„Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“
Der Satz „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“ ist ein zentraler biblischer Ausdruck. Er erscheint in verschiedenen Zusammenhängen in der Bibel. Unter anderem findet er sich bei der Taufe und der Verklärung von Jesus von Nazareth (vgl. Markus; Matthäus; Lukas) sowie in Anklängen auch im Alten Testament bei Jesaja (Jes 42,1) und in der Erinnerung des Apostels Petrus (2 Petr 1,17).
Der Ausspruch stammt aus einer göttlichen Stimme, die Jesus als den geliebten Sohn Gottes bestätigt. Er wird besonders bei der Taufe im Jordan berichtet, als der Himmel sich öffnet. Der Geist Gottes kommt herab und diese Worte erklingen. Ähnlich ertönt die Stimme auch bei der Verklärung auf dem Berg, wo Jesus in einem besonderen Licht erscheint.
Tradition und Beziehung
Die Worte drücken eine einzigartige Beziehung zwischen Gott und Jesus aus. „Mein lieber Sohn“ verweist auf Nähe, Zugehörigkeit und Vertrauen. „An dem ich Wohlgefallen habe“ bedeutet, dass Jesus in seinem Leben, seinem Wirken und seiner Ausrichtung dem Willen Gottes entspricht und diesen erfüllt.
Im Hintergrund steht auch die alttestamentliche Tradition, in der der „Knecht Gottes“ aus Jesaja 42,1 bereits als jemand beschrieben wird, an dem Gott Gefallen hat und auf den sein Geist gelegt ist. Diese Verbindung zeigt, dass die Worte eine tiefe theologische Bedeutung haben und eine Kontinuität zwischen den Schriften herstellen.
Im übertragenen Sinn ist der Satz als Ausdruck höchster Anerkennung und Bestätigung verstehen. Er steht für eine Beziehung, die von Vertrauen, Zustimmung und besonderer Wertschätzung geprägt ist.
„Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“ ist eine zentrale Aussage über Identität, Sendung und göttliche Bestätigung. Der Satz bringt sowohl die Einzigartigkeit Jesu als auch die besondere Nähe zwischen Gott und ihm zum Ausdruck.
Stolze Eltern sprechen von ihrem Kind: „Das ist unser ganzer Stolz, unser geliebtes Kind, unser Ein und Alles. Unser Kind entspricht total unseren VorstellungenWir sind unendlich stolz auf unser Kind und haben unsere größte Freude an ihr/ihm.“ – Schon mal gehört?