Schlagwort: Jesaja
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Zum Eckstein werden
Zum Eckstein werden Jes. 28,16 Der Ausdruck „zum Eckstein werden“ hat seinen Ursprung im Prophetenbuch des Alten Testaments. Im Buch Jesaja (Jes 28,16) heißt es: „Siehe, ich lege in Zion einen Grundstein, einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, der fest gegründet ist. Wer glaubt, der flieht nicht.“ Der Eckstein war im antiken Bauwesen von entscheidender…
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Lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot
Lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot Jes 22,12-14 Der Satz „Lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot“ greift eine Haltung auf, die im Alten Testament kritisch beleuchtet wird. Im Buch Jesaja (Jes 22,12–14) schildert der Prophet eine Situation der Bedrohung für Jerusalem. Statt Umkehr, Trauer und Besinnung ruft…
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Geduldig wie ein Lamm, Lammsgeduld
Geduldig wie ein Lamm, Lammsgeduld Jesaja 53,7 „Geduldig wie ein Lamm.“ – dieses Bild aus Jesaja 53,7 gehört zu den eindrücklichsten Vergleichen der Bibel. Dort heißt es von dem leidenden Gottesknecht, dass er „wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird“ still bleibt und seinen Mund nicht auftut. Diese sogenannte „Lammsgeduld“ beschreibt eine Haltung von…
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Sein Haus bestellen
Sein Haus bestellen Jesaja 38,1 Der Ausdruck „sein Haus bestellen“ in Jesaja 38,1 erscheint im Zusammenhang mit König Hiskia, als der Prophet Jesaja ihm ankündigt, dass er bald sterben werde. Hiskia reagiert auf die Todesnachricht, indem er „sein Haus bestellt“ – ein Bild für Ordnung schaffen, Vorkehrungen treffen und das eigene Leben abschließen. „Sein Haus…
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Ein Himmel wie ein Sack
Ein Himmel wie ein Sack Jesaja 50,3 Der Ausdruck „ein Himmel wie ein Sack“ erscheint in Jesaja 50,3. „Ich bin es, der den Himmel ausspannt wie einen Schleier und ihn ausbreitet wie ein Zelt, der Könige macht und Fürsten stürzt.“ Die Formulierung „wie ein Sack“ ist eine bildhafte Beschreibung von Gottes Allmacht über die Schöpfung.…
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Vom Himmel fallen
Vom Himmel fallen Jesaja 14,12 Der Ausdruck „vom Himmel fallen“ taucht in Jesaja 14,12 auf, wo von dem „Glanzstern, Sohn der Morgenröte“ die Rede ist: „Wie bist du vom Himmel gefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte! Wie bist du zu Boden geschmettert, der die Völker niedergeschlagen hat!“ Dieser Satz beschreibt den tiefen Sturz von jemandem,…
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Unter aller Kanone sein
Unter aller Kanone sein Ez 40,5, Jes 46,5-6.7b-9 Der Ausdruck „unter aller Kanone sein“ wird in der deutschen Alltagssprache verwendet, um etwas als sehr schlecht, mangelhaft oder unzureichend zu bewerten. Die angegebenen Bibelstellen aus Hesekiel (Hes 40,5) und Jesaja (Jes 46,5–6.7b–9) stehen nicht direkt hinter dieser modernen Redewendung. Sie werden aber gelegentlich im Zusammenhang mit…
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Den Kopf hängen lassen
Den Kopf hängen lassen Jes 58,4b-5a Der Ausdruck „den Kopf hängen lassen“ ist ein bildhafter Satz, der in Anlehnung an Jesaja 58,4b–5a zu verstehen ist. Er beschreibt im weiteren Sinn eine Haltung von Niedergeschlagenheit, Resignation oder innerer Erschöpfung. In dem biblischen Abschnitt kritisiert der Prophet Jesaja ein Fasten, das zwar äußerlich religiös erscheint, aber nicht…
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Wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird
Wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird Jes 53,7 Der Vers aus Jesaja 53,7 ist ein tief bewegendes Bild für Leiden und Hingabe. Er beschreibt eine Figur, die still und ohne Widerstand Leid erträgt, obwohl sie unschuldig ist. In diesem Bild wird das Lamm zum Symbol für Opferbereitschaft. Ebenso für Demut und leidenschaftsloses Ertragen…
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Nur ein Lippenbekenntnis ablegen
Nur ein Lippenbekenntnis ablegen Jes 29,13-14 Der Ausdruck „nur ein Lippenbekenntnis ablegen“ geht auf die Kritik in Jesaja 29,13–14 zurück, die der Prophet Jesaja an das Volk richtet. Jesaja überliefert dort die Worte Gottes. Dort heißt es, dass das Volk Gott mit den Lippen ehrt, das Herz aber weit von ihm entfernt ist. Diese Spannung…
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Seinen Mund nicht aufmachen
Seinen Mund nicht aufmachen Jes 53,7 Der Ausdruck „seinen Mund nicht aufmachen“ geht auf die Beschreibung des leidenden Gottesknechtes im Buch Jesaja zurück, insbesondere Jesaja 53,7. Der Prophet Jesaja verwendet das Bild, um das Verhalten einer leidenden Gestalt zu schildern, die „wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird“ ist und „seinen Mund nicht auftut“.…
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Tauben Ohren predigen
Tauben Ohren predigen Jes 6,10; 42,20; Matthäus 13,13 Der Ausdruck „tauben Ohren predigen“ geht auf verschiedene biblische Stellen zurück, unter anderem auf das Buch Jesaja (Jesaja 6,10; 42,20) sowie auf das Evangelium nach Matthäus (Matthäus 13,13). In diesen Texten beschreibt Jesus Christus eine Situation, in der Menschen zwar hören, aber nicht verstehen, und sehen, aber…
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Philister
Philister Amos 9,7, Richter 15-16, 1. Samuel 4-6, 1. Samuel 17, Jesaja 9,11 Der Begriff „Philister“ geht auf verschiedene biblische Überlieferungen zurück, unter anderem in den Büchern Amos (Amos 9,7), Richter (Ri.15–16), (1.Sa.4–6; 17) sowie Jesaja (Jes 9,11). Historisch bezeichnet er ein Volk, das in der Küstenregion des alten Israel lebte und häufig in Konflikt…
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Ein Prediger in der Wüste sein
Ein Prediger in der Wüste sein Jes. 40,3, Matthäus 3,3 Der Ausdruck „ein Prediger in der Wüste sein“ geht auf die biblische Gestalt von Johannes der Täufer zurück, der in den Texten von Jesaja (Jes 40,3) und Matthäus (Mt 3,3) eine zentrale Rolle spielt. In der prophetischen Stimme bei Jesaja wird ein Rufer beschrieben, der…
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Falsche Propheten
Falsche Propheten Jesaja, Jeremia, Hesekiel, 1. Könige 22,22.23; Matthäus 7,15 Der Ausdruck „falsche Propheten“ begegnet in verschiedenen biblischen Zusammenhängen, unter anderem bei Jesaja, Jeremia und Hesekiel sowie in Erzählungen wie in 1. Kön 22,22–23 und in den Worten von Jesus in Matthäus 7,15. In der Bibel werden „falsche Propheten“ als Personen beschrieben, die im Namen…
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In Quarantäne nehmen
In Quarantäne nehmen Jesaja 26:20 Der Ausdruck „in Quarantäne nehmen“ lässt sich in einem übertragenen Sinn mit einer Stelle aus dem Buch Jesaja (Jes 26,20) in Verbindung bringen, wo von einem Zurückziehen und Absondern die Rede ist, bis ein gefährliches Geschehen vorübergeht. Der Begriff „Quarantäne“ selbst stammt zwar aus der Neuzeit, doch die dahinterstehende Idee…
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Der Tag der Rache
Der Tag der Rache nach Jesaja 34,8 Der Ausdruck „Tag der Rache“ aus Jesaja 34,8 wirkt auf den ersten Blick hart und beunruhigend. Er beschreibt einen Moment, in dem Unrecht nicht länger bestehen bleibt, sondern zur Rechenschaft gezogen wird. In diesem Vers geht es nicht um willkürliche Vergeltung, sondern um Gerechtigkeit – um einen Zeitpunkt,…
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Wie ein Rufer in der Wüste
„Wie ein Rufer in der Wüste“ (Jesaja 40,3) In Jesaja 40,3 heißt es: „Es ruft eine Stimme: In der Wüste bereitet dem Herrn den Weg, macht in der Steppe eine ebene Bahn unserem Gott!“ Der Ausdruck „wie ein Rufer in der Wüste“ ist bis heute bekannt geblieben. Er beschreibt einen Menschen, der eine wichtige Botschaft…
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In der Ruhe liegt die Kraft
„In der Ruhe liegt die Kraft“ (Jesaja 30,15) In Jesaja 30,15 heißt es: „Denn so spricht Gott der Herr, der Heilige Israels: Wenn ihr umkehrtet und stille bliebet, so würde euch geholfen; durch Stillesein und Hoffen würdet ihr stark sein.“ Dieser Bibelvers bildet die Grundlage für das bekannte Sprichwort „In der Ruhe liegt die Kraft“.…
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Wie Sand am Meer
„Wie Sand am Meer“ (1. Mose 22,15–17; 41,49; Jesaja 10,22) Der Ausdruck „wie Sand am Meer“ stammt aus der Bibel und wird dort als Bild für etwas Unzählbares und unermesslich Großes verwendet. In den Bibelstellen 1. Mose 22,15–17, 1. Mose 41,49 und Jesaja 10,22 erscheint dieses Bild in unterschiedlichen Zusammenhängen. Bis heute wird die Redewendung…
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Schwerter zu Pflugscharen schmieden
„Schwerter zu Pflugscharen schmieden“ (Jesaja 2,4) Der Ausdruck „Schwerter zu Pflugscharen schmieden“ stammt aus dem Buch Jesaja 2,4 und gehört zu den bekanntesten Friedensbildern der Bibel. Dort heißt es: „Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Denn es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden…
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Der Stein des Anstoßes
„Der Stein des Anstoßes“ (Jes. 8,14; Römer 9,32–33; 1. Petrus 2,8) Die Redewendung „der Stein des Anstoßes“ hat ihren Ursprung in der Bibel und wird bis heute häufig verwendet. Im alltäglichen Sprachgebrauch bezeichnet sie etwas, das Ärger, Streit oder Schwierigkeiten verursacht. Die biblische Bedeutung reicht jedoch weit über diesen allgemeinen Sinn hinaus. Sie findet sich…
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Auf Treu und Glauben
Auf Treu und Glauben Jesaja 33,8 Die Redewendung „auf Treu und Glauben“ ist bis heute im deutschen Sprachgebrauch bekannt. Sie bedeutet, dass man einem Menschen vertraut und davon ausgeht, dass er ehrlich, zuverlässig und wahrhaftig handelt. Die Wurzeln dieses Gedankens finden sich bereits in der Bibel. Ein Bezug dazu lässt sich in Jesaja 33,8 erkennen.…
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Der Verstand der Verständigen
Der Verstand der Verständigen nach 1. Korinther 1,19; Jesaja 29,14 Die Wendung „der Verstand der Verständigen“ stammt aus einer prophetischen Aussage des Buches Jesaja, die später vom Apostel Paulus im ersten Korintherbrief aufgegriffen wird. In Jesaja 29,14 spricht Gott: „Die Weisheit seiner Weisen soll zunichtewerden, und der Verstand seiner Verständigen soll sich verbergen.“ Paulus zitiert…
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