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  • Die Zeichen der Zeit erkennen

    Die Zeichen der Zeit erkennen nach Matthäus 16,3

    Die Redewendung „Die Zeichen der Zeit erkennen“ geht auf eine Aussage Jesu im Matthäusevangelium zurück. In Matthäus 16,3 sagt er zu den Pharisäern und Sadduzäern: „Des Himmels Aussehen könnt ihr beurteilen; könnt ihr dann nicht auch die Zeichen der Zeit beurteilen?“ Mit diesen Worten kritisiert Jesus die religiösen Führer seiner Zeit, weil sie zwar äußere Anzeichen für das Wetter deuten konnten, aber die geistliche Bedeutung der Ereignisse um sie herum nicht erkannten.

    Die Menschen im Altertum waren auf genaue Beobachtungen der Natur angewiesen. An der Farbe des Himmels, an Wolken oder Windrichtungen konnten sie oft abschätzen, wie sich das Wetter entwickeln würde. Jesus greift dieses alltägliche Wissen auf und stellt die Frage, warum dieselben Menschen nicht ebenso aufmerksam die geistlichen und geschichtlichen Entwicklungen wahrnehmen.

    Mit den „Zeichen der Zeit“ meint Jesus die Hinweise auf das Wirken Gottes in der Welt. Seine Predigt, seine Wunder und sein Auftreten waren nach christlichem Verständnis Zeichen dafür, dass Gottes Reich nahe gekommen war. Viele Menschen sahen diese Ereignisse, erkannten jedoch ihre tiefere Bedeutung nicht. Sie erwarteten andere Zeichen und übersahen das Wesentliche, das direkt vor ihren Augen geschah.

    Die Aussage Jesu enthält deshalb einen Aufruf zur geistlichen Wachsamkeit. Menschen sollen nicht nur auf äußere Erscheinungen achten, sondern die tieferen Zusammenhänge erkennen. Es geht darum, Entwicklungen richtig zu deuten und die Bedeutung bestimmter Ereignisse für das eigene Leben und den Glauben zu verstehen.

    Im Laufe der Geschichte hat die Redewendung eine allgemeinere Bedeutung erhalten. Heute spricht man davon, „die Zeichen der Zeit zu erkennen“, wenn jemand gesellschaftliche, politische oder kulturelle Veränderungen frühzeitig wahrnimmt und richtig einschätzt. Gemeint ist die Fähigkeit, Entwicklungen zu verstehen und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen.

    Auch im persönlichen Leben gibt es solche Zeichen. Veränderungen, Herausforderungen oder neue Möglichkeiten können Hinweise darauf sein, dass Entscheidungen anstehen oder ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Wer aufmerksam lebt, erkennt oft früher, wohin bestimmte Entwicklungen führen können.

    Die biblische Aussage geht jedoch über reine Klugheit hinaus. Jesus fordert nicht nur eine genaue Beobachtung der Welt, sondern auch die Bereitschaft, Gottes Wirken wahrzunehmen. Die Zeichen der Zeit sind nicht bloß äußere Ereignisse, sondern Hinweise auf eine tiefere Wirklichkeit. Sie laden dazu ein, über den unmittelbaren Eindruck hinauszuschauen und nach Sinn und Orientierung zu suchen.

    Gerade in einer Zeit schneller Veränderungen bleibt diese Mahnung aktuell. Menschen sind täglich mit einer Fülle von Informationen konfrontiert. Umso wichtiger wird die Fähigkeit, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden und Entwicklungen mit Weisheit zu beurteilen.

    So bedeutet „die Zeichen der Zeit erkennen“ nach Matthäus 16,3 mehr als bloße Beobachtungsgabe. Es ist die Fähigkeit, die tiefere Bedeutung von Ereignissen zu verstehen, Gottes Wirken wahrzunehmen und die richtigen Konsequenzen für das eigene Leben zu ziehen. Die Worte Jesu laden dazu ein, aufmerksam, wachsam und offen für die Zeichen zu sein, die jede Zeit prägen.

  • Es geschehen noch Zeichen und Wunder

    Es geschehen noch Zeichen und Wunder. nach 2.Mose 7,3

    Die Redewendung „Es geschehen noch Zeichen und Wunder“ wird heute oft verwendet, wenn etwas völlig Unerwartetes oder Erstaunliches eintritt. Häufig geschieht dies mit einem gewissen Augenzwinkern, wenn man ausdrücken möchte, dass etwas kaum für möglich Gehaltenes dennoch Wirklichkeit geworden ist. Der Ursprung dieser Formulierung liegt in der Bibel, insbesondere in den Berichten über Mose und den Auszug Israels aus Ägypten.

    In 2. Mose 7,3 spricht Gott zu Mose vor dessen Begegnung mit dem Pharao: „Ich will das Herz des Pharao verhärten und viele Zeichen und Wunder tun im Land Ägypten.“ Diese Ankündigung steht am Beginn einer Reihe außergewöhnlicher Ereignisse, die später als die zehn Plagen Ägyptens bekannt werden. Durch diese Zeichen soll deutlich werden, dass Gott Macht über die Natur, über die Geschichte und über die Herrscher der Welt besitzt.

    In der Bibel haben Zeichen und Wunder eine besondere Funktion. Sie dienen nicht in erster Linie dazu, Menschen zu erstaunen oder zu unterhalten. Vielmehr sollen sie auf Gottes Wirken hinweisen. Ein „Zeichen“ verweist auf eine tiefere Bedeutung, während ein „Wunder“ etwas Außergewöhnliches bezeichnet, das die gewohnten Erfahrungen übersteigt. Beide zusammen sollen den Menschen helfen zu erkennen, dass Gott handelt und seine Verheißungen erfüllt.

    Die Ereignisse in Ägypten zeigen dies besonders deutlich. Mose steht einem mächtigen Herrscher gegenüber und besitzt aus eigener Kraft keine Möglichkeit, das Volk Israel zu befreien. Die Zeichen und Wunder machen sichtbar, dass die Befreiung nicht das Werk menschlicher Stärke ist, sondern auf Gottes Eingreifen zurückgeht. Sie sind Ausdruck seiner Treue und seines Willens, sein Volk aus der Unterdrückung zu retten.

    Im Laufe der Jahrhunderte hat sich die Redewendung von ihrem ursprünglichen Zusammenhang gelöst und Eingang in die Alltagssprache gefunden. Wenn heute jemand sagt: „Es geschehen noch Zeichen und Wunder“, meint er meist, dass etwas Überraschendes oder kaum Erwartetes eingetreten ist. Die Wendung drückt Staunen darüber aus, dass sich eine Situation anders entwickelt hat, als man angenommen hatte.

    Doch die biblische Bedeutung reicht tiefer. Sie erinnert daran, dass die Wirklichkeit größer sein kann als das, was Menschen planen oder erwarten. Immer wieder erleben Menschen Ereignisse, die sie als glückliche Fügung, unerwartete Hilfe oder erstaunliche Wendung wahrnehmen. Auch wenn solche Erfahrungen nicht mit den großen Wundern der Bibel gleichgesetzt werden können, zeigen sie doch, dass das Leben Raum für Überraschungen lässt.

    Die Aussage „Es geschehen noch Zeichen und Wunder“ kann deshalb auch Hoffnung vermitteln. Sie erinnert daran, dass festgefahrene Situationen sich verändern können und dass nicht alles von menschlichen Möglichkeiten abhängt. Wo Menschen keinen Ausweg mehr sehen, können neue Perspektiven entstehen.

    So verweist 2. Mose 7,3 auf Gottes machtvolles Handeln in der Geschichte. Die Zeichen und Wunder in Ägypten waren Ausdruck seiner Gegenwart und seines Rettungswillens. Die daraus entstandene Redewendung lebt bis heute fort und erinnert daran, dass das Unerwartete möglich bleibt und dass Staunen ein wichtiger Teil des menschlichen Lebens ist.

  • Alles zu seiner Zeit

    Alles zu seiner Zeit nach Prediger 3,1.11

    Zu den bekanntesten Worten der Bibel gehören die Verse aus dem Buch Prediger, auch Kohelet genannt: „Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde“ (Prediger 3,1). Wenige Verse später heißt es: „Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit“ (Prediger 3,11). Diese Aussagen gehören zu den tiefgründigsten Betrachtungen über das menschliche Leben und seinen Ablauf.

    Der Verfasser des Predigerbuches beobachtet die Welt mit großer Nüchternheit. Er erkennt, dass das Leben aus verschiedenen Zeiten und Abschnitten besteht, die der Mensch nicht vollständig bestimmen kann. In dem berühmten Gedicht des dritten Kapitels werden Gegensätze genannt: eine Zeit zum Geborenwerden und eine Zeit zum Sterben, eine Zeit zum Pflanzen und eine Zeit zum Ausreißen, eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen, eine Zeit zum Schweigen und eine Zeit zum Reden. Damit beschreibt Kohelet die Vielfalt menschlicher Erfahrungen.

    Die Aussage „Alles hat seine Zeit“ erinnert daran, dass das Leben einem Rhythmus folgt. Nicht alles kann gleichzeitig geschehen. Es gibt Zeiten des Wachstums und Zeiten des Abschieds, Zeiten der Freude und Zeiten der Trauer. Der Mensch möchte oft bestimmte Augenblicke festhalten oder unangenehme Phasen vermeiden. Doch die Weisheit des Predigers besteht darin, die unterschiedlichen Zeiten des Lebens anzunehmen.

    Besonders bemerkenswert ist der Satz: „Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit.“ Damit wird ausgedrückt, dass jedes Ereignis seinen Platz im größeren Zusammenhang des Lebens hat. Was in einem bestimmten Moment schwer verständlich oder schmerzhaft erscheint, kann später eine tiefere Bedeutung erhalten. Der Mensch sieht meist nur einen kleinen Ausschnitt, während Gottes Blick das Ganze umfasst.

    Gelassenheit und Vertrauen

    Diese Gedanken haben bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren. In einer Zeit, die von Schnelligkeit und ständiger Verfügbarkeit geprägt ist, fällt es vielen Menschen schwer, Geduld zu haben. Man möchte Erfolge sofort sehen, Probleme unmittelbar lösen und Wünsche ohne Verzögerung erfüllen. Das Buch Prediger erinnert jedoch daran, dass vieles seine Reifezeit braucht und nicht erzwungen werden kann.

    Auch im persönlichen Leben zeigt sich diese Wahrheit immer wieder. Freundschaften entwickeln sich mit der Zeit, Erfahrungen formen den Charakter, und manche Entscheidungen benötigen Geduld und Besonnenheit. Wer versucht, den natürlichen Ablauf des Lebens zu übergehen, erlebt oft Enttäuschungen. Wer hingegen den richtigen Zeitpunkt erkennt und akzeptiert, handelt weise.

    Die Worte Kohelets laden deshalb zu Gelassenheit und Vertrauen ein. Sie erinnern daran, dass nicht alles in menschlicher Hand liegt. Manche Türen öffnen sich erst zur rechten Zeit, manche Antworten werden erst später verständlich. Das Leben besteht aus vielen verschiedenen Abschnitten, die jeweils ihren Sinn und ihre Aufgabe haben.

    So bleibt die Botschaft von Prediger 3,1 und 3,11 eine zeitlose Lebensweisheit. „Alles hat seine Zeit“ bedeutet nicht Resignation, sondern die Einsicht, dass das Leben von einem größeren Zusammenhang getragen wird. Wer dies erkennt, kann mit mehr Geduld, Vertrauen und innerer Ruhe durch die wechselnden Zeiten des Lebens gehen.

  • Kaufet die Zeit aus

    Kaufet die Zeit aus nach Epheser 5,16 und Kolosser 4,5

    Die Aufforderung „Kaufet die Zeit aus“ gehört zu den eindrucksvollen Mahnungen des Apostels Paulus. Sie findet sich sowohl in Epheser 5,16 als auch in Kolosser 4,5. In der Lutherübersetzung heißt es: „Kaufet die Zeit aus; denn es ist böse Zeit.“ beziehungsweise „Wandelt in Weisheit gegenüber denen, die draußen sind, und kaufet die Zeit aus.“ Diese Worte laden dazu ein, die kostbare Zeit des Lebens bewusst und verantwortungsvoll zu nutzen.

    Der Ausdruck „die Zeit auskaufen“ klingt für heutige Ohren ungewöhnlich. Gemeint ist nicht, Zeit im wörtlichen Sinn zu erwerben, sondern jede günstige Gelegenheit zu nutzen. Das zugrunde liegende griechische Wort beschreibt das Ausschöpfen einer Gelegenheit, bevor sie vorübergeht. Paulus erinnert daran, dass Zeit ein kostbares Gut ist, das nicht zurückgeholt werden kann. Jeder Augenblick bietet Möglichkeiten, die entweder genutzt oder versäumt werden können.

    Im Epheserbrief steht die Aufforderung im Zusammenhang mit einem weisen und verantwortungsvollen Lebenswandel. Christen sollen nicht unbedacht leben, sondern erkennen, was Gottes Wille ist. Die Zeit soll nicht mit Dingen vergeudet werden, die keinen bleibenden Wert besitzen. Vielmehr geht es darum, das Leben sinnvoll zu gestalten und die Gelegenheiten zum Guten wahrzunehmen.

    Im Kolosserbrief wird der Gedanke besonders auf den Umgang mit anderen Menschen bezogen. Paulus fordert dazu auf, gegenüber Außenstehenden weise zu handeln und die sich bietenden Möglichkeiten zu nutzen. Jede Begegnung kann eine Gelegenheit sein, Verständnis zu zeigen, Gutes zu tun oder den Glauben glaubwürdig zu bezeugen. Wer die Zeit „auskauft“, erkennt solche Chancen und lässt sie nicht ungenutzt verstreichen.

    Ressource und Prioritäten

    Die Mahnung besitzt bis heute große Aktualität. Zeit gehört zu den wertvollsten Gütern des Menschen. Geld, Besitz oder Erfolg können verloren gehen und teilweise ersetzt werden. Verstrichene Zeit hingegen kehrt nicht zurück. Deshalb stellt sich immer wieder die Frage, wie Menschen ihre Lebenszeit verwenden und welche Prioritäten sie setzen.

    In einer Zeit voller Ablenkungen, Termine und Verpflichtungen gewinnt diese biblische Weisheit besondere Bedeutung. Viele Menschen haben das Gefühl, ständig beschäftigt zu sein, ohne dabei immer das Wesentliche im Blick zu behalten. Paulus erinnert daran, dass es nicht allein darauf ankommt, viel zu tun, sondern die richtigen Dinge zur richtigen Zeit zu tun.

    Dabei geht es nicht um rastlosen Aktivismus oder ständigen Leistungsdruck. Die Aufforderung zur klugen Nutzung der Zeit soll vielmehr helfen, bewusst zu leben. Wer die Zeit auskauft, achtet auf die Möglichkeiten, die ihm gegeben sind, und nutzt sie verantwortungsvoll. Dazu gehören Arbeit und Pflichterfüllung ebenso wie Zeit für Familie, Freundschaft, Glauben und Erholung.

    So laden Epheser 5,16 und Kolosser 4,5 dazu ein, die Vergänglichkeit der Zeit ernst zu nehmen. Jeder Tag bietet Chancen, Gutes zu tun, Beziehungen zu pflegen und sinnvoll zu handeln. „Kaufet die Zeit aus“ bedeutet deshalb, das Leben nicht achtlos verstreichen zu lassen, sondern die geschenkten Möglichkeiten mit Weisheit, Verantwortung und Dankbarkeit zu nutzen.

  • Schicket euch in die Zeit

    Schicket euch in die Zeit nach Römer 12,11

    Die Redewendung „Schicket euch in die Zeit“ geht auf eine ältere Übersetzung von Römer 12,11 zurück. In der Lutherbibel von 1545 lautet der Vers: „Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brünstig im Geist. Schicket euch in die Zeit. Dienet dem Herrn.“ In neueren Übersetzungen wird die betreffende Wendung häufig anders wiedergegeben, etwa mit „Nehmt die Gelegenheiten wahr“ oder „Dient dem Herrn mit Eifer“. Dennoch hat die alte Formulierung ihren besonderen Reiz behalten und lädt zum Nachdenken ein.

    Auf den ersten Blick könnte man „Schicket euch in die Zeit“ so verstehen, als solle man sich einfach den jeweiligen Umständen anpassen. Doch Paulus meint mehr als bloße Anpassung. Im Zusammenhang des Römerbriefes spricht er über ein Leben, das von Gottes Willen geprägt ist. Christen sollen nicht träge oder gleichgültig sein, sondern die Möglichkeiten ihrer Zeit erkennen und verantwortungsvoll nutzen.

    Die Zeit, in der ein Mensch lebt, stellt ihn vor bestimmte Aufgaben. Jede Generation begegnet eigenen Herausforderungen, Fragen und Chancen. Paulus fordert dazu auf, diese nicht zu ignorieren, sondern sich ihnen aktiv zu stellen. Wer sich „in die Zeit schickt“, verschließt nicht die Augen vor der Wirklichkeit, sondern nimmt seine Verantwortung in der Gegenwart wahr.

    Dabei geht es nicht darum, jedem Trend unkritisch zu folgen. Bereits wenige Verse zuvor schreibt Paulus: „Stellt euch nicht dieser Welt gleich.“ Die Aufforderung bedeutet also nicht Anpassung um jeden Preis. Vielmehr sollen Christen in ihrer Zeit leben, ohne ihre Werte und Überzeugungen aufzugeben. Sie sollen die Gegenwart verstehen und gleichzeitig ihrem Glauben treu bleiben.

    Die Redewendung enthält deshalb einen Gedanken von großer Aktualität. Menschen leben nie außerhalb ihrer Zeit. Sie sind Teil ihrer Gesellschaft, ihrer Kultur und ihrer geschichtlichen Situation. Wer sich den Herausforderungen seiner Zeit entzieht, verpasst die Möglichkeit, positiv auf seine Umwelt einzuwirken. Wer sich jedoch bewusst den Aufgaben der Gegenwart stellt, kann Verantwortung übernehmen und zum Wohl anderer beitragen.

    Auch heute stehen Menschen vor Fragen, die frühere Generationen nicht kannten. Technologische Entwicklungen, gesellschaftliche Veränderungen und globale Herausforderungen verlangen neue Antworten. Die Mahnung des Paulus erinnert daran, diesen Fragen nicht mit Resignation oder Gleichgültigkeit zu begegnen, sondern mit Aufmerksamkeit, Weisheit und Tatkraft.

    Gleichzeitig weist der Vers darauf hin, dass aller Einsatz einen höheren Bezugspunkt haben soll. Das Ziel ist nicht bloßer Aktivismus, sondern ein Leben im Dienst Gottes. Eifer, Verantwortungsbewusstsein und Engagement erhalten dadurch eine geistliche Grundlage. Der Mensch handelt nicht nur für sich selbst, sondern im Bewusstsein einer größeren Verantwortung.

    So bedeutet „Schicket euch in die Zeit“ nach Römer 12,11, die Möglichkeiten und Aufgaben der Gegenwart ernst zu nehmen. Es ist eine Aufforderung, wachsam, engagiert und verantwortungsbewusst zu leben. Wer seine Zeit versteht und die sich bietenden Gelegenheiten nutzt, kann das Leben sinnvoll gestalten und einen wertvollen Beitrag für seine Mitmenschen leisten.

  • Die Schale des Zorns ausgießen

    Die Schale des Zorns ausgießen nach Offbarung 15,7

    In Offenbarung 15,7 heißt es: „Und einer der vier Engel, die die vier Schalen hatten, sprach zu mir: Komm her! Ich will dir die Strafe der Gottlosen zeigen, die aus der Schale des Zorns Gottes ausgegossen wird.“

    Die sogenannte „Schale des Zorns“ ist ein zentrales Symbol der apokalyptischen Literatur. Sie steht für das entschiedene Handeln Gottes gegen das Böse und die endgültige Wiederherstellung von Gerechtigkeit. Anders als bei weltlichen Gerichten geht es hier nicht um Rache oder Willkür, sondern um die Konsequenzen von Sünde, Ungerechtigkeit und Ablehnung Gottes. Die Schale zeigt, dass Gott aktiv für Ordnung, Heiligkeit und die Rettung seines Schöpfungsplans eintritt.

    Theologisch verdeutlicht die Schale des Zorns zwei zentrale Aspekte: Gottes Heiligkeit und die menschliche Verantwortung. Wer sich bewusst gegen Gott stellt und das Böse fördert, erlebt die Folgen seiner Entscheidungen. Gleichzeitig mahnt die Bibel: Gottes Zorn ist eine Einladung zur Umkehr. Er richtet sich nicht primär gegen die Menschheit, sondern gegen alles, was Leben zerstört und Gottes gute Ordnung ablehnt.

    Im heutigen Kontext gewinnt dieses Bild eine zusätzliche Dimension. Die „Schale des Zorns“ lässt sich auch als Warnung verstehen, dass menschliches Handeln Konsequenzen hat – für Umwelt, Gesellschaft und Mitmenschen. Klimawandel, Umweltzerstörung, Ungerechtigkeit, Ausbeutung und Gewalt sind reale Ausdrucksformen menschlichen Widerstands gegen Gottes Schöpfung. So wie die Schale Gottes Gericht über die Gottlosen symbolisiert, können wir heute erkennen, dass Naturkatastrophen, soziale Ungleichheit oder Kriege oft die Folgen menschlicher Verantwortungslosigkeit sind.

    Ein Weckruf?

    Christliche Ethik leitet daraus ab, dass Gerechtigkeit und Verantwortung aktiv gelebt werden müssen. Die Schale des Zorns ruft nicht nur zur Furcht, sondern vor allem zur Handlungsbereitschaft: Wer Christ ist, soll für Fairness, Umweltschutz, Solidarität und Frieden eintreten. In dieser Perspektive wird Gottes Zorn nicht als abstraktes Strafinstrument verstanden, sondern als Weckruf. Die Menschheit soll lernen, im Einklang mit Gottes Willen zu handeln.

    Darüber hinaus verweist die Offenbarung auf die zentrale Botschaft des Evangeliums. Barmherzigkeit durch Christus. Jesus hat die Strafe der Sünde stellvertretend getragen und ermöglicht den Menschen Umkehr und Rettung. Das Bild der Schale des Zorns wird so ergänzt durch das Angebot der Erlösung. Wer umkehrt, kann Gottes Gerechtigkeit und Liebe erfahren, bevor die endgültige Vollstreckung kommt.

    Die Schale des Zorns ist somit zugleich Warnung und Mahnung: Sie erinnert uns an die Ernsthaftigkeit unseres Handelns, an die Folgen von Ungerechtigkeit und Zerstörung – aber sie motiviert auch zu Verantwortung, Solidarität und aktiver Gestaltung der Welt. Sie verbindet die Gerechtigkeit Gottes mit der Möglichkeit menschlicher Umkehr und fordert uns auf, im Hier und Heute Verantwortung für unser Leben, unsere Gemeinschaft und die Schöpfung zu übernehmen.

    Das geflügelte Wort von besagter Schale voll des – mehr oder minder – gerechten Zornes meint wohl eher die Äußerungen menschlich-allzu menschlichen Unmutes, der donnernd hinaus will mit lautem Schall und Rauch … aber hoffentlich und bitte ohne Scherben.

  • Zunehmen an Alter und Weisheit

    Zunehmen an Alter und Weisheit nach Lukas 2,52

    Im Lukasevangelium findet sich eine bemerkenswerte Aussage über die Jugendzeit Jesu: „Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen“ (Lukas 2,52). Dieser kurze Vers bildet den Abschluss der Erzählung vom zwölfjährigen Jesus im Tempel und gibt einen seltenen Einblick in seine Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen. Zugleich enthält er eine zeitlose Weisheit über menschliches Wachstum und Reifung.

    Zunächst spricht der Vers vom Zunehmen an Alter. Das erscheint selbstverständlich, denn jeder Mensch wird mit der Zeit älter. Doch Lukas macht deutlich, dass das Älterwerden mehr ist als ein biologischer Vorgang. Mit den Jahren sammeln Menschen Erfahrungen, begegnen Herausforderungen und lernen, Verantwortung zu übernehmen. Das Leben entfaltet sich Schritt für Schritt, und jede Lebensphase bringt eigene Aufgaben mit sich.

    Bemerkenswert ist jedoch, dass das Älterwerden unmittelbar mit der Weisheit verbunden wird. Weisheit bedeutet in der biblischen Tradition weit mehr als bloßes Wissen. Ein Mensch kann viel wissen und dennoch nicht weise sein. Weisheit zeigt sich darin, das Gelernte richtig anzuwenden, Zusammenhänge zu erkennen und verantwortungsvoll zu handeln. Sie umfasst Einsicht, Urteilsvermögen und die Fähigkeit, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.

    Dass Jesus an Weisheit zunahm, unterstreicht seine wirkliche Menschlichkeit. Obwohl er nach christlichem Glauben der Sohn Gottes ist, durchlief er die normale menschliche Entwicklung. Er lernte, wuchs heran und reifte. Damit wird deutlich, dass Wachstum und Lernen zum menschlichen Leben gehören und dass Reife nicht von einem Tag auf den anderen entsteht.

    Der Vers spricht außerdem von der „Gnade bei Gott und den Menschen“. Damit wird eine weitere Dimension des Wachstums angesprochen. Wahre Reife zeigt sich nicht nur in persönlicher Entwicklung, sondern auch in der Beziehung zu Gott und zu anderen Menschen. Ein Mensch wächst, wenn er lernt, Verantwortung zu übernehmen, Vertrauen aufzubauen und respektvoll mit anderen umzugehen.

    Auch für die heutige Zeit besitzt diese Aussage große Bedeutung. In einer Gesellschaft, die oft Jugendlichkeit und Schnelligkeit betont, erinnert Lukas daran, dass echte Reife Zeit braucht. Weisheit entsteht durch Erfahrungen, durch Nachdenken über Erlebtes und durch die Bereitschaft, aus Erfolgen und Fehlern zu lernen. Sie kann nicht einfach erworben oder beschleunigt werden.

    Zugleich macht der Vers deutlich, dass Älterwerden allein noch keine Weisheit garantiert. Manche Menschen gewinnen mit den Jahren an Einsicht und Gelassenheit, andere bleiben in alten Mustern gefangen. Die Verbindung von Alter und Weisheit ist deshalb eine Aufgabe und ein Ziel. Es geht darum, die geschenkte Lebenszeit zu nutzen, um innerlich zu wachsen.

    So beschreibt Lukas 2,52 ein umfassendes Bild menschlicher Entwicklung. Jesus nahm zu an Alter, Weisheit und Gnade – körperlich, geistig und geistlich. Der Vers erinnert daran, dass wahres Wachstum mehr umfasst als die Jahre des Lebens. Es bedeutet, an Einsicht, Menschlichkeit und Gottesvertrauen zu gewinnen. Darin liegt eine zeitlose Orientierung für Menschen jeden Alters.

  • Die Zunge klebt am Gaumen

    Die Zunge klebt am Gaumen nach Psalm 22,16 und Klagelieder 4,4

    Die bildhafte Redewendung „Die Zunge klebt am Gaumen“ stammt aus der Sprache des Alten Testaments und beschreibt einen Zustand äußerster Not, des Durstes oder der Erschöpfung. Sowohl im 22. Psalm als auch in den Klageliedern Jeremias begegnet dieses eindrucksvolle Bild. Es vermittelt die Erfahrung von Hilflosigkeit und Leid mit einer Anschaulichkeit, die bis heute verständlich geblieben ist.

    In Psalm 22,16 klagt der Beter: „Meine Kraft ist vertrocknet wie eine Scherbe, und meine Zunge klebt mir am Gaumen.“ Der Psalm schildert die tiefe Bedrängnis eines Menschen, der sich verlassen und dem Tod nahe fühlt. Die trockene Zunge steht hier für völlige Erschöpfung. Wer großen Durst leidet, kann kaum noch sprechen, seine Kräfte schwinden, und das Leben selbst scheint bedroht. Das Bild macht die körperliche und seelische Not des Beters greifbar.

    Eine ähnliche Formulierung findet sich in den Klageliedern 4,4. Dort wird das Elend Jerusalems nach der Zerstörung der Stadt beschrieben: „Dem Säugling klebt vor Durst die Zunge am Gaumen.“ Hier steht das Bild für die Folgen von Hunger und Belagerung. Besonders erschütternd ist, dass nicht nur Erwachsene, sondern sogar Kinder unter der Not leiden. Die trockene Zunge wird zum Zeichen äußerster Bedürftigkeit und menschlichen Elends.

    Beide Texte verwenden ein alltägliches körperliches Empfinden, um tiefere Erfahrungen auszudrücken. Durst gehört zu den stärksten menschlichen Bedürfnissen. Wird er nicht gestillt, gerät das Leben in Gefahr. Deshalb eignet sich dieses Bild besonders gut, um Verzweiflung, Mangel und Abhängigkeit zu beschreiben.

    Im übertragenen Sinn hat die Redewendung auch Eingang in die Alltagssprache gefunden. Wer sagt, ihm klebe „die Zunge am Gaumen“, meint oft, dass er sehr durstig ist oder vor Aufregung kaum sprechen kann. Manchmal beschreibt die Wendung auch einen Zustand der Sprachlosigkeit, wenn Menschen angesichts einer schwierigen Situation keine Worte mehr finden.

    Die biblischen Texte gehen jedoch noch weiter. Sie machen deutlich, dass hinter körperlichem Durst oft auch ein tieferes Verlangen stehen kann. Im Alten Testament wird Durst mehrfach als Bild für die Sehnsucht nach Gottes Hilfe und Nähe verwendet. So wie der Körper Wasser benötigt, braucht der Mensch Hoffnung, Trost und Orientierung.

    Gerade deshalb wirken die Worte aus Psalm 22 und den Klageliedern so eindringlich. Sie verschweigen das Leid nicht, sondern bringen es offen zur Sprache. Die Bibel zeigt damit, dass Klage und das Ausdrücken von Not ihren Platz im Glauben haben. Menschen dürfen ihre Verzweiflung vor Gott aussprechen und auf seine Hilfe hoffen.

    So steht das Bild „Die Zunge klebt am Gaumen“ für Erfahrungen von Durst, Schwäche und Hilflosigkeit. Gleichzeitig erinnert es daran, wie abhängig der Mensch von lebensnotwendigen Gaben ist und wie tief seine Sehnsucht nach Hilfe und Erfüllung sein kann. Die eindrucksvolle Sprache der Psalmen und Klagelieder macht diese menschliche Erfahrung bis heute nachvollziehbar.

  • Seine Zunge im Zaum halten

    Seine Zunge im Zaum halten nach Jakobus 1,26

    Die Redewendung „seine Zunge im Zaum halten“ geht auf den Jakobusbrief zurück. Dort heißt es in Jakobus 1,26: „Wenn jemand meint, er diene Gott, und hält seine Zunge nicht im Zaum, sondern betrügt sein Herz, dessen Gottesdienst ist vergeblich.“ Mit diesen eindringlichen Worten macht Jakobus deutlich, welche große Bedeutung der menschlichen Sprache im Leben und Glauben zukommt.

    Das Bild vom „Zaum“ stammt aus dem Umgang mit Pferden. Ein Zaumzeug dient dazu, die Kraft und Bewegung eines Tieres zu lenken und zu kontrollieren. Jakobus verwendet dieses Bild, um zu zeigen, dass auch die Zunge Führung und Beherrschung braucht. Worte besitzen Macht. Sie können ermutigen, trösten und Frieden stiften, aber ebenso verletzen, täuschen und Streit verursachen.

    Im Zusammenhang des Jakobusbriefes wird deutlich, dass wahre Frömmigkeit nicht allein in religiösen Handlungen oder frommen Worten besteht. Wer Gott dienen möchte, muss dies auch im alltäglichen Verhalten zeigen. Besonders die Art und Weise, wie ein Mensch spricht, offenbart seinen Charakter. Unbeherrschte Worte können viel zerstören und stehen im Widerspruch zu einem glaubwürdigen Glaubensleben.

    Jakobus greift dieses Thema später erneut auf und beschreibt die Zunge als ein kleines Glied, das große Wirkungen hervorbringen kann. Wie ein kleines Ruder ein großes Schiff lenkt oder ein kleiner Funke einen ganzen Wald in Brand setzen kann, so können Worte weitreichende Folgen haben. Ein unbedachtes Wort kann Beziehungen belasten, Misstrauen säen oder lange nachwirken. Umgekehrt können freundliche und ehrliche Worte Trost schenken und Versöhnung fördern.

    Die Aufforderung, die Zunge im Zaum zu halten, bedeutet jedoch nicht, möglichst wenig zu reden. Vielmehr geht es um einen verantwortungsvollen Umgang mit der Sprache. Der Mensch soll überlegen, was er sagt, warum er es sagt und welche Wirkung seine Worte auf andere haben. Wahrhaftigkeit, Freundlichkeit und Besonnenheit sind dabei wichtige Maßstäbe.

    Auch in der heutigen Zeit hat diese Mahnung nichts an Aktualität verloren. Durch soziale Medien, Nachrichten und digitale Kommunikation verbreiten sich Worte oft schneller und weiter als früher. Ein unüberlegter Kommentar kann viele Menschen erreichen und erheblichen Schaden anrichten. Umso wichtiger wird die Fähigkeit, sich selbst zu beherrschen und Worte sorgfältig zu wählen.

    Zugleich erinnert Jakobus daran, dass die Sprache ein Spiegel des Herzens ist. Wer ständig verletzt, verleumdet oder herabsetzt, offenbart damit eine innere Haltung. Deshalb beginnt die Beherrschung der Zunge nicht nur beim Reden, sondern bereits beim Denken und Fühlen. Ein freundliches Herz wird meist auch freundliche Worte hervorbringen.

    So ist die Aufforderung, die Zunge im Zaum zu halten, weit mehr als eine Regel guten Benehmens. Sie gehört zu einer verantwortungsvollen Lebensführung und zu einem glaubwürdigen Glauben. Jakobus macht deutlich, dass Worte nicht belanglos sind. Wer lernt, bedacht, wahrhaftig und liebevoll zu sprechen, trägt zu Frieden, Verständnis und Gemeinschaft bei und setzt die Kraft der Sprache zum Guten ein.

  • In den letzten Zügen liegen

    In den letzten Zügen liegen“ (Lukas 8,42)

    Die Redewendung „in den letzten Zügen liegen“ bezeichnet im heutigen Sprachgebrauch einen Zustand schwerer Krankheit oder unmittelbarer Lebensgefahr. Gemeint ist eine Situation, in der ein Mensch dem Tod sehr nahe ist und kaum noch Lebenskraft zeigt. Der Ursprung dieser bildhaften Formulierung lässt sich mit biblischen Texten in Verbindung bringen, insbesondere mit der Erzählung in Lukas 8,42.

    Dort wird von der Tochter des Jairus berichtet, eines Vorstehers der Synagoge. Er bittet Jesus eindringlich, in sein Haus zu kommen, weil seine einzige Tochter, etwa zwölf Jahre alt, im Sterben liegt. Lukas beschreibt damit eine Situation äußerster Dringlichkeit. Das Leben des Mädchens steht am Rand des Todes, und menschliche Hilfe scheint nicht mehr auszureichen.

    Das Bild der „letzten Züge“ verweist auf den Atem als Zeichen des Lebens. Solange ein Mensch atmet, lebt er; wenn der Atem schwach wird oder aussetzt, neigt sich das Leben seinem Ende zu. „Züge“ meint dabei die Atemzüge, die immer flacher und seltener werden. Die Redewendung macht diesen Prozess anschaulich und greifbar.

    Im Verlauf der biblischen Erzählung bleibt die Situation jedoch nicht beim drohenden Tod stehen. Jesus folgt der Bitte des Jairus und geht zu dem Haus. Dort begegnet er dem Tod nicht als endgültiger Macht, sondern als etwas, das überwunden werden kann. Er nimmt das Mädchen bei der Hand und spricht die Worte: „Kind, steh auf!“ Daraufhin kehrt das Leben zurück, und das Mädchen wird wieder gesund. Die Geschichte endet somit nicht mit dem Tod, sondern mit einer überraschenden Wende zum Leben.

    Hoffnung auf Rettung

    Diese Erzählung verleiht der Redewendung im biblischen Zusammenhang eine tiefere Dimension. Sie beschreibt nicht nur die Nähe des Todes, sondern stellt zugleich die Frage nach Hoffnung und Rettung in ausweglosen Situationen. Für die damaligen Hörer war dies ein Zeichen dafür, dass göttliches Handeln auch dort möglich ist, wo menschliche Möglichkeiten enden.

    Im heutigen Sprachgebrauch hat sich die Redewendung weitgehend vom ursprünglichen Kontext gelöst. Sie wird häufig auch übertragen verwendet, etwa wenn etwas kurz vor dem Ende steht – ein Projekt, eine Phase oder ein Zustand, der nicht mehr lange Bestand haben wird. Dennoch bleibt der bildhafte Bezug zum Lebensende deutlich erkennbar.

    Die biblische Erzählung erinnert daran, dass solche Grenzsituationen zum menschlichen Leben gehören. Krankheit, Schwäche und Sterblichkeit sind Erfahrungen, die jeden Menschen betreffen können. Gleichzeitig verweist der Text auf die Hoffnung, dass diese Grenzen nicht das letzte Wort haben müssen.

    So beschreibt „in den letzten Zügen liegen“ nach Lukas 8,42 einen Zustand äußerster Bedrängnis und Nähe zum Tod. Im Zusammenhang der Bibel wird daraus jedoch auch eine Botschaft der Hoffnung: Selbst dort, wo alles verloren scheint, kann eine neue Wendung möglich werden.

  • Auf keinen grünen Zweig kommen

    Auf keinen grünen Zweig kommen stammt aus Hiob 15,32; in der Übersetzung nach Luther 2017 heißt es: „32 Er verwelkt noch vor der Zeit, und sein Zweig wird nicht mehr grünen.“

    Vom Scheitern und Hoffen

    Die Redewendung „auf keinen grünen Zweig kommen“ benutzen wir oft, wenn jemand im Leben trotz Mühe keinen Erfolg hat. Sie beschreibt Menschen, die sich anstrengen, aber nicht vorankommen – sei es im Beruf, im Geld oder im persönlichen Glück. Der Ausdruck klingt alltäglich, aber er hat tiefere Wurzeln. Schon in der Bibel finden sich Bilder, die dem sehr ähnlich sind. Besonders im Buch Hiob wird dieses Thema eindrucksvoll aufgegriffen.

    Woher kommt die Redewendung

    „Auf keinen grünen Zweig kommen“ stammt ursprünglich aus der Sprache der Natur. Ein „grüner Zweig“ steht sinnbildlich für Wachstum, Leben, Hoffnung und Erfolg. Wenn ein Baum oder Strauch grüne Zweige treibt, ist das ein Zeichen von Lebenskraft und Zukunft.

    Wer dagegen „auf keinen grünen Zweig kommt“, dessen Leben gleicht einem dürren, abgestorbenen Baum – nichts wächst, nichts blüht, alles scheint festgefahren. Diese Redewendung beschreibt also nicht nur Misserfolg, sondern auch ein Gefühl von Stillstand und Verzweiflung.

    Bezug zu Hiob 15,32

    Im Buch Hiob findet sich ein ähnliches Bild. Dort heißt es in Hiob 15,32 über den Gottlosen: „Er wird nicht grün bleiben; seine Zweige werden verdorren, ehe ihre Zeit kommt.“

    Diese Worte stammen aus der Rede von Elifas, einem der Freunde Hiobs. Elifas behauptet, dass Menschen, die sich gegen Gott stellen oder ungerecht handeln, keinen Bestand haben. Ihr Leben gleicht einem Baum, dessen Zweige verdorren, bevor er Frucht tragen kann.

    Das ist im Grunde das biblische Bild von jemandem, der „auf keinen grünen Zweig kommt“. Der Gottlose, sagt Elifas, wird keinen Erfolg haben, weil sein Tun nicht im Einklang mit Gott steht. Ohne Gottes Segen gibt es kein echtes Wachstum.

    Mühe ohne Erfolg

    Doch das Buch Hiob zeigt zugleich, dass diese Sicht zu kurz greift.
    Hiob ist kein Gottloser, und trotzdem verliert er alles: Besitz, Familie, Gesundheit.
    Er kommt – menschlich gesehen – auch „auf keinen grünen Zweig“.

    Das führt zur zentralen Frage des Buches:
    Warum leiden auch Gerechte?
    Warum scheinen manche trotz Glauben und Fleiß zu scheitern?

    Hiob ringt mit Gott um eine Antwort. Er erkennt: Nicht jeder Misserfolg ist eine Strafe, und nicht jedes Unglück ein Zeichen von Schuld. Manchmal bleibt der grüne Zweig verborgen, weil das Leben Prüfungen enthält, die wir nicht sofort verstehen.

    Ein grüner Zweig als Symbol der Hoffnung

    Trotz allem bleibt im Buch Hiob ein Hoffnungszeichen:
    Am Ende wendet sich Hiobs Schicksal. Er erkennt, dass wahres Wachstum nicht im äußeren Erfolg, sondern im Glauben und Vertrauen auf Gott liegt.

    So kann man sagen: Wer nur auf äußeren Erfolg schaut, kann leicht das Gefühl haben, „auf keinen grünen Zweig zu kommen“.

    Wer aber Gott vertraut, entdeckt, dass der „grüne Zweig“ manchmal innerlich wächst – als Reife, Geduld und Glaube.

    Der grüne Zweig wird so zum Zeichen der Hoffnung, dass auch aus Leid neues Leben entstehen kann.

    Das heißt für heute:

    In unserer Zeit erleben viele Menschen, dass ihre Mühe oft nicht sofort Früchte trägt. Man arbeitet, kämpft, hofft – und trotzdem scheinen die Erfolge ausbleiben.
    Der Satz „Ich komme einfach auf keinen grünen Zweig“ drückt diese Erfahrung sehr gut aus.

    Doch die biblische Sicht lädt dazu ein, tiefer zu schauen:
    Manchmal ist das, was verdorrt scheint, nur eine Phase des Wartens. Auch in einem kahlen Baum steckt noch Leben – und zur rechten Zeit kann wieder ein grüner Zweig wachsen.

    Wer sein Vertrauen nicht allein auf Leistung und Glück setzt, sondern auf Gott, darf darauf hoffen, dass sein Leben Früchte trägt – auch wenn das Wachsen Zeit braucht.


    *

    Die Redewendung „auf keinen grünen Zweig kommen“ beschreibt ein Gefühl der Ohnmacht und des Scheiterns. Doch im Licht von Hiob 15,32 bekommt sie eine tiefere Bedeutung: Der wahre „grüne Zweig“ wächst nicht allein aus eigener Kraft, sondern aus der Verbindung mit Gott.

    Auch wenn manches im Leben verdorrt scheint, kann aus dem Glauben neues Leben entstehen.
    Denn wo Vertrauen ist, da kann Hoffnung wieder ausschlagen –
    wie ein Zweig, der nach dem Winter plötzlich wieder grün wird.

  • Buchstabe Z

    Zachäus auf allen Kirchweihen

    Zachäus auf allen Kirchweihen Lukas 19,1-10

    Die Zeichen der Zeit erkennen

    Die Zeichen der Zeit erkennen Matthäus 16,3

    Es geschehen noch Zeichen und Wunder

    Es geschehen noch Zeichen und Wunder. 2.Mose 7,3

    Alles zu seiner Zeit

    Alles zu seiner Zeit Prediger Salomo 3,1.11

    Kaufet die Zeit aus

    Kaufet die Zeit aus. Eph.5,16; Kol.4,5

    Schicket euch in die Zeit

    Schicket euch in die Zeit Römer 12,11

    Die Schale des Zorns ausgießen

    Die Schale des Zorns ausgießen Offb.15,7

    Zunehmen an Alter und Weisheit

    Zunehmen an Alter und Weisheit Lukas 2,52

    Die Zunge klebt am Gaumen

    Die Zunge klebt am Gaumen Psalm 22,16; Klagelieder 4,4

    Seine Zunge im Zaum halten

    Seine Zunge im Zaum halten Jak 1,26

    In den letzten Zügen liegen

    In den letzten Zügen liegen Lk 8,42

    Auf keinen grünen Zweig kommen

    Auf keinen grünen Zweig kommen stammt aus Hiob 15,32; in der Übersetzung nach Luther 2017 heißt es: „32 Er verwelkt noch vor der Zeit, und sein Zweig wird nicht mehr grünen.“

  • Buchstabe W

    Was ist Wahrheit?

    Was ist Wahrheit? Johannes 18,38

    Weder warm noch kalt sein

    Weder warm noch kalt sein Offb 3,15-16

    Warten der Dinge, die da kommen sollen

    Warten der Dinge, die da kommen sollen Lukas 21,26

    Was deines Amtes nicht ist, da lass deinen Vorwitz

    Was deines Amtes nicht ist, da lass deinen Vorwitz Sirach 3,24

    Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andern zu

    Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andern zu. Tobias 4,15

    Was du tust, bedenke das Ende

    Was du tust, bedenke das Ende. Sirach 7,40

    Alle Wasser laufen ins Meer

    Alle Wasser laufen ins Meer Prediger 1,7

    Jemandem steht das Wasser bis zum Halse

    Jemandem steht das Wasser bis zum Halse Ps.69,2

    Den Weg alles Fleisches gehen

    Den Weg alles Fleisches gehen 1. Mose 12-13

    Den Weg gehen, den man nicht wiederkommt

    Den Weg gehen, den man nicht wiederkommt Hiob 16,22

    Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert

    Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert. Sir 21,10

    Krumme Wege gehen

    Krumme Wege gehen Richter5,6; Ps 125,5

    Der Wein erfreut des Menschen Herz

    Der Wein erfreut des Menschen Herz. Ps 104,14-15

    Neuen Wein in alte Schläuche füllen

    Neuen Wein in alte Schläuche füllen Mt 9,17

    Arbeiten im Weinberg des Herrn

    Arbeiten im Weinberg des Herrn aus Matthäus 20; Jesaja 5,7

    Voll des süßen Weines sein

    Voll des süßen Weines sein Apg 2,12-13

    Voll des süßen Weines sein

    Voll des süßen Weines sein Apg 2,12-13

    Voll des süßen Weines sein

    Voll des süßen Weines sein Apg 2,12-13

    Weisheit auf der Gasse

    Weisheit auf der Gasse Sprüche 1,20

    Weisheit Salomos

    Weisheit Salomos 1. Könige 5,10,11; 2. Chronik 1,9; Lukas 11,31

    Der Lauf dieser Welt

    Der Lauf dieser Welt Eph.2,2

    Die Welt liegt im Argen

    Die Welt liegt im Argen. Gal.1,4; 1.Joh.5,19

    Nicht von dieser Welt sein

    Nicht von dieser Welt sein Joh 8,23

    Wenig, aber von Herzen

    Wenig, aber von Herzen Tob 4,8

    Das Werk lobt den Meister

    Das Werk lobt den Meister. Sirach 9,17

    Ein gutes Werk tun

    Sie hat ein gutes Werk an mir getan; ein gutes Werk tun Mt 26,1

    Wie du mir, so ich dir

    Wie du mir, so ich dir. Sprüche 24,29

    In den Wind reden

    In den Wind reden 1 Kor 14,9

    Wer Wind sät, wird Sturm ernten

    Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Hos 8,7

    In alle Winde zerstreut

    In alle Winde zerstreut Hesekiel 17,21

    In alle vier Winde

    In alle vier Winde Sach 4,10

    Denn sie wissen nicht was sie tun

    Denn sie wissen nicht was sie tun Lukas 23,34

    Unser Wissen ist Stückwerk

    Unser Wissen ist Stückwerk 1. Korinther 13,9

    Unser Wissen ist Stückwerk

    Unser Wissen ist Stückwerk 1. Korinther 13,9

    Wohlzutun und mitzuteilen vergesset nicht

    Wohlzutun und mitzuteilen vergesset nicht. Hebr.13,16

    Ein Wolf im Schafspelz

    Ein Wolf im Schafspelz Mt 7,15

    Wölfe in Schafskleidern

    Wölfe in Schafskleidern Matthäus 7,15

    Aus allen Wolken fallen Lk 10,18

    Aus allen Wolken fallen Lk 10,18

    Glatte Worte geben

    Glatte Worte geben Sprüche 2,16

    Haltet euch an meine Worte, nicht an meine Werke

    Haltet euch an meine Worte, nicht an meine Werke Matthäus 23,3

    Viele Worte machen – Nicht viele Worte machen

    Viele Worte machen – Nicht viele Worte machen Sir 7,14, Koh 5,1, Mt 6,7-8

    Die Wurzel allen Übels

    Die Wurzel allen Übels 1. Timotheus 6,10

    Von den Würmern gefressen werden

    Von den Würmern gefressen werden Hiob 4,19; Apg.12,23

    In die Wüste schicken

    In die Wüste schicken 3. Mose 16,21

  • Buchstabe U

    Der große Unbekannte

    Der große Unbekannte Hiob 36,26

    Unkraut zwischen den Weizen säen

    Unkraut zwischen den Weizen säen Matthäus 13,25

    Nichts ist unmöglich

    Nichts ist unmöglich Lukas 1:37

    Unrecht Gut gedeihet nicht

    Unrecht Gut gedeihet nicht Sprüche 10,2

    Hände in Unschuld waschen

    Hände in Unschuld waschen 5. Mose 21,1-9; Psalm 26,6; 73,13; Mt 27,24

    Unschuldig wie ein Lamm

    Unschuldig wie ein Lamm Joh 1,29

    Eine Unterlassungssünde begehen

    Eine Unterlassungssünde begehen Jak 4,17

    Sich unterstehen

    Sich unterstehen Apostelgeschichte 18,9-10

    Eifern mit Unverstand

    Eifern mit Unverstand Römer 10,2

    Ein Uriasbrief

    Ein Uriasbrief 1. Samuel 11,15

  • Buchstabe T

    Jeder Tag hat seine Plage

    Jeder Tag hat seine Plage Matthäus 6,34

    Tage, von denen wir sagen, sie gefallen uns nicht

    Tage, von denen wir sagen, sie gefallen uns nicht. Prediger 12,1

    Des Tages Last und Hitze getragen

    Des Tages Last und Hitze getragen Matthäus 20,12

    Talent haben

    Talent haben Mt 25,15

    Der Tanz ums goldene Kalb

    Der Tanz ums goldene Kalb 2. Mose 32,8, Apostelgeschichte 7,39–42, 1. Korinther 10,7–8

    Die Tat gefiel dem Herrn übel

    Die Tat gefiel dem Herrn übel. 2. Samuel 11,27

    Aus der Taufe heben

    Aus der Taufe heben

    Das Tausendjährige Reich

    Das Tausendjährige Reich Offenbarung 19,11–21; 20,6

    Täter des Wortes

    Täter des Wortes Jakobus 1,22

    Mein Täubchen

    Mein Täubchen Hoheslied 6,9

    Den besseren Teil erwählt haben

    Den besseren Teil erwählt haben Lukas 10,42

    Zum Tempel hinaustreiben

    Zum Tempel hinaustreiben Matthäus 21,12; Markus 11,15; Lukas 19,45; Johannes 2,15

    Den Teufel durch Beelzebub austreiben

    Den Teufel durch Beelzebub austreiben Mt. 12,24.27; Lukas 11,15-19

    Der Teufel geht um wie ein brüllender Löwe

    Der Teufel geht um wie ein brüllender Löwe. 1.Petr.5,8

    Der Teufel ist in ihn gefahren

    Der Teufel ist in ihn gefahren Lukas 22,3; Johannes 13,27

    Der Teufel ist los

    Der Teufel ist los Offb 20,7

    Zum Teufel gehen

    Zum Teufel gehen

    In Teufels Küche kommen

    In Teufels Küche kommen Offb 20,1-3

    Ein ungläubiger Thomas

    Ein ungläubiger Thomas Joh 20,19-29

    Tod, wo ist dein Stachel, Hölle, wo ist dein Sieg?

    Tod, wo ist dein Stachel, Hölle, wo ist dein Sieg? 1. Kor. 15,55

    Tohuwabohu ist ein hebräischer Ausdruck für wüst und leer

    Tohuwabohu ist ein hebräischer Ausdruck für wüst und leer.

    Ein Torhüter sein

    Ein Torhüter sein 1. Chronik 26, Psalm 84:10, Nehemia 7, Johannes 10,3

    Lass die Toten ihre Toten begraben

    Lass die Toten ihre Toten begraben Matthäus 8,22; Lukas 9,60

    Ein tönend Erz und eine klingende Schelle

    Ein tönend Erz und eine klingende Schelle 1. Korinther 13,1

    Das Trachten des menschlichen Herzens ist böse von seiner Jugend an

    Das Trachten des menschlichen Herzens ist böse von seiner Jugend an; das sagt Gott, nachdem die Sintflut beendet ist, Noah und seine Familie und alle Tiere, die sie mitgenommen haben, die Arche verlassen haben und Noah dem Herrn ein Dankopfer bringt 1. Mose 8,21

    Auf Treu und Glauben

    Auf Treu und Glauben Jesaja 33,8

    Treuhänder sein

    Treuhänder sein Matthäus 25, 14–30

    Gehe hin und tu desgleichen

    Gehe hin und tu desgleichen Lukas 10,37

    Das eine tun und das andere nicht lassen

    Das eine tun und das andere nicht lassen Mt 23,23; Lukas 11,42

    Tun, was recht und gut ist

    Tun, was recht und gut ist Hesekiel 33,14.16.19; 45,9

    Was du tun willst, das tue bald

    Was du tun willst, das tue bald Joh 13,27

    Das Tüpfelchen auf dem I

    Das Tüpfelchen auf dem I Matthäus 5,18

    Jemandes Typ sein

    Jemandes Typ sein – Nicht jemandes Typ sein Röm 5,14

  • Buchstabe S

    Sabbat

    Sabbat 2. Mose, 20, 8

    Ein Sabbatjahr machen

    Ein Sabbatjahr machen 1. Mose 2, 2-3

    In Sack und Asche gehen

    In Sack und Asche gehen Est 4,1.3; Jes. 58,5; Jer. 6,26; Jona,3,6; Mt. 11,21; Lk.10,13

    Auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit

    Auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit Matthäus 6,29

    Ein salomonisches Urteil fällen

    Ein salomonisches Urteil fällen 1 Kg 3,28

    Das Salz der Erde sein

    Das Salz der Erde sein Mt. 5,13

    Zur Salzsäule erstarren

    Zur Salzsäule erstarren 1.Mose 19,26

    Ein barmherziger Samariter sein

    Ein barmherziger Samariter sein im Evangelium nach Lukas 10,30-37

    Auf Sand bauen – Auf Sand gebaut haben

    Auf Sand bauen – Auf Sand gebaut haben Mt. 7,26-27

    Wie Sand am Meer

    Wie Sand am Meer 1.Mose 22,15-17; 41,49; Jesaja10,22

    Hebe dich weg von mir, Satan

    Hebe dich weg von mir, Satan. Matthäus 4,10

    Du kommst mir vor wie Saul, der Sohn Ki’s, der ausging, seines Vates Eselinnen zu suchen und ein Königreich fand

    Du kommst mir vor wie Saul, der Sohn Ki’s, der ausging, seines Vates Eselinnen zu suchen und ein Königreich fand. 1. Samuel 9-10

    Wie kommt Saul unter die Propheten?

    Wie kommt Saul unter die Propheten? 1. Samuel 10,11.12

    Aus einem Saulus zum Paulus werden

    Aus einem Saulus zum Paulus werden Apg. 9,3-4

    Sie säen nicht, sie ernten nicht

    Sie säen nicht, sie ernten nicht. Matthäus 6,26

    Das schwarze Schaf der Familie sein

    Das schwarze Schaf der Familie sein 1. Mose 30,32

    Ein verlorenes Schaf sein

    Ein verlorenes Schaf sein Mt. 18,12-14

    Die Schafe von den Böcken scheiden

    Die Schafe von den Böcken scheiden Mt. 25, 32

    Da, wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz

    Da, wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz. Matthäus 6,21

    Schätze sammeln, die weder Motten noch Rost fressen

    Schätze sammeln, die weder Motten noch Rost fressen. Matthäus 6,20

    Sein Licht nicht unter den Scheffel stellen

    Das Gleichnis, in dem Jesus sagt, dass sein Zuhörer sein Licht nicht unter den Scheffel stellen soll, ist in Markus 4, 21-22; Matthäust 5, 14-15 und Lukas 8, 16 zu finden.

    Vom Scheitel bis zur Sohle

    Vom Scheitel bis zur Sohle 5. Mo.28,35; 2.Sam14,25; Hiob2,7

    Sein Scherflein beisteuern

    Sein Scherflein beisteuern Mk 12,41-44, Lukas 21,2

    Schiboleth

    Schiboleth Richter 12,5.6

    Mit etwas Schiffbruch erleiden

    Mit etwas Schiffbruch erleiden 1 Tim 1,19

    Den Schlaf des Gerechten schlafen

    Den Schlaf des Gerechten schlafen Spr 24,15; 3. Mose 26,6; Psalm 3,6; 4,9

    Seinen Freunden gibt’s der Herr im Schlaf

    „Seinen Freunden gibt’s der Herr im Schlaf“ – Ein Aufsatz über Vertrauen, Ruhe und göttliche Gelassenheit

    Klug (listig) wie die Schlange

    Klug (listig) wie die Schlange Mt 10,16

    Schlägt dich einer auf die rechte Wange, so halte ihm auch die andere hin

    Schlägt dich einer auf die rechte Wange, so halte ihm auch die andere hin. Matthäus 5,39

    Der Schlüssel der Erkenntnis

    Der Schlüssel der Erkenntnis Lk 11,52

    Nicht wert sein, einem die Schuhriemen zu lösen

    Nicht wert sein, einem die Schuhriemen zu lösen. Markus 1,7; Lukas 3,16; Johannes 1,27; Apostelgeschichte 13,25

    Mehr Schulden als Haare auf dem Kopf haben

    Mehr Schulden als Haare auf dem Kopf haben Ps 40, 13

    Wie Schuppen von den Augen

    Wie Schuppen von den Augen Apg 9,18

    Schutzengel, als guter Engel zur Seite stehen aus

    Schutzengel, als guter Engel zur Seite stehen aus Tobias 5; 2. Makkabäer 15,23

    Mit etwas schwanger gehen

    Mit etwas schwanger gehen Ps 7,15, Ijob 15,35, Jes 59,4c

    Im Schweiße seines Angesichtes

    Im Schweiße seines Angesichtes 1. Mose 3, 19

    Schwerter zu Pflugscharen schmieden

    Schwerter zu Pflugscharen schmieden Jes 2,4

    Nun hat die arme Seele Ruh

    Nun hat die arme Seele Ruh. Lk 12,19

    Des Vaters Segen baut den Kindern Häuser

    Des Vaters Segen baut den Kindern Häuser Sirach 3,11

    Jemandes Segen haben

    Jemandes Segen haben 1. Mose 12, 1-3

    Selig sind die Armen im Geiste

    Selig sind die Armen im Geiste Matthäus 5,3

    Nach mir die Sintflut!

    Nach mir die Sintflut! 1. Mose 6, 17

    Sintflutartige Regenfälle

    Sintflutartige Regenfälle 1. Mose 7, 10ff

    Jemanden sitzen lassen

    Jemanden sitzen lassen Sir 22,4-5

    Mit Skorpionen züchtigen

    Mit Skorpionen züchtigen 1. Könige 12.11

    Wie Sodom und Gomorra

    Wie Sodom und Gomorra 1.Mose 19,23-26

    Der verlorene Sohn sein

    Der verlorene Sohn sein Lk 15, 23-24

    Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe

    Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe. Jesaja 42,1; Markus 1,11;  Matthäus 3,17; 17,5; Lukas 3,22; 2. Petrus 1,17

    Sorget nicht für den anderen Morgen

    Sorget nicht für den anderen Morgen Matthäus 6,34

    Den Splitter im fremden Auge, aber den Balken im eigenen Auge nicht sehen

    Den Splitter im fremden Auge, aber den Balken im eigenen Auge nicht sehen Mt 7,3

    Splitterrichter Matthäus

    Splitterrichter Matthäus 7,1.3

    Zum Spott (Gespött) der Leute werden

    Zum Spott (Gespött) der Leute werden Psalm 22,7

    Auf der Bank der Spötter sitzen

    Auf der Bank der Spötter sitzen Psalm 1,1

    Die Spreu vom Weizen trennen

    Die Spreu vom Weizen trennen Mt 3,12

    Wie Spreu im Winde

    Wie Spreu im Winde Hiob 18,21; Ps. 1,4; 35,5

    Ein Stachel im Fleisch

    Ein Stachel im Fleisch 2. Korinther 12,7–10

    Wider den Stachel lecken

    Wider den Stachel lecken Apg 9,5; 26,14

    Die Starken bedürfen des Arztes nicht

    Die Starken bedürfen des Arztes nicht. Matthäus 9,12; Markus 2,17; Lukas 5,31

    Den Staub von den Füßen schütteln

    Den Staub von den Füßen schütteln Matthäus 10,14; Markus 6,11; Lukas 9,5; Apostelgeschichte 13,51

    Keine bleibende Stätte haben

    Keine bleibende Stätte haben Hebr. 13,14

    Den ersten Stein auf jemanden werfen

    Den ersten Stein auf jemanden werfen Joh 8,7

    Der Stein des Anstoßes

    Der Stein des Anstoßes Jesaja 8,14; Römer 9,32.33; 1. Petrus 2,8

    Es wird nicht ein Stein auf dem anderen bleiben

    Es wird nicht ein Stein auf dem anderen bleiben Mt 24,2

    Keinen Stein auf dem andern lassen

    Keinen Stein auf dem andern lassen Mt 24,2

    Steine statt Brot

    Steine statt Brot Matthäus 7,9

    Wo diese schweigen, werden Steine schreien

    Wo diese schweigen, werden Steine schreien Habakuk 2,11; Lukas 19,40

    Seinem Stern folgen

    Seinem Stern folgen Mt 2,9-10

    Die Stillen im Lande

    Die Stillen im Lande Psalm 35,20

    Gegen den Strom schwimmen

    Gegen den Strom schwimmen Sir 4,26

    Suchet, so werdet ihr finden

    Suchet, so werdet ihr finden. Matthäus 7,7; Lukas 11,9

    Wer suchet, der findet

    Wer suchet, der findet Mt 7,7-8

    Eine Sünde wider den Heiligen Geist begehen

    Eine Sünde wider den Heiligen Geist begehen Mt. 12,31-32, Markus 3,29; Lukas 12,10

    Wer unter euch ohne Sünde ist der werfe den ersten Stein

    Wer unter euch ohne Sünde ist der werfe den ersten Stein. Johannes 8,7

    In Sünden geboren

    In Sünden geboren Johannes 9,34

    Zum Sündenbock machen

    Zum Sündenbock machen3. Mose16,20f

    Wir sind allzumal Sünder

    Wir sind allzumal Sünder Römer 3,23

  • Buchstabe R

    Der Tag der Rache

    Der Tag der Rache Jesaja 34,8

    Die Rache ist mein

    Die Rache ist mein 5.Mo.32,35; Röm 12,19;Hebr.10,30

    Jemandem mit Rat und Tat zur Seite stehen

    Jemandem mit Rat und Tat zur Seite stehen Spr. 8,14

    Den Raub unter sich teilen

    Den Raub unter sich teilen Josua 22,8

    Unter die Räuber fallen

    Unter die Räuber fallen Lukas 10, 25-37

    Das Recht verdrehen

    Das Recht verdrehen 5.Mo.27,19

    Recht muss recht bleiben

    Recht muss recht bleiben Psalm 94,15

    Nicht mehr wissen, wo rechts und wo links ist

    Nicht mehr wissen, wo rechts und wo links ist Jona 4,11

    Eure Rede sei Ja, ja und nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel

    Eure Rede sei Ja, ja und nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel. Matthäus 5,37

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold Ps 12,7; Sprüche 17,28

    Den Reinen ist alles rein

    Den Reinen ist alles rein. Titus 1,15

    Der Rest ist für die Gottlosen

    Der Rest ist für die Gottlosen Ps 75,9

    Richtet nicht!

    Richtet nicht! Mt. 7,1

    Das geknickte Rohr nicht brechen, den glimmenden Docht nicht löschen

    Das geknickte Rohr nicht brechen, den glimmenden Docht nicht löschen Mt. 12,20

    Wie ein schwankendes Rohr sein

    Wie ein schwankendes Rohr sein Mt. 11,7b

    Die Rotte Korah 4.Mos.16

    Die Rotte Korah 4. Mos.16

    Wie ein Rufer in der Wüste

    Wie ein Rufer in der Wüste Jesaia 40.3

    Ruhe finden

    Ruhe finden Mt. 11,29

    Ruhe in Frieden!

    Ruhe in Frieden! Ps. 4,9

    In der Ruhe liegt die Kraft

    In der Ruhe liegt die Kraft Jesaja 30,15

    Einen großen Rumor machen

    Einen großen Rumor machen 1.Samuel 5,9.11

  • Buchstabe Q

    In Quarantäne nehmen

    In Quarantäne nehmen Jesaja 26:20

    Eine Quelle sein

    Eine Quelle sein Jer. 2,13

  • Buchstabe P

    Requiescat in pace – Er ruhe in Frieden

    Requiescat in pace – Er ruhe in Frieden Psalm 4,9

    Wie im Paradies – Im Paradies sein Lk. 23,43

    Wie im Paradies – Im Paradies sein Lk. 23,43

    Paradiesische Zustände

    Paradiesische Zustände Lk 23,43; 2Kor 12,4; Apk 2,7

    Eine Passion haben

    Eine Passion haben 2 Kor 1,5

    Einen Paternoster benutzen

    Einen Paternoster benutzen Mt 6,9–13; Lk 11,2–4

    Paulus, du rasest

    Paulus, du rasest Apostelgeschichte 26,24

    Wer Pech angreift, besudelt sich

    Wer Pech angreift, besudelt sich. Sirach 13,1

    Eine kostbare Perle sein

    Eine kostbare Perle sein Mt 13,45-46

    Perlen vor die Säue werfen

    Perlen vor die Säue werfen Mt 7,6

    Pfahl im Fleisch

    Pfahl im Fleisch 2.Kor.12,7

    Nach einer Pfeife tanzen

    Nach einer Pfeife tanzen Mt 11,16-17

    Die enge Pforte

    Die enge Pforte Matthäus 7,13-14

    Das anvertraute Pfund

    Das anvertraute Pfund Lukas 19,12-23

    Sein Pfund vergraben

    Sein Pfund vergraben Matthäus 25,18.25; Lukas 19,12ff.

    Mit seinen Pfunden wuchern

    Mit seinen Pfunden wuchern Lk 19,12-13.16

    Ein Pharisäer sein

    Ein Pharisäer sein Lk 18,11

    Reden wie ein Pharisäer

    Reden wie ein Pharisäer Lukas 18

    Philister

    Philister Amos 9,7, Richter 15-16, 1. Samuel 4-6, 1. Samuel 17, Jesaja 9,11

    Von Pontius zu Pilatus schicken

    Von Pontius zu Pilatus schicken Lk. 23,11

    Von den Dächern predigen

    Von den Dächern predigen Matthäus 10,27; Lukas 12,3

    Ein Prediger in der Wüste sein

    Ein Prediger in der Wüste sein Jes. 40,3, Matthäus 3,3

    Der Prophet gilt nichts im eigenen Land

    Der Prophet gilt nichts im eigenen Land Mt. 13,57; Markus 6,4; Lukas 4,24

    Falsche Propheten

    Falsche Propheten Jesaja, Jeremia, Hesekiel, 1. Könige 22,22.23; Matthäus 7,15

    Prüfet alles und behaltet das Beste

    Prüfet alles und behaltet das Beste. 1.The.5,21

    Psalmistenalter

    Psalmistenalter Psalm 90,10

  • Buchstabe O

    Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden

    Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden 5.Mo.25,4; 1.Kor.9,9; 1.Tim.5,18

    Das ist aber keine Offenbarung

    Das ist aber keine Offenbarung Sprüche 29,18

    In den Ohren gellen

    In den Ohren gellen Jer 19,3b

    Tauben Ohren predigen

    Tauben Ohren predigen Jes 6,10; 42,20; Matthäus 13,13

    Wer Ohren hat zu hören, der höre!

    Wer Ohren hat zu hören, der höre! Mt 11,14-15

    Öl in die Wunden gießen

    Öl in die Wunden gießen Lk 10,33-34

    Wie ein Ölgötze

    Wie ein Ölgötze Lk. 22,39

    Ölzweig

    Der Ölzweig gilt als Friedenszeichen. – Nachdem der Regen nachgelassen hat und die  Arche gestrandet ist, sendet Noah ein Taube aus und danach noch eine zweite, die bei ihrer Rückkehr zur Arche einen Ölzweig im Schnabel trägt. Daran meint Noah erkennen zu können, dass die Sintflut und damit auch Gottes Gericht beendet ist. 1. Mose 8,11

  • Buchstabe N

    Es kommt die Nacht, da niemand wirken kann

    Es kommt die Nacht, da niemand wirken kann. Johannes 9,4

    Sich einen Namen machen wollen

    Sich einen Namen machen wollen oft Menschen, die gewaltiges planen wie die Erbauer des babylonischen Turmes. 1. Mose 11,4

    Was kann von Nazareth Gutes kommen

    Was kann von Nazareth Gutes kommen Johannes 1,46

    Sich selbst der Nächste sein

    Sich selbst der Nächste sein Markus 12,31, 5. Mose 6,5; 3. Mose 19,18

    Liebe deinen Nächsten wie dich selbst

    Liebe deinen Nächsten wie dich selbst 3.Mose19,18

    Nichts Neues unter der Sonne

    Nichts Neues unter der Sonne Prediger 1,9

    Was du nicht willst, dass dir geschicht, das tu auch keinem andern nicht

    Was du nicht willst, dass dir geschicht, das tu auch keinem andern nicht Tob 4,15

    Es ist nichts dahinter

    Es ist nichts dahinter 2 Petr 2,18

    Nichts Besseres noch zu erwarten haben

    Nichts Besseres noch zu erwarten haben Sirach 41,3

    Niemand kann zwei Herren dienen

    Niemand kann zwei Herren dienen. Matthäus 6,24

    Ein Nimmersatt sein

    Ein Nimmersatt sein Prediger 1,8

    Vom Stamme Nimm sein

    Vom Stamme Nimm sein 4. Mose 13,9

    Ein Nimrod sein – Ein gewaltiger Jäger vor dem Herrn sein

    Ein Nimrod sein – Ein gewaltiger Jäger vor dem Herrn sein 1. Mose 10,8-9

    Noli me tangere – Rühr mich nicht an!

    Noli me tangere – Rühr mich nicht an! Johannes 20,17

    Eins aber ist not

    Eins aber ist not Lukas 10,42

  • Buchstabe M

    Dem schnöden Mammon dienen

    Dem schnöden Mammon dienen Matthäus 6,24; Lukas 16,9.11.13

    Ein Mann Gottes sein

    Ein Mann Gottes sein 5. Mose 33,1

    Ein Mann nach dem Herzen Gottes

    Ein Mann nach dem Herzen Gottes 1. Samuel 13,14; Apg. 13,22

    Ein Mann von Welt sein

    Ein Mann von Welt sein Lk 16,8

    Mann und Frau sind eins

    Mann und Frau sind eins. – Jesus erläutert das in Mt. 19,5: Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und an seinem Weibe hangen, und sie werden ein Fleisch sein 1. Mose 2,24

    Sei ein Mann!

    Sei ein Mann! 1 Kg 2,2

    Wie ein Mann

    Wie ein Mann Ri 20,1; Esra 2,64; 3,1.9; 6,20; Nehemia 7,66; 8.1

    Manna in der Wüste

    Manna in der Wüste 2.Mose16f, Ps.78,24; Joh.6,31f

    Männchen und Weibchen

    Männchen und Weibchen 1. Mose 7, 2

    Durch Mark und Bein gehen

    Durch Mark und Bein gehen Hebr 4,12-13

    Mit dem Maß, mit dem ihr messet, wird man euch wieder messen

    Mit dem Maß, mit dem ihr messet, wird man euch wieder messen. Lukas 6,38; Mt. 7,2; Markus 4,24

    Matthäi am Letzten

    Matthäi am Letzten Luther verweist damit auf den letzten Vers des Evangeliums

    Jemandem das Maul stopfen

    Jemandem das Maul stopfen Ps 63,12

    Bist du ein Meister in Israel und weißt es nicht?

    Bist du ein Meister in Israel und weißt es nicht? Johannes 3,10

    Ein Menetekel sein

    Ein Menetekel sein Dan 5,25-28

    Der inwendige Mensch

    Der inwendige Mensch Römer 7,22; Epheser 3,16

    Der Mensch denkt und Gott lenkt

    Der Mensch denkt und Gott lenkt – Homo präponit, sed Deus disponit  Sprüche 16, 1-3.9

    Der Mensch lebt nicht vom Brot allein

    Der Mensch lebt nicht vom Brot allein 5.Mo.8,3; Mt 4,4; Lk.4,4

    Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei

    Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei. – So überlegt der Schöpfer und macht dem Adam eine Gefährtin. 1. Mose 2,18

    Sehet, welch ein Mensch – Ecce homo

    Sehet, welch ein Mensch – Ecce homo. Johannes 19,5

    Alle Menschen sind Lügner – Omnis homo mendax

    Alle Menschen sind Lügner – Omnis homo mendax Psalm 116,11

    Des Menschen Wille ist sein Himmelreich

    Des Menschen Wille ist sein Himmelreich 1. Joh 2, 17

    Einen neuen Menschen anziehen

    Einen neuen Menschen anziehen Eph.4,24

    Methusalem

    Methusalem erreicht nach biblischem Bericht ein Alter von 969 Jahren. Damit ist er Namensgeber für alle (nicht nur )Lebewesen dieser Welt, die eine besonders lange Lebensdauer erreichen. 1. Mose 5,27

    Wo Milch und Honig fließen

    Wo Milch und Honig fließen 2. Mose 3,8

    Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich

    Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich. Matthäus 12,30; Lukas (9,50) 11,23

    Einen Mohren weiß waschen wollen

    Einen Mohren weiß waschen wollen Jer 13,23

    Einem Moloch opfern

    Einem Moloch opfern 3. Mose 18,21

    Moses und die Propheten

    Moses und die Propheten Lukas 16,29

    Aus seinem Herzen keine Mördergrube machen

    Aus seinem Herzen keine Mördergrube machen Mt 21,13

    Seinen Mund nicht aufmachen

    Seinen Mund nicht aufmachen Jes 53,7

    Was zum Munde hereingeht, das verunreinigt den Menschen nicht

    Was zum Munde hereingeht, das verunreinigt den Menschen nicht. Matthäus 15,11; Markus 7,15

    Wie die Mutter, so die Tochter

    Wie die Mutter, so die Tochter Ez 16,44

    Mücken seihen und Kamele verschlucken

    Mücken seihen und Kamele verschlucken Matthäus 23,24

    Nicht müde werden, Gutes zu tun

    Nicht müde werden, Gutes zu tun. Gal.6,9

    Mühselig und beladen

    Mühselig und beladen Matthäus 11,28

    Sein Mütchen kühlen

    Sein Mütchen kühlen 2, Mose 15,9

  • Buchstabe L

    Ein langer Laban

    Ein langer Laban 1. Mose 29, 26-27

    Wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird

    Wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird Jes 53,7

    Das gelobte Land

    Das gelobte Land Gen 15,18

    Ein Land, wo Milch und Honig fließen

    Ein Land, wo Milch und Honig fließen 2. Mose 3,8, 5. Mose 31,20; Josua 5,6b; Jeremia 11,5; 32,22; Sirach 46,8; Ez 20,6.15; Baruch 1,20

    Wehe dir, Land, dessen König ein Kind ist

    Wehe dir, Land, dessen König ein Kind ist Prediger 10,16

    Bleibe im Lande und nähre die redlich

    Bleibe im Lande und nähre die redlich Psalm 37,3

    Der Landesvater

    Der Landesvater 1. Mose 41, 37-57

    Die Lauen werden ausgespien

    Die Lauen werden ausgespien Offb.3,15

    Vom reichen Mann und dem armen Lazarus

    Vom reichen Mann und dem armen Lazarus aus Lukas 16,20f

    Seiner Länge eine Elle zusetzen

    Seiner Länge eine Elle zusetzen, Matthäus 6,27; vgl. Lukas 12,25

    Das Leben ein Kampf

    Das Leben ein Kampf Hiob 7,1

    Das Leben sauer machen

    Das Leben sauer machen 2. Mose 1, 14

    Das Leben schwer machen

    Das Leben schwer machen Ex 1,14

    Jemandem nach dem Leben trachten

    Jemandem nach dem Leben trachten Jer 4,30

    Mit dem Leben davonkommen

    Mit dem Leben davonkommen 2 Makk 3,35

    Unser Leben währet siebzig Jahre

    Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenns’s hochkommt, so sind’s achzig, und wenn’s köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen. Psalm 90,10

    Es tut mir leid um dich, mein Bruder Jonathan

    Es tut mir leid um dich, mein Bruder Jonathan 2. Samuel 1,26; 1. Samuel 18,1

    Sein Leid in sich fressen

    Sein Leid in sich fressen Psalm 39,3

    Die Lenden mit dem Schwert gürten

    Die Lenden mit dem Schwert gürten 2. Mose32,27

    Seinen letzten Heller weggeben

    Seinen letzten Heller weggeben Mt 5,25-26

    In den letzten Zügen liegen

    In den letzten Zügen liegen Markus 5, 23

    Die Leviten lesen

    Die Leviten lesen 3. Mose 7,35

    Das Licht scheuen

    Das Licht scheuen Ijob 24,15-16

    Es werde Licht sagt Gott ganz am Anfang

    Es werde Licht sagt Gott ganz am Anfang. 1. Mose 1,3

    Sein Licht nicht unter den Scheffel stellen

    Sein Licht nicht unter den Scheffel stellen Matthäus 5,15

    Sein Licht nicht unter den Scheffel stellen

    Sein Licht nicht unter den Scheffel stellen Matthäus 5,15

    Sein Licht vor den Leuten leuchten lassen

    Sein Licht vor den Leuten leuchten lassen Matthäus 5,16

    Jemandem geht ein Licht auf

    Jemandem geht ein Licht auf Hiob 25,3; Ps. 97,11; 112,4; Mt.4,16; Johannes 8,12

    Liebe ist stark wie der Tod

    Liebe ist stark wie der Tod. Hohelied 8,6

    Mit dem Mantel der Liebe zudecken

    Mit dem Mantel der Liebe zudecken 1.Petr.4,8; Sprüche 10,12;

    Leben wie die Lilien auf dem Felde

    Leben wie die Lilien auf dem Felde Mt 6,28-29

    Lass deine linke Hand nicht wissen was die rechte tut

    Lass deine linke Hand nicht wissen was die rechte tut. Mt 6,3

    Etwas für ein Linsengericht hergeben

    Etwas für ein Linsengericht hergeben 1. Mose 25, 29-34

    Nur ein Lippenbekenntnis ablegen

    Nur ein Lippenbekenntnis ablegen Jes 29,13-14

    Jemanden als Lockvogel einsetzen

    Jemanden als Lockvogel einsetzen Sir 11,30

    Seinen Lohn dahin haben

    Seinen Lohn dahin haben Matthäus 6,5

    Ein Lückenbüßer sein

    Ein Lückenbüßer sein Neh 4,1-2

  • Buchstabe K

    Einen Kahlkopf haben

    Einen Kahlkopf haben 2 Kg 2,23-24

    Das Kainsmal oder -zeichen ist ein göttliches Zeichen, das ein Schuldiger trägt, und welches ihn schützen soll vor aller Welt und Rache. 1. Mose 4,15

    Ein Kainszeichen tragen

    Ein Kainszeichen tragen Gen 4,10-15

    Dem Kaiser geben, was des Kaisers ist

    Dem Kaiser geben, was des Kaisers ist Matthäus 22,21b; Markus 12,17; Lukas 20,25

    Ein fettes Kalb schlachten

    Ein fettes Kalb schlachten Lukas 15,23

    Um das goldene Kalb tanzen

    Um das goldene Kalb tanzen 2. Mose 32,8

    Mit fremdem Kalbe pflügen

    Mit fremdem Kalbe pflügen Richter 14,8

    Weder kalt noch warm

    Weder kalt noch warm Offb.3,15

    Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr

    Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr Matthäus 19,24, Markus 10,25, Lukas 18,25

    Einen guten Kampf führen 1.Tim.6,12; 2 Tim 4,7-8

    Einen guten Kampf führen 1.Tim.6,12; 2 Tim 4,7-8

    Unter aller Kanone sein

    Unter aller Kanone sein Ez 40,5, Jes 46,5-6.7b-9

    Seinen Katechismus kennen

    Seinen Katechismus kennen Apg 18,24-26

    Sich in sein stilles Kämmerlein zurückziehen – Im stillen Kämmerlein beten

    Sich in sein stilles Kämmerlein zurückziehen – Im stillen Kämmerlein beten Mt 6,6

    Den bitteren Kelch bis zu Ende trinken

    Den bitteren Kelch bis zu Ende trinken Ps 75,9

    Der Kelch geht an jemandem vorüber

    Der Kelch geht an jemandem vorüber Mt 26,39b

    Möge diesen Kelch an mir vorübergehen

    Möge diesen Kelch an mir vorübergehen Matth. 26,39,42; Mark. 14,36; Lukas 22,42

    Keusch wie Josef

    Keusch wie Josef 1.Mose39

    Ein Kind des Todes sein

    Ein Kind des Todes sein 1 Sam 26,16; 2. Samuel 12,5

    Ein Kind dieser Welt sein Lk 16,8

    Ein Kind dieser Welt sein Lk 16,8

    Ein Kind unter dem Herzen tragen 2. Makk 7,27b

    Ein Kind unter dem Herzen tragen 2 Makk 7,27b

    Wes Geistes Kind jemand ist

    Wes Geistes Kind jemand ist Lk 9,55

    Die Kinder dieser Welt

    Die Kinder dieser Welt Lukas 16,8

    Kinder sind Kinder, als Kinder treiben sie kindisches. Sunt pueripueri, pueripuerilia tractant

    Kinder sind Kinder, als Kinder treiben sie kindisches. Sunt pueripueri, pueripuerilia tractant. 1.Kor.13,11

    Kinder und Kindeskinder

    Kinder und Kindeskinder 2 Mose 34,7

    Kinder und Kindeskinder

    Kinder und Kindeskinder 2 Mose 34,7

    Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder

    Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder Mt 18,1-4

    Lasset die Kindlein zu mir kommen!

    Lasset die Kindlein zu mir kommen! Mt 19,13-15

    Was wird aus diesem Kindlein werden?

    Was wird aus diesem Kindlein werden? Lk 1,66

    Kein hochzeitlich Kleid anhaben

    Kein hochzeitlich Kleid anhaben Matthäus 22,11

    Im Kleinen treu sein

    Im Kleinen treu sein Lk 16,10

    Seid klug wie die Schlangen, aber ohne Falsch wie die Tauben

    Seid klug wie die Schlangen, aber ohne Falsch wie die Tauben Matthäus 10,16

    Feurige Kohlen auf jemandes Haupt sammeln

    Feurige Kohlen auf jemandes Haupt sammeln Römer 12,20

    Ein Koloss auf tönernen Füßen

    Ein Koloss auf tönernen Füßen aus Daniel 2

    Den Kopf hängen lassen

    Den Kopf hängen lassen Jes 58,4b-5a

    Sich etwas über den Kopf wachsen lassen

    Sich etwas über den Kopf wachsen lassen Esra 9,6

    Nicht ganz koscher sein

    Nicht ganz koscher sein 3. Mose 11, 1-8

    Krank vor Liebe sein

    Krank vor Liebe sein Hld 2,5

    Krethi und Plethi beisammen

    Krethi und Plethi beisammen. 2 Sam 8,18

    Sein Kreuz auf sich nehmen

    Sein Kreuz auf sich nehmen Matthäus 10,38, 16,24; Markus 8,34; 10,21; Lukas 9,23; 14,27; Joh. 19,17

  • Buchstabe J

    Zu allem ja und amen sagen

    Zu allem ja und amen sagen 5. Mo. 27, 15, Dtn. 27,24

    Die fetten Jahre sind vorbei

    Die fetten Jahre sind vorbei 1. Buch Mose 41, 25-36

    Jahrmarkt des Lebens

    Jahrmarkt des Lebens Weisheit Salomos 15,12

    Der wahre Jakob sein

    Der wahre Jakob sein Apg 12,1-2; Gen. 27,19.36

    Ein gewaltiger Jäger vor dem HERRN wird Nimrod genannt

    Ein gewaltiger Jäger vor dem HERRN wird Nimrod genannt 1. Mose10,9

    Jämmerlich umkommen oder Jämmerlich ums Leben kommen

    Jämmerlich umkommen oder Jämmerlich ums Leben kommen Bar 2,25

    Jeremiade

    Jeremiade aus den Klageliedern Jeremias

    Geh nach Jericho und lass dir den Bart wachsen

    Geh nach Jericho und lass dir den Bart wachsen. 1.Samuel10,5; 1.Chronik 20,5

    Ins himmlische Jerusalem gelangen

    Ins himmlische Jerusalem gelangen Offb 21,1-2

    Sein Joch auf sich nehmen

    Sein (sanftes) Joch auf sich nehmen Mt 11,28-30

    Über den Jordan gehen

    Über den Jordan gehen Jos 1,2; 2 Kg 5,14

    Ein keuscher Josef sein

    Ein keuscher Josef sein Gen 39,7-10

    Eine Josefsehe führen

    Eine Josefsehe führen Mt 22,30

    Nicht ein Jota zurücknehmen

    Nicht ein Jota zurücknehmen Mt 5,18

    Alle Jubeljahre einmal

    Alle Jubeljahre einmal 3.Mo. 25,8-10

    Eine Judas, Judaskuss, Judaslohn bekommen

    Eine Judas, Judaskuss, Judaslohn bekommen Matthäus 26,14-16;46-49; Markus 14,43-45; Lukas 22,3-6.47-48; Johannes 18,2-3

    Eine Jugendsünde begehen

    Eine Jugendsünde begehen Ps 25,7

    Wie die Jungfrau zum Kind

    Wie die Jungfrau zum Kind Lk. 1,30

    Beim Jüngsten Gericht – Am jüngsten Tag

    Beim Jüngsten Gericht – Am jüngsten Tag Mt 25, 31-32