Schlagwort: Johannes
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Friede sei mit dir! Friede sei mit euch! 1. Chr. 2,18; Psalm 106,1; Lukas 24,36; Johannes 20,19.21.26 Der Gruß „Friede sei mit dir! Friede sei mit euch!“ durchzieht die Bibel wie ein leiser, aber kraftvoller Strom. Er begegnet in unterschiedlichen Zusammenhängen – als Segenswunsch, als liturgischer Ruf, als Zuspruch in Momenten der Angst. So klingt…
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Der Fürst dieser Welt Johannes 12,31; 14,30 Der Ausdruck „der Fürst dieser Welt“ begegnet im Evangelium nach Johannes (Joh 12,31; 14,30). Jesus spricht dort von einer Macht, die diese Welt prägt und beherrscht, aber deren Herrschaft begrenzt ist. „Jetzt wird der Fürst dieser Welt hinausgeworfen werden“, sagt er – und kündigt damit einen entscheidenden Wendepunkt…
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Der Geist weht, wo er will – Spiritus flat, ubi vult. – Spiritus, ubi vult, spirat. Johannes 3,8 Dieser Satz aus dem Gespräch von Jesus Christus mit Nikodemus ist eines der geheimnisvollsten Worte der Bibel. Mit dem Bild des Windes beschreibt Jesus die Wirkweise des Geistes Gottes: sichtbar in seinen Wirkungen, aber unsichtbar in seiner…
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„Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben.“ (Johannes 19,21-22) Dieser Satz fällt im Johannesevangelium, als Jesus Christus am Kreuz die Inschrift auf dem Kreuz anordnet. Die Schrift lautet: „Jesus von Nazareth, König der Juden.“ Die jüdischen Führer fordern, dass die Formulierung geändert wird, doch Pontius Pilatus antwortet in aller Klarheit: „Was ich geschrieben habe,…
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Den Himmel offen sehen Hesekiel 1,1; Johannes 1,50b-51; Apostelgeschichte 7,55; 10,11 Der Ausdruck „den Himmel offen sehen“ beschreibt in der Bibel eine besondere Erfahrung der göttlichen Gegenwart oder Offenbarung, bei der Menschen eine unmittelbare Verbindung zu Gott erleben. Es geht um Einsicht, Vision und Zugang zu himmlischer Wirklichkeit, die über das Sichtbare hinausgeht. Theologisch zeigt…
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„Ein guter Hirte sein“ nach Joh. 10, 11 Ein Guter Hirte In dem Gleichnis Vom verlorenen Schaf, nachzulesen in den Evangelien von Matthäus 18, 12-13 und Lukas 15, 4-7 spricht Jesus von einem Hirten, der seine neunundneunzig Schafe alleine lässt. Er will ein einzelnes Schaf, dass sich verlaufen hat und nicht zur Herd zurückgekehrt ist,…
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Eine Judas, Judaskuss, Judaslohn bekommen Matthäus 26,14-16;46-49; Markus 14,43-45; Lukas 22,3-6.47-48; Johannes 18,2-3 Der Ausdruck „einen Judas bekommen“, „Judaskuss“ oder „Judaslohn“ geht auf die Ereignisse rund um die Verhaftung Jesu zurück, wie sie in den Evangelien bei Matthäus (Mt 26,14–16; 26,46–49), bei Markus (Mk 14,43–45), bei Lukas (Lk 22,3–6; 22,47–48) und bei Johannes (Joh 18,2–3)…
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Sein Kreuz auf sich nehmen Matthäus 10,38, 16,24; Markus 8,34; 10,21; Lukas 9,23; 14,27; Joh. 19,17 Der Ausdruck „sein Kreuz auf sich nehmen“ stammt aus den Evangelien der Bibel. Es ist zu finden bei Matthäus in Mt 10,38; 16,24 sowie parallel bei Markus 8,34; 10,21 und Lukas 9,23; 14,27. Die Redewendung stammt von Jesus im…
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Jemandem geht ein Licht auf Hiob 25,3; Ps. 97,11; 112,4; Mt.4,16; Johannes 8,12 Der Ausdruck „jemandem geht ein Licht auf“ beschreibt das plötzliche Verstehen, das Erkennen eines Zusammenhangs oder das Gewinnen von Klarheit in einer zuvor unklaren Situation. In den biblischen Texten, die darauf Bezug nehmen – etwa in Hiob 25,3, Psalm 97,11, Psalm 112,4…
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Manna in der Wüste 2.Mose16f, Ps.78,24; Joh.6,31f Der Ausdruck „Manna in der Wüste“ bezieht sich auf die Erzählung im Buch Exodus (2. Mose 16 ff.). Gott versorg das Volk Israel während der Wüstenwanderung mit Nahrung versorgt. Nach dem Auszug aus Ägypten standen die Israeliten vor der Herausforderung, in einer lebensfeindlichen Umgebung ohne eigene Ressourcen zu…
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Bist du ein Meister in Israel und weißt es nicht? Johannes 3,10 Bist du ein Meister in Israel und weißt es nicht? – Die Redewendung stammt aus dem Gespräch zwischen Jesus und Nikodemus in Johannes 3,10. Nikodemus war ein angesehener Lehrer Israels und gehörte zu den Pharisäern. Er kam nachts zu Jesus, um mit ihm…
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Sehet, welch ein Mensch – Ecce homo. Johannes 19,5 Der Ausruf „Sehet, welch ein Mensch“ – lateinisch „Ecce homo“ – stammt aus Johannes 19,5 im Buch Johannes. Er wird von Pontius Pilatus gesprochen, als er Jesus Christus nach der Geißelung und der Dornenkrönung der Menge vorführt. Mit diesem Satz zeigt Pilatus Jesus den Menschen und…
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Es kommt die Nacht, da niemand wirken kann. Johannes 9,4 Der Satz „Es kommt die Nacht, da niemand wirken kann“ stammt aus dem Johannesevangelium (Johannes 9,4) im Buch Johannes. Jesus von Nazareth sagt den Satz im Zusammenhang mit einem Heilungswunder. Direkt zuvor sagt Jesus, dass er die Werke dessen tun soll, der ihn gesandt hat,…
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Was kann von Nazareth Gutes kommen Johannes 1,46 Der Satz „Was kann von Nazareth Gutes kommen?“ stammt aus dem Johannesevangelium (Johannes 1,46). Gesprochen wird er von Nathanael. Zuvor hat Philippus ihm erzählt, dass er den gefunden habe, von dem Mose und die Propheten geschrieben haben. Jesus Christus aus Nazareth. Die Frage ist zunächst Ausdruck von…
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Noli me tangere – Rühr mich nicht an! Johannes 20,17 Der Ausdruck „Noli me tangere“ („Rühr mich nicht an!“) stammt aus Johannes 20,17. Gesprochen wird er von Jesus von Nazareth, als er nach seiner Auferstehung Maria Magdalena begegnet. In dieser besonderen Situation erkennt Maria ihn zunächst nicht, bis Jesus sich ihr offenbart. Aus Freude und…
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„Nicht wert sein, einem die Schuhriemen zu lösen“ (Markus 1,7; Lukas 3,16; Johannes 1,27; Apostelgeschichte 13,25) Der Ausdruck „nicht wert sein, einem die Schuhriemen zu lösen“ stammt aus der Bibel und findet in mehreren Evangelien mit Bezug auf Johannes den Täufer Verwendung. Er beschreibt seine Haltung gegenüber Jesus von Nazareth und drückt große Ehrfurcht und…
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„Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“ (Johannes 8,7) Die Worte „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“ gehören zu den bekanntesten Aussagen Jesu im Neuen Testament. Sie stammen aus einer Begebenheit im Johannesevangelium, in der eine Frau zu Jesus gebracht wird, die des Ehebruchs beschuldigt wird.…
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„In Sünden geboren“ (Johannes 9,34) Die Redewendung „in Sünden geboren“ stammt aus dem Johannesevangelium. Sie erscheint in der Erzählung von der Heilung eines Mannes, der von Geburt an blind war. Nachdem Jesus ihn geheilt hat, wird der Mann von den Pharisäern verhört. Als er sich mutig zu Jesus bekennt und ihre Auffassungen infrage stellt, antworten…
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Zum Tempel hinaustreiben Matthäus 21,12; Markus 11,15; Lukas 19,45; Johannes 2,15 Der Ausdruck „zum Tempel hinaustreiben“ bezieht sich auf eine eindrückliche Handlung Jesu, die in allen vier Evangelien überliefert ist (Matthäus 21,12; Markus 11,15; Lukas 19,45; Johannes 2,15). Dabei geht Jesus in den Tempel und vertreibt die Händler und Geldwechsler, die den Ort für ihren…
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Der Teufel ist in ihn gefahren Lukas 22,3; Johannes 13,27 Der Satz „Der Teufel ist in ihn gefahren“ begegnet in Lukas 22,3 und Johannes 13,27 im Zusammenhang mit Judas Iskariot. Beide Stellen beschreiben, wie sich Judas entscheidet, Jesus zu verraten, und deuten dieses Handeln in einer zugespitzten, bildhaften Sprache als Einfluss des Bösen. Die Formulierung…
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Ein ungläubiger Thomas Joh 20,19-29 Die Geschichte vom „ungläubigen Thomas“ gehört zu den bekanntesten Erzählungen des Neuen Testaments. Sie steht im Johannesevangelium (Johannes 20,19–29) und berichtet von einer Begegnung zwischen dem auferstandenen Jesus und seinem Jünger Thomas. Nachdem Jesus gekreuzigt worden war, versteckten sich die Jünger aus Angst vor Verfolgung hinter verschlossenen Türen. Dort erschien…
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Ein Torhüter sein1. Chronik 26, Psalm 84,10, Nehemia 7, Johannes 10,3 Der Ausdruck „ein Torhüter sein“ hat in der Bibel sowohl eine ganz praktische als auch eine symbolische Bedeutung. In Texten wie 1. Chronik 26 und Nehemia 7 werden Torhüter als Personen beschrieben, die an den Eingängen des Tempels oder der Stadt wachten. Ihre Aufgabe…
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Was du tun willst, das tue bald Joh 13,27 Die Worte „Was du tun willst, das tue bald“ stammen aus dem Johannesevangelium (Johannes 13,27). Jesus spricht sie während des letzten Abendmahls zu Judas Iskariot, dem Jünger, der ihn später verraten wird. Dieser kurze Satz gehört zu den eindrucksvollsten und zugleich geheimnisvollsten Aussagen der Passionsgeschichte. Die…
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Unschuldig wie ein Lamm Joh 1,29 Der Ausdruck „unschuldig wie ein Lamm“ geht inhaltlich auf Johannes 1,29 zurück, wo Johannes der Täufer Jesus mit den Worten bezeichnet: „Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt.“ Das Bild des Lammes steht in der biblischen Sprache für Sanftheit, Reinheit und Schuldlosigkeit. Ein Lamm gilt als…
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Was ist das für so viele? Joh 6,9 Die Frage „Was ist das für so viele?“ stammt aus der Erzählung von der Speisung der Fünftausend im Johannesevangelium. In Johannes 6,9 weist der Jünger Andreas auf einen Jungen hin, der fünf Gerstenbrote und zwei Fische bei sich hat. Zugleich fügt er skeptisch hinzu: „Aber was ist…