Schlagwort: Lukas

  • Den Staub von den Füßen schütteln

    „Den Staub von den Füßen schütteln“(Matthäus 10,14; Markus 6,11; Lukas 9,5; Apostelgeschichte 13,51) Die Redewendung „den Staub von den Füßen schütteln“ geht auf Worte Jesu zurück, die in den Evangelien Matthäus, Markus und Lukas überliefert sind. Jesus sendet seine Jünger aus, um die Botschaft vom Reich Gottes zu verkünden. Dabei gibt er ihnen die Anweisung:…

  • Wo diese schweigen werden Steine schreien

    „Wo diese schweigen, werden die Steine schreien“(Habakuk 2,11; Lukas 19,40) Die Redewendung „Wo diese schweigen, werden die Steine schreien“ gehört zu den eindrucksvollsten Bildern der Bibel. Sie findet ihren Ursprung im Alten Testament beim Propheten Habakuk und wird im Neuen Testament von Jesus aufgegriffen. In beiden Fällen geht es um die Macht der Wahrheit und…

  • Suchet, so werdet ihr finden

    „Suchet, so werdet ihr finden“ (Matthäus 7,7; Lukas 11,9) Die Worte „Suchet, so werdet ihr finden“ gehören zu den bekanntesten Aussagen Jesu. Sie finden sich sowohl im Matthäusevangelium als auch im Lukasevangelium und stehen im Zusammenhang mit seinen Lehren über das Gebet und das Vertrauen auf Gott. Der vollständige Satz lautet: „Bittet, so wird euch…

  • Eine Sünde wider den Heiligen Geist begehen

    „Eine Sünde wider den Heiligen Geist begehen“ (Mt 12,31–32; Mk 3,29; Lk 12,10) Der Ausdruck „eine Sünde wider den Heiligen Geist begehen“ stammt aus der Bibel und wird in den Evangelien nach Matthäus (Mt 12,31–32), Markus (Mk 3,29) und Lukas (Lk 12,10) überliefert. Gesprochen wird diese Warnung von Jesus von Nazareth im Zusammenhang mit Auseinandersetzungen…

  • Den besseren Teil erwählt haben

    Den besseren Teil erwählt haben Lukas 10,42 Die Redewendung „den besseren Teil erwählt haben“ stammt aus dem Lukasevangelium und geht auf die bekannte Erzählung von Maria und Marta zurück. In Lukas 10,42 sagt Jesus zu Marta: „Eins aber ist not. Maria hat den guten Teil erwählt, der soll nicht von ihr genommen werden.“ Diese Worte…

  • Zum Tempel hinaustreiben

    Zum Tempel hinaustreiben Matthäus 21,12; Markus 11,15; Lukas 19,45; Johannes 2,15 Der Ausdruck „zum Tempel hinaustreiben“ bezieht sich auf eine eindrückliche Handlung Jesu, die in allen vier Evangelien überliefert ist (Matthäus 21,12; Markus 11,15; Lukas 19,45; Johannes 2,15). Dabei geht Jesus in den Tempel und vertreibt die Händler und Geldwechsler, die den Ort für ihren…

  • Den Teufel durch Beelzebub austreiben

    Den Teufel durch Beelzebub austreiben Mt. 12,24.27; Lukas 11,15-19 Der Ausdruck „den Teufel durch Beelzebub austreiben“ begegnet in den Evangelien nach Matthäus (12,24.27) und Lukas (11,15–19). Er fällt im Zusammenhang mit der Reaktion auf Jesu Wirken: Als Menschen erleben, dass er Kranke heilt und Dämonen austreibt, versuchen einige seiner Gegner, dies zu erklären, indem sie…

  • Der Teufel ist in ihn gefahren

    Der Teufel ist in ihn gefahren Lukas 22,3; Johannes 13,27 Der Satz „Der Teufel ist in ihn gefahren“ begegnet in Lukas 22,3 und Johannes 13,27 im Zusammenhang mit Judas Iskariot. Beide Stellen beschreiben, wie sich Judas entscheidet, Jesus zu verraten, und deuten dieses Handeln in einer zugespitzten, bildhaften Sprache als Einfluss des Bösen. Die Formulierung…

  • Lass die Toten ihre Toten begraben

    Lass die Toten ihre Toten begraben Matthäus 8,22; Lukas 9,60 Der Satz „Lass die Toten ihre Toten begraben“ gehört zu den ungewöhnlichsten und zugleich herausforderndsten Aussagen Jesu im Neuen Testament. Er findet sich in Matthäus 8,22 und Lukas 9,60. Auf den ersten Blick wirkt diese Aussage hart und schwer verständlich. Doch bei genauerem Hinsehen erschließt…

  • Gehe hin und tu desgleichen

    Gehe hin und tu desgleichen Lukas 10,37 Der Satz „Gehe hin und tu desgleichen“ aus Lukas 10,37 steht am Ende des Gleichnisses vom barmherzigen Samariter. In dieser Erzählung schildert Jesus, wie ein Mann auf dem Weg von Räubern überfallen wird und schwer verletzt am Straßenrand liegen bleibt. Ein Priester und ein Levit sehen ihn, gehen…

  • Das eine tun und das andere nicht lassen

    Das eine tun und das andere nicht lassen Mt 23,23; Lukas 11,42 Die Redewendung „Das eine tun und das andere nicht lassen“ hat ihren Ursprung in den Worten Jesu im Neuen Testament. Sie findet sich in Matthäus 23,23 und in ähnlicher Form in Lukas 11,42. Heute wird dieser Ausdruck oft verwendet, um auszudrücken, dass man…

  • Nichts ist unmöglich

    Nichts ist unmöglich nach Lukas 1:37 Die Aussage „Nichts ist unmöglich“ gehört zu den bekanntesten Botschaften der Bibel. Sie geht auf Lukas 1,37 zurück, wo der Engel Gabriel zu Maria sagt: „Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.“ Dieser Vers steht im Zusammenhang mit der Ankündigung der Geburt Jesu und bringt einen zentralen Gedanken des…

  • Vater, ich habe gesündigt

    Vater, ich habe gesündigt – Pater peccavi Lukas 15,21 Die Worte „Vater, ich habe gesündigt“ stammen aus dem Gleichnis vom verlorenen Sohn im Lukasevangelium. In Lukas 15,21 spricht der Sohn nach seiner Rückkehr zu seinem Vater: „Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein…

  • Vater, vergib ihnen

    Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht , was sie tun. aus Lukas 23,34 Die Worte „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“ gehören zu den eindrucksvollsten Aussagen Jesu im Neuen Testament. Nach dem Lukasevangelium spricht Jesus diesen Satz am Kreuz, unmittelbar während seiner Kreuzigung. Er richtet diese Bitte an Gott, seinen…

  • Verraten und verkauft sein

    Verraten und verkauft sein Lk 22, 47-48 Die Redewendung „verraten und verkauft sein“ wird im Deutschen verwendet, wenn sich jemand schutzlos ausgeliefert, hintergangen oder von vertrauten Menschen im Stich gelassen fühlt. Sie beschreibt eine Situation, in der das Vertrauen missbraucht wird und man keine Möglichkeit mehr sieht, sich gegen drohendes Unrecht zu wehren. Einer ihrer…

  • Warten der Dinge, die da kommen sollen

    Warten der Dinge, die da kommen sollen aus Lukas 21,26 Die Wendung „Warten der Dinge, die da kommen sollen“ stammt aus der Endzeitrede Jesu im Lukasevangelium. In Lukas 21,26 heißt es: „Die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die über die Erde kommen sollen; denn die Kräfte der Himmel werden ins…

  • Weisheit Salomos

    Weisheit Salomos nach 1. Könige 5,10,11; 2. Chronik 1,9; Lukas 11,31 König Salomo gilt in der Bibel als Inbegriff von Weisheit. Mehrere biblische Texte, unter anderem 1. Könige 5,10–11 und 2. Chronik 1,9, berichten davon, dass seine Weisheit außergewöhnlich groß war und weit über die seiner Zeitgenossen hinausging. Auch Jesus selbst verweist im Neuen Testament…

  • Denn sie wissen nicht was sie tun

    Denn sie wissen nicht was sie tun nach Lukas 23,34 Die Worte „Denn sie wissen nicht, was sie tun“ gehören zu den bekanntesten Aussagen Jesu am Kreuz. Sie stehen im Lukasevangelium, genauer in Lukas 23,34. Jesus spricht sie während seiner Kreuzigung, als er für diejenigen betet, die ihn verspottet, verurteilt und ans Kreuz gebracht haben.…

  • Aus allen Wolken fallen

    Aus allen Wolken fallen nach Lukas 10,18 Die Redewendung „aus allen Wolken fallen“ wird im heutigen Sprachgebrauch verwendet, wenn jemand völlig überrascht, erschüttert oder sprachlos auf eine unerwartete Nachricht reagiert. Wer „aus allen Wolken fällt“, hat mit einer bestimmten Entwicklung nicht gerechnet und erlebt einen plötzlichen Zusammenbruch seiner Erwartungen. Der Ursprung dieser bildhaften Vorstellung wird…

  • Zachäus auf allen Kirchweihen

    Zachäus auf allen Kirchweihen nach Lukas 19,1-10 Die Redewendung „Zachäus auf allen Kirchweihen“ geht auf die bekannte biblische Erzählung vom Zöllner Zachäus zurück (Lukas 19,1–10). Heute verwendet man den Ausdruck oft scherzhaft für jemanden, der überall dabei sein möchte, neugierig ist oder keine Gelegenheit verpassen will. Der Ursprung liegt in der Geschichte eines Mannes, der…

  • Zunehmen an Alter und Weisheit

    Zunehmen an Alter und Weisheit nach Lukas 2,52 Im Lukasevangelium findet sich eine bemerkenswerte Aussage über die Jugendzeit Jesu: „Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen“ (Lukas 2,52). Dieser kurze Vers bildet den Abschluss der Erzählung vom zwölfjährigen Jesus im Tempel und gibt einen seltenen Einblick in seine…

  • In den letzten Zügen liegen

    „In den letzten Zügen liegen“ (Lukas 8,42) Die Redewendung „in den letzten Zügen liegen“ bezeichnet im heutigen Sprachgebrauch einen Zustand schwerer Krankheit oder unmittelbarer Lebensgefahr. Gemeint ist eine Situation, in der ein Mensch dem Tod sehr nahe ist und kaum noch Lebenskraft zeigt. Der Ursprung dieser bildhaften Formulierung lässt sich mit biblischen Texten in Verbindung…