 6,21 sagt Jesus: „Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.“ Dieser Satz gehört zur Bergpredigt und enthält eine wichtige Aussage über die inneren Werte und Prioritäten des Menschen. Jesus spricht hier nicht nur über Geld oder Besitz, sondern…

  • „Schätze sammeln, die weder Motten noch Rost fressen„ nach Matthäus 6,20 Schätze sammeln war schon immer toll. Ob Legosteine, Matchboxautos oder Playmobilfiguren. Und alle, die nicht schnell genug um die Ecke sind, müssen die Kostbarkeiten begutachten, ob sie wollen oder nicht. Wir sind als Kinder stolz auf alles, was irgendwie besonders ist. Und es braucht…

  • Das Gleichnis, in dem Jesus sagt, dass sein Zuhörer sein Licht nicht unter den Scheffel stellen soll, ist in Markus 4, 21-22; Matthäust 5, 14-15 und Lukas 8, 16 zu finden. Wie Bauern- oder Wetterregeln stammen auch viele Redewendungen aus längst vergangenen Zeiten. Sie enthalten Begriffe, die heute nicht mehr geläufig sind. Der Scheffel war zu…

  • „Vom Scheitel bis zur Sohle“ (5. Mose 28,35; 2. Samuel 14,25; Hiob 2,7) Der Ausdruck „vom Scheitel bis zur Sohle“ stammt aus der Bibel und beschreibt den ganzen Menschen – von Kopf bis Fuß. In den Bibelstellen 5. Mose 28,35, 2. Samuel 14,25 und Hiob 2,7 wird diese Formulierung in unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet. Bis heute…

  • „Sein Scherflein beisteuern“ (Markus 12,41–44; Lukas 21,2) Der Ausdruck „sein Scherflein beisteuern“ stammt aus der Bibel. Er geht auf die Beobachtung zurück, die Jesus von Nazareth im Tempel macht (Markus 12,41–44; Lukas 21,2). Dort sieht er, wie Menschen Geld in den Opferkasten legen, darunter auch eine arme Witwe, die nur zwei kleine Münzen gibt –…