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Bibelsprüche, die mit s beginnen

  • „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“ Der Satz „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“ ist ein zentraler biblischer Ausdruck. Er erscheint in verschiedenen Zusammenhängen in der Bibel. Unter anderem findet er sich bei der Taufe und der Verklärung von Jesus von Nazareth (vgl. Markus; Matthäus; Lukas) sowie…

  • „Sorget nicht für den anderen Morgen“ (Matthäus 6,34) Die Worte „Sorget nicht für den anderen Morgen“ stammen aus der Bergpredigt Jesu und gehören zu den bekanntesten Aussagen des Neuen Testaments. In Matthäus 6,34 sagt Jesus: „Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag…

  • „Den Splitter im fremden Auge, aber den Balken im eigenen Auge nicht sehen“ (Matthäus 7,3) Der Ausdruck stammt aus der Bibel, genauer aus Matthäus 7,3 im Evangelium nach Matthäus. Er gehört zur Bergpredigt des Jesus von Nazareth. Das Bild ist sehr anschaulich: Ein „Splitter“ im Auge eines anderen Menschen steht für kleine Fehler oder Schwächen,…

  • „Splitterrichter“ (Matthäus 7,1.3) Die Bezeichnung „Splitterrichter“ geht auf ein bekanntes Wort Jesu aus der Bergpredigt zurück. In Matthäus 7,1–3 sagt Jesus: „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge?“ Mit diesem eindrucksvollen Bild kritisiert Jesus Menschen, die…

  • „Zum Spott (Gespött) der Leute werden“ (Psalm 22,7) Die Redewendung „zum Spott der Leute werden“ beschreibt die schmerzhafte Erfahrung, von anderen ausgelacht, verachtet oder verspottet zu werden. Sie hat ihren Ursprung in Psalm 22,7, wo es heißt: „Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch, ein Spott der Leute und verachtet vom Volk.“ Der Psalm…

  • „Auf der Bank der Spötter sitzen“ (Psalm 1,1) Der Ausdruck „auf der Bank der Spötter sitzen“ geht auf den Beginn des Psalmen zurück, insbesondere auf Psalm 1,1 in der Bibel. Dieser Psalm wird traditionell David zugeschrieben. Er eröffnet die Sammlung mit einer grundlegenden Weisung für ein gelingendes Leben. Im Psalm wird beschrieben, dass der Mensch…

  • „Die Spreu vom Weizen trennen“ (Matthäus 3,12) Die Redewendung „die Spreu vom Weizen trennen“ gehört zu den bekanntesten bildhaften Ausdrücken der deutschen Sprache. Sie wird verwendet, wenn zwischen Wertvollem und Wertlosem, Echtem und Unechtem oder Tüchtigem und Untüchtigem unterschieden werden soll. Ihren Ursprung hat sie in der Landwirtschaft des Alten Orients und in den Worten…

  • „Wie Spreu im Winde“ (Hiob 18,21; Psalm 1,4; Psalm 35,5) Die Redewendung „wie Spreu im Winde“ stammt aus der Bildwelt der Landwirtschaft und findet sich mehrfach in der Bibel, unter anderem in Hiob 18,18, Psalm 1,4 und Psalm 35,5. Sie beschreibt etwas Leichtes, Haltloses und Vergängliches, das vom Wind fortgetragen wird. Bis heute findet der…

  • „Ein Stachel im Fleisch“ (2. Korinther 12,7–10) Der Ausdruck „ein Stachel im Fleisch“ stammt aus der Bibel, genauer aus 2. Korinther 12,7–10 im Neuen Testament. Dort beschreibt Paulus von Tarsus eine persönliche Erfahrung, die ihn belastet und zugleich prägt. Paulus spricht von einem „Stachel im Fleisch“. Der wurde ihm gegeben, damit er sich nicht überhebe.…

  • „Wider den Stachel lecken“ (Apostelgeschichte 9,5; 26,14) Der Ausdruck „wider den Stachel lecken“ stammt aus der Bibel. Er findet sich in den Berichten über die Bekehrung des Paulus von Tarsus in der Apostelgeschichte, insbesondere in Apostelgeschichte 9,5 und 26,14. Der Satz fällt in der Szene, in der Paulus (damals noch Saulus) auf dem Weg nach…

  • „Die Starken bedürfen des Arztes nicht“ (Matthäus 9,12; Markus 2,17; Lukas 5,31) Das Wort Jesu „Die Starken bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken“ gehört zu den bekanntesten Aussagen des Neuen Testaments. Jesus spricht diese Worte, als die Pharisäer ihn dafür kritisieren, dass er mit Zöllnern und Sündern zusammen isst. In der damaligen Gesellschaft galten…

  • „Den Staub von den Füßen schütteln“(Matthäus 10,14; Markus 6,11; Lukas 9,5; Apostelgeschichte 13,51) Die Redewendung „den Staub von den Füßen schütteln“ geht auf Worte Jesu zurück, die in den Evangelien Matthäus, Markus und Lukas überliefert sind. Jesus sendet seine Jünger aus, um die Botschaft vom Reich Gottes zu verkünden. Dabei gibt er ihnen die Anweisung:…

  • „Keine bleibende Stätte haben“ (Hebräer 13,14) Im Hebräerbrief heißt es: „Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir“ (Hebräer 13,14). Diese Aussage gehört zu den bekanntesten Bildern des Neuen Testaments und verdeutlicht das christliche Verständnis vom menschlichen Leben. Der Verfasser des Hebräerbriefes erinnert die Gläubigen daran, dass das irdische Leben vergänglich…

  • „Der Stein des Anstoßes“ (Jes. 8,14; Römer 9,32–33; 1. Petrus 2,8) Die Redewendung „der Stein des Anstoßes“ hat ihren Ursprung in der Bibel und wird bis heute häufig verwendet. Im alltäglichen Sprachgebrauch bezeichnet sie etwas, das Ärger, Streit oder Schwierigkeiten verursacht. Die biblische Bedeutung reicht jedoch weit über diesen allgemeinen Sinn hinaus. Sie findet sich…

  • „Es wird nicht ein Stein auf dem anderen bleiben“ (Matthäus 24,2) Die Redewendung „Es wird nicht ein Stein auf dem anderen bleiben“ stammt aus dem Matthäusevangelium. Jesus spricht diese Worte, als seine Jünger die beeindruckenden Gebäude des Tempels in Jerusalem bewundern. Der Tempel galt als das religiöse Zentrum des jüdischen Volkes und als eines der…

  • „Keinen Stein auf dem andern lassen“ (Matthäus 24,2) Die Redewendung „keinen Stein auf dem andern lassen“ hat ihren Ursprung in den Worten Jesu im Matthäusevangelium. Als seine Jünger die gewaltigen Gebäude des Tempels in Jerusalem bewundern, spricht Jesus eine überraschende Prophezeiung aus: „Hier wird nicht ein Stein auf dem andern bleiben, der nicht zerbrochen werde.“…

  • „Steine statt Brot“ (Matthäus 7,9) Die Redewendung „Steine statt Brot“ hat ihren Ursprung in der Bergpredigt Jesu. Im Matthäusevangelium fragt Jesus seine Zuhörer: „Wer ist unter euch Menschen, der seinem Sohn, wenn er ihn bittet um Brot, einen Stein biete?“ (Matthäus 7,9). Mit dieser Frage verwendet Jesus ein einfaches und einprägsames Bild aus dem Alltag,…

  • „Wo diese schweigen, werden die Steine schreien“(Habakuk 2,11; Lukas 19,40) Die Redewendung „Wo diese schweigen, werden die Steine schreien“ gehört zu den eindrucksvollsten Bildern der Bibel. Sie findet ihren Ursprung im Alten Testament beim Propheten Habakuk und wird im Neuen Testament von Jesus aufgegriffen. In beiden Fällen geht es um die Macht der Wahrheit und…

  • „Seinem Stern folgen“ (Matthäus 2,9–10) Die Redewendung „seinem Stern folgen“ hat ihren Ursprung in der Weihnachtsgeschichte des Matthäusevangeliums. Dort wird berichtet, wie Weise aus dem Morgenland einen besonderen Stern am Himmel sahen. Sie deuteten ihn als Zeichen für die Geburt eines neuen Königs und machten sich auf den Weg, um das Kind zu finden. Nachdem…

  • „Die Stillen im Lande“ (Psalm 35,20) Die Redewendung „Die Stillen im Lande“ hat ihren Ursprung im Alten Testament. Im Psalm 35 beklagt der Beter das Verhalten seiner Feinde und bittet Gott um Hilfe. Dabei spricht er von den „Stillen im Lande“, gegen die böse Pläne geschmiedet werden. Ursprünglich bezeichnet dieser Ausdruck Menschen, die friedlich leben,…

  • „Gegen den Strom schwimmen“ (Sirach 4,26) Die Redewendung „gegen den Strom schwimmen“ beschreibt das Verhalten von Menschen, die nicht einfach der Meinung oder dem Verhalten der Mehrheit folgen. Sie steht für Mut, Unabhängigkeit und die Bereitschaft, auch unter schwierigen Bedingungen zu den eigenen Überzeugungen zu stehen. Ein möglicher biblischer Bezug findet sich im Buch Sirach,…

  • „Suchet, so werdet ihr finden“ (Matthäus 7,7; Lukas 11,9) Die Worte „Suchet, so werdet ihr finden“ gehören zu den bekanntesten Aussagen Jesu. Sie finden sich sowohl im Matthäusevangelium als auch im Lukasevangelium und stehen im Zusammenhang mit seinen Lehren über das Gebet und das Vertrauen auf Gott. Der vollständige Satz lautet: „Bittet, so wird euch…

  • „Wer suchet, der findet“ (Matthäus 7,7–8) Die Redewendung „Wer suchet, der findet“ gehört zu den bekanntesten Aussprüchen der Bibel. Sie stammt aus der Bergpredigt Jesu im Matthäusevangelium. Dort sagt Jesus: „Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da…

  • „Eine Sünde wider den Heiligen Geist begehen“ (Mt 12,31–32; Mk 3,29; Lk 12,10) Der Ausdruck „eine Sünde wider den Heiligen Geist begehen“ stammt aus der Bibel und wird in den Evangelien nach Matthäus (Mt 12,31–32), Markus (Mk 3,29) und Lukas (Lk 12,10) überliefert. Gesprochen wird diese Warnung von Jesus von Nazareth im Zusammenhang mit Auseinandersetzungen…

  • „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“ (Johannes 8,7) Die Worte „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“ gehören zu den bekanntesten Aussagen Jesu im Neuen Testament. Sie stammen aus einer Begebenheit im Johannesevangelium, in der eine Frau zu Jesus gebracht wird, die des Ehebruchs beschuldigt wird.…