Kategorie: M

Bibelsprüche, die mit m beginnen

  • Wo Milch und Honig fließen

    Wo Milch und Honig fließen 2. Mose 3,8

    Der Ausdruck „ein Land, wo Milch und Honig fließen“ stammt aus 2. Mose 3,8 im Buch Exodus. Dort spricht Gott zu Mose. Gott kündigt an, das Volk Israel aus der Unterdrückung in Ägypten zu befreien und in ein gutes und weites Land zu führen.

    Die Formulierung ist bildhaft gemeint und beschreibt ein Land von besonderem Reichtum und Fruchtbarkeit. „Milch“ steht dabei für die Viehhaltung und damit für Nahrung und Versorgung. „Honig“ dagegen gilt als Zeichen für natürliche Süße und landwirtschaftlichen Überfluss. Zusammen verweisen die beiden Begriffe auf eine Region, in der Menschen gute Lebensbedingungen vorfinden, in der Nahrung reichlich vorhanden ist und in der das Leben gedeihen kann.

    Im biblischen Kontext findet dieser Ausdruck mehrfach Verwendung, um das verheißene Land zu beschreiben, das Gott seinem Volk zusagt. Es ist nicht nur geografisch gemeint, sondern steht zugleich für die Erfüllung eines Versprechens, für Befreiung und für einen Neuanfang nach Zeiten der Not und der Fremdherrschaft. Das „Land, wo Milch und Honig fließen“ ist damit ein Bild für Hoffnung und Zukunft.

    Weg und Verheißung

    Die Redewendung wird heute oft verwendet, um einen Ort oder eine Situation zu beschreiben, die als besonders angenehm, fruchtbar oder lebenswert empfunden wird. Sie kann sowohl materiellen Wohlstand als auch ein allgemein gutes Lebensumfeld ausdrücken, in dem Menschen sich sicher und versorgt fühlen.

    Gleichzeitig erinnert der biblische Zusammenhang daran, dass dieses verheißene Land nicht einfach nur ein Geschenk ohne Bedingungen ist. Es ist mit einem Weg verbunden ist. Das Volk Israel musste diesen Weg gehen, um dorthin zu gelangen. Dabei muss das Volk Herausforderungen bewältigen. Die Verheißung steht somit für Ziel und Hoffnung, die durch Vertrauen und Ausdauer zu erreichen sind.

    So wird „ein Land, wo Milch und Honig fließen“ zu einem Sinnbild für ein Leben in Fülle, für Gottes Fürsorge und für die Aussicht auf eine Zukunft, in der Not und Mangel überwunden sind und gute Lebensbedingungen herrschen.

  • Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich

    Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich. Matthäus 12,30; Lukas (9,50) 11,23

    Der Satz „Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich“ stammt aus den Evangelien des Neuen Testaments, insbesondere aus Matthäus 12,30 und in ähnlicher Form aus Lukas 11,23 (9,50). Jesus Christus sagt den Satz im Zusammenhang mit Auseinandersetzungen über seine Vollmacht und sein Wirken.

    Die Aussage steht in einem Kontext, in dem Jesus kritisiert wird und seine Gegner seine Taten unterschiedlich deuten. Mit diesem Satz macht er deutlich, dass es keine neutrale Haltung ihm gegenüber gibt. Wer sich nicht bewusst für ihn entscheidet oder sein Wirken anerkennt, stellt sich – im übertragenen Sinn – gegen ihn. Es geht dabei weniger um eine aggressive Abgrenzung, sondern um die Klarheit einer Entscheidung.

    Der Gedanke unterstreicht die Bedeutung von Haltung und Positionierung. In Fragen des Glaubens reicht es nicht aus, unentschieden oder indifferent zu bleiben. Vielmehr fordert die Aussage dazu auf, sich bewusst zu verhalten: entweder für das, was Jesus verkündet und repräsentiert, oder dagegen. Diese Zuspitzung soll Klarheit schaffen und verdeutlichen, dass Gleichgültigkeit ebenfalls eine Form von Stellungnahme ist.

    Im weiteren Zusammenhang spricht Jesus auch davon, dass man „mit ihm sammelt oder zerstreut“. Damit wird bildhaft beschrieben, dass Handlungen entweder im Einklang mit seinem Wirken stehen und es fördern oder ihm entgegenwirken. Es geht also nicht nur um Worte oder Bekenntnisse, sondern auch um das konkrete Verhalten eines Menschen.

    Im übertragenen Sinn kann der Satz allgemein auf Lebensentscheidungen bezogen werden, bei denen es um grundlegende Werte und Richtungen geht. In solchen Situationen gibt es oft keine vollständig neutrale Position, sondern Entscheidungen, die sich gegenseitig ausschließen und eine klare Ausrichtung verlangen.

    So bringt die Aussage „Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich“ die Bedeutung von Entscheidung und Klarheit zum Ausdruck. Sie fordert dazu auf, sich bewusst zu positionieren und macht deutlich, dass Zugehörigkeit und Haltung im Blick auf Jesus nicht beliebig oder gleichgültig sind, sondern eine eindeutige Ausrichtung erfordern.

  • Einen Mohren weiß waschen wollen

    Einen Mohren weiß waschen wollen Jer 13,23

    Der Ausdruck „einen Mohren weiß waschen wollen“ geht auf eine bildhafte Aussage zurück, die in Jeremia 13,23 ihren Ursprung hat. In diesem Vers wird die Frage gestellt, ob ein Kuschiter (in älteren Übersetzungen oft als „Mohr“ bezeichnet) seine Hautfarbe ändern oder ein Panther seine Flecken verwandeln kann. Die Antwort ist sinngemäß: So wenig dies möglich ist, so wenig kann der Mensch von sich aus seine tief verwurzelte Gewohnheit des Bösen ablegen.

    Die Redewendung „einen Mohren weiß waschen wollen“ ist also bildhaft gemeint. Sie beschreibt den Versuch, etwas grundlegend Unveränderliches durch äußere Maßnahmen zu verändern. Im biblischen Zusammenhang geht es dabei nicht um äußere Merkmale eines Menschen. Es geht vielmehr um die Schwierigkeit, fest eingeprägte Verhaltensweisen und innere Haltungen zu ändern. Insbesondere dann, wenn sie tief in Gewohnheit und Charakter verwurzelt sind.

    Jeremia verwendet dieses Bild im Rahmen seiner prophetischen Botschaft an das Volk Israel, um auf deren Zustand hinzuweisen. Es geht um die Kritik an einem Verhalten, das sich von Gott entfernt hat und dennoch vorgibt, unverändert zu sein. Die Aussage macht deutlich, dass bloßes äußeres Handeln oder oberflächliche Korrekturen nicht ausreichen, wenn keine echte innere Umkehr stattfindet.

    Echte Veränderung

    Die Redewendung wird heute verwendet, um auszudrücken, dass etwas grundsätzlich Unveränderliches nicht durch einfache oder oberflächliche Maßnahmen zu verändert ist. Sie kann sich sowohl auf Eigenschaften, Verhaltensweisen als auch auf festgefahrene Situationen beziehen, in denen grundlegende Veränderungen notwendig wären, die jedoch nicht allein durch äußere Eingriffe erreichbar sind.

    Gleichzeitig verweist der biblische Kontext indirekt darauf, dass echte Veränderung mehr erfordert als menschliche Anstrengung allein. Während äußere Anpassungen begrenzt sind, zielt die prophetische Botschaft auf eine tiefere, innere Erneuerung, die den ganzen Menschen betrifft.

    So steht die Redewendung „einen Mohren weiß waschen wollen“ für die Einsicht, dass manche Veränderungen nicht durch bloße äußere Maßnahmen erreicht werden können. Sie erinnert daran, dass echte Wandlung an der Wurzel ansetzen muss und nicht allein durch oberflächliche Korrekturen zustande kommt.

  • Einem Moloch opfern

    Einem Moloch opfern 3. Mose 18,21

    Der Ausdruck „einem Moloch opfern“ geht auf eine Warnung im Alten Testament zurück, insbesondere auf 3. Mose 18,21 im Buch Levitikus. Dort verbietet Gott durch Mose ausdrücklich, Kinder dem sogenannten Moloch zu opfern. Der Moloch wird in der biblischen Überlieferung als eine fremde Gottheit verstanden. Deren Kult ist mit grausamen Praktiken verbunden war, insbesondere mit dem Opfer von Kindern.

    Die Redewendung steht daher im wörtlichen Sinn für ein religiös motiviertes Opfer, das mit schwerem Unrecht verbunden ist. Im biblischen Kontext ist diese Praxis entschieden abzulehnen. Sie widerspricht dem Willen Gottes und entwertet das Leben von Menschen – insbesondere von Kindern. Das Gebot unterstreicht den Schutz des Lebens. Ebenso die Abgrenzung gegenüber fremden Kulten, die mit solchen Praktiken einhergingen.

    Im übertragenen Sinn hat sich die Redewendung jedoch weiterentwickelt. Heute wird „einem Moloch opfern“ häufig verwendet, um auszudrücken, dass etwas oder jemand einem übergeordneten, oft anonymen System oder einer Macht „geopfert“ wird, etwa wirtschaftlichen Interessen, politischen Zwängen oder Ideologien. In diesem Sinn steht „Moloch“ symbolisch für eine Kraft, die unersättlich ist und der persönliche Werte oder sogar menschliches Wohl untergeordnet werden.

    Die biblische Herkunft der Redewendung verleiht ihr dabei eine besondere Schärfe: Sie erinnert daran, dass nicht alles, was gesellschaftlich oder kulturell möglich erscheint, auch moralisch vertretbar ist. Der Schutz des Lebens und die Achtung des Menschen stehen im Zentrum der biblischen Ethik. Genau dagegen richtet sich die Kritik an den Moloch-Opfern.

    Dem Moloch opfern

    So beschreibt „einem Moloch opfern“ ursprünglich eine drastische religiöse Praxis, die im Alten Testament verboten wird. Der Ausdruck hat sich im übertragenen Sinn zu einem Bild für das Aufgeben von Werten oder Menschen zugunsten größerer, oft unpersönlicher Kräfte entwickelt. Die Redewendung mahnt dazu, kritisch zu prüfen, welchen „Mächten“ man im Leben Raum gibt. Ebenso ist zu prüfen, ob diese mit grundlegenden ethischen Maßstäben vereinbar sind.

    Wer einem Moloch opfert, „füttert“ damit ein System, von dem bekannt ist , das es nur immer gierig verschlingt und nie genug hat.

  • Moses und die Propheten

    Moses und die Propheten Lukas 16,29

    Der Ausdruck „Moses und die Propheten“ stammt aus Lukas 16,29. Er wird von Jesus von Nazareth indem Gleichnis vom reichen Mann und dem armen Lazarus verwendet. Dort sagt Abraham zu dem reichen Mann, dass seine Brüder „Mose und die Propheten“ hören sollen, also die Heiligen Schriften, die ihnen bereits vorliegen.

    „Mose und die Propheten“ meint die Gesamtheit der hebräischen Bibel, also das Gesetz (Tora). Dieses wird traditionell auf Mose zurückgeführt, sowie die prophetischen Schriften, die durch die Propheten überliefert wurden. Der Ausdruck steht somit sinnbildlich für die göttliche Offenbarung, die den Menschen bereits gegeben ist.

    Im Kontext des Gleichnisses wird deutlich, dass diese vorhandene Offenbarung ausreicht, um ein Leben nach Gottes Willen zu führen. Der reiche Mann bittet darum, jemanden von den Toten zu seinen Brüdern zu senden, um sie zu warnen. Doch die Antwort lautet, dass die Schriften selbst genügen: Wer „Mose und die Propheten“ nicht hört, wird sich auch durch ein außergewöhnliches Zeichen nicht überzeugen lassen.

    Moses und die Propheten

    Die Aussage macht deutlich, welche Bedeutung den überlieferten Worten Gottes zukommt. Sie sind nicht nur historische Texte, sondern eine verbindliche Grundlage für Orientierung, Glauben und Handeln. Wer sich mit ihnen auseinandersetzt, hat bereits Zugang zu wesentlichen Einsichten über Gott, den Menschen und ein verantwortliches Leben.

    Der Ausdruck findet heute oft Verwendung, um auf die Autorität der Schrift oder auf bewährte Grundlagen von Weisheit und Lehre hinzuweisen. Er kann daran erinnern, dass wichtige Antworten nicht immer neu gesucht werden müssen. Sie sind oft bereits in dem enthalten sind, was überliefert und zugänglich ist.

    So steht die Redewendung für die umfassende Botschaft der biblischen Tradition, die als Grundlage für Erkenntnis und Orientierung dient. Die Aussage im Lukasevangelium betont, dass diese vorhandene Offenbarung ernstzunehmen ist- Sie reicht aus, um den Weg zu einem verantwortungsvollen und bewussten Leben zu weisen.

  • Aus seinem Herzen keine Mördergrube machen

    Aus seinem Herzen keine Mördergrube machen Mt 21,13

    Der Ausdruck „aus seinem Herzen keine Mördergrube machen“ ist von einer Aussage Jesu im Neuen Testament inspiriert, die im Matthäusevangelium im Zusammenhang mit der Tempelreinigung überliefert ist (Mt 21,13) im Buch Matthäus. Jesus Christus zitiert dabei eine prophetische Schriftstelle und kritisiert, dass der Tempel, der ein Ort des Gebets sein soll, zu einer „Räuberhöhle“ geworden ist.

    Die Redewendung selbst hat sich im Deutschen weiterentwickelt und wird heute im übertragenen Sinn verwendet. „Aus seinem Herzen keine Mördergrube machen“ bedeutet, seine wahren Gedanken und Absichten nicht zu verbergen oder zu verschleiern. Es ist weitaus besser, ehrlich und aufrichtig zu sein. Es geht darum, nichts zu heucheln oder hinter einer Fassade zu verstecken, sondern offen und transparent zu handeln und zu sprechen.

    Der biblische Hintergrund verweist auf die Kritik an äußerer Religiosität, die nicht mit innerer Aufrichtigkeit übereinstimmt. Jesus wendet sich gegen eine Praxis, bei der äußere Formen von Frömmigkeit nicht mit einem echten inneren Leben in Einklang stehen. Diese Spannung zwischen äußerem Verhalten und innerer Haltung ist ein zentrales Thema seiner Lehre.

    Im übertragenen Sinn fordert die Redewendung dazu auf, Ehrlichkeit und Authentizität zu leben. Wer „keine Mördergrube aus seinem Herzen macht“, steht zu dem, was er denkt und fühlt, und vermeidet Täuschung oder Doppelzüngigkeit. Das betrifft sowohl persönliche Beziehungen als auch das eigene Selbstverständnis.

    Gleichzeitig erinnert die Redewendung daran, dass ein offenes Herz Vertrauen schafft. Wo Menschen ehrlich miteinander umgehen, können Beziehungen wachsen. Auch Konflikte können dann konstruktiv geklärt werden. Verdeckte Absichten hingegen führen oft zu Misstrauen und Missverständnissen.

    „Aus seinem Herzen keine Mördergrube machen“ für die Verbindung von innerer und äußerer Aufrichtigkeit. Der biblische Ursprung im Zusammenhang mit Jesu Worten unterstreicht die Bedeutung eines Lebens, in dem Worte, Handlungen und innere Haltung übereinstimmen und nicht von Täuschung oder Verstellung geprägt sind.

    Ehrlich währt am längsten

    Manche reden frei raus, halten nicht hinterm Berg und nennen das Kind beim Namen. Andere Menschen nehmen kein Blatt vor dem Mund oder reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Man kann natürlich auch einfach und ehrlich seine Meinung sagen.

  • Seinen Mund nicht aufmachen

    Seinen Mund nicht aufmachen Jes 53,7

    Der Ausdruck „seinen Mund nicht aufmachen“ geht auf die Beschreibung des leidenden Gottesknechtes im Buch Jesaja zurück, insbesondere Jesaja 53,7. Der Prophet Jesaja verwendet das Bild, um das Verhalten einer leidenden Gestalt zu schildern, die „wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird“ ist und „seinen Mund nicht auftut“.

    Im biblischen Kontext beschreibt diese Formulierung ein Verhalten von Schweigen angesichts von Leid, Anklage oder Ungerechtigkeit. Derjenige, von dem hier die Rede ist, reagiert nicht mit Verteidigung oder Protest. Er nimmt das Geschehen still hin. Dieses Schweigen wird nicht als Schwäche verstanden. Es ist Ausdruck von Geduld, Ergebenheit und innerer Stärke.

    Die Stelle wird im Neuen Testament im Zusammenhang mit Jesus Christus auf sein Leiden bezogen und als Hinweis auf sein Verhalten während der Passion verstanden. Auch dort begegnet Jesus seinen Anklägern und dem Geschehen mit auffallender Zurückhaltung und verzichtet weitgehend auf eigene Verteidigung. Das Schweigen wird so zu einem Zeichen von Vertrauen und Hingabe.

    Zurückhaltung oder so

    Im übertragenen Sinn steht die Redewendung „seinen Mund nicht aufmachen“ heute für das bewusste Zurückhalten von Worten. Zum Beispiel in Situationen, in denen eine Reaktion nicht notwendig ist oder in denen Worte nichts mehr ändern können. Es kann auch eine Haltung beschreiben, in der jemand bewusst auf Gegenwehr verzichtet, um eine Situation nicht weiter zu verschärfen oder um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

    Gleichzeitig kann das Bild auch daran erinnern, dass Schweigen nicht immer gleichzusetzen ist mit Zustimmung. Es ist eine eigene Form des Ausdrucks sein kann. Schweigen kann Stärke zeigen, wenn jemand nicht vorschnell reagiert, sondern Ruhe bewahrt und die Situation innerlich verarbeitet.

    So beschreibt „seinen Mund nicht aufmachen“ eine Haltung des stillen Ertragens und der Zurückhaltung. Im biblischen Zusammenhang wird dieses Verhalten zu einem Ausdruck von Vertrauen und Würde, das gerade im Leiden sichtbar wird und eine tiefere Bedeutung als bloßes Schweigen hat.

    Andererseits

    Wer den Mund nicht aufmacht, tut dies (nicht), um andere nicht zu verletzen, um ein Geheimnis zu wahren oder weil es sowieso ncihts ändern würde. Mancher wartet einfach ab, wie sich Dinge entwickeln. Doch kann schweigen, das stille sein und den Mund nicht aufkriegen auch durchaus so verstanden werden, dass jemand duckmäusert, an der faschen Stelle schweigt oder sich wegduckt. Nehmen wir mal an, dass die Zurückhaltung gute Gründe haben mag.

  • Was zum Munde hereingeht, das verunreinigt den Menschen nicht

    Was zum Munde hereingeht, das verunreinigt den Menschen nicht. Matthäus 15,11; Markus 7,15

    Der Satz „Was zum Munde hereingeht, das verunreinigt den Menschen nicht“ stammt aus den Evangelien des Neuen Testaments, insbesondere aus Matthäus 15,11 im Buch Matthäus sowie Markus 7,15 im Buch Markus. Gesprochen wird er von Jesus Christus im Zusammenhang mit einer Auseinandersetzung über Reinheitsvorschriften und religiöse Traditionen.

    Im damaligen jüdischen Kontext spielte die Frage nach ritueller Reinheit eine wichtige Rolle. Es gab zahlreiche Regeln darüber, welche Speisen als „rein“ oder „unrein“ galten und welche äußeren Handlungen eingehalten werden mussten. Jesus stellt diese Vorstellungen in Frage, indem er darauf hinweist, dass nicht das, was ein Mensch von außen aufnimmt, ihn im innersten Sinne verunreinigt, sondern das, was aus seinem Inneren hervorgeht.

    Damit verschiebt sich der Fokus von äußeren Vorschriften hin zur inneren Haltung des Menschen. Im weiteren Verlauf der Aussage macht Jesus deutlich, dass es die Gedanken, Worte und Absichten sind, die aus dem Herzen kommen, die den Menschen moralisch bestimmen. Dinge wie böse Gedanken, Neid, Hass oder Lüge entspringen nicht der Nahrung, sondern dem Inneren des Menschen.

    Schein und Sein

    Die Aussage richtet sich somit gegen eine rein äußerliche Frömmigkeit, die sich auf Regeln und Rituale beschränkt, ohne die innere Einstellung zu berücksichtigen. Jesus betont, dass wahre Reinheit nicht durch äußere Einhaltung von Vorschriften entsteht, sondern durch eine Veränderung des Herzens.

    Im übertragenen Sinn bedeutet der Satz, dass äußere Einflüsse allein nicht das Wesen eines Menschen bestimmen. Wichtiger ist, wie jemand innerlich denkt, entscheidet und handelt. Äußere Dinge können den Menschen beeinflussen, aber sie sind nicht die eigentliche Quelle von moralischer Verantwortung.

    „Was zum Munde hereingeht, das verunreinigt den Menschen nicht“ ist eine grundlegenden Einsicht über das Verhältnis von äußerem Verhalten und innerer Haltung. Die Aussage lenkt den Blick auf die innere Dimension des Menschen und betont, dass Reinheit und Unreinheit vor allem im Herzen ihren Ursprung haben.

  • Wie die Mutter, so die Tochter

    Wie die Mutter, so die Tochter Ez 16,44

    Der Satz „Wie die Mutter, so die Tochter“ stammt aus dem Buch Ezechiel. Es steht in Ezechiel 16,44, und wird von Ezechiel im Rahmen einer prophetischen Rede verwendet. In diesem Abschnitt richtet sich der Prophet kritisch an das Volk .Dabei nutzt er das Bild von Mutter und Tochter, um eine bestimmte Entwicklung oder ein Verhalten zu veranschaulichen.

    Im biblischen Kontext steht die „Mutter“ für eine frühere Generation oder ein Vorbild. Die „Tochter“ symbolisiert die nachfolgende Generation. Mit der Aussage wird ausgedrückt, dass sich bestimmte Eigenschaften, Verhaltensweisen oder auch Fehlentwicklungen fortsetzen und weitergegeben werden. Es geht dabei nicht nur um biologische Verwandtschaft, sondern um eine geistliche und moralische Kontinuität.

    Ezechiel verwendet dieses Bild im Zusammenhang mit einer Kritik an dem Verhalten des Volkes, das sich von Gott entfernt hat und bestimmte negative Muster übernimmt oder fortführt. Der Vergleich soll verdeutlichen, dass das aktuelle Verhalten nicht isoliert betrachtet werden kann, sondern in einer Linie mit früheren Entwicklungen steht. Dadurch wird die Verantwortung der Gegenwart betont, aber auch die Prägung durch die Vergangenheit sichtbar gemacht.

    Erbe und Verantwortung

    Im übertragenen Sinn wird die Redewendung „Wie die Mutter, so die Tochter“ heute allgemein verwendet, um Ähnlichkeiten zwischen Generationen zu beschreiben. Sie kann sich auf äußere Merkmale, Verhaltensweisen, Charakterzüge oder Lebensstile beziehen, die von einer Generation auf die nächste übertragen werden. Dabei kann der Ausdruck sowohl neutral beschreibend als auch kritisch gemeint sein.

    Gleichzeitig erinnert der biblische Zusammenhang daran, dass solche Prägungen nicht zwangsläufig unveränderlich sind. Einflüsse aus der Herkunft und dem Umfeld mögen stark auf Menschen einwirken. Es bleibt aber doch immer Raum für persönliche Entwicklung und bewusste Veränderung.

    Der Satz macht deutlich, dass menschliches Verhalten oft in Zusammenhängen steht und über Generationen hinweg geprägt sein kann. Die Aussage in Ezechiel lädt dazu ein, diese Zusammenhänge zu erkennen und zugleich Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen, unabhängig von Vorbildern oder Herkunft.

  • Mücken seihen und Kamele verschlucken

    Mücken seihen und Kamele verschlucken Matthäus 23,24

    Der Ausdruck „Mücken seihen und Kamele verschlucken“ stammt aus den Worten des Jesus von Nazareth im Matthäusevangelium (Matthäus 23,24). Jesus richtet sich in diesem Abschnitt kritisch an die religiösen Führer seiner Zeit. Er weist auf eine Haltung hin, die sich stark mit äußeren Kleinigkeiten beschäftigt. Größere, wichtigere Dinge werden dagegen vernachlässigt.

    Das Bild ist eine zugespitzte Metapher: Mücken gehören zu den kleinsten als unrein geltenden Tieren, während Kamele zu den größten Tieren zählen. „Mücken seihen“ bezieht sich auf die Praxis, Getränke sorgfältig durch ein Sieb zu filtern, um selbst kleinste unreine Bestandteile zu entfernen. Im übertragenen Sinn beschreibt dies eine übertriebene Genauigkeit in kleinen, oft nebensächlichen Fragen. Gleichzeitig steht das „Kamel verschlucken“ für das Ignorieren von etwas sehr Großem und Bedeutendem.

    Haltung und Heuchelei

    Mit dieser Gegenüberstellung kritisiert Jesus eine Haltung der Heuchelei. Man achtet penibel auf kleine Vorschriften oder äußerliche Reinheitsgebote. Dagegen werden grundlegende ethische Prinzipien wie Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Wahrhaftigkeit vernachlässigt. Es geht also nicht um die Ablehnung von Ordnung oder Genauigkeit an sich. Vielmahr geht es um eine falsche Gewichtung von Wichtigem und Unwichtigem.

    Jesus macht deutlich, dass die innere Haltung entscheidend ist. Wer sich nur auf äußerliche Details konzentriert, kann den Blick für das Wesentliche verlieren. Die Kritik richtet sich gegen eine Frömmigkeit, die nach außen korrekt erscheint, aber im Inneren nicht mit den grundlegenden Werten übereinstimmt.

    Die Redewendung wird heute verwendet, um ein Verhalten zu beschreiben, bei dem jemand sich über Kleinigkeiten stark aufregt oder sie streng beurteilt, während größere Probleme oder Ungerechtigkeiten unbeachtet bleiben. Sie mahnt dazu, Prioritäten richtig zu setzen und das Wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren.

    So verdeutlicht „Mücken seihen und Kamele verschlucken“ eine pointierte Kritik an einer einseitigen Sichtweise. Die Aussage lädt dazu ein, sowohl im persönlichen Leben als auch im Umgang mit anderen darauf zu achten, dass nicht nebensächliche Dinge überbewertet werden, während grundlegende Werte und Verantwortlichkeiten vernachlässigt werden.

  • Nicht müde werden, Gutes zu tun

    Nicht müde werden, Gutes zu tun. Gal.6,9

    Der Satz „Nicht müde werden, Gutes zu tun“ stammt aus dem Brief an die Galater, den Paulus an die Gemeinden schreibt (Galater 6,9). In diesem Zusammenhang ermutigt Paulus die Gläubigen, im Tun des Guten nicht nachzulassen, auch wenn sich Erfolge oder unmittelbare Ergebnisse nicht sofort zeigen.

    Die Aufforderung steht im Zusammenhang mit der Vorstellung von Saat und Ernte, die Paulus im selben Vers verwendet. Wer Gutes sät, wird zur rechten Zeit auch die entsprechende „Ernte“ erleben, sofern er nicht aufgibt. Damit wird deutlich gemacht, dass gutes Handeln oft Geduld und Ausdauer erfordert. Nicht jede gute Tat führt sofort zu sichtbaren Ergebnissen, doch sie hat dennoch Bestand und Wirkung.

    Der Vers richtet sich besonders an Menschen, die im Alltag oder im Dienst für andere an ihre Grenzen kommen. Es kann Momente geben, in denen Anstrengung, Einsatz oder Hilfsbereitschaft nicht unmittelbar gewürdigt werden oder scheinbar wenig bewirken. Gerade dann soll die Ermutigung helfen, nicht nachzulassen, sondern weiterzumachen und Vertrauen in die langfristige Wirkung des Guten zu haben.

    Ermutigung Gutes zu tun

    Im weiteren Kontext betont Paulus die Bedeutung von Gemeinschaft und gegenseitiger Unterstützung. Das Gute, das man anderen tut, ist Teil eines größeren Zusammenhangs, in dem Menschen einander helfen, tragen und stärken. So wird das Tun des Guten nicht nur als individuelle Aufgabe verstanden, sondern als Beitrag zum Miteinander.

    Im übertragenen Sinn kann der Satz auch allgemein als Lebensprinzip verstanden werden. Er ermutigt dazu, sich nicht von Entmutigung oder Erfolglosigkeit bestimmen zu lassen, sondern an dem festzuhalten, was als richtig und gut erkannt wurde. Ausdauer, Geduld und Vertrauen spielen dabei eine zentrale Rolle.

    So wird „Nicht müde werden, Gutes zu tun“ zu einer bleibenden Ermutigung, die dazu aufruft, kontinuierlich und verlässlich im Sinne des Guten zu handeln. Der Gedanke verbindet Einsatzbereitschaft mit Hoffnung und macht deutlich, dass sich beständiges Gutes Tun langfristig auszahlt, auch wenn der Weg dorthin mit Geduld verbunden ist.

  • Mühselig und beladen

    Mühselig und beladen Matthäus 11,28

    Der Ausdruck „mühselig und beladen“ stammt aus den Worten von Jesus von Nazareth im Matthäusevangelium (Matthäus 11,28). In diesem Vers lädt Jesus die Menschen ein: „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid. Ich will euch erquicken.“

    Mit „mühselig und beladen“ sind Menschen gemeint, die unter Lasten leiden. Seien es körperliche Anstrengungen, seelische Sorgen, gesellschaftlicher Druck oder auch religiöse Verpflichtungen, die als schwer empfunden werden. Die Formulierung beschreibt eine Lebenssituation, die von Erschöpfung, Überforderung oder innerer Unruhe geprägt ist.

    Im damaligen Kontext kann die Aussage auch Menschen ansprechen, die unter strengen religiösen Anforderungen oder gesellschaftlichen Erwartungen stehen. Für viele war das Einhalten von Geboten und Vorschriften mit großer Anstrengung verbunden, ohne dass daraus unbedingt innerer Frieden entstand. Jesus richtet sich daher an alle, die nach Entlastung und Ruhe suchen.

    Die Einladung Jesu ist bewusst offen formuliert. „Alle, die ihr mühselig und beladen seid“. Es gibt keine Einschränkung auf bestimmte Gruppen. Vielmehr richtet sich das Angebot an jeden Menschen, der sich angesprochen fühlt. Im Mittelpunkt steht die Verheißung von „Erquickung“, also von Erleichterung, Ruhe und neuer Kraft.

    Der Ausdruck findet heute oft Verwendung, um Menschen in belastenden Lebenssituationen zu beschreiben. Dazu können Sorgen, Verantwortung, Stress oder persönliche Herausforderungen gehören, die als schwer auf den Schultern liegen. Die biblische Aussage kann in diesem Zusammenhang als Einladung verstanden werden, Hilfe zu suchen und nicht allein mit seinen Lasten zu bleiben.

    So beschreibt „mühselig und beladen“ eine grundlegende menschliche Erfahrung von Belastung und Erschöpfung. Die Worte im Matthäusevangelium stellen dieser Erfahrung jedoch eine Perspektive der Entlastung gegenüber. Die Einladung, sich an Christus zu wenden und dadurch neue Ruhe und innere Stärkung zu finden.

    Unter der römischen Besatzung, der ständig präsenten Religiosität, deren Regeln streng einzuhalten sind und die in sozialer Kontrolle übergeht, in der allgegenwärtigen Armut muss es den Menschen eine Wohltat gewesen sein, dass einer wie Jesus sagt: „Ich will euch erquicken“. – Du musst nicht formvollendet, zur rechten Zeit und am richtigen Ort deine Gebete vortragen, diese und jene Regeln einhalten und so vieles mehr. Glaube einfach an Gott und nimm seine Gnade an. Das ist alles. – Losgelöst von Religiösen mag es für viel Menschen eine Erlösung sein, wenn jemand fragt: „Wie geht’s dir? Und wie geht es dir wirklich? Erzähl es mir. Ich hör dir zu.“

  • Sein Mütchen kühlen

    Sein Mütchen kühlen 2, Mose 15,9

    Der Ausdruck „sein Mütchen kühlen“ geht auf bildhafte Vorstellungen zurück. Diese auch im biblischen Sprachgebrauch ihren Widerhall finden, etwa im Zusammenhang mit 2. Mose 15,9 im Buch Exodus. Dort beschreibt Mose in einem Lied den Feind, der voller Übermut spricht und seine Gegner verfolgt. Die Formulierung steht im Kontext von Macht, Überheblichkeit und dem Versuch, den eigenen Zorn oder Ehrgeiz an anderen auszuleben.

    „Sein Mütchen kühlen“ bedeutet im übertragenen Sinn, seinen Zorn, seine Wut oder seine aufgestaute Erregung an jemandem oder durch eine Handlung abzureagieren. Das „Mütchen“ steht dabei für den inneren Gemütszustand, insbesondere für aufgestaute Emotionen wie Ärger oder Rachegefühle. „Kühlen“ meint, diese Spannungen durch ein bestimmtes Verhalten abzubauen oder zu beruhigen. Und das geschieht oft jedoch auf Kosten anderer.

    Im biblischen Zusammenhang wird ein solches Verhalten kritisch betrachtet. Insbesondere wenn es mit Überheblichkeit oder Gewalt verbunden ist. Das Lied des Mose erinnert daran, dass menschliche Macht und Selbstsicherheit, die sich gegen andere richtet, letztlich nicht von Dauer ist. Die übermütigen Absichten der Gegner werden im weiteren Verlauf der Erzählung durch Gottes Eingreifen begrenzt.

    Die Redewendung wird heute verwendet, wenn jemand seine Aggressionen oder Emotionen an einer anderen Person oder in einer Situation abreagiert. Sie kann sowohl beschreibend als auch kritisch gemeint sein. Und sie verweist darauf, dass Handlungen nicht nur sachlich motiviert sein müssen, sondern oft auch durch innere Gefühle beeinflusst werden.

    So steht „sein Mütchen kühlen“ für den Versuch, innere Spannungen durch äußere Handlungen abzubauen. Der biblische Bezug macht zugleich deutlich, dass solche Reaktionen reflektiert werden sollten, da sie leicht in Übermaß, Ungerechtigkeit oder Rücksichtslosigkeit führen können.

    Zum Einen mag es vorkommen, dass einer seinen aufgestauten Zorn, seine Wut oder Rachsucht an einer wehrloseren Person oder Sache abreagiert, sozusagen „Dampf ablässt“. Abdererseits kann es auch heißen, dass ein Anderer seine Überlegenheit ausnutzt und Schwächere mutwillig schikaniert.

    Die Redewendung ist schon seit dem Mittelalter bekannt und findet sich z.B. auch im Nibelungenlied. Stark geprägt wurde der Ausdruck durch Luthers Übersetzung der Heiligen Schrift.

  • Buchstabe M

    Dem schnöden Mammon dienen

    Dem schnöden Mammon dienen Matthäus 6,24; Lukas 16,9.11.13

    Ein Mann Gottes sein

    Ein Mann Gottes sein 5. Mose 33,1

    Ein Mann nach dem Herzen Gottes

    Ein Mann nach dem Herzen Gottes 1. Samuel 13,14; Apg. 13,22

    Ein Mann von Welt sein

    Ein Mann von Welt sein Lk 16,8

    Mann und Frau sind eins

    Mann und Frau sind eins. – Jesus erläutert das in Mt. 19,5: Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und an seinem Weibe hangen, und sie werden ein Fleisch sein 1. Mose 2,24

    Sei ein Mann!

    Sei ein Mann! 1 Kg 2,2

    Wie ein Mann

    Wie ein Mann Ri 20,1; Esra 2,64; 3,1.9; 6,20; Nehemia 7,66; 8.1

    Manna in der Wüste

    Manna in der Wüste 2.Mose16f, Ps.78,24; Joh.6,31f

    Männchen und Weibchen

    Männchen und Weibchen 1. Mose 7, 2

    Durch Mark und Bein gehen

    Durch Mark und Bein gehen Hebr 4,12-13

    Mit dem Maß, mit dem ihr messet, wird man euch wieder messen

    Mit dem Maß, mit dem ihr messet, wird man euch wieder messen. Lukas 6,38; Mt. 7,2; Markus 4,24

    Matthäi am Letzten

    Matthäi am Letzten Luther verweist damit auf den letzten Vers des Evangeliums

    Jemandem das Maul stopfen

    Jemandem das Maul stopfen Ps 63,12

    Bist du ein Meister in Israel und weißt es nicht?

    Bist du ein Meister in Israel und weißt es nicht? Johannes 3,10

    Ein Menetekel sein

    Ein Menetekel sein Dan 5,25-28

    Der inwendige Mensch

    Der inwendige Mensch Römer 7,22; Epheser 3,16

    Der Mensch denkt und Gott lenkt

    Der Mensch denkt und Gott lenkt – Homo präponit, sed Deus disponit  Sprüche 16, 1-3.9

    Der Mensch lebt nicht vom Brot allein

    Der Mensch lebt nicht vom Brot allein 5.Mo.8,3; Mt 4,4; Lk.4,4

    Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei

    Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei. – So überlegt der Schöpfer und macht dem Adam eine Gefährtin. 1. Mose 2,18

    Sehet, welch ein Mensch – Ecce homo

    Sehet, welch ein Mensch – Ecce homo. Johannes 19,5

    Alle Menschen sind Lügner – Omnis homo mendax

    Alle Menschen sind Lügner – Omnis homo mendax Psalm 116,11

    Des Menschen Wille ist sein Himmelreich

    Des Menschen Wille ist sein Himmelreich 1. Joh 2, 17

    Einen neuen Menschen anziehen

    Einen neuen Menschen anziehen Eph.4,24

    Methusalem

    Methusalem erreicht nach biblischem Bericht ein Alter von 969 Jahren. Damit ist er Namensgeber für alle (nicht nur )Lebewesen dieser Welt, die eine besonders lange Lebensdauer erreichen. 1. Mose 5,27

    Wo Milch und Honig fließen

    Wo Milch und Honig fließen 2. Mose 3,8

    Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich

    Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich. Matthäus 12,30; Lukas (9,50) 11,23

    Einen Mohren weiß waschen wollen

    Einen Mohren weiß waschen wollen Jer 13,23

    Einem Moloch opfern

    Einem Moloch opfern 3. Mose 18,21

    Moses und die Propheten

    Moses und die Propheten Lukas 16,29

    Aus seinem Herzen keine Mördergrube machen

    Aus seinem Herzen keine Mördergrube machen Mt 21,13

    Seinen Mund nicht aufmachen

    Seinen Mund nicht aufmachen Jes 53,7

    Was zum Munde hereingeht, das verunreinigt den Menschen nicht

    Was zum Munde hereingeht, das verunreinigt den Menschen nicht. Matthäus 15,11; Markus 7,15

    Wie die Mutter, so die Tochter

    Wie die Mutter, so die Tochter Ez 16,44

    Mücken seihen und Kamele verschlucken

    Mücken seihen und Kamele verschlucken Matthäus 23,24

    Nicht müde werden, Gutes zu tun

    Nicht müde werden, Gutes zu tun. Gal.6,9

    Mühselig und beladen

    Mühselig und beladen Matthäus 11,28

    Sein Mütchen kühlen

    Sein Mütchen kühlen 2, Mose 15,9