Autor: admin
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Jemanden verleugnen Mt 26,33-35 Die Redewendung „jemanden verleugnen“ bedeutet, eine Person nicht anzuerkennen, die Verbindung zu ihr abzustreiten oder sich von ihr zu distanzieren. Ihren bekanntesten biblischen Hintergrund hat sie in der Passionsgeschichte Jesu. In Matthäus 26,33–35 kündigt Jesus seinen Jüngern an, dass sie ihn in der bevorstehenden schweren Zeit verlassen werden. Besonders Petrus widerspricht…
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Sich selbst verleugnen Matthäus 16,24 Die Redewendung „sich selbst verleugnen“ geht auf eine Aussage Jesu im Matthäusevangelium zurück. Dort sagt Jesus zu seinen Jüngern: „Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach“ (Matthäus 16,24). Diese Worte gehören zu den bekanntesten und zugleich anspruchsvollsten Aufforderungen des…
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Da verließen sie ihn nach Mt 26,56b Die Worte „Da verließen ihn alle Jünger und flohen“ aus Matthäus 26,56 gehören zu den bewegendsten Sätzen der Passionsgeschichte Jesu. Sie stehen am Ende der Schilderung seiner Verhaftung im Garten Gethsemane. Kurz zuvor hatten die Jünger noch ihre Treue beteuert und versprochen, Jesus auch in schwierigen Zeiten nicht…
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Verraten und verkauft sein Lk 22, 47-48 Die Redewendung „verraten und verkauft sein“ wird im Deutschen verwendet, wenn sich jemand schutzlos ausgeliefert, hintergangen oder von vertrauten Menschen im Stich gelassen fühlt. Sie beschreibt eine Situation, in der das Vertrauen missbraucht wird und man keine Möglichkeit mehr sieht, sich gegen drohendes Unrecht zu wehren. Einer ihrer…
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Der Verräter schläft nicht nach Matthäus 24,14-16 Die Redewendung „Der Verräter schläft nicht“ beschreibt die Erfahrung, dass Gefahren, Intrigen oder untreue Menschen oft dann wirken, wenn man sie am wenigsten erwartet. Sie mahnt zur Wachsamkeit und erinnert daran, dass Vertrauen zwar wichtig ist, aber nicht mit Leichtgläubigkeit verwechselt werden darf. Obwohl die Wendung nicht wörtlich…
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Versiegelt und verbrieft Jeremia 32,34 Die Redewendung „versiegelt und verbrieft“ wird heute verwendet, um auszudrücken, dass eine Angelegenheit endgültig geregelt, rechtlich abgesichert oder unumstößlich festgelegt ist. Wenn etwas „versiegelt und verbrieft“ ist, gilt es als verbindlich und zuverlässig. Die Herkunft dieser Wendung lässt sich auf alte Rechtsbräuche zurückführen, wie sie auch im Buch Jeremia beschrieben…
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Der Verstand der Verständigen nach 1. Korinther 1,19; Jesaja 29,14 Die Wendung „der Verstand der Verständigen“ stammt aus einer prophetischen Aussage des Buches Jesaja, die später vom Apostel Paulus im ersten Korintherbrief aufgegriffen wird. In Jesaja 29,14 spricht Gott: „Die Weisheit seiner Weisen soll zunichtewerden, und der Verstand seiner Verständigen soll sich verbergen.“ Paulus zitiert…
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Was ist das für so viele? Joh 6,9 Die Frage „Was ist das für so viele?“ stammt aus der Erzählung von der Speisung der Fünftausend im Johannesevangelium. In Johannes 6,9 weist der Jünger Andreas auf einen Jungen hin, der fünf Gerstenbrote und zwei Fische bei sich hat. Zugleich fügt er skeptisch hinzu: „Aber was ist…
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„Zu seinem Volke versammelt werden“ (1. Mose 25,8) Die Wendung „Zu seinem Volk versammelt werden“ gehört zu den ehrwürdigen und bildhaften Umschreibungen des Todes im Alten Testament. In 1. Mose 25,8 wird sie auf Abraham angewandt: „Und Abraham verschied und starb in einem guten Alter, alt und lebenssatt, und wurde zu seinem Volk versammelt.“ Diese…
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Es ist vollbracht. aus Johannes 19,30 Die Worte „Es ist vollbracht“ gehören zu den bekanntesten und bedeutendsten Aussagen Jesu im Neuen Testament. Nach dem Johannesevangelium spricht Jesus diesen Satz unmittelbar vor seinem Tod am Kreuz: „Da nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und neigte das Haupt und verschied.“ (Johannes 19,30).…
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Unter dem Vorbehalt des Jakobus – Sub reservatione jakobea Jakobus 4,15 Die Redewendung „unter dem Vorbehalt des Jakobus“ geht auf eine Aussage im Jakobusbrief zurück. In Jakobus 4,15 heißt es: „Dagegen solltet ihr sagen: Wenn der Herr will, werden wir leben und dies oder das tun.“ Aus diesen Worten entwickelte sich die lateinische Formel sub…
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Was ist Wahrheit? Johannes 18,38 Die Frage „Was ist Wahrheit?“ gehört zu den bekanntesten und zugleich tiefgründigsten Fragen der Bibel. Sie wird im Johannesevangelium von Pontius Pilatus gestellt, als Jesus vor ihm steht und sich wegen der gegen ihn erhobenen Anklagen verantworten muss. Nachdem Jesus erklärt hat, dass er gekommen sei, um für die Wahrheit…
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Warten der Dinge, die da kommen sollen aus Lukas 21,26 Die Wendung „Warten der Dinge, die da kommen sollen“ stammt aus der Endzeitrede Jesu im Lukasevangelium. In Lukas 21,26 heißt es: „Die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die über die Erde kommen sollen; denn die Kräfte der Himmel werden ins…
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Was deines Amtes nicht ist, da lass deinen Vorwitz (Sirach 3, 24).Viele werden den Satz aus dem Buch des Jesus Sirach schon einmal irgendwo gehört haben. Sirach weist jede Einmischung in fremde Angelegenheiten zurück und ermahnt, sich auf die eigenen Verantwortungen zu konzentrieren und die eigene Kompetenz nicht zu überschreiten. Er rät zu einem angemessenen…
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Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andern zu. nach Tobias 4,15 Die Redewendung „Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andern zu“ gehört zu den bekanntesten moralischen Grundsätzen der europäischen Kultur. Ihr Ursprung findet sich in ähnlicher Form im Buch Tobias. Dort ermahnt der…
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Was du tust, bedenke das Ende. nach Sirach 7,40 Die Mahnung „Was du tust, bedenke das Ende“ stammt aus dem Buch Jesus Sirach, einer Weisheitsschrift des Alten Testaments. In Sirach 7,40 heißt es: „Bei allem, was du tust, denke an dein Ende, so wirst du niemals sündigen.“ Diese Worte gehören zu den eindrucksvollsten Lebensregeln der…
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Alle Wasser laufen ins Meer aus Prediger 1,7 Die Worte „Alle Wasser laufen ins Meer“ stammen aus dem Buch Prediger, einer der tiefgründigsten Weisheitsschriften des Alten Testaments. In Prediger 1,7 heißt es: „Alle Wasser laufen ins Meer, doch das Meer wird nicht voller; an den Ort, dahin sie fließen, fließen sie immer wieder.“ Mit diesem…
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Jemandem steht das Wasser bis zum Halse nach Psalm 69,2 Die Redewendung „Jemandem steht das Wasser bis zum Halse“ gehört zu den bekanntesten bildhaften Ausdrücken der deutschen Sprache. Sie beschreibt eine Situation äußerster Bedrängnis, in der ein Mensch keinen Ausweg mehr zu sehen scheint. Ihr Ursprung liegt in der Bibel, genauer im 69. Psalm. Dort…
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Den Weg allen Fleisches gehen nach Josua 23,14 und 1. Könige 2,2, Die Redewendung „den Weg allen Fleisches gehen“ gehört zu den alten, würdevollen Umschreibungen des Todes. Sie wird verwendet, um auszudrücken, dass ein Mensch sterben muss, wie es allen Lebewesen bestimmt ist. Die Wendung erinnert daran, dass die Sterblichkeit eine gemeinsame Erfahrung aller Menschen…
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Den Weg gehen, den man nicht wiederkommt nach Hiob 16,22 Die Wendung „den Weg gehen, den man nicht wiederkommt“ stammt aus dem Buch Hiob. In Hiob 16,22 sagt der schwer leidende Hiob: „Denn die wenigen Jahre werden kommen, dass ich den Weg gehe, auf dem ich nicht wiederkehren werde.“ Mit diesen Worten spricht er über…
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Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert aus Sirach 21,10 Die Redewendung „Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert“ gehört zu den bekanntesten Lebensweisheiten des europäischen Kulturraums. Sie bringt die Erfahrung zum Ausdruck, dass gute Absichten allein nicht ausreichen, wenn ihnen keine entsprechenden Taten folgen. Viele Menschen nehmen sich vor, ihr…
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Krumme Wege gehen nach Richter 5,6 und Psalm 125,5 Die Redewendung „krumme Wege gehen“ ist heute ein geläufiger Ausdruck für unehrliches, unredliches oder moralisch fragwürdiges Verhalten. Wer „krumme Wege geht“, hält sich nicht an Recht und Ordnung, sondern sucht Umwege, um Vorteile zu gewinnen oder Verpflichtungen zu umgehen. Die Wurzeln dieser bildhaften Sprache reichen bis…
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„Der Wein erfreut des Menschen Herz“ (Psalm 104,14–15) Die Worte „Der Wein erfreut des Menschen Herz“ stammen aus Psalm 104, einem großen Lobgesang auf die Schöpfung Gottes. Dort heißt es: „Du lässest Gras wachsen für das Vieh und Saat zu Nutz den Menschen, dass du Brot aus der Erde hervorbringst, und dass der Wein erfreue…
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Neuen Wein in alte Schläuche füllen aus Matthäus 9,17 Der Ausdruck „neuen Wein in alte Schläuche füllen“ aus Matthäus 9,17, stammt aus einer bildhaften Aussage von Jesus Christus. Er verwendet ein alltägliches Bild aus der damaligen Zeit, um eine grundlegende Einsicht über Veränderung und Erneuerung zu vermitteln. In der Antike wurde Wein in Tierhäuten, sogenannten…