Autor: admin
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Viele Worte machen nach Sir 7,14, Koh 5,1, Mt 6,7-8 Die menschliche Sprache ist ein großes Geschenk. Durch Sprache und ihre Wörter werden Gedanken ausgetauscht, Beziehungen gepflegt und wichtige Wahrheiten vermittelt werden. Zugleich warnt die Bibel immer wieder vor einem unbedachten oder übermäßigen Gebrauch von Worten. Die Weisheitsbücher des Alten Testaments und die Lehre Jesu…
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Die Wurzel allen Übels nach 1. Timotheus 6,10 Die Redewendung „Die Wurzel allen Übels“ geht auf eine bekannte Aussage des Apostels Paulus im ersten Timotheusbrief zurück. In 1. Timotheus 6,10 heißt es: „Denn die Geldgier ist eine Wurzel alles Übels; danach hat einige gelüstet, und sie sind vom Glauben abgeirrt und machen sich selbst viel…
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Von den Würmern gefressen werden nach Hiob 4,19; Apg.12,23 Die bildhafte Redeweise „von den Würmern gefressen werden“ stammt aus zwei biblischen Textzusammenhängen, in denen die Vergänglichkeit und Zerbrechlichkeit des menschlichen Lebens besonders eindrücklich dargestellt wird. Sowohl im Buch Hiob als auch in der Apostelgeschichte wird dieses Bild verwendet, um auf die Endlichkeit des Menschen und…
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In die Wüste schicken nach 3. Mose 16,21 Die Redewendung „in die Wüste schicken“ hat ihren Ursprung im Alten Testament, genauer im Buch Levitikus (3. Mose 16,21). Dort wird im Zusammenhang mit dem Versöhnungstag (Jom Kippur) beschrieben, wie der Priester die Sünden des Volkes symbolisch auf einen Ziegenbock legt. Der Text lautet sinngemäß, dass der…
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Zachäus auf allen Kirchweihen nach Lukas 19,1-10 Die Redewendung „Zachäus auf allen Kirchweihen“ geht auf die bekannte biblische Erzählung vom Zöllner Zachäus zurück (Lukas 19,1–10). Heute verwendet man den Ausdruck oft scherzhaft für jemanden, der überall dabei sein möchte, neugierig ist oder keine Gelegenheit verpassen will. Der Ursprung liegt in der Geschichte eines Mannes, der…
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Die Zeichen der Zeit erkennen nach Matthäus 16,3 Die Redewendung „Die Zeichen der Zeit erkennen“ geht auf eine Aussage Jesu im Matthäusevangelium zurück. In Matthäus 16,3 sagt er zu den Pharisäern und Sadduzäern: „Des Himmels Aussehen könnt ihr beurteilen; könnt ihr dann nicht auch die Zeichen der Zeit beurteilen?“ Mit diesen Worten kritisiert Jesus die…
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Es geschehen noch Zeichen und Wunder. nach 2.Mose 7,3 Die Redewendung „Es geschehen noch Zeichen und Wunder“ wird heute oft verwendet, wenn etwas völlig Unerwartetes oder Erstaunliches eintritt. Häufig geschieht dies mit einem gewissen Augenzwinkern, wenn man ausdrücken möchte, dass etwas kaum für möglich Gehaltenes dennoch Wirklichkeit geworden ist. Der Ursprung dieser Formulierung liegt in…
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Alles zu seiner Zeit nach Prediger 3,1.11 Zu den bekanntesten Worten der Bibel gehören die Verse aus dem Buch Prediger, auch Kohelet genannt: „Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde“ (Prediger 3,1). Wenige Verse später heißt es: „Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit“ (Prediger 3,11). Diese…
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Kaufet die Zeit aus nach Epheser 5,16 und Kolosser 4,5 Die Aufforderung „Kaufet die Zeit aus“ gehört zu den eindrucksvollen Mahnungen des Apostels Paulus. Sie findet sich sowohl in Epheser 5,16 als auch in Kolosser 4,5. In der Lutherübersetzung heißt es: „Kaufet die Zeit aus; denn es ist böse Zeit.“ beziehungsweise „Wandelt in Weisheit gegenüber…
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Schicket euch in die Zeit nach Römer 12,11 Die Redewendung „Schicket euch in die Zeit“ geht auf eine ältere Übersetzung von Römer 12,11 zurück. In der Lutherbibel von 1545 lautet der Vers: „Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brünstig im Geist. Schicket euch in die Zeit. Dienet dem Herrn.“ In neueren…
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Zunehmen an Alter und Weisheit nach Lukas 2,52 Im Lukasevangelium findet sich eine bemerkenswerte Aussage über die Jugendzeit Jesu: „Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen“ (Lukas 2,52). Dieser kurze Vers bildet den Abschluss der Erzählung vom zwölfjährigen Jesus im Tempel und gibt einen seltenen Einblick in seine…
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Die Zunge klebt am Gaumen nach Psalm 22,16 und Klagelieder 4,4 Die bildhafte Redewendung „Die Zunge klebt am Gaumen“ stammt aus der Sprache des Alten Testaments und beschreibt einen Zustand äußerster Not, des Durstes oder der Erschöpfung. Sowohl im 22. Psalm als auch in den Klageliedern Jeremias begegnet dieses eindrucksvolle Bild. Es vermittelt die Erfahrung…
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Seine Zunge im Zaum halten nach Jakobus 1,26 Die Redewendung „seine Zunge im Zaum halten“ geht auf den Jakobusbrief zurück. Dort heißt es in Jakobus 1,26: „Wenn jemand meint, er diene Gott, und hält seine Zunge nicht im Zaum, sondern betrügt sein Herz, dessen Gottesdienst ist vergeblich.“ Mit diesen eindringlichen Worten macht Jakobus deutlich, welche…
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„In den letzten Zügen liegen“ (Lukas 8,42) Die Redewendung „in den letzten Zügen liegen“ bezeichnet im heutigen Sprachgebrauch einen Zustand schwerer Krankheit oder unmittelbarer Lebensgefahr. Gemeint ist eine Situation, in der ein Mensch dem Tod sehr nahe ist und kaum noch Lebenskraft zeigt. Der Ursprung dieser bildhaften Formulierung lässt sich mit biblischen Texten in Verbindung…
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Auf keinen grünen Zweig kommen stammt aus Hiob 15,32; in der Übersetzung nach Luther 2017 heißt es: „32 Er verwelkt noch vor der Zeit, und sein Zweig wird nicht mehr grünen.“ Vom Scheitern und Hoffen Die Redewendung „auf keinen grünen Zweig kommen“ benutzen wir oft, wenn jemand im Leben trotz Mühe keinen Erfolg hat. Sie…
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Zachäus auf allen Kirchweihen Zachäus auf allen Kirchweihen Lukas 19,1-10 Die Zeichen der Zeit erkennen Die Zeichen der Zeit erkennen Matthäus 16,3 Es geschehen noch Zeichen und Wunder Es geschehen noch Zeichen und Wunder. 2.Mose 7,3 Alles zu seiner Zeit Alles zu seiner Zeit Prediger Salomo 3,1.11 Kaufet die Zeit aus Kaufet die Zeit aus.…
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Was ist Wahrheit? Was ist Wahrheit? Johannes 18,38 Weder warm noch kalt sein Weder warm noch kalt sein Offb 3,15-16 Warten der Dinge, die da kommen sollen Warten der Dinge, die da kommen sollen Lukas 21,26 Was deines Amtes nicht ist, da lass deinen Vorwitz Was deines Amtes nicht ist, da lass deinen Vorwitz Sirach…
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Der große Unbekannte Der große Unbekannte Hiob 36,26 Unkraut zwischen den Weizen säen Unkraut zwischen den Weizen säen Matthäus 13,25 Nichts ist unmöglich Nichts ist unmöglich Lukas 1:37 Unrecht Gut gedeihet nicht Unrecht Gut gedeihet nicht Sprüche 10,2 Hände in Unschuld waschen Hände in Unschuld waschen 5. Mose 21,1-9; Psalm 26,6; 73,13; Mt 27,24 Unschuldig…
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Jeder Tag hat seine Plage Jeder Tag hat seine Plage Matthäus 6,34 Tage, von denen wir sagen, sie gefallen uns nicht Tage, von denen wir sagen, sie gefallen uns nicht. Prediger 12,1 Des Tages Last und Hitze getragen Des Tages Last und Hitze getragen Matthäus 20,12 Talent haben Talent haben Mt 25,15 Der Tanz ums…
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Sabbat Sabbat 2. Mose, 20, 8 Ein Sabbatjahr machen Ein Sabbatjahr machen 1. Mose 2, 2-3 In Sack und Asche gehen In Sack und Asche gehen Est 4,1.3; Jes. 58,5; Jer. 6,26; Jona,3,6; Mt. 11,21; Lk.10,13 Auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit Auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit Matthäus 6,29 Ein salomonisches Urteil fällen Ein…
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Der Tag der Rache Der Tag der Rache Jesaja 34,8 Die Rache ist mein Die Rache ist mein 5.Mo.32,35; Röm 12,19;Hebr.10,30 Jemandem mit Rat und Tat zur Seite stehen Jemandem mit Rat und Tat zur Seite stehen Spr. 8,14 Den Raub unter sich teilen Den Raub unter sich teilen Josua 22,8 Unter die Räuber fallen…
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In Quarantäne nehmen In Quarantäne nehmen Jesaja 26:20 Eine Quelle sein Eine Quelle sein Jer. 2,13
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Requiescat in pace – Er ruhe in Frieden Requiescat in pace – Er ruhe in Frieden Psalm 4,9 Wie im Paradies – Im Paradies sein Lk. 23,43 Wie im Paradies – Im Paradies sein Lk. 23,43 Paradiesische Zustände Paradiesische Zustände Lk 23,43; 2Kor 12,4; Apk 2,7 Eine Passion haben Eine Passion haben 2 Kor 1,5…
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Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden 5.Mo.25,4; 1.Kor.9,9; 1.Tim.5,18 Das ist aber keine Offenbarung Das ist aber keine Offenbarung Sprüche 29,18 In den Ohren gellen In den Ohren gellen Jer 19,3b Tauben Ohren predigen Tauben Ohren predigen Jes 6,10;…