Kategorie: P

Bibelsprüche, die mit p beginnen

  • Prüfet alles und behaltet das Beste

    Prüfet alles und behaltet das Beste. 1.The.5,21

    Der Satz „Prüfet alles und behaltet das Beste“ stammt aus dem Brief des Paulus von Tarsus an die Gemeinde in Thessaloniki, konkret aus (1 Thess 5,21). Er steht im Zusammenhang von Ermahnungen, die das gemeinschaftliche und persönliche Leben im Glauben ordnen und stärken sollen.

    Paulus fordert die Gläubigen dazu auf, nicht alles unkritisch zu übernehmen, sondern verschiedene Eindrücke, Lehren und Einflüsse sorgfältig zu prüfen. Dabei geht es nicht um Misstrauen gegenüber allem, sondern um ein waches, verantwortungsbewusstes Urteilsvermögen. Das Ziel dieser Prüfung ist es, das Gute, Wahre und Förderliche zu erkennen und festzuhalten.

    Der Satz zeigt eine Haltung der Offenheit in Verbindung mit kritischem Denken. Einerseits soll man sich nicht vorschnell verschließen, sondern allem begegnen, was an einen herangetragen wird. Andererseits soll man nicht unreflektiert folgen, sondern unterscheiden, was Bestand hat und dem Leben dient. Diese Balance zwischen Offenheit und Prüfung ist zentral für ein verantwortliches Handeln.

    Im übertragenen Sinn lässt sich der Satz auch außerhalb des religiösen Kontextes anwenden: In einer Welt voller Informationen, Meinungen und Einflüsse lädt er dazu ein, Inhalte nicht ungeprüft zu übernehmen, sondern sie zu hinterfragen, einzuordnen und zu bewerten. So wird ein bewusster Umgang mit Wissen und Überzeugungen gefördert.

    Der Gedanke endet nicht bei der Prüfung selbst, sondern betont das aktive Festhalten am Guten. Es geht also nicht nur darum, was man ablehnt, sondern vor allem darum, was man bewusst auswählt und bewahrt.

  • Psalmistenalter

    Psalmistenalter Psalm 90,10

    Der Ausdruck „Psalmistenalter“ bezieht sich auf die Aussage aus Psalm 90,10, einem Gebet, das wohl ursprünglich von Mose stammt. Im Psalm heißt es, dass das Leben des Menschen im Durchschnitt etwa siebzig Jahre beträgt. Und wenn es hoch kommt, sollen es vielleicht achtzig Jahre werden. Diese Lebensspanne wird als begrenzt und von Mühe und Vergänglichkeit geprägt beschrieben.

    Mit „Psalmistenalter“ ist daher sinnbildlich die typische, in diesem Psalm genannte menschliche Lebensdauer gemeint. Der Begriff verweist nicht nur auf eine Zahl, sondern auf die Einsicht, dass das menschliche Leben zeitlich begrenzt ist und sich nicht beliebig verlängern lässt. Zugleich klingt in dem Psalm die Erfahrung mit, dass die Jahre oft schnell vergehen und von Arbeit, Sorgen und Herausforderungen begleitet sind.

    Der Kontext des Psalms lädt dazu ein, über die eigene Zeit auf der Erde nachzudenken. Die Begrenztheit des Lebens wird nicht nur als Einschränkung dargestellt, sondern auch als Anlass zu einer bewussten Lebensführung. Wer sich der Endlichkeit seines Lebens bewusst ist, kann seine Zeit als kostbar erkennen und entsprechend verantwortlich mit ihr umgehen.

    So wird das „Psalmistenalter“ zu einem Bild für die menschliche Lebensspanne insgesamt. Es erinnert daran, dass Leben nicht selbstverständlich ist und dass es sinnvoll ist, die eigene Zeit mit Bedacht zu nutzen, Prioritäten zu setzen und das Wesentliche nicht aus dem Blick zu verlieren.

    Ein gutes Beispiel für ein langes Leben findet sich auch bei Methusalem.


    Bitte um Weisheit

    Eine Bitte um Weisheit findet sich zwei Verse weiter. Der Psalmsänger bittet Gott in Vers 12: „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“
    Das erinnert an den lateinischen Satz „Memento mori„, in die deutsche Sprache übersetzt erinnert die philosophische Mahnung „Bedenke, dass du sterben wirst!“ uns daran, unsere Sterblichkeit nicht zu vergessen und uns auf das Wesentliche in unserem Leben zu konzentrieren. Es geht darum, demütig zu sein und jeden Moment unseres Lebens bewusst zu schätzen und zu leben.

  • Buchstabe P

    Requiescat in pace – Er ruhe in Frieden

    Requiescat in pace – Er ruhe in Frieden Psalm 4,9

    Wie im Paradies – Im Paradies sein Lk. 23,43

    Wie im Paradies – Im Paradies sein Lk. 23,43

    Paradiesische Zustände

    Paradiesische Zustände Lk 23,43; 2Kor 12,4; Apk 2,7

    Eine Passion haben

    Eine Passion haben 2 Kor 1,5

    Einen Paternoster benutzen

    Einen Paternoster benutzen Mt 6,9–13; Lk 11,2–4

    Paulus, du rasest

    Paulus, du rasest Apostelgeschichte 26,24

    Wer Pech angreift, besudelt sich

    Wer Pech angreift, besudelt sich. Sirach 13,1

    Eine kostbare Perle sein

    Eine kostbare Perle sein Mt 13,45-46

    Perlen vor die Säue werfen

    Perlen vor die Säue werfen Mt 7,6

    Pfahl im Fleisch

    Pfahl im Fleisch 2.Kor.12,7

    Nach einer Pfeife tanzen

    Nach einer Pfeife tanzen Mt 11,16-17

    Die enge Pforte

    Die enge Pforte Matthäus 7,13-14

    Das anvertraute Pfund

    Das anvertraute Pfund Lukas 19,12-23

    Sein Pfund vergraben

    Sein Pfund vergraben Matthäus 25,18.25; Lukas 19,12ff.

    Mit seinen Pfunden wuchern

    Mit seinen Pfunden wuchern Lk 19,12-13.16

    Ein Pharisäer sein

    Ein Pharisäer sein Lk 18,11

    Reden wie ein Pharisäer

    Reden wie ein Pharisäer Lukas 18

    Philister

    Philister Amos 9,7, Richter 15-16, 1. Samuel 4-6, 1. Samuel 17, Jesaja 9,11

    Von Pontius zu Pilatus schicken

    Von Pontius zu Pilatus schicken Lk. 23,11

    Von den Dächern predigen

    Von den Dächern predigen Matthäus 10,27; Lukas 12,3

    Ein Prediger in der Wüste sein

    Ein Prediger in der Wüste sein Jes. 40,3, Matthäus 3,3

    Der Prophet gilt nichts im eigenen Land

    Der Prophet gilt nichts im eigenen Land Mt. 13,57; Markus 6,4; Lukas 4,24

    Falsche Propheten

    Falsche Propheten Jesaja, Jeremia, Hesekiel, 1. Könige 22,22.23; Matthäus 7,15

    Prüfet alles und behaltet das Beste

    Prüfet alles und behaltet das Beste. 1.The.5,21

    Psalmistenalter

    Psalmistenalter Psalm 90,10