Autor: admin

  • Ein Herz von Stein haben Ez 36,25-27 Der Ausdruck stammt aus Ezechiel 36,25-27, wo Gott das Volk Israel anspricht und seine Verheißung der Erneuerung gibt: „Ich will reines Wasser über euch sprengen, und ihr werdet rein sein; ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen; ich will das…

  • Ein verstocktes Herz 2.Mose7,13 Der Ausdruck taucht in 2. Mose 7,13 auf, als Gott über den Pharao spricht, der sich weigert, das Volk Israel ziehen zu lassen. Trotz der sichtbaren Zeichen und Wunder, die Mose und Aaron im Auftrag Gottes zeigen, hält der Pharao an seinem Widerstand fest. Die Bibel sagt, dass „der Pharao aber…

  • Reinen Herzens sein Mt 5,8 Der Ausdruck stammt aus der Bergpredigt in Matthäus 5,8: „Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.“ Jesus beschreibt hier die Seligpreisungen als Wegweiser für ein gottgefälliges Leben. Daß ein Herz rein ist, bedeutet, dass das Herz unbefleckt, aufrichtig und frei von bösen Absichten ist. Es geht…

  • Sein Herz auf der Zunge tragen Sir 21,26 Der Ausdruck „sein Herz auf der Zunge tragen“ geht auf Sirach (Sir 21,26) zurück und beschreibt eine Person, die ihre Gedanken und Gefühle offen und ohne Zurückhaltung ausspricht. Gemeint ist jemand, der ehrlich, direkt und unverstellt kommuniziert, ohne seine inneren Regungen zu verbergen oder zu beschönigen. Im…

  • Sein Herz ausschütten 1 Sam 1,15; Ps.42,5; 62,9 Der Ausdruck „sein Herz ausschütten“ bedeutet, offen und ehrlich die eigenen Gefühle, Sorgen, Nöte oder Bitten zu äußern, besonders vor Gott. In der Bibel taucht diese Wendung mehrfach auf: „Sein Herz ausschütten“ zeigt, dass Gott als verständnisvoller und treuer Zuhörer gesehen wird. Es geht nicht nur darum,…

  • Sein Herz verhärten 2.Mose7,3 Der Ausdruck „sein Herz verhärten“ taucht in 2. Mose 7,3 auf, als Gott über den Pharao spricht: „Ich aber will mein Herz verhärten und werde meinetwegen Ägypten viele Zeichen und Wunder tun lassen.“ Im Kontext der Geschichte zeigt sich, dass der Pharao seinen Widerstand gegen Gott und Moses’ Auftrag beharrlich aufrechterhält.…

  • Sich etwas zu Herzen nehmen 2 Sam 13,20, Klgl 3,21-22 Der Ausdruck „sich etwas zu Herzen nehmen“ bedeutet, dass man eine Angelegenheit, ein Ereignis oder eine Botschaft ernst nimmt, tief darüber nachdenkt und emotional darauf reagiert. In der Bibel taucht diese Wendung an verschiedenen Stellen auf: „Sich etwas zu Herzen nehmen“ zeigt, dass Gefühle, Gedanken…

  • Wen der Herr lieb hat, den züchtigt er Sprüche 3,12; Hebräer 12,6 Der Ausdruck ist eine biblische Weisheit, die sowohl in Sprüche 3,12 als auch in Hebräer 12,6 auftaucht. Er beschreibt, dass Gottes Züchtigung oder Ermahnung ein Ausdruck seiner Liebe und Fürsorge ist, nicht von Strafe im strafenden Sinne geprägt. Wer geliebt wird, dem begegnet…

  • Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über. Mt 12,34 Der Ausdruck „Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über“ stammt aus Matthäus 12,34, wo Jesus die Pharisäer ermahnt. Er macht deutlich, dass die Worte eines Menschen von dem Zeugnis seines Herzens geprägt werden. Wer ein Herz voller Liebe, Weisheit oder…

  • Herzzerreißend sein oder Jemandem das Herz zerreiß Joel 2,13 Der Ausdruck „herzzerreißend sein“ oder „jemandem das Herz zerreißen“ stammt aus Joel 2,13, wo der Prophet das Volk Israel zur Umkehr ruft: „Zerreißt eure Herzen und nicht eure Kleider, und kehrt um zu dem HERRN, eurem Gott.“ Hier ist das „Herz zerreißen“ kein Ausdruck von Gewalt…

  • Heulen und Zähneklappern nach Matthäus 8,12; 13,42.50; 22,13; 24,51; 25,30; Lukas 13,28 Heulen und Zähneklappern Fünfmal spricht Jesus im Matthäusevangelium davon, dass geheult und mit den Zähnen geklappert wird. Unmittelbar davor wird jemand in die Dunkelheit hinausgeworfen oder anderweitig für seine Verfehlungen bestraft. Ob es sich bei den beschriebenen furchteinflößenden Geräuschen um das Bibbern der…

  • Mit Heulen und Zähneknirschen Mt 8,11-12 Der Ausdruck „mit Heulen und Zähneknirschen“ erscheint in Matthäus 8,11-12, wo Jesus über das Reich Gottes spricht: „Es werden viele kommen von Osten und Westen und sich zum Mahl setzen im Reich Gottes, die Kinder des Reiches aber hinausgeworfen werden in die Finsternis; da wird Heulen und Zähneknirschen sein.“…

  • Wie Heuschrecken 2. Mose 10, Offb. 9 Der Ausdruck „wie Heuschrecken“ taucht in der Bibel sowohl im Alten als auch im Neuen Testament auf und steht für Verheerung, Bedrohung und unaufhaltsame Macht. Die Heuschrecke ist in beiden Kontexten ein Bild für eine überwältigende, oft unkontrollierbare Kraft, die Zerstörung bringt. In 2. Mose ist sie Werkzeug…

  • Bis hierher und nicht weiter Hiob 38,8-11 Der Ausdruck stammt aus Hiob 38,8-11, wo Gott zu Hiob spricht und ihm seine Allmacht offenbart. Gott erinnert Hiob daran, dass er die Meere und Naturkräfte kontrolliert: „Wer hat den Staub des Meeres aufgewogen? Wer hat die Wasser in Grenzen gesetzt, bis hierher und nicht weiter, und hat…

  • Das schreit zum Himmel, himmelschreiend, himmelschreiende Sünde – Gott spricht mit Kain und sagt: „Das Blut deines Bruders schreit zu mir von der Erde.“ 1. Mose 4,10 Der Ausdruck „Das schreit zum Himmel“ oder „himmelschreiende Sünde“ stammt aus der Geschichte von Kain und Abel in 1. Mose 4,10. Nachdem Kain seinen Bruder Abel getötet hat,…

  • Den Himmel offen sehen Hesekiel 1,1; Johannes 1,50b-51; Apostelgeschichte 7,55; 10,11 Der Ausdruck „den Himmel offen sehen“ beschreibt in der Bibel eine besondere Erfahrung der göttlichen Gegenwart oder Offenbarung, bei der Menschen eine unmittelbare Verbindung zu Gott erleben. Es geht um Einsicht, Vision und Zugang zu himmlischer Wirklichkeit, die über das Sichtbare hinausgeht. Theologisch zeigt…

  • Der Himmel öffnet seine Schleusen oder Die Schleusen des Himmels öffnen sich. Gen 7,10-12 Der Ausdruck „der Himmel öffnet seine Schleusen“ beschreibt ein biblisches Bild für plötzliche, überwältigende Niederschläge oder göttliches Eingreifen durch Naturgewalten. In 1. Mose 7,10-12 heißt es, dass bei der Sintflut alle Quellen der großen Tiefe aufbrachen. Die Schleusen des Himmels wurden…

  • Ein Himmel wie ein Sack Jesaja 50,3 Der Ausdruck „ein Himmel wie ein Sack“ erscheint in Jesaja 50,3. „Ich bin es, der den Himmel ausspannt wie einen Schleier und ihn ausbreitet wie ein Zelt, der Könige macht und Fürsten stürzt.“ Die Formulierung „wie ein Sack“ ist eine bildhafte Beschreibung von Gottes Allmacht über die Schöpfung.…

  • In den Himmel heben/erheben Lk 10,15 Der Ausdruck „in den Himmel heben / erheben“ taucht in Lukas 10,15 auf. Jesus tadelt die Städte Chorazin, Bethsaida und Kapernaum. „Wehe dir, Chorazin! Wehe dir, Bethsaida! Denn wenn die Macht, die in Tyrus und Sidon wirkte, in euch gewirkt hätte, so hättet ihr lange bereut in Sack und…

  • Im siebten Himmel sein 2 Kor 12,2 Der Ausdruck stammt aus 2. Korinther 12,2. Paulus berichtet von einer besonderen himmlischen Erfahrung. „Ich kenne einen Menschen in Christus, der vor vierzehn Jahren – ob im Leib, weiß ich nicht, ob außerhalb des Leibes, weiß ich nicht, Gott weiß es – bis zum dritten Himmel entrückt wurde.“…

  • In den Himmel kommen Lk 23,43 Der Ausdruck „in den Himmel kommen“ erscheint in Lukas 23,43, als Jesus zu dem reuigen Verbrecher am Kreuz spricht. „Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein“. Dieser Satz beschreibt den Eintritt in die unmittelbare Gegenwart Gottes nach dem Tod. Es geht nicht nur um…

  • Vom Himmel fallen Jesaja 14,12 Der Ausdruck „vom Himmel fallen“ taucht in Jesaja 14,12 auf, wo von dem „Glanzstern, Sohn der Morgenröte“ die Rede ist: „Wie bist du vom Himmel gefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte! Wie bist du zu Boden geschmettert, der die Völker niedergeschlagen hat!“ Dieser Satz beschreibt den tiefen Sturz von jemandem,…

  • Zum Himmel schreien Gen. 4,10 Der Ausdruck „zum Himmel schreien“ erscheint in 1. Mose 4,10, nachdem Kain seinen Bruder Abel getötet hat. Gott sagt zu Kain: „Was hast du getan? Das Blut deines Bruders schreit zu mir von der Erde.“ Hier wird deutlich, dass ungerechte Taten, Gewalt und Mord nicht verborgen bleiben, sondern eine unmittelbare…

  • Himmelschreiendes Unrecht 1. Mose 4, 10 Der Ausdruck „himmelschreiendes Unrecht“ stammt aus der Geschichte von Kain und Abel in 1. Mose 4,10. Nachdem Kain seinen Bruder Abel getötet hat, sagt Gott: „Das Blut deines Bruders schreit zu mir von der Erde.“ Mit diesem Bild wird deutlich, dass manche Taten so schwer und ungerecht sind, dass…

  • Himmel und Erde zu Zeugen rufen 5.Mos.4,26 Der Ausdruck erscheint in 5. Mose 4,26; 30,19; 31,28 im Kontext von Gottes Anweisungen und Geboten gegenüber Israel. Gott ruft Himmel und Erde als Zeugen für sein Wirken, seine Gebote und die Verantwortung der Menschen herbei. Damit wird betont, dass Gottes Ordnungen und menschliche Treue nicht nur vor…