Kategorie: P

Bibelsprüche, die mit p beginnen

  • Ein falscher Prophet sein Mt 7,15-16 Der Ausdruck „ein falscher Prophet sein“ geht auf die Warnung Jesu im Evangelium nach Matthäus (Mt 7,15–16) zurück: „Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“ Ein falscher Prophet ist demnach nicht leicht…

  • Requiescat in pace – Er ruhe in Frieden Psalm 4,9 Der Ausdruck „Requiescat in pace“ – „Er ruhe in Frieden“ – ist eine lateinische Segensformel, die ihren geistlichen Hintergrund unter anderem im Buch Psalmen findet, etwa in Psalm 4,9. Dort spricht David davon, dass er in Frieden niederliegen und schlafen kann, weil Gott ihm Sicherheit…

  • Wie im Paradies – Im Paradies sein Lk. 23,43 Der Ausdruck „wie im Paradies“ bzw. „im Paradies sein“ geht auf eine Aussage von Jesus aus Lukas 23,43 zurück. Am Kreuz wendet sich Jesus einem der Mitgekreuzigten zu und spricht zu ihm: „Heute wirst du mit mir im Paradies sein.“ Diese Worte stehen in einer Situation…

  • Paradiesische Zustände Lk 23,43; 2Kor 12,4; Offb. 2,7 Der Ausdruck „paradiesische Zustände“ hat seinen Ursprung in verschiedenen biblischen Vorstellungen vom Paradies. Diese werden unter anderem im Evangelium nach Lukas (Lk 23,43), im zweiten Korintherbrief (2 Kor 12,4) sowie in der Offenbarung des Johannes (Offb. 2,7) beschrieben. Die Texte zeigen unterschiedliche Facetten eines Ortes oder Zustands,…

  • Eine Passion haben aus 2. Korinther 1,5 Der Ausdruck „eine Passion haben“ steht im Zusammenhang mit dem Wort „Passion“, das ursprünglich „Leiden“ bedeutet und besonders im biblischen Sprachgebrauch eine zentrale Rolle spielt. Im zweiten Korintherbrief (2 Kor 1,5), spricht Paulus von Tarsus davon, dass die Leiden Christi in den Gläubigen reichlich vorhanden sind, aber ebenso…

  • Einen Paternoster benutzen Mt 6,9–13; Lk 11,2–4 Der Ausdruck „einen Paternoster benutzen“ geht auf das Gebet zurück, das Jesus Christus seine Jünger lehrt, überliefert im Evangelium nach Matthäus (Mt 6,9–13) und Lukas (Lk 11,2–4). Dieses Gebet beginnt mit den Worten „Vater unser“ – auf Latein „Pater noster“ – und wurde daher im kirchlichen Sprachgebrauch so…

  • Paulus, du rasest Apostelgeschichte 26,24 Der Satz „Paulus, du rasest!“ stammt aus der Apostelgeschichte im Buch Apostelgeschichte (Apg 26,24). In dieser Szene verteidigt sich Paulus von Tarsus vor dem römischen Statthalter Porcius Festus und legt seine Lebensgeschichte sowie seinen Glauben dar. Während Paulus von seiner Begegnung mit Christus und seiner Berufung berichtet, unterbricht ihn Festus…

  • Wer Pech angreift, besudelt sich. Sirach 13,1 Der Satz „Wer Pech angreift, besudelt sich“ stammt aus Sirach 13,1 und gehört zur alttestamentlichen Weisheitsliteratur. Er verwendet ein anschauliches Bild aus dem Alltag: Wer mit Pech – einer klebrigen, dunklen Masse – in Berührung kommt, wird unweigerlich beschmutzt. Im übertragenen Sinn beschreibt dieser Spruch den Einfluss von…

  • Eine kostbare Perle sein Mt 13,45-46 Der Ausdruck „eine kostbare Perle sein“ geht auf ein Gleichnis von Jesus Christus im Evangelium nach Matthäus (Mt 13,45–46) zurück. In diesem Gleichnis erzählt Jesus von einem Kaufmann, der auf der Suche nach schönen Perlen ist. Als er eine besonders wertvolle Perle findet, verkauft er alles, was er besitzt,…

  • Perlen vor die Säue werfen Mt 7,6 Der Ausdruck „Perlen vor die Säue werfen“ stammt aus der Bergpredigt im Evangelium nach Matthäus (Mt 7,6). Sie wird von Jesus Christus verwendet. Dort heißt es sinngemäß, dass man das Heilige nicht den Hunden geben und keine Perlen vor die Säue werfen solle, damit sie diese nicht zertreten.…

  • Petri Heil Mt 4,18 Der Ausdruck „Petri Heil“ ist vor allem als traditioneller Gruß unter Anglern bekannt. Seine Wurzeln reichen jedoch weit in die christliche Tradition zurück und stehen in enger Verbindung mit dem Apostel Petrus. Besonders passend dazu ist die Bibelstelle aus Matthäus 4,18. Dort wird berichtet, wie Jesus am See von Galiläa zwei…

  • Pfahl im Fleisch 2.Kor.12,7 Der Ausdruck „Pfahl im Fleisch“ stammt aus dem zweiten Korintherbrief ( 12,7) und wird von Paulus von Tarsus verwendet. Er beschreibt eine belastende Erfahrung oder Einschränkung, die Paulus „gegeben“ wurde, damit er sich nicht überhebe. Was genau dieser „Pfahl im Fleisch“ war, bleibt in der Auslegung offen. Manche vermuten eine körperliche…

  • Nach einer Pfeife tanzen Mt 11,16-17 Der Ausdruck „nach einer Pfeife tanzen“ geht auf eine bildhafte Redeweise zurück, die im Zusammenhang mit den Worten von Jesus in Matthäus 11,16–17 verstanden wird. Dort vergleicht Jesus die Menschen seiner Zeit mit Kindern, die auf dem Markt sitzen und sich gegenseitig zurufen, aber auf keinen der angebotenen „Spiele“…

  • Die enge Pforte Matthäus 7,13-14 Der Ausdruck „die enge Pforte“ stammt aus der Bergpredigt von Jesus Christus im Evangelium nach Matthäus (Mt 7,13–14). Dort stellt Jesus zwei Wege gegenüber. Einen breiten und einen schmalen, wobei die enge Pforte zum schmalen Weg gehört, der zum Leben führt. Das Bild der „engen Pforte“ macht deutlich, dass der…

  • Das anvertraute Pfund Lukas 19,12-23 Der Ausdruck „das anvertraute Pfund“ stammt aus dem Gleichnis von Jesus Christus im Evangelium nach Lukas (Lk 19,12–23). In diesem Gleichnis erzählt Jesus von einem vornehmen Mann. Dieser reist in ein fernes Land und vertraut seinen Dienern jeweils eine Geldmenge an. Damit sollen sie wirtschaften, bis er zurückkehrt. Das „anvertraute…

  • Sein Pfund vergraben Matthäus 25,18.25; Lukas 19,12ff. Der Ausdruck „sein Pfund vergraben“ geht auf die Gleichnisse von Jesus Christus im Evangelium nach Matthäus (Mt 25,18.25) sowie nach Lukas (Lk 19,12ff.) zurück. Dort beschreibt Jesus, wie ein Diener das ihm anvertraute Gut nicht nutzt, sondern es aus Angst oder Bequemlichkeit „in der Erde versteckt“, anstatt damit…

  • Mit seinen Pfunden wuchern Lk 19,12-13.16 Der Ausdruck „mit seinen Pfunden wuchern“ geht auf das Gleichnis von Jesus Christus im Evangelium nach Lukas (Lk 19,12–13.16) zurück. Darin vertraut ein Herr seinen Dienern einen Teil seines Geldes an und fordert sie auf, damit zu arbeiten, bis er zurückkehrt. „Mit seinen Pfunden wuchern“ bedeutet in diesem Zusammenhang,…

  • Ein Pharisäer sein Lk 18,11 Der Ausdruck „ein Pharisäer sein“ geht auf die Darstellung eines Pharisäers im Gleichnis von Jesus Christus im Evangelium nach Lukas (Lk 18,11) zurück. Dort schildert Jesus einen Pharisäer, der im Gebet auftritt. Er hält sich selbst für gerecht hält, während er andere Menschen verurteilt und herabsetzt. In der Erzählung dankt…

  • Reden wie ein Pharisäer nach Lukas 18 Wenn Menschen reden wie ein Pharisäer, dann haben wir es oft mit solchen zu tun, die Wasser predigen und selbst Wein trinken, die es mit der Wahr-haftigkeit nicht so genau nehmen und gemeinhin als Heuchler gelten. Gerne halten sie sich selber für etwas Besseres. Sie üben Kritik, ohne…

  • Philister Amos 9,7, Richter 15-16, 1. Samuel 4-6, 1. Samuel 17, Jesaja 9,11 Der Begriff „Philister“ geht auf verschiedene biblische Überlieferungen zurück, unter anderem in den Büchern Amos (Amos 9,7), Richter (Ri.15–16), (1.Sa.4–6; 17) sowie Jesaja (Jes 9,11). Historisch bezeichnet er ein Volk, das in der Küstenregion des alten Israel lebte und häufig in Konflikt…

  • Von Pontius zu Pilatus schicken Lk. 23,11 Der Ausdruck „von Pontius zu Pilatus schicken“ geht auf die Passionsgeschichte von Jesus Christus zurück, wie sie im Evangelium nach Lukas (Lk 23) überliefert ist. Darin wird berichtet, dass Jesus im Rahmen seines Verhörs zwischen verschiedenen Zuständigkeiten hin- und hergeschoben wird. Zunächst wird er von den religiösen Autoritäten…

  • Von den Dächern predigen Matthäus 10,27; Lukas 12,3 Der Ausdruck „von den Dächern predigen“ geht zurück auf die Worte von Jesus. Nachzulesen in den Evangelien nach Matthäus (Mt 10,27) und Lukas (Lk 12,3). Dort fordert Jesus seine Jünger auf, das, was ihnen im Verborgenen gesagt wurde, offen und öffentlich weiterzugeben. Im damaligen Kontext bedeutet die…

  • Ein Prediger in der Wüste sein Jes. 40,3, Matthäus 3,3 Der Ausdruck „ein Prediger in der Wüste sein“ geht auf die biblische Gestalt von Johannes der Täufer zurück, der in den Texten von Jesaja (Jes 40,3) und Matthäus (Mt 3,3) eine zentrale Rolle spielt. In der prophetischen Stimme bei Jesaja wird ein Rufer beschrieben, der…

  • Der Prophet gilt nichts im eigenen LandMt. 13,57; Markus 6,4; Lukas 4,24 Der Satz „Der Prophet gilt nichts im eigenen Land“ geht auf Worte von Jesus von Nazareth zurück. Diese sind in den Evangelien von Matthäus (Mt 13,57), Markus (Mk 6,4) und Lukas (Lk 4,24) überliefert. In den Texten weist Jesus darauf hin, dass ein…

  • Falsche Propheten Jesaja, Jeremia, Hesekiel, 1. Könige 22,22.23; Matthäus 7,15 Der Ausdruck „falsche Propheten“ begegnet in verschiedenen biblischen Zusammenhängen, unter anderem bei Jesaja, Jeremia und Hesekiel sowie in Erzählungen wie in 1. Kön 22,22–23 und in den Worten von Jesus in Matthäus 7,15. In der Bibel werden „falsche Propheten“ als Personen beschrieben, die im Namen…