Schlagwort: Apostelgeschichte

  • Seinen Tag von Damaskus erleben Apg 9,3 Der Satz „Seinen Tag von Damaskus erleben“ geht zurück auf die Bekehrung des Saulus, die in der Apostelgeschichte 9,3 geschildert wird. Dort heißt es, dass Saulus auf dem Weg nach Damaskus plötzlich ein Licht vom Himmel umstrahlte. Dieses Ereignis veränderte sein Leben grundlegend. Saulus, der spätere Paulus von…

  • Bis ans Ende aller Dinge. 1.Petr.4,7; Sirach 40,25; Apg.13,47 Der Ausdruck „bis ans Ende aller Dinge“ trägt einen ernsten, aber zugleich hoffnungsvollen Klang. Im Erster Brief des Petrus (1 Petr 4,7) heißt es: „Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge.“ Diese Worte stehen im Zusammenhang mit der Aufforderung zur Nüchternheit, zum Gebet und…

  • Geben ist seliger als nehmen Apg 20,34-35 „Geben ist seliger als nehmen.“ (Apg 20,35) Dieser Satz, der auf Jesus Christus zurückgeführt wird und in der Rede des Apostels Paulus von Tarsus überliefert ist, stellt eine Haltung vor, die unserer alltäglichen Denkweise oft widerspricht. In einer Welt, in der viele danach streben, möglichst viel zu bekommen,…

  • Seinen Geist aufgeben Klagelieder Jeremias 2,12; Mt 27,50;Apg.5,5.10; 12,23 „Seinen Geist aufgeben“ – ein Ausdruck, der in der Bibel an verschiedenen Stellen auftaucht (Klagelieder 2,12; Mt 27,50; Apg 5,5.10; 12,23) und tiefes menschliches und geistliches Geschehen beschreibt. Wörtlich bedeutet es, das Leben zu verlieren, den Atem auszuhauchen – zugleich aber auch, dass ein Mensch sein…

  • Der Satz „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“ ist ein starkes Wort über Loyalität, Gewissen und Glauben. Er betont, dass die Verpflichtung gegenüber Gott höher steht als die Pflichten gegenüber menschlichen Autoritäten. Wenn menschliche Gesetze, Anordnungen oder Erwartungen im Widerspruch zu Gottes Willen stehen, hat der Glaube Vorrang – ein Prinzip, das Mut,…

  • Will’s Gott Apg.18,21; 1.Kor.4,19 Der Ausdruck „Will’s Gott“ ist eine kurze, aber kraftvolle Form, Gottes souveräne Entscheidung und Führung in den Mittelpunkt zu stellen. Er bedeutet: „Wenn Gott es will“ oder „So Gott will“, und drückt Demut, Vertrauen und Abhängigkeit von Gottes Willen aus. Menschen können Pläne schmieden und Wege wählen, aber das endgültige Gelingen…

  • Ein Herz und eine Seele sein Apostelgeschichte 4,32 Der Ausdruck „ein Herz und eine Seele sein“ in Apostelgeschichte 4,32 beschreibt das enge, vertrauensvolle Zusammenleben der ersten Christengemeinde in Jerusalem. In diesem Vers wird berichtet, dass die Gläubigen „einstimmig und von Herzen“ zusammenhielten, alles gemeinsam hatten und sich gegenseitig unterstützten. „Ein Herz und eine Seele sein“…

  • Ein Herz und eine Seele sein Apg 4,32 Der Ausdruck „ein Herz und eine Seele sein“ beschreibt die tiefe Einheit und Verbundenheit der ersten christlichen Gemeinde in Jerusalem. In Apostelgeschichte 4,32 heißt es: „Die Menge der Gläubigen aber war ein Herz und eine Seele; niemand nannte etwas von dem, was er besaß, sein Eigen, sondern…

  • Den Himmel offen sehen Hesekiel 1,1; Johannes 1,50b-51; Apostelgeschichte 7,55; 10,11 Der Ausdruck „den Himmel offen sehen“ beschreibt in der Bibel eine besondere Erfahrung der göttlichen Gegenwart oder Offenbarung, bei der Menschen eine unmittelbare Verbindung zu Gott erleben. Es geht um Einsicht, Vision und Zugang zu himmlischer Wirklichkeit, die über das Sichtbare hinausgeht. Theologisch zeigt…

  • Ein Idiot sein Apg 4,13 Die Bezeichnung „Ein Idiot sein“ wird oft als abwertendes Schimpfwort, als eine Beleidigung verwendet und beschreibt meist einen Menschen mit einem dummen, törichten oder unvernünftigen Verhalten. Im 19. Jahrhundert verwendete man die Bezeichnung als medizinischen Fachbegriff für Menschen mit schwersten geistigen Einschränkungen. Noch heute versteht man darunter jemanden, der unvernünftig…

  • Der wahre Jakob sein Apg 12,1-2; Gen. 27,19.36 Der Ausdruck „der wahre Jakob sein“ lässt sich im Zusammenhang mit den beiden Bibelstellen aus 1. Mose 27, 19.36 und Apostelgeschichte 12,1–2 verstehen und verbindet zwei unterschiedliche Aspekte der Figur Jakob bzw. der Namenstradition mit dem Apostel Jakobus. In Genesis wird Jakob als jemand dargestellt, der durch…

  • Seinen Katechismus kennen Apg 18,24-26 Der Ausdruck „seinen Katechismus kennen“ lässt sich im Zusammenhang mit Apostelgeschichte 18,24–26 verstehen. Dort wird von Apollos berichtet. Apollos wird dort als ein gebildeter und redegewandter Mann beschrieben, der die Schriften gut kannte und mit großer Überzeugung lehrte. Allerdings war seine Kenntnis zunächst noch unvollständig: Er kannte die Taufe des…

  • Ein Mann nach dem Herzen Gottes 1. Samuel 13,14; Apg. 13,22 Der Ausdruck „ein Mann nach dem Herzen Gottes“ bezieht sich in der Bibel auf David. Der wird sowohl in 1. Samuel 13,14 als auch in Apostelgeschichte 13,22 in diesem Sinne beschrieben. Diese Bezeichnung hebt nicht in erster Linie besondere äußere Fähigkeiten oder Macht hervor.…

  • Paradiesische Zustände Lk 23,43; 2Kor 12,4; Offb. 2,7 Der Ausdruck „paradiesische Zustände“ hat seinen Ursprung in verschiedenen biblischen Vorstellungen vom Paradies. Diese werden unter anderem im Evangelium nach Lukas (Lk 23,43), im zweiten Korintherbrief (2 Kor 12,4) sowie in der Offenbarung des Johannes (Offb. 2,7) beschrieben. Die Texte zeigen unterschiedliche Facetten eines Ortes oder Zustands,…

  • Paulus, du rasest Apostelgeschichte 26,24 Der Satz „Paulus, du rasest!“ stammt aus der Apostelgeschichte im Buch Apostelgeschichte (Apg 26,24). In dieser Szene verteidigt sich Paulus von Tarsus vor dem römischen Statthalter Porcius Festus und legt seine Lebensgeschichte sowie seinen Glauben dar. Während Paulus von seiner Begegnung mit Christus und seiner Berufung berichtet, unterbricht ihn Festus…

  • „Aus einem Saulus zum Paulus werden“ (Apostelgesch. 9,3–4) Der Ausdruck „aus einem Saulus zum Paulus werden“ stammt aus der Bibel und beschreibt eine tiefgreifende Veränderung eines Menschen. Gemeint ist damit meist eine völlige Wandlung im Denken, Verhalten oder Glauben. Die Redewendung geht auf die Geschichte des Apostels Paulus zurück, die in Apostelgeschichte 9,3–4 erzählt wird.…

  • „Nicht wert sein, einem die Schuhriemen zu lösen“ (Markus 1,7; Lukas 3,16; Johannes 1,27; Apostelgeschichte 13,25) Der Ausdruck „nicht wert sein, einem die Schuhriemen zu lösen“ stammt aus der Bibel und findet in mehreren Evangelien mit Bezug auf Johannes den Täufer Verwendung. Er beschreibt seine Haltung gegenüber Jesus von Nazareth und drückt große Ehrfurcht und…

  • „Wie Schuppen von den Augen“ (Apostelgeschichte 9,18) Der Ausdruck „wie Schuppen von den Augen fallen“ stammt aus der Bibel, genauer aus Apostelgeschichte 9,18. Dort wird die Bekehrung des Apostels Paulus beschrieben. Nachdem Paulus auf dem Weg nach Damaskus Jesus begegnet war, verlor er zunächst sein Augenlicht. Erst einige Tage später erhielt er durch Gottes Hilfe…

  • „Wider den Stachel lecken“ (Apostelgeschichte 9,5; 26,14) Der Ausdruck „wider den Stachel lecken“ stammt aus der Bibel. Er findet sich in den Berichten über die Bekehrung des Paulus von Tarsus in der Apostelgeschichte, insbesondere in Apostelgeschichte 9,5 und 26,14. Der Satz fällt in der Szene, in der Paulus (damals noch Saulus) auf dem Weg nach…

  • „Den Staub von den Füßen schütteln“(Matthäus 10,14; Markus 6,11; Lukas 9,5; Apostelgeschichte 13,51) Die Redewendung „den Staub von den Füßen schütteln“ geht auf Worte Jesu zurück, die in den Evangelien Matthäus, Markus und Lukas überliefert sind. Jesus sendet seine Jünger aus, um die Botschaft vom Reich Gottes zu verkünden. Dabei gibt er ihnen die Anweisung:…

  • Der Tanz ums goldene Kalb2. Mose 32,8, Apostelgeschichte 7,39–42, 1. Korinther 10,7–8 Der Ausdruck „Der Tanz ums goldene Kalb“ hat seinen Ursprung in der biblischen Erzählung aus 2. Mose 32. Während Mose auf dem Berg ist, verliert das Volk Israel die Geduld. Es wendet sich von Gott ab und schafft sich ein sichtbares Bild, ein…

  • Sich unterstehen nach Apostelgeschichte 18,9-10 Die Redewendung „sich unterstehen“ wird im Deutschen oft verwendet, wenn jemand den Mut aufbringt, etwas zu tun, das schwierig, riskant oder von anderen möglicherweise missbilligt wird. Je nach Zusammenhang kann sie bewundernd oder auch tadelnd gemeint sein. Im biblischen Sinn lässt sich dieser Gedanke mit einer Begebenheit aus Apostelgeschichte 18,9–10…

  • Voll des süßen Weines sein nach Apostelgeschichte 2,12-13 Die Redewendung „voll des süßen Weines sein“ hat ihren Ursprung in der Pfingstgeschichte des Neuen Testaments. In Apostelgeschichte 2,12–13 wird berichtet, wie die Jünger Jesu nach der Ausgießung des Heiligen Geistes plötzlich in verschiedenen Sprachen sprechen konnten. Die Menschen, die dieses außergewöhnliche Ereignis beobachteten, reagierten unterschiedlich. Einige…

  • Von den Würmern gefressen werden nach Hiob 4,19; Apg.12,23 Die bildhafte Redeweise „von den Würmern gefressen werden“ stammt aus zwei biblischen Textzusammenhängen, in denen die Vergänglichkeit und Zerbrechlichkeit des menschlichen Lebens besonders eindrücklich dargestellt wird. Sowohl im Buch Hiob als auch in der Apostelgeschichte wird dieses Bild verwendet, um auf die Endlichkeit des Menschen und…