Schlagwort: Matthäus
-
Sein Golgatha erleben – Matthäus 27,31b-33 „Als sie ihn verspottet hatten, führten sie ihn weg, um ihn zu kreuzigen.“ (Mt 27,31b-33) – Golgatha, der Ort des Kreuzes, ist mehr als ein historischer Schauplatz. Es ist ein Symbol für Leiden, Schmerz und menschliche Verzweiflung – aber auch für Hoffnung, Erlösung und Gottes Liebe. Wer „sein Golgatha…
-
Sein Golgatha (Golgota) erleben – Matthäus 27,31b-33 „Sein Golgatha (Golgota) erleben“ ist ein Ausdruck, der auf die Leidensgeschichte Jesu Christi hinweist, insbesondere auf Matthäus 27,31b–33. Dort wird beschrieben, wie Jesus nach seiner Verurteilung von den Soldaten abgeführt wird, das Kreuz tragen muss und schließlich zur Stätte namens Golgatha gebracht wird, was „Schädelstätte“ bedeutet. Dieser Weg…
-
„Ach du lieber Gott“ – Matthäus 27,46 Der Ausdruck ist eine sehr gebräuchliche deutsche Redewendung, die Erstaunen, Bestürzung, Anteilnahme, Ärger, Frustration oder Ungeduld ausdrückt. Es handelt sich um einen feststehenden Ausdruck unsererer Alltagssprache, um intensive Gefühle schnell auszudrücken, um einen Ausruf, der gerne auch als Fluchformel oder spontane Reaktion auf Überraschungen oder schlechte Nachrichten verwendet…
-
Der Ausdruck „Vergelts Gott!“ ist ein traditioneller Segens- und Dankesruf. Er bedeutet wörtlich: „Möge Gott dir vergelten“ Oder auch „Möge Gott dir Gutes zurückgeben für das, was du getan hast.“ Damit verbinden Menschen Dankbarkeit mit dem Vertrauen, dass Gott Gerechtigkeit und Anerkennung schenkt. Auch dann wenn sie selbst nicht in der Lage sind, das Gute…
-
Von Gott verlassen Psalm 22,2; Matthäus 27,46; Markus 15,34 Der Ausdruck „von Gott verlassen“ beschreibt eine tiefe Erfahrung menschlicher Not, Verzweiflung und Einsamkeit. Er drückt das Gefühl aus, dass Gott fern ist oder schweigt, obwohl man seine Hilfe dringend benötigt. In der Bibel begegnet dieses Gefühl oft in Momenten größten Leids, als Ausdruck echter Menschlichkeit…
-
Was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht trennen. Matthäus 19,6; Markus 10,9 Der Satz „Was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht trennen“ ist eine zentrale Aussage Jesu über Ehe, Partnerschaft und die Heiligkeit von verbindlichen Beziehungen. Er betont, dass die Ehe nicht nur ein menschlicher Vertrag oder eine gesellschaftliche Vereinbarung ist, sondern ein…
-
Gottverlassen sein Mt 27,46 Der Ausdruck „von Gott verlassen“ beschreibt eine tiefe Erfahrung menschlicher Not, Verzweiflung und Einsamkeit. Er drückt das Gefühl aus, dass Gott fern ist oder schweigt, obwohl man seine Hilfe dringend benötigt. In der Bibel begegnet dieses Gefühl oft in Momenten größten Leids, als Ausdruck echter Menschlichkeit und existenzieller Bedrängnis. In Psalm…
-
Übertünchte Gräber Matthäus 23,27 Der Ausdruck „übertünchte Gräber“ stammt aus den Worten Jesu, mit denen er die Pharisäer und Schriftgelehrten kritisiert. Er beschreibt ein Phänomen, bei dem etwas äußerlich sauber und schön erscheint, innerlich aber verdorben oder tot ist. Das Bild vermittelt die Idee von Heuchelei: Wer nach außen hin gerecht, fromm oder moralisch wirkt,…
-
Da kräht kein Hahn nach Matthäus 26,75 Der Satz in Matthäus 26,75 beschreibt den Moment, in dem Petrus erkennt, dass er Jesus verleugnet hat, wie Jesus es vorhergesagt hatte. Jesus hatte Petrus angekündigt, dass dieser ihn dreimal verleugnen würde, noch bevor der Hahn kräht. Als der Hahn tatsächlich kräht, wird Petrus schlagartig bewusst, was er…
-
Lass Deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut. Matthäus 6,3 Der Satz „Lass deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut“ stammt aus der Bergpredigt in Matthäus 6,3 und ist Teil der Lehre Jesu über frommes Handeln und Almosengeben. Jesus fordert hier seine Zuhörer auf, Gottesdienste und Wohltaten nicht zur Schau zu…
-
Die Hände in Unschuld waschen Psalm 26,6; Mt 27,24 Der Ausdruck „die Hände in Unschuld waschen“ ist ein starkes Bild für Reinheit und Unschuld. Er steht für das Bewusstsein, moralisch richtig gehandelt zu haben. In Psalm 26,6 betont der Psalmist, dass er sich nicht schuldig gemacht hat an falschen Taten oder ungerechtem Verhalten. „Ich wasche…
-
Jemanden auf Händen tragen Ps 91,11-12; Matthäus 4,6 Der Ausdruck „Jemanden auf Händen tragen“ beschreibt ein Bild von Schutz, Fürsorge und bewahrender Fürbitte. In Psalm 91,11-12 heißt es, dass Gott seine Engel beauftragt. Sie sollen die Gläubigen behüten, sodass sie nicht stolpern oder Schaden erleiden. Das Bild soll zeigen, dass Gott den Menschen beschützt. So,…
-
Nicht haben, wo man sein Haupt hinlege. Matthäus 8,20, Lukas 9,58 Der Satz „Nicht haben, wo man sein Haupt hinlege“ beschreibt die radikale Einfachheit und Entbehrung, die Jesus in seinem Nachfolgeaufruf betont. In Matthäus 8,20 antwortet Jesus einem, der ihm folgen möchte, dass „die Füchse Höhlen und die Vögel des Himmels Nester haben, der Menschensohn…
-
Sein Haus auf Sand bauen Matthäus 7,26 Der Satz „Sein Haus auf Sand bauen“ stammt aus der Bergpredigt Jesu (Matthäus 7,24–27) und ist Teil des Gleichnisses vom klugen und törichten Bauherrn. Jesus vergleicht hier Menschen, die auf sein Wort hören, mit einem klugen Bauherrn, der sein Haus auf Felsen baut, während diejenigen, die seine Lehren…
-
Aus seinem Herzen keine Mördergrube machen Mt 21,13 Der Ausdruck „aus seinem Herzen keine Mördergrube machen“ stammt aus Matthäus 21,13, wo Jesus über den Tempel spricht: „Mein Haus soll ein Bethaus heißen, ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht.“ Das Bild der „Mördergrube“ steht hier symbolisch für bösartige Absichten, Habgier, Gewalt oder Verderbtheit, die im…
-
Reinen Herzens sein Mt 5,8 Der Ausdruck stammt aus der Bergpredigt in Matthäus 5,8: „Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.“ Jesus beschreibt hier die Seligpreisungen als Wegweiser für ein gottgefälliges Leben. Daß ein Herz rein ist, bedeutet, dass das Herz unbefleckt, aufrichtig und frei von bösen Absichten ist. Es geht…
-
Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über. Mt 12,34 Der Ausdruck „Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über“ stammt aus Matthäus 12,34, wo Jesus die Pharisäer ermahnt. Er macht deutlich, dass die Worte eines Menschen von dem Zeugnis seines Herzens geprägt werden. Wer ein Herz voller Liebe, Weisheit oder…
-
Heulen und Zähneklappern nach Matthäus 8,12; 13,42.50; 22,13; 24,51; 25,30; Lukas 13,28 Heulen und Zähneklappern Fünfmal spricht Jesus im Matthäusevangelium davon, dass geheult und mit den Zähnen geklappert wird. Unmittelbar davor wird jemand in die Dunkelheit hinausgeworfen oder anderweitig für seine Verfehlungen bestraft. Ob es sich bei den beschriebenen furchteinflößenden Geräuschen um das Bibbern der…
-
Mit Heulen und Zähneknirschen Mt 8,11-12 Der Ausdruck „mit Heulen und Zähneknirschen“ erscheint in Matthäus 8,11-12, wo Jesus über das Reich Gottes spricht: „Es werden viele kommen von Osten und Westen und sich zum Mahl setzen im Reich Gottes, die Kinder des Reiches aber hinausgeworfen werden in die Finsternis; da wird Heulen und Zähneknirschen sein.“…
-
Hier lasst uns Hütten bauen! Mt 17,4 Der Ausdruck „Hier lasst uns Hütten bauen!“ stammt aus Matthäus 17,4, der sogenannten Verklärung Jesu. Auf einem Berg erscheinen Jesus mit Mose und Elia, und die Jünger Petrus, Jakobus und Johannes erleben dieses besondere Ereignis. In ihrer Ergriffenheit sagt Petrus zu Jesus: „Herr, hier ist gut sein! Wenn…
-
Sein (sanftes) Joch auf sich nehmen Mt 11,28-30 Der Satz „sein (sanftes) Joch auf sich nehmen“ aus Matthäus 11,28–30 gehört zu den einladenden Worten Jesu. In diesem Abschnitt lädt Jesus alle ein, die „mühselig und beladen“ sind. Sie sollen zu ihm kommen, um bei ihm Ruhe für ihre Seelen zu finden. Das Bild des „Jochs“…
-
Eine Josefsehe führen Mt 22,30 Der Ausdruck „eine Josefsehe führen“ bezieht sich auf die Aussage Jesu bei Matthäus (Mt 22,30). Dort erklärt er, dass es nach der Auferstehung keine ehelichen Beziehungen mehr in der Form gibt, wie sie im irdischen Leben bestehen. Jesus sagt dort, dass die Menschen „wie die Engel im Himmel“ sein und…
-
Nicht ein Jota zurücknehmen Mt 5,18 Der Ausdruck „nicht ein Jota zurücknehmen“ bezieht sich auf die Worte Jesu bei Matthäus (Mt 5,18), wo er betont, dass vom Gesetz nichts vergehen wird, „nicht ein Jota noch ein Strichlein“, bis alles erfüllt ist. Das „Jota“ ist dabei der kleinste Buchstabe im hebräischen Alphabet und steht sinnbildlich für…
-
Eine Judas, Judaskuss, Judaslohn bekommen Matthäus 26,14-16;46-49; Markus 14,43-45; Lukas 22,3-6.47-48; Johannes 18,2-3 Der Ausdruck „einen Judas bekommen“, „Judaskuss“ oder „Judaslohn“ geht auf die Ereignisse rund um die Verhaftung Jesu zurück, wie sie in den Evangelien bei Matthäus (Mt 26,14–16; 26,46–49), bei Markus (Mk 14,43–45), bei Lukas (Lk 22,3–6; 22,47–48) und bei Johannes (Joh 18,2–3)…
-
Beim Jüngsten Gericht – Am jüngsten Tag Mt 25, 31-32 Der Ausdruck „beim Jüngsten Gericht“ bzw. „am jüngsten Tag“ bezieht sich auf die Worte bei Matthäus (Mt 25,31–32), wo Jesus eine Endzeitvision beschreibt. Der Menschensohn kommt in seiner Herrlichkeit, begleitet von allen Engeln, und setzt sich auf den Thron seiner Herrlichkeit. Vor ihm werden alle…