Autor: admin

  • Das Trachten des menschlichen Herzens ist böse von seiner Jugend an. Das sagt Gott, nachdem die Sintflut beendet ist, Noah und seine Familie und alle Tiere, die sie mitgenommen haben, die Arche verlassen haben und Noah dem Herrn ein Dankopfer bringt (nach 1. Mose 8,21) Der Satz „Das Trachten des menschlichen Herzens ist böse von…

  • Auf Treu und Glauben Jesaja 33,8 Die Redewendung „auf Treu und Glauben“ ist bis heute im deutschen Sprachgebrauch bekannt. Sie bedeutet, dass man einem Menschen vertraut und davon ausgeht, dass er ehrlich, zuverlässig und wahrhaftig handelt. Die Wurzeln dieses Gedankens finden sich bereits in der Bibel. Ein Bezug dazu lässt sich in Jesaja 33,8 erkennen.…

  • Treuhänder sein Matthäus 25, 14–30 Der Ausdruck „Treuhänder sein“ lässt sich gut mit dem Gleichnis von den anvertrauten Talenten in Matthäus 25,14–30 verbinden. In diesem Gleichnis vertraut ein Herr seinen Dienern Vermögen an – jedem nach seinen Fähigkeiten – bevor er auf Reisen geht. Die Diener werden damit zu Treuhändern: Sie erhalten etwas, das ihnen…

  • Gehe hin und tu desgleichen Lukas 10,37 Der Satz „Gehe hin und tu desgleichen“ aus Lukas 10,37 steht am Ende des Gleichnisses vom barmherzigen Samariter. In dieser Erzählung schildert Jesus, wie ein Mann auf dem Weg von Räubern überfallen wird und schwer verletzt am Straßenrand liegen bleibt. Ein Priester und ein Levit sehen ihn, gehen…

  • Das eine tun und das andere nicht lassen Mt 23,23; Lukas 11,42 Die Redewendung „Das eine tun und das andere nicht lassen“ hat ihren Ursprung in den Worten Jesu im Neuen Testament. Sie findet sich in Matthäus 23,23 und in ähnlicher Form in Lukas 11,42. Heute wird dieser Ausdruck oft verwendet, um auszudrücken, dass man…

  • Tun, was recht und gut ist Hesekiel 33,14.16.19; 45,9 Der Satz „Tun, was recht und gut ist“ sta,,t aus den Verweisen in Hesekiel 33,14.16.19 und 45,9. Er bringt eine grundlegende biblische Forderung auf den Punkt. Im Buch Hesekiel wird das Volk Israel immer wieder dazu aufgerufen, sein Verhalten zu überdenken. Es soll sich an Maßstäben…

  • Was du tun willst, das tue bald Joh 13,27 Die Worte „Was du tun willst, das tue bald“ stammen aus dem Johannesevangelium (Johannes 13,27). Jesus spricht sie während des letzten Abendmahls zu Judas Iskariot, dem Jünger, der ihn später verraten wird. Dieser kurze Satz gehört zu den eindrucksvollsten und zugleich geheimnisvollsten Aussagen der Passionsgeschichte. Die…

  • Das Tüpfelchen auf dem i nach Matthäus 5,18 Die Redewendung „das Tüpfelchen auf dem i“ wird heute verwendet, um ein kleines, aber wichtiges Detail zu beschreiben, das etwas vervollständigt oder perfektioniert. Wenn von einem gelungenen Werk, einer gelungenen Feier oder einer besonderen Leistung gesprochen wird, kann das „Tüpfelchen auf dem i“ den letzten entscheidenden Akzent…

  • Jemandes Typ sein – Nicht jemandes Typ sein nach Römer 5,14 Der Ausdruck „jemandes Typ sein“ bzw. „nicht jemandes Typ sein“ stammt aus der Alltagssprache. Der Satz beschreibt, ob jemand einem bestimmten Geschmack, einer Vorstellung oder einem Ideal entspricht. Es geht dabei oft um äußere Erscheinung, Ausstrahlung oder persönliche Vorlieben, die von Mensch zu Mensch…

  • Der große Unbekannte aus Hiob 36,26 Die Bezeichnung „der große Unbekannte“ wird häufig verwendet, wenn von Gott gesprochen wird. Sie beschreibt die Erfahrung, dass Gott zwar gegenwärtig ist und wirkt, aber niemals vollständig verstanden oder erklärt werden kann. Ein passender Bibelvers dazu findet sich in Hiob 36,26. Dort heißt es: „Siehe, Gott ist groß und…

  • Unkraut zwischen den Weizen säen Matthäus 13,25 Der Ausdruck „Unkraut zwischen den Weizen säen“ stammt aus dem Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen in Matthäus 13,25. In diesem Gleichnis erzählt Jesus von einem Bauern, der guten Samen auf sein Feld sät. Während die Arbeiter schlafen, kommt jedoch ein Feind und sät Unkraut mitten unter den…

  • Nichts ist unmöglich nach Lukas 1:37 Die Aussage „Nichts ist unmöglich“ gehört zu den bekanntesten Botschaften der Bibel. Sie geht auf Lukas 1,37 zurück, wo der Engel Gabriel zu Maria sagt: „Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.“ Dieser Vers steht im Zusammenhang mit der Ankündigung der Geburt Jesu und bringt einen zentralen Gedanken des…

  • Unrecht Gut gedeihet nicht nach Sprüche 10,2 Die Redewendung „Unrecht Gut gedeihet nicht“ hat ihren Ursprung in der Bibel und geht auf einen Gedanken aus Sprüche 10,2 zurück. Dort heißt es: „Unrecht erworbene Schätze nützen nichts; Gerechtigkeit aber errettet vom Tod.“ Dieser Satz gehört zur Weisheitsliteratur des Alten Testaments und vermittelt eine grundlegende Lebensweisheit: Besitz…

  • Hände in Unschuld waschen5. Mose 21,1-9; Psalm 26,6; 73,13; Mt 27,24 Der Ausdruck „Hände in Unschuld waschen“ hat seinen Ursprung in verschiedenen biblischen Texten wie 5. Mose 21,1–9, Psalm 26,6, Psalm 73,13 und Matthäus 27,24. Er ist zu einer festen Redewendung geworden. Sie wird die bis heute verwendet, um sich von Schuld oder Verantwortung zu…

  • Unschuldig wie ein Lamm Joh 1,29 Der Ausdruck „unschuldig wie ein Lamm“ geht inhaltlich auf Johannes 1,29 zurück, wo Johannes der Täufer Jesus mit den Worten bezeichnet: „Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt.“ Das Bild des Lammes steht in der biblischen Sprache für Sanftheit, Reinheit und Schuldlosigkeit. Ein Lamm gilt als…

  • Eine Unterlassungssünde begehen aus Jakobus 4,17 Der Begriff „Unterlassungssünde“ stammt aus der christlichen Ethik und geht auf einen Gedanken aus dem Jakobusbrief zurück. In Jakobus 4,17 heißt es: „Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut es nicht, dem ist es Sünde.“ Mit diesen Worten macht die Bibel deutlich, dass Schuld nicht nur durch falsches…

  • Sich unterstehen nach Apostelgeschichte 18,9-10 Die Redewendung „sich unterstehen“ wird im Deutschen oft verwendet, wenn jemand den Mut aufbringt, etwas zu tun, das schwierig, riskant oder von anderen möglicherweise missbilligt wird. Je nach Zusammenhang kann sie bewundernd oder auch tadelnd gemeint sein. Im biblischen Sinn lässt sich dieser Gedanke mit einer Begebenheit aus Apostelgeschichte 18,9–10…

  • Eifern mit Unverstand Römer 10,2 Der Ausdruck „eifern mit Unverstand“ stammt aus Römer 10,2, wo Paulus über seine Mitmenschen spricht: „Ich gebe ihnen das Zeugnis, dass sie Eifer für Gott haben, aber ohne Erkenntnis.“ Damit beschreibt er eine Haltung, die von großem Engagement geprägt ist, jedoch nicht auf einem richtigen Verständnis oder einer klaren Einsicht…

  • Ein Uriasbrief aus 2. Samuel 11,15 Die Redewendung „ein Uriasbrief“ stammt aus dem Alten Testament und bezeichnet eine Nachricht oder einen Brief, der für den Überbringer selbst verhängnisvolle Folgen hat, ohne dass dieser davon weiß. Ihren Ursprung hat die Redewendung in der Geschichte von König David und dem Soldaten Uria, die in 2. Samuel 11…

  • Vater, ich habe gesündigt – Pater peccavi Lukas 15,21 Die Worte „Vater, ich habe gesündigt“ stammen aus dem Gleichnis vom verlorenen Sohn im Lukasevangelium. In Lukas 15,21 spricht der Sohn nach seiner Rückkehr zu seinem Vater: „Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein…

  • Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht , was sie tun. aus Lukas 23,34 Die Worte „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“ gehören zu den eindrucksvollsten Aussagen Jesu im Neuen Testament. Nach dem Lukasevangelium spricht Jesus diesen Satz am Kreuz, unmittelbar während seiner Kreuzigung. Er richtet diese Bitte an Gott, seinen…

  • Zu seinen Vätern versammelt werden nach Richter 2,10 Die Redewendung „zu seinen Vätern versammelt werden“ gehört zu den poetischen Umschreibungen des Todes im Alten Testament. Sie findet sich an mehreren Stellen der Bibel, unter anderem in Richter 2,10. Dort wird berichtet, dass die Generation Josuas starb und „zu ihren Vätern versammelt“ wurde. Diese Formulierung beschreibt…

  • Die verbotene Frucht geht auf die paradiesische Schilderung vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse zurück, dessen Früchte die Menschen nach Gottes Verbot nicht essen durften. 1. Mose 2,9.17 Der Gedanke der „verbotenen Frucht“ geht auf die Erzählung in der Bibel zurück, genauer auf 1. Mose 2,9.17. Dort wird im Garten Eden der Baum…

  • Etwas ist Vergeben und Vergessen nach Jer 31,34 Der Satz „Etwas ist vergeben und vergessen“ findet seinen tiefen Ursprung in Bibel, genauer in Jeremia 31,34. Dort heißt es sinngemäß, dass Gott die Schuld vergibt und der Sünde nicht mehr gedenkt. Diese Aussage gehört zu den stärksten Bildern für einen Neuanfang. Vergebung bedeutet hier nicht nur,…

  • Etwas vergelten aus 1. Mose 50,15 Die Redewendung „etwas vergelten“ gehört zu den alten Begriffen der deutschen Sprache und bedeutet, auf eine Handlung mit einer entsprechenden Gegenhandlung zu reagieren. Dabei kann es sich sowohl um eine Belohnung für etwas Gutes als auch um eine Bestrafung für etwas Schlechtes handeln. Im biblischen Zusammenhang wird die Wendung…