Schlagwort: Lukas

  • Der Mensch lebt nicht vom Brot allein

    Der Mensch lebt nicht vom Brot allein 5.Mo.8,3; Mt 4,4; Lk.4,4

  • Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich

    Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich. Matthäus 12,30; Lukas (9,50) 11,23

  • Moses und die Propheten

    Moses und die Propheten Lukas 16,29

  • Eins aber ist not

    Eins aber ist not Lukas 10,42

  • Öl in die Wunden gießen

    Öl in die Wunden gießen Lk 10,33-34

  • Wie ein Ölgötze

    Wie ein Ölgötze Lk. 22,39

  • Wie im Paradies – Im Paradies sein Lk. 23,43

    Wie im Paradies – Im Paradies sein Lk. 23,43

  • Paradiesische Zustände

    Paradiesische Zustände Lk 23,43; 2Kor 12,4; Apk 2,7

  • Einen Paternoster benutzen

    Einen Paternoster benutzen Mt 6,9–13; Lk 11,2–4

  • Das anvertraute Pfund

    Das anvertraute Pfund Lukas 19,12-23

  • Sein Pfund vergraben

    Sein Pfund vergraben Matthäus 25,18.25; Lukas 19,12ff.

  • Mit seinen Pfunden wuchern

    Mit seinen Pfunden wuchern Lk 19,12-13.16

  • Ein Pharisäer sein

    Ein Pharisäer sein Lk 18,11

  • Reden wie ein Pharisäer

    Reden wie ein Pharisäer Lukas 18

    Wenn Menschen reden wie ein Pharisäer, dann haben wir es oft mit solchen zu tun, die Wasser predigen und selbst Wein trinken, die es mit der Wahr-haftigkeit nicht so genau nehmen und gemeinhin als Heuchler gelten. Gerne halten sie sich selber für etwas Besseres und üben Kritik, ohne den gesamten Zusammenhang zu überschauen

    Die Pharisäer zur Zeit Jesu[1], „die sich anmaßten, fromm zu sein und verachteten die anderen.“ (Lk. 18,9) ,waren die stärkste religiöse Partei. Sie waren bemüht, das Erbe Israels, das Gesetz und die Lehren der Väter in Ehren zu halten und kämpften mit besonderem Eifer um die Einhaltung der reli-giösen Ordnungen bis in Kleinigkeiten des Alltags hinein. Jesus achtete ihren religiösen Ernst, kritisierte jedoch das kleinliche Streben nach formeller Korrektheit in der Einhaltung der unzähligen Gesetzesvorschriften und dafür, dass sie sich für etwas Besseres hielten. Trotzdem pflegte er regen Umgang mit ihnen, saß mit ihnen zu Tisch, aß und stritt mit ihnen. In den Erzählungen des Neuen Testaments kommen die Pharisäer nicht so gut weg, vermutlich weil die Schreiber der Evangelien, um sich abzugrenzen, recht tendenziös – nennen wir’s mal so – über diese fromme Gruppierung berichteten, deren Traditionen übrigens als einzige der jüdischen Strömungen überlebten und seit 70 n.Chr. das Denken des Judentums prägten[2].

    [1] Aus „Wer’s glaubt wird selig“, G.Wagner, S. 102, [2] Aus Sacherklärungen, Stuttgarter Erklärungsbibel, „Pharisäer“

  • Von Pontius zu Pilatus schicken

    Von Pontius zu Pilatus schicken Lk. 23,11

  • Von den Dächern predigen

    Von den Dächern predigen Matthäus 10,27; Lukas 12,3

  • Der Prophet gilt nichts im eigenen Land

    Der Prophet gilt nichts im eigenen Land Mt. 13,57; Markus 6,4; Lukas 4,24

  • Unter die Räuber fallen

    Unter die Räuber fallen Lukas 10, 25-37

  • Ein barmherziger Samariter sein

    Ein barmherziger Samariter sein im Evangelium nach Lukas 10,30-37

    Der barmherzige Samariter ist zu einem geflügelten Wort geworden. Mit dem Gleichnis fordert Jesu dazu auf, es dem Menschen aus der Landschaft Samaria gleichzutun, der einem Überfallenen hilft, der halbtot am Straßenrand liegt. Israeliten verachten die Samariter, die den Tempel als einzigen Kultort ab-lehnen und eigene Opferstätten bevorzugen. Dass gerade das Verhalten eines Samariters von Jesus als vorbildlich dargestellt wird, ist eine Provokation.

    „Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte es ihn;“ (Lk 10,33)  – Der barmherzige Samariter gilt seither als Bild für selbstlose Nächstenliebe.

    Nach „Wer‘s glaubt, wird selig.“, G. Wagner, S. 101

    Samaritaner

    Samaritaner sind eine nicht sehr angesehene Nachbarschaft. – Nach dem Ende des Nordreiches im Jahr 722 v.Chr. werden viele Juden deportiert, andere bleiben in Samaria, und die siegreichen Assyrer siedeln zudem fremde Bevölkerung in Samaria an. Nach Rückkehr der Exilanten gelten die Samaritaner, die in der Heimat geblieben sind, als Mischvolk und als kultisch unrein. Die Ausgrenzung der Samaritaner durch die Rückkehrer aus dem Exil führt zur Errichtung eines eigenen Tempels auf dem Berg Garizim . – Auf die Frage Jesu, wer dem Unglücklichen denn nun der Nächste gewesen sei, ist es dem Gelehrten nicht möglich, den „Samariter“ auch nur auszusprechen. 

    So einer, ein Samaritaner kann unmöglich als Vorbild gelten, der kann nicht den Helfer geben. – Doch, kann er! Und wie! – Der Samaritaner bemerkt den Verunglückten am Straßenrand, versorgt ihn und bringt ihn in eine Herberge in Sicherheit. Für die Versorgung des Patienten leistet der Samaritaner Vorkasse und verspricht, bei seiner Rückreise vorbeizukommen um auch noch eventuelle Mehrkosten zu bezahlen.

    Nochmal frei nacherzählt

    Ein Theologe fragt Jesus, welche Gebote er halten müssen, um das ewige Leben zu erhalten. Jesu gibt die Frage zurück und der Gelehrte antwortet, die Schlüsselgebote seien, Gott und unsere Nächsten zu lieben .– Doch was ist im Gesetz mit „Nächster“ gemeint? Wo verläuft der Trennstrich zwischen Freunden und Fremden? Als Antwort auf diese Fragen erzählt Jesus von einem Menschen, der auf der gefährliche  Straße von Jerusalem nach Jericho niedergeschlagen und ausgeraubt wird. Zwei Juden – Priester und Levit – ver-weigern ihm ihre Hilfe, weil ihre religiösen Pflichten im Jerusalemer Tempel ihnen keine Möglichkeit bieten. Viele andere gehen vorüber. Ein Samaritaner, ein Angehöriger einer heidnisch-jüdischen Mischreligion, nimmt sich endlich des Unglücklichen an. –

    Wer ist der Nächste? Der Priester? Der Gelehrte? Etwa der Samaritaner? Oder wer gerade meine Hilfe braucht? – Jesus dreht die Frage um: Nicht „wer ist mein Nächster?“ Sondern vielmehr: „Wem bin ich der Nächste?“

    Der Gelehrte will anfangs wissen, wer sein Nächster sei. Am Ende des Gleichnisses fragt Jesus, wer als Nächster gehandelt habe. Die Frage lautet jetzt: „Wem kann ich, wem will ich Nächster sein?“ – Und am Schluss steht die Aufforderung: „Dann geh, und handle ebenso!“

    Aus „Gleichnisse des Jesus von Nazareth“, Frank Weber, BoD 2025

  • Sein Scherflein beisteuern

    Sein Scherflein beisteuern Mk 12,41-44, Lukas 21,2

  • Der Schlüssel der Erkenntnis

    Der Schlüssel der Erkenntnis Lk 11,52

  • Nicht wert sein, einem die Schuhriemen zu lösen

    Nicht wert sein, einem die Schuhriemen zu lösen. Markus 1,7; Lukas 3,16; Johannes 1,27; Apostelgeschichte 13,25

  • Nun hat die arme Seele Ruh

    Nun hat die arme Seele Ruh. Lk 12,19

  • Der verlorene Sohn sein

    Der verlorene Sohn sein Lk 15, 23-24

  • Die Starken bedürfen des Arztes nicht

    Die Starken bedürfen des Arztes nicht. Matthäus 9,12; Markus 2,17; Lukas 5,31